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Traumjob Bloggerin: Diesen Frauen gehen viele ins Netz

Von Barbara Rohrhofer und Valerie Hader, 28. November 2017, 00:04 Uhr
Traumjob Bloggerin: Diesen Frauen aus Oberösterreich gehen viele ins Netz
Influencer sind Menschen, die wegen ihrer großen Reichweite in sozialen Medien die öffentliche Meinung stark mitgestalten. Bild: colourbox

Von der Schönheit bis zur Trotzphase: Im Internet lässt sich Alltägliches zu Geld machen

Vor einigen Jahren wollten alle Supermodels werden – 2017 wollen alle Social-Media-Stars sein. Das Leben als Blogger, Instagramer oder YouTuber stellen sich viele sehr aufregend vor: Sie reisen um die Welt, schreiben von ihren Shopping-Trips und ihren Erfahrungen mit den neuesten Beauty-Produkten.

"Eigentlich sind wir eierlegende Wollmilchschweine: Ich bin Texterin, Fotografin, Layouterin, Buchhalterin, Dekorateurin, Marketing-Managerin, Sekretärin und Technikerin", sagt Christina Tropper, 36, aus Linz. Die ehemalige Redakteurin der OÖNachrichten hat sich nach der Karenz selbstständig gemacht und ist mit "Einerschreitimmer" Österreichs erfolgreichste Mama-Bloggerin. 30.000 Menschen lesen regelmäßig ihre Beiträge aus dem Leben einer Zwillingsmutter. "Das Blogger-Dasein ist cool und anstrengend. Man muss immer etwas machen, sonst ist man sofort weg."

Carina Dieringer (26) aus Saxen, hat während ihres Studiums mit dem Bloggen angefangen. Unter "modelirium" postet sie Mode, berichtet über Reisen und gibt Hotel- und Lokaltipps. Was man als Bloggerin braucht? "Ein wenig narzisstisch muss man schon veranlagt sein, wenn man so viel Privates von sich preisgibt. Aber ich bin generell ein sehr offener Mensch und habe kein Problem damit, Dinge im Internet zu teilen."

Blogger verdienen ihr Geld mit Produktplatzierungen und gezielter Werbung. Die Höhe des Honorars ist abhängig von der Reichweite des Blogs. Stefanie Anich aus Frankenburg am Hausruck folgen auf stefaniegoldmarie.com 130.000 Fans, pro Tag erhält die 21-Jährige etwa 20 Anfragen von Firmen. Kooperationen mit Unternehmen wie Nespresso und L’Oréal ergeben etwa ein Monatsgehalt von 4000 bis 10.000 Euro.

Das OÖMedienforum am Donnerstag, 30. 11., in der Raiffeisenlandesbank in Linz beschäftigt sich unter anderem mit Blogs und Digitalisierung.

Bloggerinnen aus Oberösterreich

Der Superstar

Tatjana Catic, 26, aus Wels

Bloggerinnen aus Oberösterreich
Starbloggerin Tatjana Catic Bild: privat

Der absolute Star unter den österreichischen Bloggerinnen kommt aus Wels. Tatjana Catic hat nach der Matura in Linz Jus studiert. Erste öffentliche Auftritte hatte sie bei Austria‘s Next Topmodel, die große Karriere machte sie in den Sozialen Medien. Sie gilt als Instagram-It-Girl, ihren Beauty- und Modebeiträgen folgen eine Million Abonnentinnen. In Oberösterreich wohnt die Blondine nicht mehr, sie lebt längst in London.

www.tatjanacatic.com

Österreichs erfolgreichste Mama-Bloggerin

Christina Tropper, 36, aus Linz

Bloggerinnen aus Oberösterreich
Christina Tropper und Familie Bild: privat

Die Zwillinge von Christina Tropper sind fünf Jahre alt, ihr Blog feiert seinen dritten Geburtstag. Mit 30.000 Followern zählt die ehemalige OÖN-Redakteurin zu den erfolgreichsten Bloggern des Landes. „Der Anfang war Zufall, jetzt ist es harte Arbeit“, sagt sie. „Ich muss jeden Tag etwas machen, sonst bin ich weg vom Fenster.“ Bei ihr ist das Gegenteil der Fall. Sie hat gerade ein Buch über die Trotzphase geschrieben und für „Schärdinger“ gekocht, weil Tausende von Müttern der Meinung von „Influencerin“ Christina Tropper vertrauen. Wer wie sie in den Sozialen Medien eine hohe Reichweite hat, ist für die Wirtschaft interessant. Marketingexperten nennen solche Menschen „Influencer“.

www.einerschreitimmer.com

Rezepte, Reisen und mehr

Stefanie Anich, 21, aus Frankenburg

Bloggerinnen aus Oberösterreich
Weitgereist: Stefanie Anich Bild: privat

Seit 2014 teilt Stefanie Anich auf ihrem Blog Rezepte und Lifestyle-Themen. „Als Leser sieht man nur die schönen Bilder, nicht aber die Arbeit und Planung, die dahinter steht. Ich bin kaum einmal eine ganze Woche zu Hause – und was im Netz wie Urlaub aussieht, ist mit Arbeit verbunden. Es gibt keine Pausen. Du musst immer Präsenz zeigen, im Kontakt mit PR-Agenturen stehen und netzwerken.“ Mit 130.000 Instagram-Followern ist sie eine der erfolgreichsten Bloggerinnen Österreichs. Monatsgehalt: zwischen 4000 und 10.000 Euro.

www.stefaniegoldmarie.com

Reiselustige Mühlviertlerin

Carina Dieringer, 26, aus Saxen

Bloggerinnen aus Oberösterreich
Stylisch unterwegs Bild: privat

Die Mühlviertlerin bloggt seit vier Jahren regelmäßig, begonnen hat sie während ihres Publizistikstudiums. „Ich habe damals Praktika in Nizza und Berlin gemacht und über meine Zeit dort geschrieben.“ Der Reiseblog hat sich mittlerweile zu einem Lifestyle-Blog entwickelt, erzählt Dieringer. Sie postet Bilder ihrer Outfits, stellt Beautyprodukte vor, berichtet von Reisen und Hotels. „Aber es gibt auch viel Persönliches von mir zu lesen – je nachdem, worauf ich gerade Lust hab.“

www.modelirium.at

Innviertler Bäuerin

Astrid Aichinger, 43, aus Altheim

Bloggerinnen aus Oberösterreich
Die Mosauerin Bild: privat

Eigentlich ist Astrid Aichinger Technikerin. Früher hat sie in der Autoindustrie gearbeitet, zu ihrem Blog ist sie gekommen „wie die Jungfrau zum Kind“, erzählt die „Mosauerin“. Auf ihrem gleichnamigen Blog dreht sich alles um das Leben im Innviertel, es gibt Handarbeitsvorlagen, regionale Rezepte und Wirtshaustipps. „Den Leuten gefällt’s offenbar, denn meinen Blog lesen Innviertler hier und weltweit.“

www.mosauerin.at

 

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7  Kommentare
7  Kommentare
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pepone (60.622 Kommentare)
am 29.11.2017 17:28

ja man weiß ja dass die FAKE Produzenten ganz gut davon leben...

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snoozeberry (5.016 Kommentare)
am 28.11.2017 12:14

Ich bin definitiv keine Zielgruppe dieser Blogger.
Ich sperr schon bei Facebook alle raus, die nur 3x ihr Mittagessen fotografieren
Selfieposter mit Duckface werden schon nach 2maliger Wiederholung gesperrt.

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felixh (4.929 Kommentare)
am 28.11.2017 06:56

Ohne Arbeit viel Geld verdienen

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Milka (2.616 Kommentare)
am 28.11.2017 09:14

Warum ohne Arbeit, Beitrag nicht gelesen, das ist eine Heidenarbeit!

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jago (57.723 Kommentare)
am 28.11.2017 09:56

Eigentlich wollte ich über Aufklärung schreiben aber dann habe ich selber meine Erfahrungen gemacht traurig
In meiner Werkstatt habe ich ein altes Messgerät gefunden aber die Betriebsanleitung dafür fehlt. Vor 10 Jahren hat sowas der Hersteller noch zum download ins Netz gestellt, heute durchlaufe ich damit eine Irrfahrt von Adobe mit Mehrfach-Virenschutz und andere Fallen mit kommerziellen Fallgruben.
Ich hau das Gerät einfach weg: Thurlby 1905A

Ich weiß nämlich nicht, wie viele Viren ich mir eingefangen habe, obwohl ich die freundlichen Kästchen nicht angekreuzelt habe,

Nein, diese Form von "digital" ist unanständig.

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snoozeberry (5.016 Kommentare)
am 28.11.2017 12:16

Kauf dir einen Apfel. die sind gesünder für das Nervensystem.

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jago (57.723 Kommentare)
am 28.11.2017 10:02

Da steckt auch Arbeit dahinter. Das Überntischziehen von Mitmenschen ist halt keine körperliche Arbeit aber im Kalorienverbrauch mit dem Studieren einer Geisteswissenschaft 1:1 vergleichbar.

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