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Leserbriefe

Maskenpflicht im Parlament

Von Johann Köbrunner, Gunskirchen   11. April 2021 19:08 Uhr

Das Benehmen der FPÖ-Abgeordneten im Parlament – im Zusammenhang mit der Maskenpflicht – erinnert mich an das Verhalten von trotzigen und beleidigten Kleinkindern.

Die Aussagen von Frau Fürst, es gebe keine generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz, ist zwar richtig, das heißt aber noch lange nicht, dass etwas, was nicht Pflicht ist, nicht trotzdem sinnvoll sein kann. Frau Ecker meint, das lange Tragen von Masken sei nicht zumutbar und auch nicht gesund. Was wird sich bei dieser Aussage wohl eine Kassiererin im Supermarkt denken? Auf die Wortspenden von Herrn Kickl möchte ich hier gar nicht eingehen, das ist reine Zeitverschwendung.

Liebe FPÖ-Abgeordnete, wenn ganz Österreich eine Maske trägt, wird das Ihnen, bei Ihrer „schweren körperlichen Tätigkeit“, wohl auch zumutbar sein. Zudem haben Sie als parlamentarische Volksvertreter auch eine gewisse Vorbildfunktion. Ein bekannter deutscher Virologe hat in einem Interview einmal eine sehr treffende und kluge Antwort auf die Frage, ob Masken sinnvoll sind, gegeben. Das Tragen einer Maske in Zeiten einer Pandemie ist keine Frage von Pflicht oder
Freiwilligkeit, sondern schlicht und einfach eine Frage des „Hausverstandes“ und der „Intelligenz“.

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