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Nach dem Triumph von Kurz stehen die Zeichen auf Schwarz-Blau

16. Oktober 2017, 00:05 Uhr
Nach dem Triumph von Kurz  stehen die Zeichen auf Schwarz-Blau
Kurz, Kern, Strache: Farbenwechsel in der nächsten österreichischen Bundesregierung? Bild: APA

WIEN. Wahlsieger Sebastian Kurz bleibt nun blaue oder rote Koalitionsoption Kern will auch in der Opposition Parteichef bleiben, Debakel für Grüne.

Die Rechnung von Sebastian Kurz ist am Sonntag aufgegangen. Mit mehr als 31 Prozent, ein genaues Ergebnis liefert erst die Auszählung der Wahlkarten bis Donnerstag, hat die im Mai vom 31-Jährigen übernommene und in vorgezogene Neuwahlen geführte Volkspartei erstmals seit 2002 wieder Platz eins erklommen.

Weil Kurz mit Slogans wie "Veränderung" bereits im Wahlkampf ein Abgehen von der Großen Koalition suggeriert hatte, gingen viele Spekulationen Richtung Schwarz-Blau, für die das Wahlergebnis ein weiteres Argument lieferte. Denn obwohl die FPÖ unter Berücksichtigung der Wahlkartengewichtung den Sprung auf Platz zwei verpasst haben sollte, durfte Heinz-Christian Strache ein deutliches Plus und mit mehr als 26 Prozent das zweitbeste Ergebnis der Parteigeschichte feiern.

"Echte Veränderung"

Bemerkenswert war, dass das FP-Ergebnis bei mehreren VP-Wahlpartys von Kurz-Anhängern ebenfalls bejubelt wurde. Die Chefs der beiden Parteien blieben am Wahlabend zurückhaltender: Er wolle "einen neuen politischen Stil etablieren, der echte Veränderung bringt", versprach Kurz.

"Fast 60 Prozent haben heute das FPÖ-Programm gewählt", spielte Strache auf den unter Kurz geänderten Migrationskurs der ÖVP an.

> Der Liveticker zum Nachlesen

Kanzler und SP-Chef Christian Kern musste am Ende eines beispiellos pannenreichen Wahlkampfes eine bittere Wahlniederlage eingestehen. Obwohl sich in Stimmen am Sonntag ein leicht verbessertes Ergebnis als jenes von Vorgänger Werner Faymann 2013 abzeichnete, hat Kern Platz eins klar verfehlt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen kündigte noch am Wahlabend an, dass er Kurz mit dem Auftrag zur Bildung einer Regierung betrauen werde – vorausgesetzt, Platz eins der ÖVP werde durch das endgültige Wahlergebnis bestätigt. Er werde in diesem Fall "mit allen Parteien Gespräche führen", kündigte Kurz an.

Kern will bleiben

Trotz der Niederlage trat Kern Spekulationen über seinen bevorstehenden Rückzug in einer leidenschaftlichen Rede vor den Genossen entgegen. Er habe angekündigt, zehn Jahre in der Politik zu bleiben, "neun Jahre davon sind noch zu absolvieren". Verantwortung könne man "in unterschiedlichster Form" annehmen, gab Kern einen Hinweis auf die Oppositionsrolle in den kommenden fünf Jahren. Er gehe davon aus, dass "die beiden Herren nicht sehr lange brauchen werden", erklärte Kern, dass er mit einer raschen Einigung auf Schwarz-Blau rechne.

Die Option Rot-Blau wurde zumindest gestern von prominenter SP-Seite, allen voran Wiens Bürgermeister Michael Häupl, ausgeschlossen. Gleichzeitig gibt es um die Burgenländer Hans Niessl (Landeshauptmann) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil eine Achse, die auch eine Koalition mit der FPÖ ausloten würde.

Kaum ein Stein auf dem anderen blieb bei den wohl größten Verlierern des Abends, den Grünen. Von 12,4 Prozent stürzte die von Streit und Spaltung gebeutelte Ökopartei mit Ulrike Lunacek bis an die parlamentarische Existenzgrenze ab. Ob die Grünen über vier Prozent landen und damit weiter im Nationalrat vertreten sein werden, entscheidet sich erst mit der Wahlkartenauszählung.

Lunacek sprach von einem "bitteren Debakel", das man zum Teil auch Peter Pilz zu verdanken habe. Der Listengründer hätte nach dem Zwischenstand vom Sonntag den Einzug ins Parlament geschafft.

Fix im Nationalrat bleiben jenseits der arithmetischen Unwägbarkeiten die Neos von Matthias Strolz. In den nun anstehenden taktischen Spielen für die nächste Regierungskoalition werden die drei "Kleinen" allerdings keine Rolle spielen.

  • Video: Simone Stribl aus der ORF-Innenpolitik-Redaktion erklärt welche Parteikonstellationen möglich und welche wahrscheinlich sind.

  • Video: Die ÖVP hat diese Wahl klar für sich entschieden und hat diesen Sieg entsprechend zelebriert. Auch bei der SPÖ und der FPÖ war es ein emotional aufgeladener Abend.

Schwarzes Plus in allen Ländern

Vorarlberg hat bei der Nationalratswahl 2017 bürgerlich gewählt: Die ÖVP kommt auf 34,5 Prozent (+8,2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2013), die FPÖ schafft 26 Prozent. Einen ihrer schwärzesten Tage erlebten die Grünen: Sie stürzten von 17 auf 6,4 Prozent ab. In Salzburg hat sich die ÖVP bei der Nationalratswahl klar als stärkste Kraft etabliert und nach dem Rekordtief 2013 gleich um elf Prozentpunkte auf 37,6 Prozent zugelegt. Die SPÖ fiel erstmals seit 1999 hinter die Freiheitlichen zurück und kam auf 22,1 Prozent. War die Steiermark 2013 noch flächendeckend blau, so lagen die ÖVP mit 31,31 Prozent und die FPÖ mit 31 Prozent fast gleichauf.

ÖVP vor FPÖ und SPÖ – so lautet das vorläufige Endergebnis der Nationalratswahl in Niederösterreich: Die Volkspartei erreichte in ihrem „Kernland“ 35,54 Prozent, die FPÖ steigerte sich auf 26,82 Prozent.

Plus und klarer Sieg für die Wiener SPÖ

Im Burgenland endete der Wahlsonntag mit einem Fotofinish, bei dem die SPÖ trotz Verlust von 4,4 Prozentpunkten als Erste durchs Ziel ging. Nur 261 Stimmen dahinter landete diesmal die ÖVP, die um sechs Prozentpunkte zulegte. Die verhältnismäßig höchsten Zuwächse gab es bei der FPÖ, die Grünen sackten auf 1,8 Prozent ab. Klar gegen den Bundestrend wählte Kärnten: Hier siegte die FPÖ mit 33,22 Prozent vor der SPÖ und der ÖVP.

Die Roten können sich weiterhin auf Wien verlassen: Dort konnte die SPÖ laut dem vorläufigen Ergebnis mit 35 Prozent ihren ersten Platz verteidigen. Die ÖVP kletterte um sechs Prozentpunkte nach oben, kam in der Bundeshauptstadt aber nur auf Platz drei hinter der FPÖ. Deutliche Zugewinne für ÖVP (39,2 Prozent) und FPÖ (24,9 Prozent) gab es auch in Tirol, die SPÖ verzeichnete einen leichten Zuwachs und kam auf Platz drei.

  • Video: In der Elefantenrunde haben die Spitzenkandidaten erklärt, welche Schlüsse und Konsequenzen sie aus dem Wahlergebnis ziehen.

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219  Kommentare
219  Kommentare
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ohnooo (1.470 Kommentare)
am 16.10.2017 22:50

das wird türkis-schwarz-blau kariert. Und zwar ganz klein kariert.

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derkommentator (2.248 Kommentare)
am 16.10.2017 19:05

Die Menschen wählen Kurz und Strache, weil sie sich Veränderung wünschen.

Die selben Menschen haben panische Angst vor Veränderung, sind unglaublich konservativ, obwohl wir das 21. Jhdt. bereits seit längerem eingeläutet haben. Laufen - genauso wie die, denen sie nachlaufen - in Lederhosen und Karohemd oder Steireranzug herum als ob wir in den 50er wären. Tragen Seitenscheitel wie in den 30ern. Ein guter Job bei der Raika, als Versicherungsvertreter, oder für die blauen Büblein ein Job als Anwalt oder Makler. Wünschen sich Frauen zurück ins traute Heim...

Welche Veränderung soll das jetzt nochmal werden? Welche Verbesserung und für wen soll dabei herauskommen? Kann mir das einer mal erklären?

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am 16.10.2017 19:15

Siehe FPÖ Werbung, die nehmen das locker und widerspreche sich selbst, damit ist alles gesagt, jeder bedient.

Verbesserungen werden überhaupt nur wahrgenommen, wenn sie einem persönlich betreffen, also sehr kleine Sachen.

Die Slogans sind natürlich Unfug, halt mit feel good factor.

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 16.10.2017 19:50

@ael. Unfig ist dein Gerauze, weil deione linken Freunderl samt deren -Innen halt in spätestens sechs Wochen aus der Bundesregierung geflogen sein werden. Da wird auch die Anrufung der Großpapa in der Hofburg nichts, gar nix mehr daran ändern.

Ja ja, das ist für die ganze Linkssippschaft schon traurig, nach dem glorreichen "Sieg" mit den VdB - nunmehr zu einer Schrumpfkleinheit weit unter 30 Prozent eingetrocknet zu sein. Und nix mehr in der Bundesdregierung zu mauscheln haben.

Ganz böse, diese Wähler... grinsen .

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am 16.10.2017 21:50

Das sind die Spielregeln der Demokratie, es können nicht alle gewinnen.

Was Österreich verliert, wenn die Grünen nicht im Parlament vertreten sind, das kannst du nicht abschätzen. Verbesserter Umweltschutz hat der Wirtschaft in keinem Fall geschadet, bringt aber enorme Lebensqualität. Die Grünen waren notwendig geworden und sind es immer noch.

Viele Grüne haben diesmal strategisch rot gewählt, weil Kern der mit Abstand beste Kandidat für das Kanzleramt ist, leider hat es nicht gereicht.

Die Grünen werden sich neu aufbauen.
Die Wähler sind nicht böse, aber oft wissen sie viel zu wenig.

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am 16.10.2017 22:04

Den Grünen fehlt eine charismatische Führungsfigur.
Glawischnig hatte Potential, dieses aber in den letzten Jahren verspielt.
Lunacek hatte es niemals.
Hätten sich die Grünen auf ihre ursprünglichen Werte besonnen und sich der schlagzeilenträchtigen Themen enthalten (statt dessen sich auch mit aktiver Wirtschaftspolitik beschäftigt) ... stünden sie heute besser da und wären im Nationalrat vertreten.

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am 16.10.2017 23:41

Das Weibchen sehnt sich nach Unterwerfung, nach einem starken männlichen Rudelführer... sinngemäß das FPÖ Frauenbild.

Allgemein nimmt der Wunsch nach autoritären Mustern zu, hart durchgreifen, strengere Regeln, einsperren bis zur Todesstrafe, all das findet immer breitere Zustimmung.

Irgend wann einmal taucht ein hübscher junger grüner Guru auf, vielleicht ist der dann etwas für dich, warts ab.

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kleinerdrache (9.944 Kommentare)
am 16.10.2017 19:58

Ich vermute sie sind schon lange nicht mehr aus ihrem Haus/Wohnung gekommen.
;-)

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derkommentator (2.248 Kommentare)
am 16.10.2017 20:52

Ist das Ihre Erklärung zu den Veränderungen die gewünscht werden? Welche Zukunft hätten sie denn gerne und wie soll sich diese von den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts unterscheiden? Überhaut nicht?

Und aus dem Haus komme ich wirklich sehr viel grinsen Ohne Angst bewege ich mich in Linz, Wien, Hamburg oder Berlin. Im Gegensatz zu den Innviertlern die sich offensichtlich nicht retten können vor dem Bösen... die müssen natürlich blau - schwarz wählen. Vielleicht sollten die auch mal hinaus in die Welt, dann müssten sie nicht alles glauben was sie online so schreckliches erfahren.

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am 16.10.2017 18:44

Ich habe den Eindruck,
daß sich hier einige Poster ihren Frust über die verlorene Wahl
durch besonders verhaltensoriginelle Kommentare
von der Seele schreiben wollen.
Gespannt kann man erst auf die Reaktionen sein,
wenn es am Ende auch zu keiner Regierungsbeteiligung kommen wird.

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 16.10.2017 14:44

Die Österreicher sind schon komische Leute. Sie sind nicht FÜR etwas, sondern GEGEN.
Da sind sie stur und wenn sie als Ergebnis einen Kinder-Kanzler und Burschenschafter erhalten.

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 16.10.2017 19:29

@pussini

Ja, ja schon arg bitter, wenn die BaddeifreunderlInnen man aus der Regierung hinaus fliegen sieht. Na ja, sie fallen doch eh weich, wie man weiß.

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herst (12.750 Kommentare)
am 16.10.2017 13:28

Leider sind wieder viele derjenigen die wählten, auf die Heilsversprechungen der falschen Propheten reingefallen...

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am 16.10.2017 13:40

man könnte es auch so sehen, dass die richtigen Propheten die falschen Heilsversprechungen hatten

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 16.10.2017 19:34

@herbst. Aber geh, die neue schwarz-blaue Regierung wird eh die "sozialen Errungenschaften" schon in erste Regierungsjahr fortführen: In den Betrieben keine getrennten Betrienbsräte für Arbeiter und Angestellte, in den Arbeiterkammern kein getrenntes "Kurienwahlrecht" für Arbeiter und Angestellte (in defr Proivatwirtschaft) und Eisenbahnen mehr.
Das werden die Schwarzblaiuen sicher schneller beschließen als die Sozenbonzen sich da noch von der jetzigen Wahlniederlage erfangen haben grinsen

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The_Public_Observer (1.073 Kommentare)
am 16.10.2017 12:45

Letzte Hoffnung, um Schande von unserem Land abzuhalten, ist der Bundespräsident.
Wenn er Extreme wie Strache, Hofer und Co. als Minister vereidigt, dann wirft das das Land um Jahre zurück und isoliert uns auch ein Stück weit in der internationalen Gemeinschaft (Investoren werden sich auch überlegen, in Österreich bei einer dann äußerst unseriösen Regierung Geld zu lassen).
Die FPÖ würde lieber heute als Morgen Pakte mit Diktator Putin schließen, als dafür zu kämpfen, das gemeinsame Europa noch besser und schlagkräftiger zu gestalten.

Mit solchen Leuten ist kein Staat zu machen - BP VdB hat das ja in seinem Wahlkampf klar benannt - ich hoffe er nutzt seine ihm zustehende Macht nun, gegen alle Widerstände von Rechtsaußen, zum Wohle der Mehrheit des österreichischen Volkes.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 16.10.2017 12:52

Die größte Schande brachte die SPÖ mit ihrer hinterlistigen Kampagne, den vielen Untergriffen, den Lügen und vor allem den falschen Versprechungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation und dem Austeilen von Geschenken.

Kern und SPÖ haben sich damit für höhere Aufgaben disqualifiziert. Ohne Runderneuerung der SPÖ, vor allem einer Entnabelung von Häupl und dessen Methoden, wird es auch in einigen Bundesländern zu einer Ent-Sozialdemokratsierung und einem entsprechenden Absturz kommen.

Weltfremden Linkpolulismus wollen die Bürger nicht, deshalb wurden auch die Grünen abgewählt. Die SPÖ sollte daraus lernen.

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The_Public_Observer (1.073 Kommentare)
am 16.10.2017 12:59

Das rechtfertigt immer noch nicht, warum die FPÖ so viele Stimmen erhalten hat und die kleineren wählbaren wie NEOS und Liste Pilz eher mau abgeschnitten haben.
Welche "Veränderungen" ein Kanzler Kurz für Österreich in petto haben wird, bleibt spannend. Für mich nichts als hohle Phrasen.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:05

Hinterlist verdienen sich die schwarzen Brüder jeden Tag auf's neue

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Pippilangstrumpf008 (2.145 Kommentare)
am 16.10.2017 12:59

die größte Schande seid Ihr Linken, die Demokratie nur Anerkennen wollen, wenn es Ihnen passt, Demokratie heißt die Mehrheit entscheidet und die Mehrheit möchte nun einmal keine Linke Regierung mehr. Da könnt ihr noch so auf euren Kopftuch Präsidenten hoffen. Denn sollte er keine blauen Minister angeloben, dann hat er sich eindeutig als Antidemokrat geoutet und kann gleich zurücktreten, denn das was dann passiert hält er nicht durch.

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am 16.10.2017 13:03

viel dummes Geschwafel, man möchte den erfolgreichen Abschluss einer Schule anraten

(aber nicht 'einen erfolgreichen Schulabschluss, wo nur 2 Prüfungen fehlen' - OrigZit. Pippeschwarzschlumpf)

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Pippilangstrumpf008 (2.145 Kommentare)
am 16.10.2017 13:14

Da ich schon mit meinen Prognosen vor der Wahl nciht unrecht hatte, wird es sich auch diesmal wieder bestätigen, was sich schon bestätigt hat , das Links kein Demokratie Verständnis hat und das du nicht sinn erfassend lesen kannst oder willst, weil sonst würdest du dir nicht immer nur Teile von Post rauskopieren um sie zu verfälschen, aber verfälschen hat ja bei Links Methode.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:24

Siegestrunken? Ich lese jedenfalls übermäßigen Alkoholkonsum aus deinen Zeilen. Wart lieber das Wahlkartenergebnis ab, bevor du dich sinnlos betrinkst.

Übrigens stammt von dir die Formulierung, Kurz habe ein Studium abgeschlossen, weil ihm nur zwei Prüfungen fehlen.

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herst (12.750 Kommentare)
am 16.10.2017 13:17

Geh pippi, ziach da amoi de langen Strümpfe aus und wasch das, de riachn scho ziemlich unangenehm...kasln kunnt ma a sagn...

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derkommentator (2.248 Kommentare)
am 16.10.2017 19:13

"Denn sollte er keine blauen Minister angeloben, dann hat er sich eindeutig als Antidemokrat geoutet... "

Der Vorschlag von The_Public_Observer war VdB soll keine Extremisten angeloben. Sind sie der Meinung ALLE blauen sind Extremisten?
Dann sollten sie mal über Ihre Aussagen nachdenken...

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 16.10.2017 13:08

"Wenn er Extreme wie Strache, Hofer und Co. als Minister vereidigt, dann wirft das das Land um Jahre zurück"

Stimmt zu 100%, denn dann zeigt er endgültig was er von Demokratie hält.

"Investoren werden sich auch überlegen, in Österreich bei einer dann äußerst unseriösen Regierung Geld zu lassen."

Genau. Das zeigt wie viel Ahnung ihr linkslinken von Wirtschaft habt.
Hallo?!? BEIDES sind neoliberale Wirtschaftsparteien, Schwarz und Blau!

"ich hoffe er nutzt seine ihm zustehende Macht nun, gegen alle Widerstände von Rechtsaußen, zum Wohle der Mehrheit des österreichischen Volkes."

Wie gesagt, sie sind ein echter Demokrat.
Soll VdB als Oberbefehlshaber des Heeres vielleicht gleich einen Schießbefehl auf alles was nicht grün oder rot ist erteilen?

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:18

Abgesehen von den sonstigen Inhalten des Postings sehe ich in der FPÖ einen sozialen und einen wirtschaftsliberalen Flügel, wobei nach den von der Partei ausgesendeten Signalen schwer abzuschätzen scheint, welcher mehr Gewicht hat.

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Floko1982 (2.957 Kommentare)
am 16.10.2017 14:13

Naja nachdem die Macht der schlagenden Burschenschaftler innerhalb der FPÖ immer weiter zunimmt würd ich meinen dass der wirtschaftsliberale Flügel die Oberhand behalten wird, ....

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:18

Es ist schlichtweg gelebte Aufgabe eines Bundespräsidenten - auch schon von Klestil praktiziert - ungeeignete Minister abzulehnen.

Wenn er dieser Aufgabe nicht nachkommen darf, wäre es wohl besser, einen Stempelautomaten stattdessen anzuschaffen...

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mercedescabrio (5.482 Kommentare)
am 16.10.2017 13:22

@passsiver exposter, den letzten satz unterstreich ich dir.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 16.10.2017 13:46

Stimmt.
Dem bräuchte man kein fürstliches Salär bezahlen.

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The_Public_Observer (1.073 Kommentare)
am 17.10.2017 06:18

Selten sowas lächerliches, faktenloses gelesen. Das bestärkt mich in meiner Meinung über die blaue Wählerschaft.
Im Übrigen geht es nicht darum, ob jemand neoliberal ist (das Arbeiter Neoliberale wählen ist ohnehin ein Witz), sondern darum, dass man eine Rechtsaußenpartei salonfähig macht. Mit Figuren, die z. B. in D keine Chance auf eine politische Karriere hätten. Über Strache gibt es sogar ein gut recherchiertes Buch. Dazu müssten die FPÖ-Wähler aber sinnerfassend lesen können.

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mercedescabrio (5.482 Kommentare)
am 16.10.2017 13:19

@publik......Putin als freund zu haben, ist gscheiter als ihn zum feind. allemal gscheiter als die arschkriecherei füt trump.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:25

danke, beide können mir gestohlen bleiben - nicht als Amerikaner oder Russen sondern als Menschen

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crimsonking (161 Kommentare)
am 16.10.2017 13:31

Zutreffender Beitrag ! Strache, die letzten Auftritte im Mantel waren schon wie bei Goebbels, hat seinen Statthalter Vilimsky im Europaparlament sitzen, der jede Gelegenheit nutzt, Europa zu zersetzen. Kurz ist der Lehrbub vom Orban und soll zuerst was arbeiten oder lernen, bevor er große Poliik machen darf. Die Skandale vom letzten Schwarz/braunen Abenteuer sind noch gar nicht aufgearbeitet, die Leute vergesslich und vom Kleinformat verhetzt. Österreich wird künftig von Bierzeltparteien regiert.
Wenn ich ausgedehnten Reisen durch großzügige, offene Länder heimkomme, denke ich mir oft: Willkommen in der geistigen Enge, Skepsis, Dumpfheit - es wird jetzt nicht besser werden. Wir sind ein gesellschaftspolitisches Entwicklungsland, deren Einwohner sich immens wichtig und einmalig vorkommen (Mia san mia).

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auflosgehtslos (2.257 Kommentare)
am 16.10.2017 13:45

Ich empfehle ihnen den Aluhut!

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lndsmdk (17.215 Kommentare)
am 16.10.2017 14:04

Kurz soll etwas leisten -> er ist selbst eine kleine Spielfigur -> die Bewegung versprochen hat -> das soll er einmal bringen -> gegen Kurz hilft jetzt nichts -> die Schande ist schon passiert - >Österreichs Orbanisierung wird international emotionslos zur Kenntnis genommen ->
die deutsche Bildzeitung titelt: warum haben wir keinen wie ihn

Die Entzauberung eines Sektenführers geht nicht rational -> bei Hartgsottenen gar nicht -> so viel Dummheiten kann der nicht machen, dass er immer noch verehrt wird

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( Kommentare)
am 16.10.2017 19:17

Die Orbanisierung? Aha, da wächst vielleicht wieder zusammen was einmal zusammengehörte!

Die deutschen Bewunderer können ihn gerne haben, sie haben schon einmal so ein Talent von uns ....

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 16.10.2017 19:43

@ael. Schon ganz verbittert, wegen der Aussicht, für fünf und mehr Jahre jetzt die ganze linke Sippschaft aus der Regierung fiegen zu erleben, gell grinsen . Man versteht eh, den Kater nach den Keriniaden und dem Til Silberling, äh Silberstein. grinsen grinsen

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( Kommentare)
am 16.10.2017 22:00

Nein, eher in Sorge, der Umweltschutz und unsere Kultur der Freiheit sind mir wichtig,
und ich sehe sie gefährdet.

Ich will nicht in einem Überwachungsstaat leben,
nicht in einem, in dem der Hass auf Minderheiten blüht,
nicht in einem, in dem Vermögende so viel mehr Rechte haben als Arme,
nicht in einem, der Menschen verarmen lässt.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 22:23

"Ich will nicht in einem Überwachungsstaat leben, "

Hast Du Dein Handy schon in die Traun/Enns/Donau geschmissen?
Warum sind manche Menschen immer so blauäugig?

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( Kommentare)
am 16.10.2017 22:39

Aufklärung ist das, was jeder für wahr hält.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 22:49

Naja... wenn man ein wenig Ahnung hat, was Technik ist und kann, dann schaut die Sache anders aus.

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Digitalis (3.621 Kommentare)
am 16.10.2017 19:38

@ The_Public_Observer . Da wird es nix werden von irgend einer von den Linken herbei gesehnten "Isolierung Österreichs" grinsen Bei wem denn? WIR sind die ganz wenigern Nettozahler in der EU. WIR brauchen erst gar nicht die saublöden linken Cliquen und uns vielleicht gar erst vor denen zu rechtfertigen. Die sollen ihren selbst verbrochenen Mist jemals dort, wo sie (noch) an der Macht sind, zuerst selbst wegräumen. .Die haben überall die Staaten Von Italien bis Griechenland abgewirtschafgtet - wo sie etwas zu reden hatten.

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mercedescabrio (5.482 Kommentare)
am 16.10.2017 12:41

eine Koalition schwarz blau muss kommen. alles andere wär wählertäuschung..
die besten karten für Verhandlungen hat strache, egal ob zweiter oder dritter. er wird sich von niemanden übern tisch ziehn lassen und haiders fehler nicht begehn.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 12:23

Österreich hat gestern richtig gewählt, auch wenn manche nicht damit leben wollen.
Die SPÖ ist auf Grund ihres Dirty Campaigning mit einem blauen Auge davon gekommen und soll sich in der Opposition wieder regenerieren zu einer Partei, welche Grundsätze und nicht Dirty als ihr Programm für Österreich findet.

Die FPÖ muss ihre Führungsansprüche nicht von den Burschenschaften bestimmen, sondern fachlich fähige Minister in die Ämter stellen. Bestenfalls sind auch bei sehr einflussreichen Positionen ein Staatssekretär der ÖVP zur Seite zu stellen.

Die ÖVP muss auch lernen in Gemeinsamkeit mit den Bundesländern zu arbeiten. Kurz muss in der Lage sein ein fähiges Team zu leiten. Sich nicht als Herrscher über der Partei, sondern als Koordinator der Regierungsparteien zu sehen. Ein Schweigekanzler, welcher nichts zu den damaligen Machenschaften der FPÖ sagen wollte, darf kurz nicht sein. Kurz wird weniger an den Taten der ÖVP als an den Taten der gesamten Regierung gemessen werden.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 16.10.2017 12:32

"Die FPÖ muss ihre Führungsansprüche nicht von den Burschenschaften bestimmen, sondern fachlich fähige Minister in die Ämter stellen."

Von der bekannten Antipathie gegen Burschenschafter ihrerseits wissen wir alle.
Dass es auch nicht Schlagende auch in der FPÖ gibt dürften sie dabei nobel übersehen.
Dass dies aber ausschließlich Akademiker sind, scheinen sie nicht zu wissen.
Also: die Bierzeltbrüder als Minister oder vielleicht doch fertig (!) - Studierte?

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:12

fanfarikuss,
"Die FPÖ muss ihre Führungsansprüche nicht von den Burschenschaften bestimmen, sondern fachlich fähige Minister in die Ämter stellen."

Lies diesen Satz bitte nocheinmal, dass ich nicht verlange dass die Bierzeltbrüder Ministerposten bekommen sollen. Es soll nicht passieren, dass ausschliesslich die Bruderschaft der Burschenschaften (schlagende und nicht schlagende sind von mir gemeint) der bestimmende Faktor für ein Ministeramt sein darf. Versuche meinen Beitrag zu verstehen, dann erübrigt sich deine Antwort.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 13:38

Bedenke, Fortunatus: Es gibt noch viel(e) zu belehren!
Was meinst übrigens du: Warum halten sich tumbe Kleinkrämer oft recht gut.

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( Kommentare)
am 16.10.2017 12:59

Der Kurs der SPÖ gegenüber der Wirtschaftskammer muss deutlich härter werden - die einzige Gangart die dort verstanden wird. Dann kommen auch die Arbeiter zurück.

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