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Das geänderte Benotungssystem an der Mittelschule

WIEN. Statt einer siebenteiligen Skala wird es eine zehnteilige mit Überschneidungen geben.

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(Symbolfoto) Bild: colourbox

Bei der Präsentation des Schulpakets am Montag kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) an, mit der siebenteiligen Bewertung in der Mittelschule aufräumen zu wollen. Statt einer "grundlegenden" und einer "vertiefenden" Beurteilung wird nun nach "Standard" und "Standard AHS" benotet. Für beide Leistungsniveaus gibt es je fünfteilige Notenskalen, wobei das "Nicht genügend" beim "Standard AHS" je nach Leistung wieder dem Dreier, Vierer oder Fünfer im "Standard" entspricht. Neu im Vergleich zur vorherigen Benotung: Es gibt künftig auch beim "Standard" Einser und Zweier, die wiederum dem "Befriedigend" bzw. "Genügend" im "Standard AHS" entsprechen.

In der Volksschule wird nun ab der zweiten Klasse wieder verpflichtend mit Ziffernnoten beurteilt. Darüber hinaus muss es aber noch eine Verbal-Beurteilung anhand eines Bewertungsrasters geben. Wie dieses Raster genau aussieht, ist noch offen. Deshalb will Lehrergewerkschafter Paul Kimberger die Umsetzung des Schulpaketes ganz genau im Auge behalten: "Die Dinge, die noch nicht bekannt sind, machen mir Sorgen. Wir brauchen Unterlagen und Richtlinien, um das Paket genau beurteilen zu können."

Der Lehrergewerkschafter hatte sich in einer ersten Reaktion sehr zufrieden mit den Plänen des Bildungsministers gezeigt. Skeptisch ist man aber bei den Detailfragen, betont Kimberger. Das gilt auch für die Lehrpläne der Mittelschule: "Das werden wir uns genau ansehen." Für die Neos brauche das Schulsystem auf jeden Fall mehr Geld. Gefordert werden zumindest 750 Millionen Euro für benachteiligte Schüler. (eiba)

Pro & Contra: Sind Schulnoten von gestern?

Benotung Mittelschule
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Artikel 03. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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