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Kultur

Wenn die Welt der Nacktheit zur Therapie wird

01. Oktober 2011 00:04 Uhr

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt Beryl Koltz in ihrem Spielfilmerstling „Hot Hot Hot“. Im Mittelpunkt: Der introvertierte Ferdinand, dessen Leben sich gewaltig ändert, als er plötzlich in einem Sauna-Wellness-Zentrum arbeitet, und seine „Kollegin Mary-Ann“.

OÖN: Wann hatten Sie die Initialzündung zu der Story?

Koltz: Als ich zu rauchen aufhörte. Mein Ersatz wurde die Sauna. Dort fing ich an, Menschen zu beobachten. Ich habe „Hot Hot Hot“ als einen Film über Konventionen der Gesellschaft geschrieben, und im Gegenzug über das Einmalig- und Anderssein des einzelnen Menschen.

OÖN: Es ist auch eine Geschichte der Selbstbefreiung. . .

Koltz: Als Ferdinand in die Welt der Nacktheit gerät, ist es für ihn eine Schocktherapie. Dadurch ist er bereit, sich den Freuden des Lebens zu öffnen.

OÖN: Gibt es für Ferdinand ein Vorbild?

Koltz: Ja, „Mister Magoo“ aus der gleichnamigen Comi- serie. Ein kleiner Mann mit Glatze. Ich liebe Figuren, die Mutterinstinkte wecken.

OÖN: Findet sich in „Hot Hot Hot“ etwas von Ihnen selbst?

Koltz: Dieser Film ist für mich wie eine Katharsis. Jeder von uns wünscht sich doch, sich zu öffnen, sich zu entwickeln, das Leben hundertprozentig genießen zu können. Jeder kämpft mit sich, nicht sein eigener Feind zu sein, sondern sich in Richtung Glück zu bewegen. (lh)

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