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Leserbriefe

Sexistische Karikatur

Von Gabriele Heinisch-Hosek, Renate Heitz   08. Juli 2020 19:29 Uhr

Wir sind entsetzt über die Darstellung unserer Bundesparteivorsitzenden in einer Karikatur der Oberösterreichischen Nachrichten vom 7. 7. 2020.

Eine Spitzenpolitikerin als „Nummerngirl“ (sic!) darzustellen, ist unerträglicher Sexismus und hat auch in einer Karikatur nichts zu suchen. Man kann Inhalte kritisieren und diese auch lustig oder zum Schmunzeln darstellen, das ist die Aufgabe von Karikaturen. Die sexistische Herabwürdigung von Frauen in ihrer Funktion können wir aber nicht akzeptieren – das ist einfach kein Witz und nicht zum Schmunzeln.

Sexismus hat viele Gesichter – egal ob es ein Landeshauptmann-Stellvertreter, ein Fußballverein oder ein Karikaturist macht. Und wir werden uns immer gegen jedes dieser Gesichter wehren.

Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende, Renate Heitz, designierte SPÖ-OÖ-Landesfrauenvorsitzende

 

Anmerkung der Redaktion: Wir bekennen uns zur künstlerischen Freiheit unserer Karikaturisten. Satire und Kunst sollten in ihrer Zuspitzung grundsätzlich großen Spielraum haben, und der reduziert sich, unabhängig vom oben genannten Beispiel, nicht allein auf Witz oder Schmunzeln. Sollten wir mit dem Abdruck dieser Karikatur die Gefühle von Frauen verletzt haben, so tut uns dies leid. Es lag weder in unserer Absicht noch in der unseres Karikaturisten.

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