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Reisen

Legendäre Fußballstadien

Von Brigitte von Imhof   06. November 2022 13:30 Uhr

Legendäre Fußballstadien
Aztekenstadion: Nur hier wurde zweimal ein Eröffnungs- und ein Endspiel einer Fußball-WM ausgetragen (1970, 1986).

Spektakulär sind sie ja, die acht neuen Stadien in Katar, wo am 20. November die Fußball-WM beginnt. Fußballgeschichte wurde jedoch in Old Trafford & Co. geschrieben.

Rio de Janeiro: Estádio Maracanã Einst war das Maracanã mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Zuschauern das größte Stadion der Welt. Nach diversen Umbauarbeiten haben in der Arena heute rund 73.000 Besucher Platz. Hier musste das hoch favorisierte Team Brasiliens 1950 den WM-Titel Gegner Uruguay überlassen. Der große Pelé schoss am 19. November 1969 hier das tausendste Tor seiner Karriere. Nicht zu vergessen die legendären "Rock in Rio"-Konzerte, von Queen bis AC/DC. Im Jahr 1980 feierte Papst Johannes Paul II. im Maracanã die größte Papstmesse auf lateinamerikanischem Boden.

Manchester: Old Trafford Der Name passt. Das Old Trafford (benannt nach einem Stadtteil in Manchester) gibt es seit 1910 und ist eines der ältesten noch bespielten Fußballstadien der Welt. Hier kicken die hochbezahlten Ballkünstler der Mannschaft von Manchester United. Seine atemberaubende und einmalige Atmosphäre verdankt es vor allem seiner Komplettüberdachung, unter der die Fan-Hymne "Come On You Reds" wie Donnerhall klingt.

Mexiko-Stadt: Estadio Azteca Das 1966 erbaute Aztekenstadion ist das größte Fußballstadion der Welt, in dem ausschließlich Fußballspiele stattfinden. Das Dach verstärkt die Geräuschkulisse der riesigen oberen Ränge, die fußballverrückten Mexikaner verwandeln das Stadion regelmäßig in einen ohrenbetäubenden Hexenkessel. Dies und die Höhenlage (2200 Meter) sorgen dafür, dass vielen Gastmannschaften die Luft ausgeht. Im Aztekenstadion wurde das so genannte "Jahrhundertspiel" der Fußball-WM 1970 zwischen Deutschland und Italien ausgetragen, das die DFB-Elf in der Verlängerung verlor, und es war Schauplatz legendärer Konzerte. So füllte Michael Jackson das Oval mehrmals mit je 100.000 Zuschauern.

Mailand: Giuseppe-Meazza-Stadion Ein Haus, zwei konkurrierende Bewohner: Das Giuseppe-Meazza-Stadion im Mailänder Stadtteil San Siro teilen sich die beiden Spitzenmannschaften AC und Inter. Es wurde im Jahr 1926 erbaut und fasst heute 85.000 Zuschauer. Bis 1980 hieß es San Siro, bevor es auf den Namen Giuseppe Meazza umgetauft wurde. Der Spieler der italienischen Weltmeister-Elf von 1938 kickte für beide Mailänder Teams. Mit seiner charakteristischen Architektur zählt das Stadion zu den schönsten Europas.

Madrid: Estadio Santiago Bernabéu Das Bernabéu ist die Heimat des Weltvereins Real Madrid, einer der heiligsten Tempel für die Ballzauberer. Und ein Tollhaus, wenn die Fanmassen lautstark ihr "¡Hala Madrid!" anstimmen. Ehrfurcht ringt es wohl jedem Spieler ab, wenn er die steilen Ränge hinaufblickt. 1947 wurde es mitten in der Stadt gebaut und 2005 zuletzt modernisiert. Die Zuschauerkapazität war bereits 1982 von 120.000 auf 80.000 reduziert worden.

Barcelona: Estadio Nou Camp Ein Platz der Superlative: Mit 98.000 Plätzen fasst das Nou Camp mehr Zuschauer als jedes andere Stadion in Europa. Eröffnet wurde es 1957, im Jahr 1982 kam ein Oberrang hinzu. Zum Stadionkomplex gehören ein Museum mit historischer Abteilung, eine Kunstgalerie und eine Souvenirsammlung. Einzigartig ist die Stadionkapelle: Spieler wie Fans können hier vor Anpfiff die schwarze Madonna um göttlichen Beistand bitten. Derzeit wird das Stadion renoviert.

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