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Die Rückkehr der Wildtiere

Von Philipp Hirsch, 03. März 2018, 00:05 Uhr
Meister Isegrim Bild: dpa

LINZ. Sie waren bei uns schon ausgerottet, jetzt kehren sie zurück: Wildtiere wie Wolf, Luchs oder Biber. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um?

Der Mensch und der Wolf – das war über Jahrhunderte ein Kampf: Für den Wolf endete er in fast allen westeuropäischen Ländern damit, dass er ausgerottet wurde. In Österreich erlosch das letzte Wolfsvorkommen 1882 im steirischen Wechselgebiet.

Doch jetzt kehren die Wölfe zurück. Auf dem Truppenübungsgelände Allentsteig im niederösterreichischen Waldviertel lebt seit einigen Jahren ein Wolfsrudel. Derzeit dürften 17 Tiere dort beheimatet sein - und sie vermehren sich. Würfe sind sowohl 2016 wie auch 2017 nachgewiesen.

"Wir haben derzeit in Oberösterreich kein Wolfsrudel. Noch nicht", sagt Christopher Böck, Geschäftsführer des oberösterreichischen Landesjagdverbandes. Es sei aber nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Rudel in Allentsteig aufteilen und weitere Gebiete besiedeln wird. Dass dieses neue Rudel einen Teil Oberösterreichs als Revier auswählt, ist für Böck "durchaus wahrscheinlich". Diese Aussicht bereitet vielen Landwirten und Jägern Sorgen.

33 Sichtungen in zwei Jahren

Der Wolf ist eines von mehreren Wildtieren, das sich in den vergangenen Jahren wieder in Österreich angesiedelt hat (siehe Fotoleiste oben). Über Probleme klagen Landwirte, Fischer und Jäger auch bei Bibern, Ottern und Kormoranen. Doch keines dieser Tiere lässt die Emotionen derart hochgehen wie der Wolf.

33 Mal wurden Wölfe in den vergangenen zwei Jahren in Oberösterreich gesichtet. 29 Nutztiere von sieben Züchtern sind ihnen laut Land Oberösterreich in diesem Zeitraum zum Opfer gefallen.

Georg Höllbacher ist Obmann des Österreichischen Bundesverbandes für Schafe und Ziegen. Er wirbt um eine differenzierte Herangehensweise: "Ich habe gar nichts gegen die Rückkehr des Wolfs. Aber wir müssen uns mit der Situation auseinandersetzen." Dazu gehören für Höllbacher auch entsprechende Entschädigungsregelungen. In Oberösterreich muss ein Landwirt derzeit beweisen, dass tatsächlich ein Wolf der Übeltäter war. Das sei in der Praxis oft schwierig, klagen Bauernvertreter.

Für Jagdverband-Geschäftsführer Böck gehören zu einem ordentlichen Wolfsmanagement auch Abschüsse: "Wenn ein Wolf seine Scheu vor den Menschen komplett verloren hat, gehört er eigentlich aus der Natur entnommen."

Wolf
Im Jahr 1882 wurde der Wolf in Österreich ausgerottet. Nun kehrt er zurück. Bild: dpa

Abschüsse sind derzeit so gut wie unmöglich, denn der Wolf ist europarechtlich geschützt. Nur in Ausnahmefallen darf das Land den Abschuss bewilligen. "Aber nur, wenn er die Sicherheit des Menschen gefährdet", sagt Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (VP). Doch dafür gebe es derzeit keine Anzeichen.

Wie viele Wölfe bereits durch Österreich streifen, weiß niemand. Verhaltensforscher und Wolfsexperte Kurt Kotrschal schätzt die Zahl bundesweit auf höchstens 20 Tiere. Der Idee, wieder Jagd auf die Wölfe zu machen, kann er nichts abgewinnen: "Bei einer Population von 20 Tieren über Abschüsse zu reden, ist lächerlich, solange keines der Tiere auffällig ist", sagt der Forscher. "Nur weil ein junger Wolf einmal durch ein Dorf läuft, ist das noch kein auffälliges Verhalten."

"Der Wolf ist ein fauler Hund"

Kotrschal kann sich aber vorstellen, Wölfe, die sich Siedlungen und Weiden nähern, zu vertreiben. "Dagegen, dass die Wölfe mit Gummischrot beschossen werden, wenn sie sich Menschen oder Nutztieren zu nahe kommen, habe ich nichts", sagt Kotrschal. Die Herden vor dem Räuber zu schützen, ist aus seiner Sicht kein großes Problem. Denn "der Wolf ist ein fauler Hund". Wenn ein Gehege mit einem Elektrozaun gesichert ist und es noch dazu Herdenschutzhunde gibt, "probiert es der Wolf erst gar nicht", sagt Kotrschal.

Auch Böck würde gerne zumindest Gummischrot gegen Wölfe einsetzen dürfen: "Unsere Botschaft an den Wolf muss sein: Der Kontakt mit den Menschen bringt dir Schmerzen."

Der Wolf in Zahlen

  • 60 Kilometer kann ein Wolf in nur einer Nacht zurücklegen.

  • 64 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit erreicht ein ausgewachsener Wolf. Damit rangiert der Wolf als drittschnellstes fleischfressendes Landsäugetier hinter dem Hund (67 km/h) und dem Geparden (110 km/h).

  • 250 Quadratkilometer misst das Revier eines Wolfsrudels im Durchschnitt. Das entspricht der Fläche von rund 35.000 Fußballfeldern.

  • 63 Tage lang ist eine Wolfsfähe trächtig. Nach der Geburt sind die Welpen eine Woche lang nahezu blind.

  • 4 Kilogramm Fleisch verzehrt ein Wolf pro Tag. Zu seinen Hauptmahlzeiten gehören Rehwild, Rotwild und Schwarzwild. Aber auch Feldhasen, Marderhunde, Vögel und auch Frösche stehen auf dem Speiseplan.

  • 40 Kilohertz: Bis zu dieser Frequenz kann ein Wolf Töne wahrnehmen. Einen Artgenossen kann er auf einer Distanz von bis zu neun Kilometern hören.

Wie aus 2 Wölfen mehr als 500 wurden

Ein Blick nach Deutschland zeigt, wie rasend schnell sich die Wolfspopulation wieder erholen kann. Nach dem Jahr 1850 galt Deutschland weitestgehend als wolfsfrei. 150 Jahre sollten vergehen, ehe sich im Jahr 2000 ein Wolfspärchen aus Polen in Ostdeutschland ansiedelte und Junge bekam. In der Regel besteht ein Wurf aus vier bis sechs Welpen. Experten schätzen die Zahl der Wölfe in Deutschland derzeit auf mindestens 500 Tiere.

 

Die Wildtiere erobern das Land zurück

Viele Wildtierarten sind in Oberösterreich wieder auf dem Vormarsch. Für Tierschützer ist das ein Grund zur Freude. Jäger und Landwirte sehen das Erstarken der Populationen oft als Problem. Sie befürchten wachsende Schäden an der Kulturlandschaft.

  • KORMORAN: Dank rigoroser Schutzmaßnahmen in seinen Heimatländern in Nordeuropa haben sich seine Bestände stark vermehrt. Bei uns überwinternden Kormoranen (1500 Stück) fallen pro Saison 65.000 Kilo Fisch zum Opfer. Jetzt soll die Jagd auf Kormorane ausgeweitet werden.

  • FISCHOTTER: Zwischen 600 und 800 Tiere leben nach Schätzungen derzeit in Oberösterreich. Vom ersten November bis Ende Februar dürfen die Tiere in manchen Gebieten geschossen werden, um den Fischbestand zu schützen. Säugende oder trächtige Weibchen sind jedoch weiterhin zu schonen.

  • LUCHS: Die gefährdeten Luchse sind trotz illegaler Abschüsse in Oberösterreich auf dem Vormarsch. Der Luchs wurde im 19. Jahrhundert in Österreich ausgerottet. Ende des 20. Jahrhunderts wurden Wiederansiedelungsprojekte gestartet. Es wird geschätzt, dass knapp 20 Tiere in Oberösterreich leben.
     

    Luchs
    Wieder angesiedelt: der Luchs Bild: Weihbold
  • BRAUNBÄR: Bären in Österreich sind einzelne Wanderer aus Slowenien oder dem Trentino. Der heimische Bärenbestand, der sich aus bei einem Wiederansiedlungsprojekt ausgesetzten Exemplaren und des 1972 selbstständig zugewanderten „Ötscherbären“ entwickelt hat, ist seit 2011 erloschen.

  • BIBER: Millionen Exemplare hatten einst die Gewässer des ganzen Kontinents besiedelt, ehe sie im 19. Jahrhundert beinahe ausgerottet wurden. Erst vor 35 Jahren wurden in Oberösterreich wieder Tiere ausgesetzt. Dank strenger Schutzvorschriften leben zurzeit in Oberösterreich etwa 600 bis 650 Biber.

  • WASCHBÄR: Nahezu unbemerkt haben sich die pelzigen Neozoen in Oberösterreich breitgemacht. Mittlerweile sind die geschickten und intelligenten Tiere über das ganze Bundesgebiet verbreitet. Die meisten Sichtungen werden aus Ober- und Niederösterreich gemeldet.
     

    Waschbären
    Der Waschbär hat sich in Oberösterreich unbemerkt verbreitet. Bild: dpa

     

  • MARDERHUND: Trotz seiner Ähnlichkeit zum Waschbären zählt der Marderhund zu den hundeartigen Tieren. Er stammt aus dem Fernen Osten. Ab 1928 wurden mehr als 9000 Tiere aus dem asiatischen Raum importiert und im europäischen Teil Russlands und im Baltikum ausgesetzt.

 

„Wir brauchen neue Spielregeln“

So wie es ist, kann es nicht bleiben: Darüber sind sich der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Christopher Böck, und Wolfsforscher Kurt Kotrschal einig.

Wölfe in freier Wildbahn zu zählen, erweist sich als als schwierig. „Auf Bildern aus Fotofallen sind die Tiere oft nicht voneinander unterscheidbar“, sagt Christopher Böck, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes: „Manchmal ist es nicht einmal eindeutig, ob es sich um einen wolfsähnlichen Hund oder einen Wolf handelt.“

Um das Wolfsmanagement neu aufzustellen, fordert Böck einen Runden Tisch. „Zuerst sollten wir uns einmal überlegen, wo darf, wo soll der Wolf überhaupt vorkommen.“ Ein „echtes Wolfshabitat“ gibt es laut Böck in Oberösterreich nicht. „Bei uns ist alles Kulturlandschaft. Aber natürlich gibt es Bereiche, in denen der Wolf eher denkbar ist“. Welche Gebiete kommen für den Wildbiologen in Frage? „Da möchte ich der Diskussion nicht vorgreifen. Es gilt zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen.“

Verhaltensforscher Kurt Kotrschal schätzt die Zahl der Wölfe, die derzeit in Oberösterreich unterwegs sind, auf zwei oder drei Tiere. Österreichweit seien es rund 20. „Manche Angaben, die über die Anzahl der Wölfe kursieren, sind lachhaft. Manche Jäger meinen, alleine in Niederösterreich gibt es 50 Tiere“, sagt Kotrschal.

Auch der Verhaltensforscher plädiert für neue Regelungen im Umgang mit dem Wolf. „Der Bund müsste hier eine Initiative setzen. Neun Landesregierungen, neun Landesjagdverbände und mehrere Tierschutzorganisationen werden sich kaum einigen können“, sagt Kotrschal.

Er betont, dass Wölfe für Menschen ungefährlich seien. Ein Blick nach Deutschland mit seinen inzwischen mehr als 500 Wölfen zeige, dass auch bei größeren Populationen kaum Probleme auftreten, „außer, dass ein paar Nutztiere gerissen werden“. Außerdem sei der Wolf in seinem Revier ein hervorragender „Umweltmanager“.

 

Wildschweine als Überträger der Schweinepest

Für Schweinezüchter im Mühlviertel gibt es derzeit ein dominantes Thema: die Afrikanische Schweinepest (ASP). Die äußerst ansteckende, meist fieberhaft verlaufende Seuche befällt Haus- und Wildschweine.

Die Tierseuche ist bisher noch nicht in Österreich aufgetreten. Doch die Gefahr rückt näher. Seit 2014 verbreitet sich die Seuche, ausgehend von Litauen und Weißrussland, auch in Ost- und Mitteleuropa. Mittlerweile ist die Seuche, die für den Menschen keine Gefahr darstellt, längst in Tschechien angekommen. Unsere Nachbarn setzten im Südosten des Landes sogar Scharfschützen der Polizei ein, um Wildschweine zu erschießen. Die Wildtiere gehören zu den Überträgern der Seuche.

Nördlich der Donau gelten in Oberösterreich für die Halter von Freilandschweinen bereits behördliche Auflagen. Kurt Pieslinger hielt in Kirchschlag Freiland-Schweine. Heuer gab der Hobbyzüchter auf. „Wir hätten neben dem Elektrozaun einen zweiten Zaun aus Maschendraht mit 1,6 Meter Höhe errichten müssen oder wir hätten die Schweine stets im Stall halten müssen. Beides wollten wir nicht“, sagt er.

Wildschweine
Bild: Weihbold

Rund 500 Schweinezüchter sind in Österreich bisher von behördlichen Auflagen betroffen. Der Erreger der Schweinepest, ein Virus, ist sehr widerstandsfähig. Er kann Wochen bis Monate in Fleisch und Fleischwaren überleben, in gefrorenem Fleisch sogar mehrere Jahre. Das bringt auch die Gefahr, dass das Virus – etwa über eine weggeworfene Wurstsemmel – vom Menschen übertragen wird.

Ein Ausbruch in Österreich hätte „schwerwiegende Folgen für Tiere und landwirtschaftliche Betriebe“, warnt das Landwirtschaftsministerium. Bei Auftreten von ASP in einem Betrieb müssten in Österreich alle Tiere getötet werden. Bei Auftreten von ASP „nur“ im Wildtierbestand sind großräumige Handelsbeschränkungen in den betroffenen Gebieten einzuhalten. Hermann Schultes, Präsident der österreichischen Landwirtschaftskammer, betont, dass man im Umgang mit der Schweinepest „keinesfalls leichtsinnig“ sein solle.

Im deutschen Bundesland Sachsen bereitet man sich bereits auf die Schweinepest vor. Dass sie ausbrechen werde, stehe außer Frage, sagte gestern Stephan Koch, Abteilungsleiter für Gesundheits- und Veterinärwesen im Freistaat Sachsen. Offen sei nur der Zeitpunkt.

 

 

 

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64  Kommentare
64  Kommentare
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Fensterputzer (5.141 Kommentare)
am 04.03.2018 16:14

was mich doch etwas verwundert, ist die Menge (4 Kg) Fleisch die jeder Wolf angeblich täglich verzehrt. Ob das tatsächlich so ist?

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Istehwurst (13.376 Kommentare)
am 04.03.2018 16:17

Wohl kaum.....ein Schäferhund braucht auch nur ein Kilo....natürlich macht er weniger Bewegung.....

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tyson4690 (989 Kommentare)
am 04.03.2018 19:13

Mit 1 kg Fleisch täglich steht er owa in an guatn Stall, der Schäfer 😉

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jago (57.723 Kommentare)
am 04.03.2018 22:56

Vielleicht sitzen die jungen Wölfe mit am Tisch? Die noch putzigen, kleinen, süßen, heranwachsenden.

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Renina (486 Kommentare)
am 04.03.2018 07:34

...heimbringen...

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Renina (486 Kommentare)
am 04.03.2018 07:33

Angebot:

Die LiebhaberInnen des Isegrimm dürfen den von gewissen Biologen ausgesetzten Wolf wenige hundert Meter vor unserer Haustiür gern anlocken, im Käfig heimbrigen und dort frei laufen lassen! Er ist ohnehin an Menschen gewöhnt, wie sein Verhalten verrät, und ließe sich mit Schaffleisch, das er auch gewöhnt ist, mit etwas Geduld & Geschick in einen Käfig locken...

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Renina (486 Kommentare)
am 04.03.2018 07:32

Warum entscheiden nicht Menschen über den Wolf, die mit ihm leben MÜSSEN?

Die LiebhaberInnen des Isegrimm dürfen den von gewissen Biologen ausgesetzten Wolf wenige hundert Meter vor unserer Haustier gern anlocken, im Käfig heimbrigen und dort frei laufen lassen! Er ist ohnehin an Menschen gewöhnt, wie sein Verhalten verrät, und ließe sich mit Schaffleisch, das er auch gewöhnt ist, mit etwas Geduld & Geschick in einen Käfig locken...

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tyson4690 (989 Kommentare)
am 04.03.2018 07:22

Der Mensch ist mit Sicherheit der grösste Feind der Flora und Fauna!! Ich bin Gewässerpächter und kann mit dem Otterpärchen (derzeit noch zwinkern ) leben. Aber dass mir ein Landwirt jetzt 2x Nächtens seine Gülle in den Bach geleitet hat und dadurch jetzt kein Fisch mehr zu sehen ist, ist anscheinend egal. Fahle Ausrede der Landwirte: Mia hod wer den Schuba aufgmocht!

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hein-tirol (1.116 Kommentare)
am 03.03.2018 21:31

Die Landwirte sollten sich mit einer Schrotflinte und Gummigeschossen bewaffnen, damit sie herumlungernde Grüne, die Futter für die Wildtiere bei sich tagen, gleich richtig in die Schranken weisen.

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ooeusa (732 Kommentare)
am 03.03.2018 18:47

Unsere “ Hausetiere“ in Kalifornien sind Rehe, Koyoten, Waschbären( Raccoons), Stinktiere(Skunks), Luxe( bobcats), Wilde lebendeTruthähne( wild turkeys), Berglöwen( Mountain lions), Eichhörnchen ( squirrels), Braunbären ( Brown Bears),....sie alle gehen auf unserem Grundstück spazieren.

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 03.03.2018 20:40

Your Longhorns scheinen very wehrhaft zu sein.
Uff grinsen

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Selten (13.716 Kommentare)
am 03.03.2018 13:57

Bei Marderhund, Waschbär und Afrikanischer Schweinepest kann man nicht von Rückkehr, sondern nur von Einschleppung sprechen.

Auch BSE wurde damals eingeschleppt, aus einem Land, das sich seinerseits ganz besonders streng gegen Einschleppung zB von Tollwut verwahrte.

Eine neue, dem BSE sehr ähnlche Erkrankung ist übrigens auch auf dem Vormarsch, ich weiß aber nicht mehr, welche Tierart betroffen ist.

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 14:21

Ja da muss ein Gesetz her! Ein soziales! Das den geldgierigen Kapitalisten die Einschleppung verbietet! Zum Schutz der Gesellschaft und des Rechtsstaats. (kein smily)

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despina15 (10.049 Kommentare)
am 04.03.2018 10:31

renntiere!

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voecklamalus (1.503 Kommentare)
am 03.03.2018 13:52

Außer bei Luchs und Biber bin ich für einen Abschuss der genannten Tiere. Wolf und Bär habe da schon überhaupt nicht bei uns zu jagen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 14:23

Der Bär jagt ja eh nur Wildbienen und Lachse. Die gibts hier gar nicht grinsen

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 03.03.2018 15:27

Verwahr deinen Honig nur ja ganz sicher auf der Bank im Tresor grinsen

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boehmerwaldhex (817 Kommentare)
am 03.03.2018 17:44

Genau, jetzt habe wir sie erfolgreich ausgerottet und wir werden eine Wiederansiedelung verhindern. Wo kämen wir auch hin, wenn sich Natur wieder etablieren würde - mir ist zum Kotzen.

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Renina (486 Kommentare)
am 04.03.2018 07:37

Angebot:

Die LiebhaberInnen des Isegrimm dürfen den von gewissen Biologen ausgesetzten Wolf wenige hundert Meter vor unserer Haustiür gern anlocken, im Käfig heimbringen und dort frei laufen lassen! Er ist ohnehin an Menschen gewöhnt, wie sein Verhalten verrät, und ließe sich mit Schaffleisch, das er auch gewöhnt ist, mit etwas Geduld & Geschick in einen Käfig locken.
Diese Räuber ANDEREN aufzuhalsen, ist wohl nicht fair!

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Gugelbua (31.633 Kommentare)
am 03.03.2018 12:57

das ist keine Rückkehr, im Gegenteil, weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird drängen sie in die Zivilisation !

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 14:26

Schifahrer gesetzlich verbieten, besonders die Stadtschifahrer auf dem Land.Die Bergsteiger auch. Alles verbieten, alles! Was überbleibt auch verbieten.

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alf_38 (10.949 Kommentare)
am 03.03.2018 11:06

Solang‘s nicht wieder dämliche Leute gibt, die draufballern, ist alles in Ordnung.

Die Welt gehört nicht den Menschen allein.

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 12:03

> denn der Wolf ist europarechtlich geschützt.

Die Natur braucht mentschliche Regeln, Verbote, Verallgemeinerungen zwinkern zwinkern zwinkern

'schis Zeit, Mander, dass sie das Lesen lernt, die Natur! Damit sie die Verbote versteht und die Regeln der Stadtleute, die Natur.

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bartgeier (1.013 Kommentare)
am 03.03.2018 10:56

In diesem Artikel sind einige Dinge nicht richtig .
Fakt der Wolf ist in Europa insbesonders in Deutschland nie ausgestorben.
In der ehemaligen DDR hatte man ein einfaches Wolfsmangement, welches ich im übrigen nicht gut heisse, jeder Wolf der gesehen wurde wurde erlegt.
Beutegreifer regulieren nirgends auf diesem Planeten ihre Beute, Fakt ist das vorkommen der Beute reguliert die Beutegreifer.
In Europa insbesondere im Alpenraum gibt es bis auf wenige Hunderte Hektar nur Kulturlandschaft. In einer reinen Naturlandschaft leben kaum Menschen geschweige nutzen sie diese in irgend einer Form ( Landwirtschaft Tourismus Infrastrukturen). Als Indiz des guten Erhaltungszustand der Wolfspopulation in Europa ist die momentane Ausbreitung der Wölfe . Aussterbende Populationen breiten sich nicht aus!

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Selten (13.716 Kommentare)
am 03.03.2018 14:06

Aporpos "Geier":

Aus Tirol wurde mir berichtet, dass selbst im alpinen Bereich laut EU-Recht sämtliches tote Getier entfernt werden muss.

Das wirkt sich natürlich auf die Population aasfressender Vögel negativ aus.

Jedes abgestürzte Kalb muss per Hubschrauber aufwändig zu Tal gebracht werden - und genau bei diesem Vorgang kann es zB durch herabtropfendes Sekret zu viel größerer Gefährdung kommen, als wenn der Kadaver den natürlichen Entsorgern überlassen wird.

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despina15 (10.049 Kommentare)
am 04.03.2018 10:36

ja so ist es leider,andererseits werden sie
gefüttert,
obwohl geier die gesundheitspolizei wäre,
um solche tote tiere zu entsorgen,der
mensch wird immer blinder in seiner
dummheit!!!

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 04.03.2018 16:53

nicht nur in Tirol ... dieses Problem ist europaweit, hab das von den Pyrenäen gehört und vom Balkan.

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snooker (4.402 Kommentare)
am 03.03.2018 10:23

Die Suderei von Ausrottung und Artensterben ist Idiotie.
Die Natur regelt es von selbst.
Ein "Wolfsmanagement" ist daher entbehrlich

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docholliday (7.806 Kommentare)
am 03.03.2018 16:30

Die Natur würde es von selbst regeln, wenn der Mensch es zuließe! Sie Experte!!!!!

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( Kommentare)
am 03.03.2018 10:15

Die Jäger werden es schon richten.

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( Kommentare)
am 03.03.2018 09:23

Worte wie Spielregeln, die gehören der Natur entnommen und Wolfsmanagement zeugen vom ungeheuren Egoismus des Menschen. Wir wohnen auf 100 m² pro Kopf und werfen ein Drittel unserer Nahrungsmittel lieber in den Müll als sie mit anderen Wesen zu teilen.

Der Mensch zählt zu den Raubtieren.

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Libertine (5.300 Kommentare)
am 03.03.2018 11:10

Er steht ja auch an der Spitze der Nahrungskette. Warum das so ist könnte, sollte oder müsste man bei Darwin eruieren. Ich habe dazu nur eine Meinung, ob sie richtig ist, bleibt dahingestellt, weil Ansichtssache.

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Norbertstolz (35 Kommentare)
am 03.03.2018 08:58

Der Grund warum der Wolf ausgerottet wurde: Das Zusammenleben mit dem Menschen in einer vom Menschen geprägten Umwelt war nicht möglich. Warum sollte das heute funktionieren? Der Wolf verunmöglicht Weidetierhaltung. Eine von der Gesellschaft gewünschte Form der Lebensmittelproduktion. In Rumänien haben sich zB einige Rudel auf den Verzehr von Herdenschutzhunden spezialisiert. Weidezäune werden nach einer Gewöhnungsphase überwunden. Bei Weidetieren werden Massaker veranstaltet.

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 03.03.2018 15:20

Deshalb bei Weidetieren umstellen auf Wisente.
Naja, der Zaun muss ein bißl höher sein, damit die Hunde nicht aufgespiesst werden grinsen

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kual (1.357 Kommentare)
am 03.03.2018 18:08

warum wurde der Bartgeier ausgerottet -- weil er kleine Kinder frisst !
wieso wurde der Steinbock in den Alpen fast Ausgerottet -- nur weil der Mensch ein deppates Viech ist !

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observer (22.072 Kommentare)
am 03.03.2018 08:58

Miene mIenung dazu ist wie folgt:

Heute sind andere Voraussetzungen als vpr 400 Jahren, die Lebensräume sind für manche Spezies zu eng und es kommt dann zu Konflikten. Es hat keinen Sinn, Nostalgie zu betreiben - andererseits gibt es gewisse Habitate für Raubtiere, die noch geeignet sind. Man wird einen Mittelweg finden müssen, wie immer kommt es auf das richtige Mass an. Wogegen ich allerdings strikt bin,das ist Wölfe zu verklären und als harmlos hinzustellen. Gerne wird in diesem Zusammenhang verschwiegen, dass vor nicht allzu langer Zeit ein Wolfsrudel eine britische Touristin in Gteichenland in der Nähe einer Ausgrabung ángefallen und getötet hat. Ausserdem soll man bei manchen Tieren nicht behaupten, dass sie etwa vom Aussterben bedroht sind. Wölfe z.B. gibt es in manchen Gegenden in solchen Mengen, dass sie zum Problem geworden sind. Von Russland ganz zu schweigen,

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Laubfrosch11 (2.734 Kommentare)
am 03.03.2018 08:19

Die Wölfe, Bären, Luchse und Fischottern beklagen sich über die Jäger und Fischer. Es gibt deren zu viele. Man müsste sie radikal reduzieren.

Es gibt immer unterschiedliche Sichtweisen.

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Linz1001 (135 Kommentare)
am 03.03.2018 08:14

Die Jägerschaft hat den Großteil der europäischen Wildtiere ausgerottet und masst sich auch weiterhin an, beim Wildtier-Management mitzureden. Das ist wie wenn ich einen Fleischhauer zum Obmann vom VGT mache!

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wertz (920 Kommentare)
am 03.03.2018 08:33

Ein Stadterer meint zu verstehen wie das Wildtier-Management zu funktionieren hat. grinsen
Sie scheinen zu vergessen (oder einfach nicht zu verstehen), dass der Mensch den Lebensraum der Wildtiere massivst eingeschränkt hat und diese nur mehr einen Bruchteil der Flächen zur Verfügung haben.

Immer mehr verlangt der Mensch nach unberührter Natur und nur ein Schelm vermag auf den Nummernschildern diverser Autos die sich im Böhmerwald und ähnlichen einfinden, ein "L" zu erspähen, Autos aus denen dann topgestylte Möchtegernsportler ihre E-Bikes ziehen und mit diesen in die entlegensten Winkel vordringen, mit dem absoluten Bewusstsein, nein ich bin ein TEIL der Natur, ich schränke doch den Lebensraum der Wild tierenicht ein.

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( Kommentare)
am 03.03.2018 09:29

Beim Stadterer regt sich das Gewissen. Der Mensch vertritt nur seine Interessen, aber haben Menschen wirklich mehr Rechte als Tiere? Eine bevorzugte Daseinsberechtigung?

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 12:14

Die Sternverstraßung zeigt bereits deutlich, wer das Sagen hat: die Regierungshierarchie. Da kommt das Land nur als Steuerzahler vor und als Genussempfänger für Kreisverkehre. Die bösen Unternehmer noch dazu als Steuerhinterzieher und als Gehorcher der Regierenden.

Die Gemeinden sind "beim Land" verschuldet und haben deswegen zu kuschen.

Wenn DAS nicht "demokratisch" ist traurig

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Selten (13.716 Kommentare)
am 03.03.2018 15:34

Die sind aber nur Teil der Natur, wenn das Wetter passt und nicht ohnehin gerade ein Städteflug geplant ist. Und sie sind dann immer seeehr ungehalten, dass sie die Natur mit anderen, für die Tag und Wetter auch gerade passen, teilen müssen. Daher geht´s dann immer tiefer hinein in die Waldeseinsamkeit, wo man vielleicht doch noch ein Rehlein erspäht, wenn zufällig die Kinder gerade die Klappe halten.

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Linz1001 (135 Kommentare)
am 03.03.2018 23:05

Sorry, nur weil man bewaffnet und mit einem Hund durch den Wald läuft heisst das nicht das man eine Ahnung von der Natur hat. Dort wo ich lebe gibt es Wald-Management durch die Bundesforste und ein paar Jäger die lediglich am Wochenende Wild erlegen - hören sie endlich damit auf, dass Jäger Naturschützer sind - das ist lächerlich!

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.03.2018 12:17

Na klar, jetzt sind die Stadtklugscheißer dran, die sich anmaßen, beim "Wildtier-Management" mitzureden - mit ihrem Bücherwissen.

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Selten (13.716 Kommentare)
am 03.03.2018 15:14

Hören Sie mir mit Martin Balluch auf, und dessen Bruder Harald, GF und Obmann des Balluch-Vereines. Letzerer ist gleichzeitig Schriftführer von pro-tier.at, das einen Vertreter im im BMGF angesiedelten Tierschutzrat sitzen hat. Die Tierschützer richten sich nach NGO-Manier so einiges, mittlerweile schon an Schlüsselpositionen.

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 03.03.2018 07:52

Die Blechwolf-Bestie mordet noch immer.
Sogar deren Schleichpfade werden geteert, damit die Wirkung beim Zsammtreffen effektiver ist.
Und sogar von den Ölmultis gesponsert werden.
Allerdings ist so ein Blechwolf auch ein natürlicher Feind des Fellträgers, wie man an den stinkenden Leichen entlang der geteerten Schleichpfade sehen kann ...

Oder so ähnlich zwinkern

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Libertine (5.300 Kommentare)
am 03.03.2018 07:39

Ich bin der Meinung, dass die Weise wie man an die Rückkehr, bzw. Schutz von Wildtieren (alles außer Haustieren) herangeht , gründlich überdenken sollte. Wir haben nun mal geänderte Habitate gegenüber noch vor 50 Jahren, geschweige vor über 100 Jahren.
Der Tierschutz ist wichtig, aber er sollte auch nicht übertrieben werden( z.B. Brachvogel am Welser Flugplatz). wenn ein Tier nicht vom Aussterben bedroht ist muss man es nicht in jedem Land haben. Es gibt ja in Europa auch keine wildlebenden Kängurus. Man braucht nur nach Niedersachsen (DE) zu blicken wo Wölfe keine Scheu mehr haben in Ortschaften einzudringen bzw. sich nicht mal mehr vor Traktoren flüchten, wenn er am Feld fährt. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist wage ich zu bezweifeln, darum keine übertriebene Wildtier- Romantik, sondern vernünftiges Augenmaß. Auch habe ich mit der Jagd nichts am Hut, damit keine falschen Vermutungen aufkommen.

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Zivi20101 (50 Kommentare)
am 03.03.2018 08:24

Sie haben recht, dass es geänderte Habitate gibt. Vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft hat zur Umwandlung von Heuwiesen in artenarme Silagewiesen und zur weitestgehenden Ausräumung von Strukturelementen aus der Landschaft geführt. Gott sei Dank erkennen immer mehr Bäuerinnen und Bauern, dass sich etwas ändern muss und beteiligen sich zB bei Aktionen zum Setzen von Blühstreifen.
Umso wichtiger ist doch der Schutz von verbleibenden, naturnahen Flächen oder altem Kulturgut (Heuwiesen, Magerwiesen, etc). Und der Welser Flugplatz ist genau so eine. Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist die Fläche unter Schutz zu stellen und dass Wels somit weitere (leerstehende) Flächen für den Einzelhandel ersparte wurden.

Und was Kängurus mit europäischem Naturschutz zu tun haben, kann ich nicht wirklich nachvollziehen!

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Libertine (5.300 Kommentare)
am 03.03.2018 08:32

@- Zivi20101

Kängurus in Europa war auch nur ironisch gemeint.

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jago (57.723 Kommentare)
am 04.03.2018 11:21

Ich hatte einmal auf dem Briefpapier "Austria, no Kangaroos" vorgedruckt.
Darüber haben sich nur Österreicher aufgeregt, sie anderen fanden es informativ oder amüsant.

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