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Kultur

Fünf Geheimnisse einer glücklichen Beziehung

Von Von C. Riedler   25. August 2017 10:10 Uhr

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Jung und verliebt

Sie umarmen sich, streiten auch manchmal und haben ähnliche Einstellungen zum Leben. In einer Umfrage haben Paare berichtet, warum sie in ihrer Beziehung glücklich sind.

Sieben von zehn Österreichern leben in einer Beziehung, die meisten (87 Prozent) bezeichnen diese auch als glücklich, 57 Prozent sogar als „sehr glücklich“. Das hat die aktuelle Parship-Umfrage ergeben. 

Befragt wurden Menschen zwischen 18 und 69 Jahren. „In dieser Studie wollten wir besonders herausfinden, welche Faktoren für eine gelungene Partnerschaft ausschlaggebend sind“, sagt Sandra Gabler, Parship-Chefin für Österreich und die Schweiz. Noch immer wächst die Bereitschaft online einen Partner zu finden, wobei man zwischen verschiedenen Gruppen unterscheidet: Social Dating á la Tinder wird vor allem von Jüngeren betrieben und zielt meist auf spontane Dates oder Flirts ab, während Menschen bei weniger anonymen Singlebörsen (Lovescout) und bei Partneragenturen wie Parship nach mehr oder weniger langfristigen Beziehungen suchen. 

Mittels Match-Making versucht man bei Parship den oder die „Richtige“ zu finden. „Deshalb sind auch jene Faktoren, die eine glückliche Beziehung ausmachen, für uns wichtig“, erklärt Gabler das Ziel der Studie. Und das sind die Geheimnisse glücklicher Paare in Österreich:

 

  • Gleich und gleich gesellt sich gern: Glückliche Paare zeichnen sich dadurch aus, dass sie einander ähnlich sind. Ganz besonders gilt das für den Wunsch nach Nähe, für ihre Werte und Einstellungen, Humor und auch Attraktivität. „Es ist also wichtig, dass man das gleiche Bedürfnis hat, alles gemeinsam zu unternehmen oder öfter auch mal etwas alleine - wie viel Nähe ist dabei nicht entscheidend, es muss nur ähnlich sein“, erklärt Gabler. Genauso sollten Einstellung über die Lebensführung, Familie und Kinder zusammenpassen. Sonst werde es schwierig. In manchen Bereichen braucht es aber auch Unterschiede - etwa beim Durchsetzungswillen. Das zeigt die Studie. Die Erfolgsformel lautet also: So viel Ähnlichkeit wie möglich, soviel Unterschied wie nötig.
     
  • Verbindlichkeit ist wichtig: Der Wunsch mit dem Partner gemeinsam alt zu werden, ist bei zufriedenen Paaren deutlich höher als bei anderen. Auch sexuelle Treue und das Bedürfnis nach einer „ewigen Beziehung“ spielt eine große Rolle. Die Umfrage zeigte, dass ein Drittel der Paare länger als 20 Jahre zusammen sind. „Ob verheiratet oder nicht scheint für das Glück keine so große Rolle zu spielen“, sagt Gabler. 
     
  • Streitkultur: Je ähnlicher sich die Partner sind, desto weniger Streit haben sie. Und je weniger Streit, desto glücklicher bezeichnen sich die Paare. Dennoch wird auch in guten Beziehungen gestritten, aber konstruktiv. Dreimal so viele glückliche Partner geben etwa an, ihre Probleme gemeinsam zu bewältigen, wie unglückliche Paare das tun. „Streiten ist also grundsätzlich völlig in Ordnung - so lange konstruktiv gestritten wird, denn dann können laut der Studie Krisen gemeinsam gemeistert werden. Jeder geht sich mal aus dem Weg, aber am Ende kommt es darauf an, dass man sich wieder versöhnen kann", sagt die Psychologin Caroline Erb.
     
  • Zufrieden im Alltag: Chronischer Stress belastet die Paare enorm. Wer insgesamt seinen Alltag als zufriedener erlebt, ist auch in seiner Paarbeziehung deutlich zufriedener. Das zeigt die Umfrage. Zudem steigert der Austausch von Zärtlichkeiten im Alltag das Glücksempfinden: Während sich 57 Prozent der glücklichen Paare täglich umarmen, tun das nur 17 Prozent der weniger glücklichen. Was Männer laut Umfrage am meisten an der Partnerin nervt sind mangelndes Interesse an Sex, ständiges Lesen am Handy/Tablet und dass sie ewig zum Fertigmachen vor dem Ausgehen braucht. Frauen stört vor allem die Unordnung, die er hinterlässt, das Schnarchen und mangelnde Hilfe im Haushalt.
     
  • Nicht zu viele Partnerschaften: Die Umfrage zeigt auch, dass Paare, die im Alter zwischen 35 und 49 Jahren zusammen gekommen sind, am glücklichsten sind. „Das kann an der Erfahrung und an stärkerer Selbstreflexion liegen“, sagt Gabler. Auch zeigt sich, dass Paare die davor bereits sehr viele Partnerschaften hatten, weniger glücklich sind. „Eine Art Perfektionsfalle - man will immer noch etwas Besseres und ist daher nie richtig zufrieden“, erklärt die Parship-Chefin.
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