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Die Trumpfkarte

Von Lucian Mayringer, 03. Juni 2013, 00:04 Uhr

Straches Dilemma im Spiel mit dem Ausländer-Thema

Jörg Haider hat der FPÖ in den 90er-Jahren mit seiner offenen Kritik an der Zuwanderung etwas gegeben, was sie bis dahin nicht hatte – ein Alleinstellungsmerkmal. Parolen wie „Stop der Umvolkung“ haben viele Österreicher abgeschreckt, aber auch ein wachsendes Protestpotenzial angelockt. Auf diesen verschämten, oft nur diskret in der Wahlzelle ausgelebten Zuspruch konnte und hat sich auch Heinz-Christian Strache immer verlassen.

Mit Frank Stronach ist ein Konkurrent aufgetaucht, der teilweise das gleiche, auch junge Publikum der Unzufriedenen anspricht. Er tut dies vor allem über Systemkritik von Brüssel bis Wien. Mit dem Vorteil, dass man für Stronach sein kann, ohne in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit oder gar der Sympathie für den rechten Rand zu geraten. Womit sich Straches Dilemma erklärt: Setzt er auch diesmal voll auf die Ausländer-Karte, könnten viele Wähler zum „guten Populisten“ Stronach abwandern. Verzichtet die FPÖ darauf, hat Strache keinen echten Trumpf mehr in der Hand.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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Analphabet (15.350 Kommentare)
am 03.06.2013 11:09

bei den Berichten wahrheitsgemäß zu bleiben. Es geht Strache nur um Ausländer, die kriminell sind, die sich nicht an unsere Lebensweisen anpassen wollen und solche, die nur unser Sozialsystem ausnützen.

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oblio (24.703 Kommentare)
am 03.06.2013 11:24

Jetzt auf einmal!
Vor der Wahl gibt er sich
mit samtweichen Pfötchen!
Aber wehe, wenn die Wahlen
für ihn und seine Effen gar
erfolgreich sein würden,
dann kommen die Krallen heraus
und die scharfen Zähne!
traurig

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franzmichael (1.654 Kommentare)
am 03.06.2013 14:17

futtertrögen unserer parteien, war niemals pateimitglied und kann meine meinung frei posten.
ich glaub, stracherl meint:
wenn der gast die regeln macht gehört er rausghaut.
wo ist da ein fehler?

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