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Dirty Campaigning-Affäre: Staatsanwaltschaft ermittelt

Von nachrichten.at/apa, 05. Oktober 2017, 18:19 Uhr
Der interimistische SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter Bild: (APA/ROLAND SCHLAGER)

WIEN. Die Staatsanwaltschaft Wien hat in der Dirty-Campaigning-Affäre rund um jene Facebook-Seiten, die vom früheren SPÖ-Werber Tal Silberstein vor allem gegen den ÖVP-Kanzlerkandidaten Sebastian Kurz eingesetzt worden sein sollen, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die SPÖ hat zudem die Verträge mit Silberstein offen gelegt.

Das gab Behördensprecher Thomas Vecsey am Donnerstagabend bekannt. Grundlage der Ermittlungen ist eine am vergangenen Dienstag von der SPÖ eingebrachte Anzeige. Ermittelt wird wegen Beleidigung und übler Nachrede, wobei sich der Verdacht derzeit gegen unbekannte Täter richtet. "Wir werden jetzt an Facebook herantreten", kündigte Vecsey an. Ob die Staatsanwaltschaft auf diesem Weg an Datensätze herankommt, die weitere Ermittlungsansätze liefern können, bleibt abzuwarten. 

VP soll Puller 100.000 Euro geboten haben

Am Abend hat sich auch einer der Urheber der Aktion zu Wort gemeldet. Der PR-Experte Peter Puller, der die Seiten im Auftrag von SPÖ-Berater Tal Silberstein organisiert hat, erklärte gegenüber "Presse" und "Falter", dass die ÖVP ihm 100.000 Euro geboten haben soll, falls er Details der Kampagne verrät. In der ÖVP weist man diese Darstellung vehement zurück.

Die Honorare für die Arbeit an den Facebookseiten habe laut Puller Silbersteins Firma GCS International überwiesen. Entsprechende Kontoauszüge kann der Silberstein-Mitarbeiter vorlegen, heißt es im "Presse"-Bericht. Die Honorare wurden auch nach dem 14. August, nach Silbersteins vorübergehenden Verhaftung in Israel und dem Rauswurf bei der SPÖ, von Silberstein weiter bezahlt. Die Facebook-Werbung für die teils rassistischen und antisemitischen Seiten gegen Kurz wurden mit Silbersteins Kreditkarte bezahlt, sagte Puller dem "Falter". Zum Umstand, dass ein hochrangiges inzwischen suspendiertes SPÖ-Kampagnenmitglied bis Anfang September an dem Projekt weiter- und mitgearbeitet haben soll, wollte sich Puller nicht äußern.

Video: SPÖ legte Verträge offen

SPÖ legte Verträge offen

Die SPÖ hat Donnerstag den Vertrag mit ihrem Ex-Berater Tal Silberstein und einen Bericht des Wirtschaftsprüfers der Partei dazu vorgelegt. Demnach hat die Partei Silberstein bzw. seiner Agentur 536.000 Euro bezahlt. Zudem wurden weitere Details über Silbersteins Arbeit bekannt. Wie Bundesgeschäftsführer Christoph Matznetter betonte, sei die verdeckte Facebook-Kampagne kein Gegenstand der Verträge mit Silberstein gewesen. 131.250 Euro will man zurückfordern.

"Wir wollen diese Art von Dirty Campaigning, verdeckten Aktionen und sonstigen Dingen im Wahlkampf nicht", betonte Matznetter in einer Pressekonferenz. Vertragsgegenstand mit Silberstein sei allerdings (neben Übersetzungsleistungen, Datenanalyse und einer Beratung der SP-Niederösterreich vor ihrem Parteitag) auch nur "normale Agenturtätigkeit" gewesen und nicht die verdeckten Facebook-Kampagnen: "Weder der Vertrag noch in den Rechnungen oder Zahlungen gibt es einen Hinweis darauf."

Video: Der schwierige Wahlkampf der SPÖ

Offengelegt wurde von der SPÖ auch der Vertrag mit Silbersteins Agentur GCS (siehe unten). Angeboten werden darin u.a. Umfragen, strategische Planung, Trainings, "War-Room"-Management, Medienbeobachtung, Vorbereitung auf TV-Debatten sowie Krisenmanagement. Ursprünglich sollte Silbersteindemnach von Oktober 2016 bis Ende September 2017 für die SPÖ arbeiten. Erst nachdem die vorgezogene Neuwahl ausgerufen wurde, wurde der Vertrag laut Matznetter bis Ende Oktober verlängert.

Zum Download: Bericht über tatsächliche Feststellungen zu den Zahlungen der SPÖ Bundesgeschäftsstelle an Tal Silberstein bzw. die GCS International (2010) Ltd.

Download zum Artikel

Bericht über tatsächliche Feststellungen zu den Zahlungen der SPÖ Bundesgeschäftsstelle an Tal Silberstein bzw. die GCS International (2010) Ltd.

PDF-Datei vom 05.10.2017 (1.594,54 KB)

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Grundsätzlich befürworten würde Matznetter einen U-Ausschuss zur Causa. "Ich bin für jede Transparenz, die möglich ist." Ob ein U-Ausschuss hier wirklich möglich sei, müssten sich aber die Geschäftsordnungsexperten des Parlaments überlegen. Insbesondere will Matznetter von Facebook wissen, wer die fraglichen Seiten sowie eine gegen Kanzler Christian Kern (SPÖ) gerichtete Seite betrieben habe. Außerdem erwartet sich Matznetter in dieser Frage Aufklärung durch den Verfassungsschutz, bei dem man die rassistischen und fremdenfeindlichen Postings angezeigt habe.

Rechtliche Schritte behält sich die SPÖ sowohl gegen die vermuteten Urheber des "Datenleaks" vor, das die Causa öffentlich gemacht hat, als auch gegen ihren involvierten Mitarbeiter Paul Pöchhacker, sowie gegen Silberstein und dessen österreichischen Kompagnon Peter Puller. Wobei Matznetter meinte, dass man gegen Personen, die tätige Reue zeigen und zur Aufklärung beitragen würden wohl weniger scharf vorgehen werde.

Dass Kanzler Christian Kern Silbersteins Rolle kleingeredet habe, als er meinte, Silberstein habe nur Datenanalysen betrieben, wies Matznetter zurück. Kern habe eben das genannt, woran er sich erinnern konnte.

Nicht weiter kommentieren wollte Matznetter den Bericht über die zum Jahreswechsel 2016 von der SPÖ geplanten Maßnahmen gegen den ORF. "Vielleicht gibt es jetzt eine Zeit lang weniger die Rede, dass der ORF ein Rotfunk sei, der ausschließlich SPÖ-Propaganda macht. Ein Kompliment für die Unabhängigkeit des ORF."

Video: Auf den Spuren von Tal Silberstein

Zum Download: Das zahlte die SPÖ an Silberstein

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Silberstein Zahlungen

PDF-Datei vom 05.10.2017 (23,70 KB)

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Arbeit im Spätherbst 2016 gestartet

Tal Silbersteins Beratertätigkeit für Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern begann im Spätherbst 2016. Dies geht aus einer losen Blattsammlung von Mails hervor, die der APA vorliegen. Eine zentrale Koordinationsrolle für die Zusammenarbeit mit Silberstein übernahm damals die Termin-Chefin des Bundeskanzlers, die vormals für die NEOS tätig war und Silberstein aus dem Wien-Wahlkampf 2015 kannte.

Am 23. November 2016 schickt Silberstein etwa ein vierseitiges Papier mit Ratschlägen für TV-Debatten an den Bundeskanzler. "Denken sie immer daran, wer die Leute sind, für die sie kämpfen, und was sie für sie erreichen wollen" und "Sprechen sie über sich nie in der dritten Person", hebt Silberstein dabei hervor. Das Land steht damals kurz vor dem dritten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahl, und Kern soll sich nach der Wahl gemeinsam mit Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner einem großen "Bürgerforum" im ORF stellen. Silbersteins Anleitungen lesen sich aber auch bereits als Vorbereitung für heraufdräuende TV-Wahlduelle.

Dolmetscherin als Informationsleck?

Im Dezember geht es in verschiedenen Mails um die Entwicklung von politischen Botschaften, unter anderem um das Thema Mindestlohn und Mindestsicherung. Auch jene Dolmetscherin, in der die SPÖ die mögliche Quelle des Informationslecks um Silberstein und ihren Parteivorsitzenden sieht, tritt in Erscheinung. "Da A. ab nächster Woche mit der Vollzeit-Arbeit für Dich beginnen wird, hab ich sie hier auf den Verteiler gesetzt, damit sie langsam einsteigen kann", heißt es in einem Schreiben der Termin- und Veranstaltungskoordinatorin des Kanzlers an Silberstein, das auch an den Kabinettschef des Bundeskanzlers sowie jenen inzwischen suspendierten Mitarbeiter der SPÖ-Parteizentrale geht, der als Bindeglied zur späteren Dirty Campaigning-Einheit Silbersteins gilt. Datiert ist dieses Mail mit 12. Dezember 2016.

Kerns Terminreferentin koordiniert für die Tage danach Silberstein-Termine mit Kern, ein Frühstück mit Kanzleramtsminister und SPÖ-Regierungskoordinator Thomas Drozda sowie mit einer Agentur. Für Mitarbeiter Silbersteins wird auch ein ÖGB-Termin organisiert. Die Silberstein-Truppe will dem Gewerkschaftsbund laut der APA vorliegenden Dokumenten eine Kampagne gegen die 1-Euro-Jobs-Initiative von Außenminister Sebastian Kurz schmackhaft machen. Die von den Silberstein-Leuten konzipierte Operation, die Kurz als Zerstörer von Arbeitsplätzen und "Selfie"-Politiker brandmarkt, erblickt freilich nie das Licht der Welt. Im ÖGB will man an den Aktivitäten gar nicht erst anstreifen, man bedankt sich für die Präsentation, Folgetermine werden nicht vereinbart.

Desaster beim Bürgerforum

Am 13. Dezember gibt Silberstein letzte Tipps für das Schlussstatement des Kanzlers im ORF-"Bürgerforum". Mit den ersten Entwürfen ist der SPÖ-Berater noch nicht zufrieden. "Its ok. but just ok" - "Es ist okay, aber nur okay", schreibt Silberstein. Dem Berater sind Kerns Botschaften zu traditionell sozialdemokratisch. Er wünscht sich einen konkreteren Kanzler. "Ich habe das gleiche schon 1.000.000 mal gehört und gesehen", schreibt Silberstein.

Das "Bürgerforum" gerät am Abend zum Desaster. Kern und Mitterlehner müssen sich von aufgebrachten Bürgern vor einem Millionenpublikum vorhalten lassen, dass die Regierung nur streite, nichts weiterbringe und das Land deshalb schlecht da stehe. Kerns und Mitterlehners Ärger über den Veranstalter ORF finden danach Eingang in diverse Medienberichte.

Schärfere Gangart empfohlen

Der Kommunikationschef des Bundeskanzlers empfiehlt tags darauf in einem internen Mail an das Kanzlerkabinett, das auch Silberstein erhält, eine schärfere Gangart gegen den öffentlich-rechtlichen Sender. Das Neujahrs-Interview mit der "Zeit im Bild 2" wird abgesagt, im Gegenzug soll die Präsenz im Privatfernsehen massiv ausgebaut werden, so der Plan. "Damit ist aber auch klar: Neuwahlen sind erst möglich, wenn wir (wieder) ein geordnetes, vernünftiges Verhältnis mit dem ORF haben", betont Kerns Kommunikationschef.

In den Wochen danach geht es vor allem um die "Plan A"-Rede des Kanzlers und SPÖ-Chefs in Wels. Rund um den Jahreswechsel gibt es zur Vorbereitung des Auftritts mehrere Telefonate mit Silberstein. Am Vormittag des 11. Jänner, dem Tag der Rede, wird eine letzte Version in die Runde gemailt. Ende Jänner verlagert sich die Kommunikation zwischen Kanzleramt und Silberstein dann in Richtung Fokus-Gruppen, die Silberstein für die SPÖ betreut. Die Menschen in den Fokus-Gruppen sollen zu den Ergebnissen des gerade frisch ausverhandelten neuen Regierungsprogramms befragt werden. Eine der von Silberstein vorgegebenen Fragen: "Ist Bundeskanzler Kern siegreich aus dieser Krise herausgegangen?"

Video: Plan A-Rede in Wels

Im Jänner tauchen erste Medienberichte über Silbersteins Beratertätigkeit für den Bundeskanzler auf. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung wird Kern einige Wochen später am 23. März erklären, dass Tal Silberstein nicht für das Bundeskanzleramt, sondern für die SPÖ tätig ist. Keiner seiner Mitarbeiter ist für Wahlkampfvorbereitungen oder allgemeine Parteiarbeit der SPÖ abgestellt, betont der Kanzler. Die Frage, ob seine Termin-Chefin, die auf Grundlage eines Arbeitsleihvertrages mit dem Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband im Kabinett des Kanzlers beschäftigt ist, mit Silberstein zusammenarbeitet, umschifft Kern. "Sie ist zuständig für die Auswahl, inhaltliche Abstimmung und zeitliche Planung von Terminen und Veranstaltungen sowie die Koordinierung mit den jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstaltern", so der Kanzler.

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167  Kommentare
167  Kommentare
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Istehwurst (13.376 Kommentare)
am 06.10.2017 18:21

500000 Steuer Teuros für derartigen Mist den jeder Gymnasiast zusammen bringt ? Unfassbar wie dilettantisch die SPÖ unsere Steuergeld verteilt!

Für Mindestrentner und Alleinerziehende ist nie Geld vorhanden.....das ist der wahre Skandal

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 06.10.2017 01:14

Dieses PDF Dokument ist eine Witz. So etwas kann jedr Durchschnittsbürger in 10 Minuten erstellen.
Das sagt überhaupt nichts aus über einen oder mehrere Verträge und deren Inhalte und was das alles tätsächlich gekostet hat. Also vor der Wahl wird da nicht mehr viel heraus kommen und nach der Wahl wahrscheinlich auch nichts. Die Frage ist eher ob und wie weit die Staatsanwaltschaft hier ermittelt. Ob sie überhaupt ermittelt ist in der Politik nicht immer so klar.
Mit Matzenetter ist fast sichergestellt, dass nur das bekannt wird, was fürdie Öffentlichkeit bestimmt ist. Und sein es nur ein Faschings PDF.
Eine Schlammschlacht vor der sich der Bürger mit Grausen abwendet. Wenigstens ist die Wahl bald verüber. Wahrscheinlich gehen die Schmutzkübelgeschichten nacher trotzdem weiter.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 06.10.2017 01:16

500000 Euro für Pizzaservice und Schmutzkübel finde ich etwas teuer. Schade um das Steuergeld.

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sting (7.371 Kommentare)
am 05.10.2017 22:38

Weit haben wir es in Österreich gebracht!

Es regiert uns ein BK, der als studierter Publizistik und Kommunikationswissenschafter mit Parteierfahrungen als Büroleiter und Pressesprecher zwar wenig Ahnung von den Bürgern selbst zu haben scheint, aber dafür umso mehr mit den Medien spielt und manipuliert, und diesen droht, wenn es nicht nach seinem Wunsch läuft. Gerlernt ist gelernt, offensichtlich auch einiges der Machtspielchen von Machiavelli abgeschrieben, das belegen interne Dokumente.

Also jene neue Generation an Politikern ohne jeglichem Gespür (Zitat Bures), aber dafür ständig mit teuren Medienberatern das eigene Wording abstimmend und natürlich die Spindoktoren nach der aktuellen politischen Windrichtung fragend.

Das fehlende Gespür zeigt sich auch in den SPÖ-Themen, wo Kern anfangs praktisch immer falsch gelegen ist und sich mit der Zeit eine andere Meinung angeeignet hat. Unabhängig von den (zu) vielen Skandalen wäre das schon ein Grund für einen schnellen Rücktritt.

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am 05.10.2017 22:18

ORF III bringt aktuell "Rote Katz und die bunten Vögel - Politische Werbung von damals".

Ääähhhhh... ach so - Rotfunk halt!

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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 05.10.2017 21:49

Immer deutlicher wird den Österreichern bewusst, dass die ÖVP, oder was davon übrig ist, die Schmutzpartei Österreichs ist.
Nachdem man den eigenen Chef geputscht, die Regierung mit den Herren Lopatka und Sobotka gesprengt hat, den Kanzler mit einer saublöden Broschüre verunglimpft, neben Kanzler-Sohn auch Kanzler-Frau bespitzelt und die Presse mit Halb- und Ganzfalschheiten informiert hat, erhält man nun den schwarzen Peter verdienterweise zurückbekommt, obwohl man ja längst eine Gaudi-Farbe zwischen Grün und Blau angenommen hat,
Wer es noch nicht begriffen hat: Beim Wahlkampf-Desaster der SPÖ ist es wie beim Film 'Truman Show' - es führt jemand Regie. (Und das ist nicht Truman Burbank)
Nun sind im Wahlkampf die ersten Leuchten vom Studiodach gefallen, doch die Verantwortlichen Macher versuchen, auf Zeit zu spielen.
Ob die Regie entlarvt wird, bevor wir zur Urne schreiten?

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 22:04

Dass die SPÖ ihre Schweinereien nicht mehr im Griff hat und diese Stück für Stück in die Presse gelangen, finde ich köstlich.

Und deine Reaktion darauf ist noch viel amüsanter.

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am 05.10.2017 22:11

Noch viel amüsanter finde ich die Theorie, dass die ÖVP in die DC-Kampagne gegen die ÖVP involviert ist. Sherlock Holmes hätte aber vermutlich nur kurze Zeit seine Freude an diesem Hickhack.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 22:19

Das Klientel der gehirngewaschenen Klassenkampf-Fanboys wird das ebenso wie vieles andere niemals verstehen.

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zweitaccount (4.217 Kommentare)
am 05.10.2017 23:36

neben den gegenständlichen Facebook-Seiten Pseudo-Für und Offen-Gegen Kurz gibt es ebenso mind. eine Seite gegen Kern, sowie weitere unsaubere Geschichten gegen alle namhaften Parteien.
Man greift halt mutwillig in die Kiste und zieht etwas heraus, und fertig ist der Skandal. Mit größerem Horizont sieht man mehr und behält den Blick fürs Ganze, Medien sind da eher wie Laserpointer, die vor allem viel Dunkel neben den kleinen ausgeleuchteten Punkten hinterlassen.

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( Kommentare)
am 06.10.2017 09:26

Gibt grad einen neuen Artikel, dass dem Puller 100.000 € aus dem Nahfeld von Kurz für "Leaks" angeboten wurden...

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Megaphon (2.505 Kommentare)
am 05.10.2017 22:10

Und warum erwähnen Sie nicht den Putsch gegen Faymann?

Da wurde sogar beim Hochamt der SPÖ, am 1. Mai am Rathausplatz, Faymann gnadenlos ausgepfiffen!

Wer betrieb da die Regie, der Häuplverantwortliche?

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( Kommentare)
am 05.10.2017 22:49

Der Taxler war im Vergleich zum Django unfähig.

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Yanis (1.181 Kommentare)
am 05.10.2017 21:30

Die SPÖ eine Haufen voll Dilletanten im Wahlkampfteam.
Die ÖVP: sie sind sicher die schmutzigste Partei Österreich und mittlerweile eine Gefahr für die Demokratie in Österreich. Alle Indizien deuten darauf hin, dass die ÖVP in einer in der 2. Republik beispiellosen Zusammenarbeit mit Fellners Schundblatt diesem fein dosierte Infos zur Veröffentlichung über das Privatleben von Frau Steinberger-Kern zukommen hat lassen. Wie Presse und Falter aufdecken (also eher rechtes und eher linkes Medium) wohl auch klare Hinweise auf Querverbindungen der ÖVP zu den Facebook-Enthüllungen in Presse und Profil.
Die FPÖ: die drucken ihr dirty-campaigning wenigstens direkt auf die Plakate und sind in diesem Sinne ehrlicher ("Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.") und betreiben aber mit unzensuriert.at aber auch eine rechtsradikale fake-news-Website als dirty-campaigning-Waffe.

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tarantino7 (1.122 Kommentare)
am 05.10.2017 21:58

Gehörst du auch zur SPÖ-Kampagne zwinkern??
Oder bist du ein Grüner??

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 22:02

Es gibt keine SPÖ-Kampagne,
die haben nur Daten gesammelt. zwinkern grinsen

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 05.10.2017 22:09

und zwar nicht durch ihre Hausspezialisten, die sind angeblich (Kalna?) zu deppert

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 22:20

Stimmt, darum muss man für über 500.000 EUR Datenanalysen von einem ausländischen Guru einkaufen, so etwas kann in Österreich nämlich niemand. grinsen

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aufrecht1962 (877 Kommentare)
am 05.10.2017 21:25

Das sind die Niederungen, die sich um die Macht in Österreich Abspielen, dank eine der höchsten Parteiförderungen auf unserem Globus kann man sich alles kaufen, auf Kosten der steuerzahlenden Wähler!
Soviel Müll hat sich unser schönes Österreich nicht verdient!
Reduktion der Parteienförderung um 50%, Offenlegung aller Spenden, Expertenregierung statt Lügenparteien an der Macht!

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Yanis (1.181 Kommentare)
am 05.10.2017 21:36

Mir ist eine (hohe) Parteienförderung beim A.... lieber, als wenn sich Großspender wie bei Kurz und der FP (so wie in den USA) die Politik kaufen können, die sie wünschen.

Wenn man nachschaut, welche Parteien wie viel gespendet bekommen haben, dann weiß man welche Parteien sich noch am wenigsten haben kaufen lassen: Die Grünen, dann die Roten und dann kommt lang nichts.

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forenseppel (2.724 Kommentare)
am 05.10.2017 21:06

Was genau ist nun falsch, wenn die ÖVP Informationen darüber haben wollte, wer hinter diesen illegalen und unmoralischen Hetzkampagnen steckte?

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Yanis (1.181 Kommentare)
am 05.10.2017 21:39

Das ist so ähnlich wie bei der Mafia - deren Mitglieder haben auch kein Unrechtsbewusstsein.

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Gerd63 (7.766 Kommentare)
am 05.10.2017 21:52

Die ÖVP darf mit Silberstein Geschäfte machen, das ist in Ordnung.
Wenn die SPÖ Geschäfte macht, ist das pfui und schmutzig.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 22:06

Ich denke, du verstehst nicht, um welche illegale Geschäfte es dabei geht. Die SPÖer haben halt keinen Anstand und keine Moral, anders ist das kaum zu erklären.

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Harbachoed-Karl (17.883 Kommentare)
am 05.10.2017 22:14

„Wenn die SPÖ Geschäfte macht,“ ---
ich glaube gleich, wenn du sagst, das ist die Standardform der SP-Geschäfte.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 21:04

"Der PR-Experte Peter Puller, der die Seiten im Auftrag von SPÖ-Berater Tal Silberstein organisiert hat..."

Also einer der Täter, der mit der StA Probleme bekommen wird.
Und dieser will andere, die über die Hintergründe der Hetzkampagne bescheid wissen wollten, anpatzen?

Liebe SPÖ, wieso grabt ihr euch immer tiefer in diesen Dreck ein?

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jago (57.723 Kommentare)
am 05.10.2017 23:02

Der StA ist vorgeblich an der Rechtmäßigkeit orientiert, in der Tat geht es auch ihm nur um den Schaden an der Obrichkeit.

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Aubergineur (632 Kommentare)
am 05.10.2017 20:59

Jede Stimme für die SPÖ oder die ÖVP ist eine verlorene Stimme.

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 05.10.2017 21:05

So viel zu verlorenen Stimmen:

https://rechtsdrall.com/2015/07/04/liste-rechtskraftig-und-nicht-rechtskraftig-verurteilter-fpo-politiker-stand-4-7-2015/

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Yanis (1.181 Kommentare)
am 05.10.2017 21:42

Ich wähle ohnehin die Grünen. Obwohl ich bei dieser Schmierenkomödie der Liste Kurz schon fast zu Fleiß die Roten wählen würd.

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( Kommentare)
am 05.10.2017 21:51

Was hindert Sie daran?
Jeder sollte doch nach seiner eigenen Meinung wählen.
Die im Übrigen keinen hier interessiert.

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( Kommentare)
am 05.10.2017 20:49

Jetzt buhlen die anderen Parteien nur mehr um die von der SPÖ eventuell abtrünnigen Stimmen. Im ORF hält soeben ein Neos Mathias Strolz, in der Diskussion eine Rede eventueller Mitschuld von Kurz an den Verbindungen mit Silberstein. Eine Lunazek als Diskussionsgegenüber von Strolz, wirbt um die von der SPÖ "davonlaufenden" Wähler.

Ja, es sind gewaltige Fehler der SPÖ passiert. Ich hoffe, die Partei hat daraus gelernt. Ob sich aber die Wählerbewegung so sehr danach richtet, glaube ich nicht.

Unterschätzt die Intelligenz
der Wechselwähler nicht!
die wissen worauf es ankommt um Österreich in zukunft ohne besonderem Risiko erfolgreich zu führen. Hier und in den Foren, schreiben zu 99% Parteifanatiker, welche in der gesamten Parteienlandschaft nichteinmal 1% bewegen können.

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NedDeppat (14.326 Kommentare)
am 05.10.2017 21:11

Lunazek

Wie kreativ sie doch sind grinsen

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 05.10.2017 21:14

Schreibt man Zeck nicht mit ck? zwinkern

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 05.10.2017 20:34

Maznetter ist beeideter Wirtschaftsprüfer und entblödet sich nicht zu behaupten, man wisse nicht, wo sich die unterschriebene Version des angeblichen Vertrags befinde - diese werde wohl der Silberstein haben. Hat diese gesamte SPÖ ausschließlich ahnungslose Flaschen in ihren Reihen, oder ist hier der nächste Lügner ertappt worden? Zeigt man uns das unterschriebene Exempar deshalb nicht, weil dieses ganz anders aussieht, als der gegenständliche Entwurf?

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 05.10.2017 21:12

*entblödet* - find ich super ... muss ich mir merken 👍🏻😀

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 05.10.2017 21:13

entängstigt ... entblödet ... ent......

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gscheidle (4.111 Kommentare)
am 05.10.2017 20:16

Die Untergriffe beim BP- und jetzt wieder im NR-Wahlkampf
Ein Spiegelbild unserer verkommenen Gesellschaft. Dasselbe gilt auch für die Kampfposter hier im Forum.

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Isso (384 Kommentare)
am 05.10.2017 20:04

Frage: wenn es von irgendwem in diesem forum so eine Seite geben würde. Wäre man sicher auch neugierig wer die Seite ins Netz gestellt hat. Kann mich aber eh täuschen

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tim29tim (3.344 Kommentare)
am 05.10.2017 19:58

Die anhaltenden Vertuschungs und Sblenkungsversuche lassen stark vermuten, dass der SPÖ Chef selber hinter der beispiellosen Schmutzkübel-Kampagne gegen Sebastian Kurz steht.
Trotz auffliegens der Kern-Silberstein Affäre wird es von Kern keine Entschuldigung an Kurz oder die Österreicher geben - daher bleibt nur ein Untersuchungsausschuss nach der Wahl.

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 05.10.2017 20:35

Davon bin ich seit Auffliegen des Skandals felsenfest überzeugt! Ausgeheckt von Silberstein und dem schleimigen Niedertrachtbücha - und abgestimmt mit der Prinzessin.

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Gerd63 (7.766 Kommentare)
am 05.10.2017 21:55

Und die ÖVP gibt sich auch ahnungslos.
Wurden jetzt 100.000 Euro an Silberstein bezahlt?

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( Kommentare)
am 05.10.2017 22:00

Eher 500.000.

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( Kommentare)
am 05.10.2017 23:01

Der krächzende Spargel wird's nicht zugeben wollen. Na, der Staatsanwalt findet's schon raus.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 19:55

Jetzt wollen die SPÖ-Kasperl tatsächlich so tun, als hätten sie keine Schmutzkübelkampagne geführt und wollen die Aufdecker und Ausplauderer zum Täter machen?

Ehrlich, auf solche Blödheiten können nur lernresistente und dumme Parteikasperl hereinfallen. Man wird am Wahlergebnis sehen, wie doof Österreich im statistischen Mittel ist. Ich fürchte Schlimmes.

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Gerd63 (7.766 Kommentare)
am 05.10.2017 21:56

Hat jetzt die ÖVP schon Angst Stimmen zu verlieren?

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( Kommentare)
am 05.10.2017 22:03

Die Angst haben zur Zeit wohl eher die SPÖ und die Grün-Frauen.

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elsa2001 (534 Kommentare)
am 05.10.2017 19:20

na geh, jetzt ist doch tatsächlich aufgekommen, dass die övp dem puller eine menge geld für insider infos aus dem spö wahlkampfbüro geboten hat und in als maulwurf in der spö angeheuert hat. kurz wirds nur mehr dauern bis die ganze wahrheit über die machenschaften der kurz övp aufkommen.

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csac1001 (1.544 Kommentare)
am 05.10.2017 19:28

Pullet kann nicht ausschliessen dass andere Mitarbeiter erfolgreich zum "überlaufen" gebracht wurden und er will nicht über andere sprechen ...

Er wurde im Juli geködert, noch bevor das massive Dirty-Campaigning gestartet wurde ... vlt doch (auch) türkis(ch)e Machenschaften?

Verwerflich und letztklassig von der SPÖ aber wahrscheinlich auch von der ÖVP und die FPÖ mit Fake-Portalen wie unzensuriert und co sowieso das aller letzte.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 05.10.2017 19:57

"unzensuriert" ist stark eingefärbt, aber bei weitem kein Fake.

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