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Die Geschichte des Linzer Musiktheaters

Von Silvia Nagl, 10. April 2013, 16:56 Uhr
So titelten die OÖNachrichten am 11. April 2013 Bild: Haderer

1803 begann die Geschichte des Linzer Musiktheaters. Am 11. April 2013 gipfelt sie in der Eröffnung des Musiktheaters auf der Blumau.

Vorab: So titelten die OÖNachrichten am 11. April 2013! (PDF zum Downloaden)

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Titelseite der OÖNachrichten am 11. April 2013

Titelseite der OÖNachrichten am 11. April 2013

PDF-Datei vom 11.04.2013 (572,54 KB)

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1803: Die Geschichte des Theaters in Linz reicht zurück in die Barockzeit. 1803 wurde es ernst: Eröffnung des Neubaus des ständischen Theaters an der Promenade am 4. Oktober. August von Kotzebue durfte mit seinem Schauspiel „Octavia“ das Haus einweihen.

1938: Adolf Hitler denkt über ein Opernhaus in der „Führerstadt“ Linz nach. Geplanter Standort: Blumau

1940: Umbau: Das Große Haus an der Promenade wird umgebaut.

1958: Neuerlicher Umbau durch Clemens Holzmeister. Die Kammerspiele, ebenfalls von Holzmeister errichtet, gelten als der in seiner Substanz geschlossenste Holzmeister-Bau in Österreich.

1977: Wegen der schlechten Bausubstanz und anstehenden Investitionen reift die Idee eines Neubaus. Der damalige LIVA-Chef Horst Stadlmayr fordert ein neues Opernhaus. Vorgeschlagene Standorte: Urfahr, Brückenkopf Ost; zwischen den beiden Brücken; Bahnhof-Vorplatz; alter Standort.

1983: Das Problem „muss angedacht werden“, meint der damalige Landeshauptmann Josef Ratzenböck im Mai.

1984: Gründung des Vereines Freunde des Linzer Musiktheaters mit dem Ziel, „die Auswahl eines geeigneten Standortes und die Errichtung eines neues Musiktheaters“ festzulegen. Mehr als 12.000 Unterschriften für ein Musiktheater werden dem Landeshauptmann vorgelegt.

1985: Politisch tut sich nichts zu einer Entscheidung für einen Neubau. Die Diskussion um die Standortfindung für ein Musiktheater beginnt 1985 mit dem Modell des Linzer Architekten Rupert Falkner in Alt-Urfahr-Ost. Seitdem wurde eine Vielzahl von neuen Standorten eingebracht, andiskutiert, wieder verworfen.

1985: Bei der Standortfindung gab es unzählige, auch skurrile Vorschläge wie gegenüber dem Schlachthof, neben dem Brucknerhaus, neben der heutigen Bruckner-Uni, am Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik ... Insgesamt wurden 48 Standorte geprüft!

1989: Architektur-Studenten von Wolfgang Knoll an der Uni Stuttgart kommen nach Linz, sichten die Verhältnisse und favorisieren im Dezember den Standort Volksgarten. „Die Stuttgarter“ zeigen ihre Modelle bei einer Ausstellung an der Kunst-Uni.

1991: Nach den Landtagswahlen wird Josef Pühringer Landesrat für Kultur, er war bereits bei der Gründung des Vereins „Freunde des Musiktheaters“ dem Verein beigetreten.

1992: Am 6. Juli fasst die Landesregierung einstimmig (mit FPÖ) den Grundsatzbeschluss zum Neubau. Öffentliche Informationen und Diskussionen mit internationalen Fachleuten wie Gérard Mortier/Salzburger Festspiele, Alexander Pereira/Oper Zürich, Alfred Wopmann/Festspiele Bregenz ... folgen.

1992: Neuerliche Standortprüfungen 1992–1995: Sieger Standort Donau Nord zwischen Nibelungenbrücke und Wildbergstraße: Aber: Wohin mit dem Urfahraner Jahrmarkt?

1994: Im November stellt die Baufirma Suter/Suter ihr Projekt eines „Theaters am Römerberg“ vor. Dem Gutachterteam wird der Auftrag erteilt, diesen Standort in die Standortuntersuchung miteinzubeziehen.

Diese Standortbewertung kommt zum Ergebnis, dass Land und Stadt „in gemeinsamer Verantwortung“ das Projekt realisieren sollten.

… insgesamt weist das ,Theater im Berg‘ einen Ausweg aus vielen Schwierigkeiten der bisher diskutierten Theaterstandorte. Einen Standort ohne Einschränkungen gibt es für ein derartiges Großvorhaben grundsätzlich nicht ...“

1996: Im August erneuert die Landesregierung den Grundsatzbeschluss zum Bau aus 1992 und beschließt einen EU-weiten Architekturwettbewerb: 324 internationale Teilnehmer.

1998: Am 14. Dezember wird das Siegerprojekt vom Wiener Architekten Otto Häuselmayer vorgestellt. Das „Theater am Berg“ liegt zwischen dem Römerbergtunnel und dem Linzer Schlossmuseum.

1999: FPÖ-Landesrat Achatz will Volksabstimmung über das Musiktheater. Die FPÖ initiiert eine Kampagne gegen das „Theater im Berg“ – tatkräftig unterstützt von der Kronen Zeitung.

2000: Am 2. Mai Baueinreichung für das „Theater im Berg“. Baugenehmigung erfolgt am 8. August. Am 26. November gibt es die von der FPÖ initiierte, erste landesweite Volksbefragung: 50,05 Prozent Wahlberechtigte stimmen ab. Davon 59,69 Prozent mit „Nein“.

2001: Der Linzer Baudirektor Franz Xaver Goldner entwirft Pläne für den Bau der „David Bühnen“ auf dem Gelände des Urfahraner Marktes. Am 20. September spricht sich der Linzer Gemeinderat mit 40:20 gegen das Projekt aus.

2003: Die oö. Landesregierung fasst erneut einen Grundsatzbeschluss, getragen von ÖVP, SPÖ und den Grünen.

2004: Standortfindungskommission entscheidet sich für die Blumau. Bei Architektenwettbewerb werden 197 Projekte eingereicht.

2006: Der Brite Terry Pawson gewinnt mit seinem „Theater am Park“ den Architektenwettbewerb.

2009: Am 15. April erfolgt der Spatenstich für das Musiktheater auf der Blumau.

2010: 26. November Gleichenfeier des Musiktheaters, genau am 10. Jahrestag der Volksbefragung.

2013: Am 11. April um 18 Uhr wird das Musiktheater auf der Blumau eröffnet.

 

 

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70  Kommentare
70  Kommentare
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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:02

patz da und fertig - friss oder stirb!

Ärgerlich sind immer wieder die Cartoonisten, die "Glauben" mit Hitlerabbildungen Interesse zu erwecken als eher abscheu!

Mit dieser Vergangenheit haben die meisten noch lebenden Generationen nicht mehr zu tun!

Billiger gehts nimmer eine Geschichte so darzustellen!

Was passiert wenn das Musiktheater vor lauter Subventionen das nächste Budgetloch reißt in die Steuerzuwendungen in OÖ?

Steuerzuwendungen sollen einen allgemingültigen nachhaltigen Nutzen auch verfolgen und nicht dem Proporzdenken mancher kleiner Wichtel ohne Solidartäts bzw. Gleichbehandlungssinn.

Wenn der letzte Platz gerodet verpflastert, verbaut ist, der letzte Mensch in Armut lebt, wird der Mensch nachdenken wwelchen Nutzen sich diese vom Musiktheater Bau abbeissen können um zu überleben!

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Kopfnuss (10.014 Kommentare)
am 11.04.2013 16:01

"Errungenschaften" und vergönnst anderen nichts.
Anders kann ich mir das gehässige Posting nicht erklären.

Mir wäre auch lieber gewesen, man wäre mit dem Geld etwas sparsamer umgegangen, aber dennoch sollte man dem Steuerzahler auch was gönnen. Und nicht nur den Beihilfenempfängern.

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RatlosRudi (1 Kommentare)
am 11.04.2013 15:06

Der Text der Volksabstimmung lautete: "Soll in Linz ein Musiktheater gebaut werden". ca. 60% sagten NEIN. Nun wurde doch ein Musiktheater gebaut, und immer wieder unterstellt, dass die sich Volksabstimmung gegen das Musiktheater im Berg gerichtet hat. Geht man so mit direkter Demokratie um und warum ziehen sämtliche Medien mit? Ich selber bin für das Musiktheater aber Volksentscheide sind zu akzeptieren und von der Politik umzusetzen!

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 11.04.2013 15:43

Es war keine VolksABSTIMMUNG, sondern eine VolksBEFRAGUNG.

Der kleine Unterschied wirkt sich groß aus: Das Ergebnis einer Befragung ist für die Politik nicht bindend!

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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:07

...andererseits zeigt es, was das Volk und dessen Meinung in der Politik Wert ist...

wenn ich etwas entscheide, ohne jemand gefragt zu haben ist es wohl diktatur...
wenn ich etwas entscheide, nachdem ich gefragt habe, und diese entscheidung berücksichtige, ist es demokratie...
wenn ich jemanden Frage, und dann das genaue Gegenteil von dem tue was man mir Antwortet, ist es verarsche...

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 11.04.2013 16:14

Ich behaupte - abgesehen von der demokratiepolitischen Komponente -, dass es Themen gibt, über die kann man das Volk nicht abstimmen lassen.

Dazu gehört selbstverständlich die Kultur. Das Musiktheater ist das beste Beispiel dafür. Wer aus Braunau, Ulrichsberg, Liebenau oder Laussa würde für so einen Bau in Linz votieren? Wohl niemand. Erstens wegen der Entfernung und zweitens wegen der Thematik - OPER!!! Uiiii...

Dasselbe gilt für ein Fußballstadion oder eine andere große Sportstätte.

Die Mehrheit wird immer solche Projekte ablehnen. Das war, ist udn wird immer so bleiben.

Weil sich aber herscher über das Volk hinwegsetzen, gibt's heute jede Menge Bauten, die wir uns als Touristen in anderen Städten ach so gerne anschauen.

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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:22

andere Budgets....so frech und egoistisch bin ich, dass mir die Steugeldverschwendung in anderen Ländernb, und der Weg wie es dazu kam, hinter dem eigenen Land ansteht.

Abgesehen davon ist zB Sydney ein meisterwerk eines Architekten, und Sorry, aber das Linzer Ungetüm ist ein Schandfleck.

wie dieser entwurf auf Platz1 irgendeines Wettbewerbs kommen konnte verstehe ich nicht.
Wer waren da die Kontrahenten? 5 Jährige mit Wachsmalkreiden?

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am 11.04.2013 15:45

Du lebst im falschen Land! Volksentscheid gibts nur und ich betone in der S C H W E I Z!

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Kopfnuss (10.014 Kommentare)
am 11.04.2013 16:02

auch als Oberbegriff für alle Formen von Volksabstimmungen und Befragungen verwenden. grinsen

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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:12

wir belassen es wohl besser bei der Volksbefragung! Weil sonst die Österreicher noch dümmer international verkauft werden! Is ja nicht gerade Werbung für Demokratie! Und das die Schweizer es erfunden haben kann ich nichts! zwinkern ätschi pätschi

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Kopfnuss (10.014 Kommentare)
am 11.04.2013 16:16

Wieder ein Schweizer Scherz, den wir Österreicher nicht verstehen? zwinkern

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am 11.04.2013 16:25

ich vergess es immer, dass ihr bei gewissen Dingen noch Hinten seit! Na ja die EU ist ja eh für Integration! zwinkern Do zahns eh jeden mit! HAHAHAAHA zwinkern Du muast des wiea inera I-Klasse sehen! grinsen

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Suza69 (1 Kommentare)
am 11.04.2013 13:57

Jetzt rühmen sich diese abgehobenen Volksvertreter noch mit diesem Schandmal, das entgegen dem Willen der Oberösterreicher mit vielen Millionen an Steuergeldern errichtet wurde und so dringend benötigt wird wie ein Kropf. Skandalöse Verschwendung!

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( Kommentare)
am 11.04.2013 14:13

Nur weil du es nicht braucht heißt das noch gar nichts. Kulturbauten sind wichtiger als neue Strassen oder Autobahnen. Das neue Haus kostet gerade mal 10 Km Autobahn - darüber würdest du dich nicht aufregen.
Übrigens : Vor 40 Jahren gab es die gleichen Suderer über das Brucknerhaus.

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( Kommentare)
am 11.04.2013 15:06

...lassen wir mal aussen vor, dass die mehrheit des Volks dagegen war...

...lassen wir mal aussen vor, dass überall Opern und Theater mit dem Überleben kämpfen und hier ein Haufen Geld in einen neuen Überlebenskämpfer investiert wurde...

...lassen wir mal aussen vor, dass wir Steuerzahler für diesen Schwachsinn aufkommen....

...lassen wir mal aussen vor, dass ein großteil der im Umkreis wohnenden Personen jüngeren Alters (quasi die, die die Zukunft von Linz darstellen sollen) nicht mal weis wie man Theater schreibt, weil sie ausser " Ei Jo , Oida, bist du auf Facebook? I brich da s Gsicht" und allem was nicht angeschraubt war, nichts aus der Schule mitgenommen haben...

....lassen wir das alles aussen vor....

Dann stellt sich mir immernoch die Frage, wo dieser hässliche, überdimensionierte (für diesen Standort..aus esthetischer Sicht), protzerische Klotz als Kulturbau bewundert wird?

EX-DDR?

Die wissen Klotzbauten zu schätzen...aber sonst?

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 11.04.2013 15:55

...lassen wir mal aussen vor, dass Kulturbauten immer umstritten sind.

...lassen wir mal aussen vor, dass nie eine Mehrheit im Volk für den Bau eines Musiktheaters stimmen würde (Für ein Stadion auch nicht)

...lassen wir mal aussen vor, dass immer gesagt wurde, dass es einen theater-Neubau geben würde, weil der Platz beim alten Standort nicht ausreicht (OK, da haben einige weggehört, als die Politik dies geäußert hat)

...lassen wir mal aussen vor, dass das bessere und günstigere Projekt politisch von Blau-Rot gekippt worden ist (Blau - Volksbefragung; Rot kippte danach im Landtag alle zuvor gefassten Beschlüsse und versenkte damit 200 Millionen Schilling)

...ich könnte die Liste noch fortsetzen, aber...

...schau mal über den Tellerrand:

Oslo: Oper in Bau (direkt am Wasser)
Kopenhagen (vor 2 Jahren fertiggestellt - direkt am Wasser)
Hamburg: Elbphilharmonie (In Bau, direkt am Wasser)
Göteborg, Valencia usw. fast neu, alle am Wasser

Nur bei uns wird's an der Westbahn gebaut.

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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:12

sonst würd das Theater warscheinlich auch noch in der Donau untergehn wie so manches anderes "Kulturgut" in der Vergangenheit......

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 11.04.2013 16:16

Ewig schade. Endlich passiert an der Donau etwas und dann die Katastrophe!

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( Kommentare)
am 11.04.2013 16:26

Keine Karrikatur der Welt hätte das "versenken" von Steuergeld besser darstellen können als die Realität....

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Toast (448 Kommentare)
am 11.04.2013 15:37

von 10km Autobahn im Vergleich zum Musiktheater?

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pepone (60.622 Kommentare)
am 11.04.2013 13:43

absolut richtig ... demokratie fia den mist-kübel ...
des is a schaund wos de mitn volk mochn ...MIT UNS !
owa mia san teilweise söba schuid wei wir es zualossn ... zwinkern

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chilipeppers (2.374 Kommentare)
am 11.04.2013 13:18

resumè: ewig gestriger ---> psychotherapie andenken !

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thila (380 Kommentare)
am 11.04.2013 14:58

Das Theater schaut eh ein wenig wie die Gebäude am Nürnberger Reichtagsgelände aus. Eine richtige Schande ist der Bau (Theater)

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Toast (448 Kommentare)
am 11.04.2013 15:42

Dobusch und Co. letztlich die Visionen Hitlers umgesetzt haben?

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xaveryachtmeier (670 Kommentare)
am 11.04.2013 12:52

..., und noch mehr Prestige gekostet! grinsen

Es gehören immer zwei dazu, wenn man das SINNVOLLE erfolgreich in etwas NUTZLOSES umarbeiten will. Erstens muss es einen Störenfried geben, der das Sinnvolle nicht will (das ist der „mit dem beesen – blaubraunen - Hund“), und dann muss es einen geben, der sich das gefallen lässt (das ist der „mit dem Schauferl“).

Fakt bleibt:
• Ein prestigeträchtiges Bauwerk (Oper im Berg) wurde von grenzwertigen Populisten abgewürgt. Und von grenzwertigen Nicht-Betroffenen niedergestimmt!
• Ebenso grenzwertige Politiker haben sich das gefallen lassen
• WIR müssen die dadurch entstandene „grenzwertige Kostenexplosion“ bezahlen.

Ziemlich viel „Grenzwertigkeit“ für Leute, die wir als Politiker bezahlen (Dobusch, Pühringer), bzw. bezahlt haben (Achatz, Haider).

Und immer wieder die FPÖ, die nur Schaden anrichtet. Eine wahrlich grenzwertige Gruppierung!

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.04.2013 13:11

nicht mehr so leicht befragt werden kann und seine ungewünschte Meinung abgeben,wurde ja dann rasch von Schwarz und Rot die "Stimmen-Hürde" für Volksbefragungen von ca. 40.000 auf rund 80.000 verdoppelt. Somit wurden "Direkte Volksentscheidungen" dopelt so schwierig gemacht. (Die Grünen haben damals auch zugestimmt, glaube ich).

Witzigerweise wäre das den Roten im Land beim Stimmensammeln gegen einen Energie-AG-Börsegang dann fast auf den Kopf gefallen.

Und jetzt faseln beide Landesparteien wieder vom "Stärken der direkten Demokratie". Immer so, wie es gerade genehm ist.

Sie haben nämlich wenig Charakter, Weitblick und Anstand, die Führer von SPÖ und ÖVP, sie haben vor allem politisches Kalkül im Kopf und Partei-Räson.

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xaveryachtmeier (670 Kommentare)
am 11.04.2013 16:54

Ganz Österreich kann – sogar aus dem Bauch heraus – entscheiden, ob es Zwentendorf will, oder nicht. Weil damit die Frage nach „Verwendung der Kernenergie J/N“ - mit ihren schon damals bekannten Gefahren – von ALLEN beantwortet werden konnte.

Reiner, schädigender Populismus ist es hingegen, wenn ein „immer auf DAGEGEN gepolter“ Blauer nur um des „dagegen seins willen“ ein Opern-Projekt in Linz stoppt, indem er Leute befragt, die davon in keinster Weise betroffen sind (Gmundner, Schärdinger, Windischgarstner, …). Wenn er dabei dann auch noch den Neid der Bildungsfernen gegenüber den Kulturellen schürt, kriegt der blaue Teufel das Ergebnis, das er wünscht.

Geradezu fahrlässig ist es dann in der Folge, wenn die Blauen gegen das jetzige Opernhaus nichts mehr unternommen haben. Damit haben sie ihre inhaltsentleerte Propaganda von einst mehr als bewiesen.

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Toast (448 Kommentare)
am 11.04.2013 15:40

das Ding trotzdem um noch mehr Geld gebaut haben, anstatt es überhaupt bleiben zu lassen? Für letzteres haben nämlich die Leute bei der Befragung votiert.

Abgesehen davon. Sie glauben doch nicht im Ernst daß ein Gebäude billiger wird wenn man erst den Platz dafür in einem Berg schaffen muß?

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xaveryachtmeier (670 Kommentare)
am 11.04.2013 16:59

1. Es geistern folgende Zahlen herum: „Oper im Berg“ = 75 Millionen Euro. „Theater an der Bahn“ = 150 Millionen. Die OÖN könnten uns ja den Gefallen tun, und diese Zahlen verifizieren.

2. Ja, die FPÖ hat die Frage nach „Kultur J/N“ gestellt. Natürlich hat ihr Bildungsfernes Klientel „N“ gesagt. Insofern wäre die FPÖ ja geradezu verpflichtet gewesen, das „Theater an der Bahn“ zu verhindern. Und? Sie haben es nicht getan. Reine, unverantwortliche und schädliche Populisten!

Übrigens noch etwas: wenn meine Infos stimmen, ist auch der Erich Haider nach dem FPÖ-Plebiszit umgefallen. In dieser Zeit (Wendregierung) ist nicht viel passiert, worüber man heute den Kopf NICHT schütteln muss!

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Toast (448 Kommentare)
am 11.04.2013 17:19

ad 1) Sind in die 75 Mio. auch die Inflation eingerechnet? Es ist sehr viel Zeit vergangen seither. Ich bezweifle aber immer noch daß es billiger ist erst einen Berg auszuhöhlen und dann ein Gebäude darin zu bauen als nur das Gebäude zu bauen.

ad 2) Sie meinen also daß sich nur das FPÖ-Klientel das noch dazu bildungsfern ist dagegen ausgesprochen hat?

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xaveryachtmeier (670 Kommentare)
am 12.04.2013 08:10

Lt. OÖN waren damals 85 Millionen geplant. Selbst wenn das Doppelte herausgekommen wäre (*): das aktuelle Bauwerk ist teurer, und wird als „Musiktheater an den Bahngleisen“ niemals jenen Wahrzeichen-Charakter erreichen können, wie das bei der „Oper am Berg“ der Fall gewesen wäre.
Bsp.: JEDER kennt das Opernhaus von Sydney (zumindest als Abbildung grinsen ).

Ad Bildungsfernes FPÖ-Klientel: wie macht es denn die FPÖ? Sie schürt Ängste, sie geigt auf der Neid-Debatte, sie erzeugt Feindbilder, sie hetzt gegen Unschuldige. Wer fällt auf diesen Schwachsinn herein? Kaum jemand, dessen Bildung ihm das selbstständige Denken ermöglicht.

(*) keine private Baustelle erreicht dermaßen große Abweichungen Soll/Ist wie ein öffentlicher Bau (siehe Wiener Terminal, …). Warum ist das so?

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 11.04.2013 12:45

Gefällt mir. Wieder mal scharf, frech, aufmümpfig und nicht unwahr.

Klasse!

Leider ist der große pdf-File an den Rändern beschnitten, so dass nicht der ganze Text oben ist.

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( Kommentare)
am 11.04.2013 12:53

tausend plussal, sterndal und noch mehr, für den genialen haderer....

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thila (380 Kommentare)
am 11.04.2013 13:45

Von mir auch +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ usw

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( Kommentare)
am 11.04.2013 12:39

Der Cartoon ist genial! grinsen Danke!

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( Kommentare)
am 11.04.2013 12:43

musste auch schon darob, schmunzeln.... zwinkern

wer hat denn, den gemalt ? zwinkern

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( Kommentare)
am 11.04.2013 12:46

das den kleinen Adi im Sandkisterl zam gschlagen haben! Genial!

Vielleicht könnte man das Musiktheater wirklich Görmaz nennen? zwinkern

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( Kommentare)
am 11.04.2013 12:49

grinsen

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( Kommentare)
am 11.04.2013 13:49

Derfst eh deine Speckknödel und dei Essigwurscht weiter essen ....

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wilderer (3.053 Kommentare)
am 11.04.2013 10:45

...noch nach Wels blicken, nicht ob der Wagnerfestspiele, sondern wegen des nachgeradezu billigen Welios. Die Auslastungszahlen werden ähnlich sein. Oder kommt nach dem Operetten und Musicalschwerpunkt noch als Publikumsrenner der Musikantenstadl? Sind schon Produktionen mit den Tiroler James Blond am Weg? Ich bin nur froh, Salzburg ist nicht weit und im Sommer gehts halt nach Erl zum Kuhn!

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pepone (60.622 Kommentare)
am 11.04.2013 11:56

salzburg is doch da söbe schmäh der subventioniert wiad ...

ERL ja da steckt da Haselsteiner dahinta ... erst letzthin war es LIVE im TV mit " mei liabster weis " zu sehen ... grinsen

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( Kommentare)
am 11.04.2013 09:11

Jetz haben sie wieder Hochsaison, die Suderer und Querulanten, sie wissen alles besser und überhaupt ....
Die jenigen, die dem Theater am Berg hinterher weinen ohne die städtebauliche Komponente am Abschluss der Landstrasse zu bedenken.
Diejenigen die das neue Haus inn - und auswendig kennen ohne jemals drinnen gewesen zu sein.
Die jenigen die sowieso nur Straßenbauten und Autobahnen wollen.
Und die jenigen die gegen alles sind was die Politik beschließt, denn die Politiker sind ja angeblich sowieso nur Korruptlinge ...
Trotzdem freuen wir uns auf einen Kulturbau für den uns halb Europa bewundert.
Motto : Laßt die Hunde bellen, die Karawane zieht( Gott sei Dank ) weiter.

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GunterKoeberl-Marthyn (18.044 Kommentare)
am 11.04.2013 09:25

erwischt, es ist das ganze natürlich mit der Geschichte des Musiktheaters wieder aufgeflammt, man sah auch die Computerdarstellung von der Oper im Berg, mit Blick zur Nibelungenbrücke und ich tröste mich jetzt mit der schönen grünen Wiese unter dem Schloss und denke sogar, es wäre eventuell dort zu gedrängt gewesen und hätte der Ansicht zum historischen Schloss geschadet! So wie es jetzt ist, so ist es ausgezeichnet, eine Vorstellung im Linzer Musiktheater wird Erlebnis mit grandioser Atmosphäre und ich freue mich, weil zur Eröffnung heute das Wetter auch mitspielen wird und wir wünschen dem gesamten Ensemble und allen notwendigen Handgriffen bis eine Vorstellung auf der Bühne steht ein herzliches toi, toi, toi..

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( Kommentare)
am 11.04.2013 09:37

Trotzdem freuen wir uns auf einen Kulturbau für den uns halb Europa bewundert.

------------------

Wie defekt muss man im Hirn sein, wenn man sich für einen angeblichen "Kulturbau" bewundern lässt ?

Allerdings ist dieser Kulturbau schon im angrenzenden Bayern kein Thema, er wird nur uns Steuerzahler noch jahrzehntelang beschäftigen ........ als Zahler und Subventionsgeber.

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 11.04.2013 12:07

ist die Frage, wofür. Für das Bauwerk? Für den Mut, in Zeiten wie diesen, wo in ganz Europa Theater- und Opernhäuser zusperren bzw. massiv um's Überleben kämpfen???

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ichauchnoch (9.802 Kommentare)
am 11.04.2013 12:16

Der Kulturbau für den uns Europa bewundert
ist die Frage, wofür. Für das Bauwerk?
Für den Mut, in Zeiten wie diesen, wo in ganz Europa Theater- und Opernhäuser zusperren bzw. massiv um's Überleben kämpfen, in Linz ein neues Musiktheater zu errichten???

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 11.04.2013 16:07

Theater müssen zusperren? Na, dann erklär mal diese Liste:

Jüngst erst fertiggestellt:
Göteborg
Valencia
Kopenhagen

In Bau:
Hamburg (Elbphilharmonie)
Oslo

Das sidn nur die Opernhäuser, die ich mit eigenen Augen gesehen habe. Alle neu, alle liegen direkt am Wasser. Nur bei uns bauen's das Haus direkt an 12 Gleise Westbahn.

Ich hab´'s schon öfters gepostet, trotzdem:

Das Theater im Berg wäre auch eine Touristenattraktion gewesen (Wie beispielsweise die Felsenkirche in Helsinki. Von Sydney gede ich erst gar nicht), hätte nur 85 statt 150 Millionen Euro gekostet, es waren schon alle Beschlüsse gefasst und alle Grundstücke angekauft ehe Rot nach der blauen Volksbefragung im Landtag umgekippt ist. Zudem war der Standort (am Wasser) besser gewesen wie neben zwölf Gleisen Westbahn. Abgesehen davon hätte die Tiefgarage im Berg auch der Linzer Altstadt was gebracht.

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( Kommentare)
am 10.04.2013 21:52

Auch wenn sich Pühringer das Federl des Musiktheatermöglichmachers an den Hut heftet, er hat, so wie sein Vorgänger Ratzenböck, garnix bewirkt.

Vor den Vorhang gehört das Ehepaar Ritschel, das mit dem Verein "Freunde des Musiktheaters" jahrelang die Werbetrommel rührte, sich bis zur Selbstverleugnung für dieses Musiktheater einsetzte und so die Politiker vor sich hertrieb, damit endlich Nägel mit Köpfen gemacht wurden.

Leider hat der Grössenwahn, auch PüGröWa betitelt, ein Theater entstehen lassen, dass vom ersten Tag an eine Fehlplanung ist, jedes neue Kino hat bessere, komfortablere Sitze, bessere Liftanbindung und zumindest Parkplätze, deren Ausfahrt nicht durch eine vollkommen sinnlose Ampel behindert wird.

Jetzt, bei der Sperrung der Westbrücke, ist es eine Katastrophe, das Haus halbwegs ohne grosse Zeitverzögerung verlassen zu können.

Die Ehrengäste der Eröffnung werden das nicht bemerken, haben doch ihre Chauffeure demutsvoll zu warten, auf eine Heimfahrt von wenigen Minuten

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sumpfdotterblume (3.159 Kommentare)
am 10.04.2013 22:28

Pilatus, Du Allwissender, verblüffst die staunende Masse immer wieder durch deine Weisheit. Die Sitze sind also in jedem Kino besser als im Musiktheater? Na bumm, welch Erkenntnis. Ich gehe mal davon aus, dass Du schon hüben wie drüben gesessen bist (Was ich zumindest im Fall des Theaters bezweifle). Wenn nicht, keimt der Verdacht auf, dass Du mit aller Gewalt dem Landeshauptmann ans Bein pinkeln möchtest - und sei's mit haltlosen Behauptungen.

Eine völlige Fehlplanung sei das Haus? Kannst Du deine Aussage konkretisieren? Oder ist dies erneut ein Pühringer-ans-Bein-pinkeln-Argument?!

Wisch die mal den Schaum vor dem Mund weg!

Bevor Du gleich über mich herfällst: Mein Favorit war die Berg-Variante, doch das Projekt haben Blau-Rot vernichtet. Ich wäre nicht in den Berg gegangen, gehe folglich nicht ins Haus an der Westbahn. Im Berg wäre nur mein Steuergeld besser angelegt gewesen. Ich bin selbst mehr auf Clam daheim (kulturell).

So, nun leg los, Allwissender

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cienne (442 Kommentare)
am 10.04.2013 22:54

Projekt Theater im Berg wurde doch hauptsächlich von blau (Achatz) verhindert, wäre aber allemal besser gewesen als dieser Kasten.

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