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Wieso Kraft wirklich stark macht

Von Claudia Riedler, 14. Mai 2013, 00:04 Uhr
Wieso Kraft wirklich stark macht
Josef Wiesauer (55): „Entscheidend ist, was dein Training aus dir macht.&ldquo! Bild: privat

Buch und Vortrag: Gesundheitsphilosoph und Trainingswissenschaftler Josef Wiesauer über die Bedeutung des Krafttrainings, zumindest „ab einem gewissen Alter“

„Im Alter von 30 Jahren setzt der altersbedingte Kraftverlust ein, mit 50 spüren es dann auch die Ausdauersportler, wie sie laufend schwächer werden“, sagt Josef Wiesauer. Der Leiter der Sporttherapie in Wels und Linz hat ein Buch über die „Kraft meines Alters“ geschrieben (erschienen im Verlag Styria Multi Media Men, 24,20 Euro). Darin beschreibt er die Wichtigkeit des Krafttrainings, „weil es körperlich kräftig macht, aber auch stark macht im Sinne von Haltung“.

Ausdauertraining sei wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. „Die Lebensqualität im Alter hängt aber wesentlich vom Kraftniveau ab“, sagt Trainingswissenschaftler Wiesauer. Der Abbau der Muskeln beginnt mit 30, pro Jahrzehnt sind es zwei bis drei Kilo der quergestreiften Muskulatur des Bewegungsapparats, die verschwinden. Ab dem 50. Lebensjahr geht es schneller, bis zum 70. Lebensjahr sind etwa 40 Prozent der Skelettmuskelmasse verloren gegangen.

Man spürt, wie gut es tut

Ausdauer heißt, Distanzen zu überwinden. Kraft heißt, Widerstand zu überwinden. „Beides ist für eine erfolgreiche Lebensführung wichtig“, sagt Wiesauer. Seit 23 Jahren betreut er in der Sporttherapie Menschen, die fitter werden wollen. „Viele kommen erst zum Krafttraining nach einem Kreuzbandriss oder einer Bandscheiben-Operation. Sie schlittern ins Krafttraining hinein – und spüren, wie gut ihnen das tut.“

Der Knackpunkt: Krafttraining kann man auch falsch machen. „Und dann wirkt es nicht“, sagt Wiesauer. Er empfiehlt für den Kraftaufbau eine halbe Stunde bis eine Stunde, drei Mal in der Woche. Um die Kraft zu erhalten, genügen ein bis zwei Einheiten Krafttraining pro Woche. Wichtig sei die richtige Ausführung der Übungen.

 

Was bringt Krafttraining für die Gesundheit und die Lebensqualität? Hier einige Pluspunkte:

Muskeln: Man baut Muskelmasse auf. Ein gutes Muskelkorsett ist zudem wie ein Schutzpanzer, der bei Unfällen vor gröberen Verletzungen schützt. Der Abbau von Fettgewebe ist gut für die Figur.

Beweglichkeit: Krafttraining erhält die Mobilität und verbessert auch die Bewegungsqualität: Man bewegt sich schneller und ökonomischer. Es ist gut für Sehnen, Bänder und Gelenke.

Alter: Krafttraining wirkt lebensverlängernd. Eine Schlüsselfunktion beim Alterungsprozess spielen die Hormone. Eine Studie zeigt, dass Krafttraining zu erhöhten Testosteronwerten führt.

Psyche: Kräftige Menschen sind fröhlich, selbstbewusst und fähig zur Selbstverwirklichung. Starke Persönlichkeiten sehen Herausforderungen nicht als Stress.

 

Vortrag bei den OÖN

„Hauptsache gesund. Wieso Kraft wirklich stark macht“ – zu diesem Thema hält der Trainingswissenschaftler, Gesundheitsphilosoph und Leiter der Sporttherapie, Josef Wiesauer, am 23. Mai, 18 Uhr, einen Vortrag bei den OÖNachrichten (Promenade 23, Linz).

50 OÖN-Leserinnen und -Leser haben die Chance, daran teilzunehmen. Rufen Sie heute, ab 15 Uhr, an unter: 0732/ 783291. Pro Anrufer können zwei Personen teilnehmen.
 

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12  Kommentare
12  Kommentare
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gurki12 (155 Kommentare)
am 25.05.2013 14:26

Warum kommt Hr. Wiesauer jede Woche in der Zeitung vor? Und nun auch noch Werbung für sein Buch...

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( Kommentare)
am 25.05.2013 14:33

Content für die anderen...

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( Kommentare)
am 25.05.2013 14:34

für den Leser natürlich! zwinkern

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 14.05.2013 09:55

...

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observer (22.207 Kommentare)
am 14.05.2013 08:39

wirken, dass ist sehr zu bezweifeln. Aber auch dass sie durch Krafttraining erhöht werden können.

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 14.05.2013 08:27

was fit und stark hält. das mit den 30 ist blödsinn, aber ab 50 wirds wahr. es läßt nach. jedes jahr 5%.
so gesehen soll sich jeder sein persönliches "wohlfühltraining" basteln - und in würde altern!

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gerald160110 (5.612 Kommentare)
am 14.05.2013 09:09

mit 25 jahren ist der zenit des lebenszykluses erreicht und das 30. lebensjahr ist der beginn, dass der menschliche körper unweigerlich altert und stetig abbaut. die akkommodation ändert sich, die haarwurzeln werden schlechter versorgt, die hirnreifung ist abgeschlossen, die regeneration der epithelzellen wird langsamer, die körperliche kondition verringert sich, der abbau der knochenmasse beginnt und verletzungen an knorpeln können nicht mehr durch den körper regeneriert werden womit der verschleiß einsetzt. mit 50 ist der abbau schon lange in schwung gekommen zwinkern

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pepone (60.622 Kommentare)
am 14.05.2013 09:23

so sehe ich das auch ... jeder soll sich was aus den gebotenen möglichkeiten aussuchen und TUN ...
und wie letzthin Zaungast geschrieben hatte sollte abwechslung dabei sein ... zwinkern

gerald160110 :
du magst schon recht haben dass der zenit des lebenszyklus ab 25-30 erreicht ist aber wer regelmässig was für sein körper und geist tut bleibt fitt ... grinsen

i find a stund im tog dreimal in da woche a bissl vü ...

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gerald160110 (5.612 Kommentare)
am 14.05.2013 06:45

lebensjahr, beginnt mit 30 der abbau und damit der anfang vom ende des lebens und dieser prozess lässt sich weder aufhalten noch stoppen. es ist für viele (sorry für die generalisierung) nur schwer erträglich, dass das leben nun mal endlich ich, doch würden sie sich damit unnötigen stress ersparen und damit mehr zeit für das genießen des lebens zur verfügung haben

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gerald160110 (5.612 Kommentare)
am 14.05.2013 06:46

zwinkern

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adaschauher (12.083 Kommentare)
am 14.05.2013 08:06

endlich jemand der diesem grenzlosen Geschäftswahn der "Fit Gurus" sagt was Sache ist. Der Herr "Fit Guru" schaut nämlich auch immer älter und schwerer aus !

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Salzkammergut (3.323 Kommentare)
am 14.05.2013 17:53

alles nur mehr Geschäftemacherei - schreib ein Buch und Vermarkte es so Wiesauer von der Karlich Show bis zum bezahlten PR Eintrag in der Zeitung. Und gebe Dir recht gar so ins Fitnessgesicht (Rotwein) schaut der auch nicht aus.

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