Lade Inhalte...

Kommentar

Politik der Gefühle

Von von Erhard Gstöttner   02. September 2010 00:04 Uhr

Ordnungsdienst: Die Erwartungen sind falsch.

Ordnung und nicht Sicherheit ist die Aufgabe des Ordnungsdienstes der Stadt Linz. Das wissen Juristen. Denn so hat der Gemeinderat die Aufgabe dieser städtischen Einrichtung festgelegt.

In der politischen Darstellung hörte es sich freilich anders an. Seit Anfang 2009 wurde das Thema Sicherheit für den Wahlkampf hochgepuscht. Dass Innenministerin Maria Fekter Linz als sichere Stadt bezeichnete, bremste die Linzer VP und FP in ihrem Propagandafeldzug nicht ein.

Freilich: Wo nichts ist, könnte auch beste Werbung nichts ausrichten. Wer sich umhört, merkt, dass das Sicherheitsgefühl in Linz schwächer geworden ist. Dieses Gefühl haben VP und FP angesprochen. So stark, dass die SP nach ihrer Wahlniederlage ebenfalls auf diese Politik der Gefühle umschwenkte.

Der Ordnungsdienst wird es schwer haben, die hochgepuschten Erwartungen zu erfüllen. Eigentlich kann er es nicht. Denn er ist für Ordnung zuständig. Sicherheit ist Aufgabe der Polizei. Doch deren Personalstand hat der Bund seit Jahren reduziert.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

1  Kommentar expand_more 1  Kommentar expand_less