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Reizdarm: Neue Kombi-Therapie für Betroffene

09. Februar 2018, 00:04 Uhr
Reizdarm: Neue Kombi-Therapie für Betroffene
Bild: colourbox

15 Prozent der erwachsenen Österreicher leiden am so genannten Reizdarmsyndrom.

Für die Betroffenen bedeutet dies eine extreme Verschlechterung ihrer Lebensqualität. Manche haben nach dem Essen so gut wie immer mit Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sowie Bähungen zu kämpfen. "Oft sind die Symptome bei Betroffenen so stark ausgeprägt, dass sie sich kaum noch aus dem Haus wagen", sagt Primar Reiner Schöfl, Gastroenterologe im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz.

Mit einer Kombinationstherapie, die aus Hypnose und einer in Australien entwickelten Diät (FODMAP-Diät) besteht, wollen Experten im Zentrum für ganzheitliche Gesundheit (elisana) der Elisabethinen in Linz Reizdarm-Patienten helfen. "Viele Studien belegen eine Ansprechrate von 70 Prozent auf die bauchzentrierte Hypnose", sagt der Mediziner und Hypnose-Spezialist Wolf-Dieter Nagl. Mindestens 50 Prozent der Betroffenen könnte zudem mit der FODMAP-Diät geholfen werden, bei der Unverträglichkeiten von Laktose, Fruktose und Sorbit als Verursacher der Beschwerden eruiert werden. Danach werden individuelle Diätpläne erstellt. (gul)

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6  Kommentare
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decordoba (3.803 Kommentare)
am 12.02.2018 20:40

Unter Beachtung der sonstigen Therapie-Ansätze, welche der Arzt anordnet, kann der Patient selber was gegen seinen Durchfall tun.

Kleinere Portionen essen = Kinderportionen

Während dem Essen und 2 Stunden nachher wenig trinken. Ein Glas Wasser genügt. Wer mit 2 Flaschen Bier das Essen hinunter spült, braucht sich nicht wundern, wenn die "Verweilzeit" im Darm gering ist und Durchfall auftritt.

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decordoba (3.803 Kommentare)
am 11.02.2018 13:13

Mehrere Varianten:

* Nervöse Darmbeschwerden bei Personen, die leicht "die Nerven verlieren" (das schlägt sich auf den Magen).
* Störung der Darmmotorik, zu schnell oder zu langsam
* Verkrampfungen des Darmes und beim Galle-Abfluss
* Lebensmittel-Unverträglichkeiten
* Darmentzündungen - Colitis (leichte Formen)
* Schädliche Zusammensetzung der Darmbakterien
* Die Folge von Antibiotika-Therapie

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decordoba (3.803 Kommentare)
am 10.02.2018 18:39

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decordoba (3.803 Kommentare)
am 10.02.2018 18:38

Bildhaft dargestellt:

Wenn jemand infolge Reizdarm - eine Fructose-Malabsorption hat, dann sollte er wenig bis gar keine Früchte essen. Ißt diese Person 5 Birnen auf einen Sitz, wird der Durchfall so arg, dass er über den Zaun drüber sch****. Das ist ein Oberösterreichischer Spruch, also gab es das früher auch schon. Und sie haben schon damals das Obst einige Tage weggelassen.

Die FODMAP Zucker im Bäcker-Brot. Wenn der Bäcker den Hefeteig nur 1 Stunde gehen lässt, enthält das fertig gebackene Brot viele dieser Zuckeralkohole.

Ich backe das Brot selber und lasse den Teig 2 Stunden gehen. Dann sind diese Zucker schon vermindert / teilweise vergärt. Ideal sind 4 Stunden Gehzeit.

Wenn man das Brot nicht frisch ißt, sondern mindestens 1 lagert, wird es bekömmlicher. Das wußten früher schon die Bäuerinnen, sie haben das frische Brot nicht herausgegeben.

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decordoba (3.803 Kommentare)
am 10.02.2018 18:03

Ich leide selber am Reizdarmsyndrom seit 20 Jahren.

Derzeit habe ich das Leiden gut unter Kontrolle.

Unter dem Reizdarmsyndrom sind unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst.

Aus meiner Sicht ist das Reizdarmsyndrom mit einer mäßigen Entzündung des Dünndarmes verbunden. Das bewirkt, dass manche Nahrungskomponenten nicht vollständig im Dünndarm aufgenommen werden, in den Dickdarm gelangen, wo sie von den Darmbakterien vergärt werden. Das äußert sich als Nahrungsmittel-Unverträglichkeit - diverse Zucker, Fette, ...

Als Therapie müssen die unverträglichen Lebensmittel strikt vermieden werden. Später, wenn es besser ist, kann man klein wieder damit anfangen.

Der Dünndarm wird beruhigt, die Entzündung gedämpft mit Bifidus-Keimen. Das bekommt man als Kijimea Reizdarm - oder andere - die sind billiger zwinkern

Weiters sind Escherichia Coli Bakterien gut für den gereizten Darm. Einen besonders gut verträglichen Stamm bekommt man in der Apotheke - Symbioflor 2

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tulipa (3.191 Kommentare)
am 09.02.2018 20:03

Endlich sind auch Ärzte in Österreich auf die FODMAP Diät gekommen. In Australien entwickelt, im Nachbarland Deutschland erprobt (z.B. von einem Münchner Uni-Prof) war Österreich noch bis vor kurzem nicht auf dem aktuellen Stand. Stattdessen Verschreibung von Medikamenten, die nicht wirklich das Problem behoben.
Und es gibt immer noch Ärzte, die erklären, dass es sich dabei um rein psychische Beschwerden handelt. Dass auch das Gluten zu den FODMAPS gehört ist von vielen Ärzten ebenfalls noch nicht registriert, weshalb immer wieder verneint wird, dass es sowas wie eine Unverträglichkeit dafür gibt.
Sehr schön, dass es bei den Elisabethinen jetzt neuere Ansätze gibt, im Bereich der Gastroenterologie scheint dieses Krankenhaus in OÖ mit Abstand die erste Wahl zu sein!

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