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Steyrer Gastronom in Insolvenz

Von nachrichten.at, 22. Februar 2024, 14:24 Uhr
Insolvenz gedruckt auf einem Holzstempel
Der Steyrer Gastronom hat Insolvenz angemeldet. Rund 20 Bedienstete sind betroffen. Bild: colourbox.de

STEYR. Bis vor kurzem hatte er 4 Gastrobetriebe als Einzelunternehmen geführt - jetzt hat Stefan Langbauer Insolvenz angemeldet. Seine Betriebe - unter anderem die Stadiongastro bei SK Vorwärts Steyr - sind inzwischen geschlossen, die Dienstnehmer nicht mehr beschäftigt. Rund 20 Bedienstete und 30 Gläubiger sind von der Pleite betroffen.

Neben dem Stadion des Steyrer Fußballvereins hatte der Steyrer Gastronom auch den Gastronomiebereich am Ausee in Asten, das ATSV-Tennisbuffet in Steyr und den Verkaufsstand "Snack Point" vor dem City Point in seiner Heimatstadt betrieben. 

Die Aktiva belaufen sich laut dem Gastronomen auf 326.000 Euro, die Passiva auf 501.000. 

Saisonbedingt seien die Betriebe am Ausee, im Vorwärts-Stadion und im Tennisbuffet sowieso nicht mehr betrieben worden, heißt es seitens des Kreditschutzverbandes KSV1870. Der Verkaufsstand vor dem City Point sei vor kurzem stillgelegt worden.

Gastronom spricht von fehlender Kundenfrequenz

Als Hauptursache der Zahlungsunfähigkeit hätte der bekannte Gastronom in erster Linie schlechte Kundenfrequenz angegeben. Bei der Bade-Gastro am Ausee habe eine wetterbedingt längere Saison für hohe Mehrkosten beim Personal und damit zu einem negativen Ergebnis geführt, habe Langbauer beim KSV angegeben. Und der neue Standort vor dem City Point, der erst seit September 2022 geführt wurde, sei überhaupt nie richtig in Schwung gekommen. Auch bei den anderen Standorten habe der Gastronom die fehlende Kundenfrequenz als Ursache angegeben. Es sei aber davon auszugehen, dass im Laufe des Verfahrens noch andere Insolvenzursachen aufkommen würden, so Alexander Meinschad vom KSV1870, der die rund 30 Gläubiger vertritt. 

Letztlich hätte die negative Entwicklung im Jahr 2023 zum Insolvenzantrag geführt, heißt es. Die Unternehmen sollen laut dem Gastronomen geschlossen bleiben, es werde von einer bestmöglichen Verwertung durch den Masseverwalter ausgegangen, so der KSV. 

Zum Insolvenzverwalter bestellt wurde der Steyrer Rechtsanwalt Norbert Mooseder, die erste Gläubigerversammlung und Prüfungstagsatzung ist für den 23. April am Landesgericht Linz angesetzt. 

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