Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 15. August 2018, 09:07 Uhr

Linz: 21°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 15. August 2018, 09:07 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Politik  > Innenpolitik

Lehrpraxen gegen den Hausarztmangel

WIEN/LINZ. In Oberösterreich sind 15 Kassenstellen für Allgemeinmediziner unbesetzt. Österreichweit fehlen derzeit 65 Hausärzte.

Lehrpraxen gegen den Hausarztmangel

Ärztemangel: Die Zeit drängt. Bild: APA

Die jungen Ärzte spezialisieren sich, der Beruf als Allgemeinmediziner ist nicht mehr so stark nachgefragt, eine Situation, die sich durch die bevorstehende Pensionierungswelle verschärfen wird.

Bund, Länder, Ärztekammer und Sozialversicherung wollen deshalb Vorsorge leisten. Sie steuern bis 2020 gemeinsam knapp 25 Millionen Euro bei, um die Ausbildung in den Lehrpraxen zu finanzieren.

Am Ende ihres Turnus sollen angehende Allgemeinmediziner ein halbes Jahr in einer Praxis arbeiten und direkt vom Hausarzt eingeschult werden. Zusätzlich müssen sie drei Nachtdienste pro Monat im Spital leisten. Die Kosten von 27.000 Euro pro Praktikant werden übernommen, der ausbildende Arzt steuert zehn Prozent bei.

Sichergestellt wurde auch, dass der Allgemeinmediziner nicht weniger verdient als sein Kollege, der im Spital die Turnusausbildung abschließt. In Summe sollen 450 Lehrpraxen eingerichtet werden, die ersten werden ab Sommer 2018 starten.

Lob aus Oberösterreich

"Die Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Oberösterreich hat für uns höchste Priorität", lobte Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (VP) die Lehrpraxen. Oberösterreichs Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser und OÖGKK-Obmann Albert Mahringer zeigten sich erfreut darüber, dass die Ausbildung junger Ärzte weiter verbessert werde. (gana)

Kommentare anzeigen »
Artikel 14. Februar 2018 - 00:04 Uhr
Mehr Innenpolitik

BVT-Affäre: Opposition wendet sich wegen "Sabotage" an den VfGH

WIEN. SPÖ, NEOS und die Liste Pilz liegen weiter im Clinch mit dem Innenministerium: Die ...

FP-Landbauer-Comeback in die Politik rückt offenbar näher

WIEN. Die Rückkehr von Udo Landbauer in die Politik dürfte immer konkreter werden.

"Ich war noch nie eine Leise"

LINZ. Beate Meinl-Reisinger, neue Neos-Chefin, über Verrohung in der Politik, Wolfgang Ambros und das ...

Sommergespräche 2018: Liste Peter Pilz wird "langsam startklar"

WIEN. Man werde sich als "Gegenpol zur Rechtsregierung" aufbauen.

Unfallversicherung bleibt erhalten, Spitäler werden nicht geschlossen

WIEN. Sparen durch Kostenabwälzung: Rund 300 Millionen Euro sollen andere Träger zahlen.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS