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Sportler als Werbefläche: Thiem trotzt seiner Durststrecke

Von Martin Roithner, 20. Februar 2024, 11:46 Uhr
Dominic Thiem ist Österreichs Sportler mit dem größten Werbewert. Bild: Apa/Barbara Gindl

WIEN. Der Werbewert im Sport-Sponsormarkt wuchs im vergangenen Jahr in Österreich leicht. Bei den Athleten liegt Tennisspieler Dominic Thiem voran, obwohl seine großen sportlichen Erfolge einige Jahre her sind.

Wie eng Wirtschaft und Sport in Österreich verzahnt sind, lässt sich anhand des Bruttowerbewerts feststellen. Dieser misst, was die Präsenz von Athleten in TV-, Print- und Onlinemedien für Sponsoren wert wäre, müssten die Unternehmen für Zeit oder Fläche bezahlen. 

Jährlich analysiert das Wiener Marktforschungsinstitut Focus dafür den Sportmarkt in Österreich, im vergangenen Jahr waren es 11.515 einzelne Sportereignisse. In Summe lag der Werbewert bei 1,44 Milliarden Euro und damit leicht höher als im Jahr zuvor mit 1,3 Milliarden Euro. 2019, vor Corona, waren es 1,14 Milliarden gewesen. 

"Sport zieht bei den Unternehmen nach wie vor", sagte Focus-Geschäftsführer Marcel Grell heute, Dienstag, bei der Vorlage der Zahlen. Von den 1000 werbestärksten Unternehmen in Österreich seien 600 im Sportsponsoring tätig. In der Rangliste duellieren sich der Autohersteller Audi und der Getränkekonzern Red Bull an der Spitze, dahinter folgen das Geldinstitut Raiffeisen sowie der Telekomanbieter A1. 

Bei den Sportlern hatte jahrelang Ski-Ass Marcel Hirscher dominiert, bis zu seinem Rücktritt 2019. Danach übernahm Tennisspieler Dominic Thiem die Spitzenposition, ehe Skifahrerin Katharina Liensberger 2021 vorne lag.

Im Vorjahr war Thiem wieder vorne, der Niederösterreicher kam auf einen Brutto-Werbewert von 6,3 Millionen Euro. Knapp dahinter folgten die derzeit verletzten Skifahrer Marco Schwarz (6,1 Millionen) und Mikaela Shiffrin (5,3). "Es geht bei diesem Ranking nicht um den sportlichen Erfolg oder eine Publikumswahl, sondern wirklich nur um die Werbepräsenz der Sportler", erklärt Grell. 

Ski und Fußball als Zugpferde

Zugpferde für den Sponsormarkt waren 2023 die Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Courchevel, die Fußball-Bundesliga sowie Österreichs Qualifikationsspiele für die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland im heurigen Sommer. 

Keine Veränderung gab es bei der Beliebtheit der Sportarten. 83 Prozent des Werbekuchens nehmen Ski, Fußball, Formel 1 und Skispringen ein, die restlichen 17 Prozent verteilen sich auf 83 Sportarten.

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Martin Roithner
Redakteur Wirtschaft
Martin Roithner

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4  Kommentare
4  Kommentare
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Coolman12 (279 Kommentare)
am 21.02.2024 08:21

Dominic war jahrelang in den TOP TEN, eher eine schwere Verletzung ihn stoppte.
Gegenüber Skifahren ist Tennis eine Weltsportart die sehr hohe Einschaltziffern bringt.

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nichtschonwieder (8.373 Kommentare)
am 20.02.2024 17:11

Wozu also noch Ballschupfen, wenn's ohne auch geht?

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observer (22.207 Kommentare)
am 20.02.2024 12:46

T. zieht nicht mehr als Influencer und Werbeträger. Das werden die die Werbebudgets verwalten sehr schnell merken, wenn sie es noch nicht gemerkt haben.

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marchei (4.370 Kommentare)
am 20.02.2024 12:08

Schwarz und Shiffrin versteh ich, die sind bzw waren immer vorne dabei in den letzten Jahren.
Aber Thiem? der war nur vorn dabei, wenns drum ging sich schnell aus einem Tournier zu verabschieden.
Und das kann ja nicht die Werbebotschaft sein" Fahr mit Thiem, dann hauts dich hin"

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