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Winzerinnen Faber-Köchl: Bio Weine mit Frauenpower

Von Hans Stoll, 25. August 2019, 16:18 Uhr
Erfolgreiches Mutter-Tochter Duo: Anna (links) und Maria Faber-Köchl Bild: Weingut Faber-Köchl

Angrenzend an die österreichische Sekthauptstadt Poysdorf liegt das beschauliche Dorf Eibesthal, geschmückt mit romantischen Kellergassen und inmitten der sanft-hügeligen Landschaft des Veltlinerlandes.

Knapp vor der Jahrtausendwende (1999) war es, als sich Maria Faber-Köchl entschieden hat, aus dem gemischten landwirtschaftlichen Betrieb die damals bereits vorhanden 1,2 ha Weingärten in den Fokus zu stellen, um sich von da an nur mehr dem Weinbau zu widmen. Was sich anfangs laut O-Ton Maria Faber „als naives Handeln“ herausgestellt hat, wurde sehr rasch zur großen Liebe zum Weinbau.

Aus dem Einfrauenbetrieb wurde im Laufe der kommenden Jahre ein erfolgversprechendes Winzerinnen-Duett. Tochter Anna, die mehr statt minder mit dem Veltliner aufgewachsen ist, wurde vom Weinbaubazillus angesteckt, studierte Weinbau, holte sich praktische Erfahrungen in Deutschland und Neuseeland, kam 2016 aktiv in den Betrieb und konsequenterweise wurde auf Bioweinbau umgestellt. Dieses Thema beschäftigte die beiden Winzerinnen vorher schon seit geraumer Zeit, war aber für Maria Faber-Köchl allein nicht zu bewältige. Mit dem Einstieg von Tochter Anna ist speziell das Thema Pflanzenschutz leichter und mit abwechselnder Arbeitsaufteilung zu bewältigen.

Seit 2016 sind die Rollen klar verteilt: Mutter Maria macht den Vertrieb und Tochter Anna produziert den veredelten Traubensaft. Und das Ganze mit großem Erfolg, wurde doch die junge Winzerin in diesem Jahr mit dem VINEUS Award von Transgourmet ausgezeichnet. Somit haben die Faber-Köchl Ladies erstmals neben vielen treuen Privatkundschaften auch einen österreichweit agierenden Vertriebspartner, der für die jetzt bestehende Betriebsgröße eine optimale Ergänzung darstellt.  

Beide fühlen sich in der Weinbranche sichtlich wohl. Natürlich wird das Familienleben durch die Arbeit im Weinbau stark beeinflusst, aber wie Mutter Maria meint, es macht eben viel Freude in dieser Branche tätig zu sein. Kommen Kunden, so machen diese den Besuch in ihrer Freizeit und sind daher sehr entspannt. Zudem macht die Zusammenarbeit mit den Kollegen viel Freude, da man gemeinsam jedes Jahr die Herausforderung annimmt, um noch besser zu werden.

Für die Winzerinnen aus Leidenschaft steht, wie könnte es auch anders sein, besonders der Grüne Veltliner im Mittelpunkt. Löss-, Lehm- und schottrige Böden sind der optimale Untergrund für das Angebot vom DAC Klassik über den edlen Lagenwein Saazen bis zum mächtigen DAC Reserve. Weine, die einerseits trinkanimierend sind und andererseits wunderbare Speisenbegleiter darstellen. Dass sich das Erfolgsrad der Damen weiterdrehen wird, davon dürfen Weinliebhaber mit Sicherheit überzeugt sein.         

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Hans Stoll
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2  Kommentare
2  Kommentare
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laurent (1 Kommentare)
am 26.08.2019 14:39

Kein Wort von WEINVIERTEL aber DAC; als ob´s nicht mehrere DAC´s gäbe

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amha (11.760 Kommentare)
am 26.08.2019 14:59

Geh Stänkerer, als ob das Veltlinerland etwa in der Südsteiermark oder im Seewinkel liegen würde.

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