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Pensionen: Felbermayr für teilweise Koppelung an Lebenserwartung

Von nachrichten.at/apa, 26. November 2023, 13:05 Uhr
Gabriel Felbermayr Wifo
Wifo-Chef Gabriel Felbermayr zu Gast in der ORF-"Pressestunde" Bild: Screenshot ORF

WIEN. Wifo-Chef Gabriel Felbermayr sprach sich in der ORF-"Pressestunde" für eine teilweise Koppelung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung aus.

Darüber hinaus müssten Modelle wie die Korridorpension besser bekannt gemacht werden, so Felbermayr in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag. Generell müsse man sich sämtliche Eingriffe aber gut überlegen. Es sei nicht gut, "mit halbbackenen Schnellschüssen durch die Gegend zu laufen".

In Sachen Pensionen müsse man sich jedenfalls etwas überlegen. "Je mehr uns die Pensionsdynamik davonläuft, desto weniger haben wir die Chance, die Abgabenlast runterzubringen", betonte der Wifo-Chef. Wie seine Kollegen glaube auch er, dass man sich über das Pensionssystem tabulos Gedanken machen und etwa Modelle aus anderen OECD-Staaten für Österreich durchdeklinieren müsse. Dazu gehöre etwa, dass bei steigender Lebenserwartung ein Teil dieses Anstiegs in die Dauer des Tätigseins einfließt - etwa im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel.

  • Video: Wifo-Chef Gabriel Felbermayr zur Debatte um Pensionsreformen:

Zur Veranschaulichung des Entwicklung nannte er ein Beispiel aus dem Budget. Dort würden die Zuschüsse für die Pensionen um 20 Prozent steigen, die Pensionen selbst aber nur um rund zehn Prozent.

  • Zum Thema Lohnverhandlungen der Metaller:

Für Senkung der Sozialversicherungsbeiträge

Viel gewonnen wäre auch schon, wenn man die Information über bestimmte Modelle verbessere, betonte Felbermayr. Als Beispiel nannte er die Korridorpension. Von den von der Regierung angekündigten Maßnahmen wie der Erhöhung der Zuschläge für längeres Arbeiten sowie der Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für ein Weiterarbeiten in der Pension hält er letztere für besser. Damit bleibe den Menschen sofort netto mehr in der Tasche. Bei der Gesundheitsreform im Zuge des Finanzausgleichs hätte sich der Wifo-Chef mehr Mittel für Prävention gewünscht, damit die Menschen auch tatsächlich länger arbeiten können.

  • Über Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung:

Eine Absage an Überlegungen zur Erhöhung des Pensionsalters kam von SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer in einer Aussendung: "Das wird es mit der SPÖ nicht geben! Wir wollen stattdessen die Arbeitsbedingungen verbessern, damit alle das Pensionsalter gesund erreichen können." Die NEOS unterstützen dagegen eine Pensionsautomatik und andere Reformen im Pensionssystem. "Dem System fehlt nämlich die Fähigkeit, die steigende Lebenserwartung abzubilden und damit auch zu finanzieren. Die vielen Milliarden, die der Staat jedes Jahr zu den Pensionen zuschießen muss, fehlen in wichtigen Zukunftsbereichen wie Bildung, Gesundheit, Pflege, Infrastruktur, Forschung, Umwelt", so Wirtschafts- und Sozialsprecher Gerald Loacker.

  • Felbermayr zum Thema Kreditrichtlinien:

In Sachen Zuwanderung etwa zur Gewinnung neuer Arbeitskräfte in der Pflege müsse sich die Regierung kommunikativ etwas überlegen, so Felbermayr. Einerseits brauche es ein viel aktiveres Werben um Arbeitskräfte nicht nur aus der EU, sondern auch aus Drittstaaten. Andererseits sei es legitim, den "wilden Zuzug" eindämmen zu wollen und Außengrenzen stärker zu sichern.

Angesprochen auf "Wahlzuckerl" im Budget, meinte Felbermayr, dass auffallend viel für das Bundesheer getan worden sei. Insgesamt sei es aber ein Budget, das in dieser Hinsicht recht im Rahmen geblieben sei. Große Wahlzuckerl seien darin nicht zu erkennen.

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65  Kommentare
65  Kommentare
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benzinverweigerer (14.598 Kommentare)
am 28.11.2023 12:01

In welchem Pensionssystem besteht relative der höchste Handlungsbedarf, weil höchster Zuschuss pro Kopf?
Im ASVG sicher nicht....

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Joshik (2.871 Kommentare)
am 27.11.2023 17:50

Angleichung an gestiegene Lebenserwartung
.
wer früher in Pension geht, hat eben höhere Abschläge
.
nur so kann die weitere finanzielle Aushöhlung des Pensionssystems gestoppt werden. der Schaden ist bereits jetzt klar erkennbar - und für diesen Schaden müssen die jüngeren Generationen blechen - weil das Defizit der Pensionskassen mit langfristigen Krediten finanziert wird
.
daher muss die Politik jetzt sofort handeln, bevor die Boomer-Generation in Pension geht - und dann (im Durchschnitt) 15 Jahre länger Pension kassieren als Österreicher:innen in 80ern
.
https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/gesundheit/gesundheitszustand/lebenserwartung-in-gesundheit

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felixh (4.869 Kommentare)
am 27.11.2023 11:23

Sicher nicht!! Es isgt genügend Geld vorhanden. Nur eben im Budget anders verteilt. KEINE Senkung der SV Beträge

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 27.11.2023 09:39

Herr Krainer, nicht "stattdessen", sondern beides: Lebensarbeitszeit verlängern und Wochen- bzw. Jahresarbeitszeit verkürzen. Wenn das in kleinen fairen Schritten langsam durchgezogen wird, ist es sowohl für Arbeitnehmer, als auch für Arbeitgeber verkraftbar und es wird wieder etwas mehr Gleichgewicht hergestellt.
Beispiel: Jahr für Jahr bei vollem Lohnausgleich ein Urlaubstag mehr, und Jahr für Jahr ein Monat später in Pension. Nach 20 Jahren arbeitet man im Laufe von 20 Jahren 20 Monate weniger und dafür geht man 20 Monate später in Pension. So leisten alle 3 Beteiligten ihren Beitrag und das Problem wird langsam aber sicher gelöst.
Hätte man die letzten 20 Jahre nicht nur geredet und mit nein, nein, nein jede Reform abgeblockt, hätten wir heute ein paar Mrd. weniger Schulden, für die immer nur wir, die Steuerzahler aufkommen müssen.
Die Schulden den Kindern zu vererben ist Diebstahl. Oder hat die SPÖ jemals die Kinder gefragt, ob sie ihnen das Geld wegnehmen darf?

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2good4U (17.208 Kommentare)
am 27.11.2023 08:54

Eines sollte man mal ganz klar aussprechen.
Es geht bei diesen Vorstößen nicht darum dass die alten unbedingt in der Wirtschaft gebraucht werden, sondern es geht einzig und allein darum dass die Leute später oder mit Abschlägen in Pension gehen, also in Summe weniger Pension bekommen.

Aber welchen Job sollen die Alten machen?
Viele Jobs kann man im Alter nicht mehr bzw. nicht mehr Vollzeit schaffen.
Und die meisten Firmen gehen nach dem Prinzip "Ganz oder gar nicht".

Ich denke der einzige Unterschied wird sein dass die Alten dann ein paar Jahre lang über das AMS finanziert werden statt über die Pensionskasse. Ob's das wirklich bringt?

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 27.11.2023 12:11

Als die Pensionsversicherung erfunden wurde, hat man mehr als 50 Stunden wöchentlich gearbeitet und Urlaub gab es sicher nicht 5 und mehr Wochen. Die meisten Menschen mussten von 15 bis 65 arbeiten und lebten dann durchschnittlich noch 5 Jahre.
Heute wird bis 25 oder 30 auf Kosten der Allgemeinheit studiert, dann bis 55 gearbeitet und dann bis 95 auf Kosten der Allgemeinheit gelebt. Viele verursachen durch ihre Krankheit zusätzlich immense Kosten die wiederum von der Allgemeinheit getragenswerden. Der soziale Egoismus nimmt unterträgliche Formen an. Es ist doch nicht so, dass der Staat als ein geheimer Geldsch....r uns das Geld schenkt. Die arbeitende Bevölkerung muss es schwer verdienen, dann wird es ihnen ohne zu fragen weggenommen und man sagt ihnen, dass wäre sozial und wenn sie gute Menschen sind haben sie das zu akzeptieren ohne sich zu wehren.

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2good4U (17.208 Kommentare)
am 27.11.2023 12:42

In wie fern widerspricht dass dem was ich geschrieben habe?

Meine Aussage war, dass es kaum Bedarf an älteren Arbeitnehmern gibt sondern lediglich versucht wird die Bezüge zu kürzen indem man das Antrittsalter erhöht.

Bzgl. Arbeitsleistung sollten Sie nicht vergessen dass wir seit damals auch einen gewaltigen Fortschritt gemacht haben und die Arbeitnehmer immer produktiver wurden.

Sie können also nicht bloß die geleisteten Arbeitsstunden vergleichen.

Würde jeder der kann 45 Jahre arbeiten und gäbe es keinen Niedriglohnsektor bei welchem kaum Abgaben gezahlt werden ginge sich das mit Sicherheit aus.

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2good4U (17.208 Kommentare)
am 27.11.2023 08:46

Die Sache ist nur die, dass die Lebenserwartung von Mann und Frau sehr unterschiedlich ist.
Will er also Frauen länger arbeiten lassen?

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 27.11.2023 09:42

Die Frauen arbeiten sowieso ein Leben lang und das umsonst. Was wollen Sie noch?

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2good4U (17.208 Kommentare)
am 27.11.2023 10:59

Ich will gar nichts. Ich stelle lediglich eine Frage.

PS: Sparen Sie sich die Mitleidsmasche mit den armen Frauen die immer gratis arbeiten. Das ist Blödsinn und Sie wissen es.

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camouflage (1.256 Kommentare)
am 27.11.2023 11:57

Genau so ist es!
Treffend formuliert.

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Utopia (2.341 Kommentare)
am 27.11.2023 12:23

Nein, dass ist kein Blödsinn, dass ist Tatsache. Ich habe während der berufstätigen Jahre viele Überstunden geschoben und super damit verdient. In wenigen Jahren konnte ich ein Haus kaufen und abzahlen. Dann wurde ich Mutter, Überstunden für die Firma waren nicht mehr drin, aber Überstunden habe ich mehr geleistet als zu ledigen Zeiten und niemals etwas dafür bezahlt bekommen. Weil ich viele Jahre umsonst ca. 80 Stunden pro Woche arbeite, bekomme ich eine Minipension. Ich bin aber verpflichtet, diese Arbeit zu leisten. Wenn ich es nicht mache, nimmt man mir wegen Vernachlässigung meine Kinder weg und sprerrt mich ins Gefängnis.
Als Mutter ist man weniger wert als ein Sklave. Ein Sklave bekommt zwar auch kein Gehalt, aber es wird wenigstens anerkannt, dass er arbeitet.

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2good4U (17.208 Kommentare)
am 27.11.2023 12:38

Kinder entstehen nicht von selbst sondern es gibt da in der Regel auch einen Vater dazu.
Nur weil man sich als Mutter um die Kinder kümmert ist das keine unbezahlte Arbeit, da der Vater ja wohl kaum das Gehalt nur für sich ausgeben wird.

Klingt also so, als wäre das eine Sache zwischen Ihnen und dem Vater Ihrer Kinder.

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dachbodenhexe (5.540 Kommentare)
am 27.11.2023 19:58

UTOPIA, haben Sie einen Mann der nichts zur Familie beigetragen hat???

Sie schreiben "als sie noch ledig waren" das impliziert, dass sie nun verheiratet sind.

Was macht ihr Mann???

Sie schreiben: Weil ich viele Jahre umsonst ca. 80 Stunden pro Woche arbeite, bekomme ich eine Minipension. Ich bin aber verpflichtet, diese Arbeit zu leisten. Wenn ich es nicht mache, nimmt man mir wegen Vernachlässigung meine Kinder weg und sprerrt mich ins Gefängnis.

Sie arbeiten 80 Stunden pro Woche umsonst ........das würde ich so interpretieren, dass sie nur für die Kinder da sind. Dann wird Ihr Mann wohl wenigstens 40 Stunden die Woche für eine Firma arbeiten und Sie mit Ihrerer Familie versorgen? Und außerdem werden Sie einen Anteil der Pension Ihres Mannes bekommen sowie 4Jahre pro Kind eigenen Pensionsanspruch erwerben..........mit 80 Stunden pro Monat werden Sie auch eine Menge Kinder haben..........also umsonst arbeiten Sie sicher nicht!

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berni1 (350 Kommentare)
am 27.11.2023 08:10

Wie wäre es einmal mit einem Deckel, es sollte einen höchst Pensionsbezug geben.
Muss jemand über 7000€ Pension beziehen?
Durch den Deckel wären viele Pensionen gesichert, bzw könnte man dadurch sogar die mindest Pension erhöhen.

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NeuPaschinger (1.011 Kommentare)
am 27.11.2023 09:04

haben sie konkrete Zahlen wieviel das Einsparen würde oder ist das rein eine wilde Behauptung die sie da machen.
.
Die Wahrheit ist wir werden immer älter, aber der Österreicher will nicht länger arbeiten, wer soll diese zusätzlichen Jahre Penison, Urlaub auf Staatskosten bezahlen,
nein das Geld ist nicht da, man sieht ja heute schon das es für junge Familien nahezu unmöglich geworden ist sich etwas aufzubauen, liegt daran das man immer mehr Geld zu den Älteren umleitet,
ich bin froh mittleren Alters zu sein und meine Schäfchen im Trockenen zu haben soweit.

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camouflage (1.256 Kommentare)
am 27.11.2023 12:01

"der Österreicher will nicht länger arbeiten"

Oder gar nicht arbeiten! So schauts aus.
Work Life Balance, dass ist das Schlagwort.
Und dann jammern wenn es am Ende weniger Geld in der Pension gibt.

"das man immer mehr Geld zu den Älteren umleitet"

Von wo haben sie denn diesen Schwachsinn aufgeschnappt?

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NeuPaschinger (1.011 Kommentare)
am 27.11.2023 12:35

jedes Jahr pumpt der Staat mehr STEUER-Geld in das Pensionssystem,
ergo wird Geld zu den Alten umgeleitet
.
damit ist weniger da für die zukünftige Generation,
es spricht einfach keiner darüber, man würde sich bei den vielen älteren zuverlässigen Wählern unbeliebt machen
.
Ich bin weder alt noch jung, einfach dazwischen und sehe die Realität, wäre ich heute jung würde ich auch möglichst wenig arbeiten, die Chance als einfacher Bürger sich heute was aufzubauen ist gleich NULL, ich bin froh das es zu meiner Zeit noch ging und ich die Chance genutzt habe.

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Tatschkerl (199 Kommentare)
am 26.11.2023 20:24

Warum kommt man weder beim Wifo noch beim IHS zu der Ansicht, dass die Jungen einfach viel zu lange in Ausbildung sind. Wir fangen zu spät mit der VS an, unterrichten die Kinder nicht gleich in Englisch und sind spät mit der Ausbildung fertig. Wie wäre es, wenn man Ausbildung/Studium einfach mal wieder verkürzen würde?

Dann zahlen die Jungen früher in das Sozialversicherungssystem ein und man kann mit Mitte 60 spätestens in Pension gehen. Nicht alle älteren Menschen sind gesund. Und nur arbeiten und dann krank und pflegebedürftig die Pension erleben, ist nicht erstrebenswert.

Warum spricht keiner die viel zu langen Ausbildungszeiten an?

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shockflyer (186 Kommentare)
am 27.11.2023 07:31

in der Theorie wären 10 zusätzliche Jahre vorteilhaft,..wenn ich mir so unsere Jugend ansehe

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NeuPaschinger (1.011 Kommentare)
am 27.11.2023 09:11

ich kann es der Jugend nicht verdenken, sich langfristig was aufzubauen ist nahezu unmöglich geworden, ich bin froh das es zu meiner Zeit noch möglich war.
Die Perspektive ist nicht da, wäre ich heute jung würde ich das Leben auch auskosten und nicht an Morgen denken.
Jeder der logisch denkt weiß das 45 Jahre arbeiten und 23 Jahre staatlich finanzierte Pension nicht funktionieren kann, das ganze verschärft noch mit der existierenden Alterspyramide. Das ist ein ähnliches Pyramidenspiel wie das Imperium des Benko, irgendwann bricht alles zusammen, die Masse an Wählern will aber die Wahrheit nicht hören, also pumpt man jedes Jahr mehr Geld rein damit es weitergeht, das die Musik nicht aufhört zu spielen, natürlich fehlt dieses Geld bei den Jungen.

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camouflage (1.256 Kommentare)
am 27.11.2023 12:04

Quatsch.
45 Jahre arbeiten muss genug sein, finde ich.

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azways (5.780 Kommentare)
am 26.11.2023 19:32

Wenn unsere Politiker:innen nicht die Pensionskassen der Arbeiter und Angestellten zu Gunsten der restlichen Bevölkerungsgruppen ausgebeutet hätten, wäre Geld genug.

Arbeiter und Angestellte zahlen nämlich ca. 85% ihrer Pensionen selber ein.
Bei den gesamte Fehlbeträgen sieht man, dass alle anderen Bevölkerungsgruppen viel zu wenig einzahlen oder viel zu viel herausbekommen.

Daher: Die Pensionen jeder Bevölkerungsgruppe individuell bewerten und die gesamten Zuschüsse pro Pensionist:in veröffentlichen.

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Waxes (519 Kommentare)
am 26.11.2023 20:32

Es gibt gar keine Pensionskassen die man hätte ausbeuten können, da unsere Pensionen ueber ein Umlageverfahren finanziert werden. Das heißt, die eingezahlten Beiträge der aktiv Beschäftigten werden sofort an die Pensionisten ausgezahlt. Allerdings geraet das Verhältnis Beitragszahler zu Pensionisten durch die Demographie immer mehr in Schieflage, wodurch dringender Handlungsbedarf besteht, dagegen etwas zu unternehmen.
Wenn wir weder Beitragserhöhungen noch niedrigere Pensionen wollen, bleibt letztendlich nur die Erhöhung des Antrittsalters um unser Pensionssystem langfristig abzusichern.
Zuschüsse aus dem Budget sollte es erst gar nicht brauchen, wenn das ganze korrekt abgehandelt werden würde.
Es sollte ausserdem ueberhaupt nur eine einzige PVA geben, in die alle Beitraege einbezahlt, bzw. aus der alle Pensionen ausbezahlt werden.
Dadurch wuerde endlich Kostenwahrheit entstehen.

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azways (5.780 Kommentare)
am 26.11.2023 21:53

Sie geben also selber zu, dass es für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Pensionssysteme, Auszahlungsstellen und Unterstützungen gibt.
Ich habe das System halt Pensionskassen genannt.

Ja - ein einheitliches Pensionssystem wäre genauso nötig wie ein einheitliches Sozialversicherungssystem für ALLE.

Aber die Abzocker bei den Pensionen sind die selben wie die Abzocker bei den Sozialversicherungen -> daher keine Chance auf Korrektheit und Transparenz !

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parud2000 (127 Kommentare)
am 26.11.2023 19:29

Wieder einmal ein"Experte" von der Regierung der den Kopf dreht wie der Wind bläßt. Kann auch nur blöd daher sabbern. Lebt auch ganz gut von unseren Steuern , und geht sicher "spät in Pension" mir kommt das Lachen aus.

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azways (5.780 Kommentare)
am 26.11.2023 21:55

Vielleicht kennt er gar keinen Unterschied zwischen Berufsleben und Pension !

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Peter2012 (5.929 Kommentare)
am 26.11.2023 19:11

Wer bestimmt die Lebenserwartung eines Einzelnen!!!

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Peter2012 (5.929 Kommentare)
am 26.11.2023 19:16

Älteren Personen müsste mehr Freizeit bzw. Urlaub gegeben werden damit diese Sport bzw. Bewegung betreiben können.
Die Bewegung sollte aber nachweislich verfügbar sein!!!

Vor allem in den Wintermonaten sollten ältere Personen weniger arbeiten müssen. Derzeit gehen diese im Finsteren arbeiten und kommen im Finsteren erst von der Arbeit heim. Natürliches Licht ist für den menschlichen Körper und dessen Gesundheit sehr wichtig!!!!!

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Waxes (519 Kommentare)
am 26.11.2023 20:36

Was hat das mit den Pensionen und deren Finanzierbarkeit zu tun?

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observer (22.083 Kommentare)
am 26.11.2023 19:10

Der nächste Experte - die nächste Meinung. Oft schon ideologisch eingefärbt. Je nachdem aus welchem Lager man kommt, Wifo ist wohl klar.. Eine Erhöhung der Beiträge-falls wirklich notwendig, die kommt da nicht in Frage, weil da ja die UnternehmerInnen auch mit zahlen müssen, was ASVG betrifft. Die ASVG Pensionen sind übrigens zu 95 % beitragsfinanziert. Das alles fällz aus guten Gründen unter den Tisch. Es gehören die anderen Pensionsarten mit denen der ASVG Bestimmungen vereinheitlicht und in Zukunft nach einer Übergangsphase eine Maximalpension in Höhe der höchsten ASVG Pension her. Seit vielen Jahren redet man davon, geschehen ist Null. So wie bei der Vermögensteuer etc. Auch das schneidet dieser famose Experte aus guten Gründen nicht an. Ich habe genug von diesen SchexpertInnen - auch von solchen auf anderen Gebieten.

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Abraxas (1.566 Kommentare)
am 27.11.2023 08:08

Welche (staatlichen) Pensionen laufen denn nicht nach dem ASVG Schema ab? Können Sie welche nennen?

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observer (22.083 Kommentare)
am 27.11.2023 08:50

PolitikerInnenpensionen erreichen meist viel höhere Dimensionen, als es die ASVG Pensionen erreichen können, desgleichen manche BeamtInnenpensionen. Sollte eigentlich bekannt sein.

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Abraxas (1.566 Kommentare)
am 27.11.2023 10:02

Das Beamtendienstrecht wurde schon Mitte der 2000er Jahre auf die Regelungen des ASVG umgestellt. Es ist im öffentlichen Dienst mittlerweile seit fast 20 Jahren (!) völlig egal, ob man Beamter oder "nur" VB ist. Beide Gruppen bekommen eine Pension die gem. ASVG bei der Höchstbemessungsgrundlage gedeckelt ist. Sollte eigentlich mittlerweile längst bekannt sein.

Was die Politikerpensionen anbelangt. Ja, da wird es wohl einige geben, die zusätzlich zu ihrer normalen Pension (aus welchem Beruf auch immer) eine "Politikerpension" erhalten. Da kommt für den Einzelnen sicher ein schöner Betrag zusammen. Das ist wahrscheinlich sehr unverhältnismäßig. Doch so sehr wir uns alle drüber ärgern, wird eine Änderung dieser Möglichkeiten bei weitem nicht reichen, das allgemeine Pensionssystem auf Kurs zu bringen. Da werden wir leider andere Maßnahmen brauchen. Eine bloße "Neiddebatte" wird es nicht richten (können).

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Peter2012 (5.929 Kommentare)
am 26.11.2023 19:08

Was ist mit Personen welche etwa 60 Jahre sind und denen es gesundheitlich nicht mehr gut geht???
Diese haben sich auch eine Pension verdient!!! Sie haben sich ja die Pension bis etwa zum 80. Lebensjahr schon selbst bezahlt!!!

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ECHOLOT (8.762 Kommentare)
am 26.11.2023 17:54

Eh klar wenn zig tausende von unseren Sozialtöpfen gut leben und die anderen nach live balance schreien und nicht mehr 5 Tage arbeiten wollen dann müssen dafür die alten noch länger hackeln oder wie?

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2020Hallo (4.246 Kommentare)
am 26.11.2023 17:23

Raucher - Nachtschichtler - Alkoholiker - Fettleibigkeit usw. ist hoffentlich nicht gemeint? 😳🙈🙈🙈

Das jemand je später er einzahlt umso länger Arbeitet ist ok, jeder sollte mind. 40 Jahre einzahlen bis er gehen kann, dann ist es in Ordnung!

Vor allem arbeiten auch mal - wenn er nach der Matura gleich Politiker - in wird muss auch nicht sein - die haben doch noch nie mitbekommen wie das so ist sich 5 Wochen Urlaub im Jahr usw. einzuteilen….!👎👎👎

Vom Geld ganz zu schweigen, da kennen sie sich gar nicht aus! 👎👎👎

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DeaLi86 (1.704 Kommentare)
am 27.11.2023 19:57

Äm. Nachtschichtler brauch ma aber auch, die anderen, die sie aufgezählt haben brauch ma ned.

Oda soll Bmw, Voest, etc. in der Nacht still stehen?

Was is mir den Nachtschichtlern, die unbedingt Nachtschicht machen müssen: Pflege, Ärzte, Rettung,..

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DeaLi86 (1.704 Kommentare)
am 27.11.2023 19:59

Kellner, Discobetreiber, Security, Justizler, Polizisten, Berufsfeuerwehler,... ned zu vergessen

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Zeitungstudierer (5.539 Kommentare)
am 26.11.2023 17:00

Vielleicht sollte man ganz einfach die Regel beständig durchziehen, 45 Jahre Arbeit und dann Pensionsanspruch.
Wenn jemand mit 16 anfangt zu arbeiten, kann er mit 61 in Pension gehen.
Wenn jemand mit 18 anfangt zu arbeiten, kann er mit 63 in Pension gehen.
Wenn jemand mit 24 anfangt zu arbeiten, kann er mit 69 in Pension gehen.
Eine relativ einfache Regel, die eigentlich gut wirken würde, wenn die Politik nicht alle möglichen Schlupflöcher ( Hacklerregelung für Lehrer/Beamte zum Beispiel)geschaffen hätten!
Den Pensionsantritt an die Lebenserwartung zu knüpfen ist schlicht Unsinn!

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linzerleser (3.613 Kommentare)
am 26.11.2023 17:20

Fairer wäre eher ne höher die Ausbildung desto frueher Pension oder?
Z.b. wer schweres Medizinstudium absolviert hat darf frueher gehen

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Zensur (1.069 Kommentare)
am 26.11.2023 18:03

sie meinen wohl...je höher die Einbildung ...

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detti (1.764 Kommentare)
am 26.11.2023 18:21

@Linzer: Sie wissen aber schon, was der Allgemeiheit ein Studium in Medizin kostet und es nicht gewiss ist, ob dieser Arzt je seine Steuern in Österreich zahlt.

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LASimon (10.928 Kommentare)
am 26.11.2023 17:43

Diesen Vorschlag kann ich mich anschliessen, denn ich habe ihn schon vor etwa einer Woche gemacht.

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nangpu (1.629 Kommentare)
am 26.11.2023 19:01

Danke, wenn es nach Ihrere Regelung ginge, dann wäre ich schon in Pension.
Aber gut, die 1-2 'Jährchen' mache ich auch noch.

Dann muss Schluss sein.
47-48 Jahre durchgehend sollten genug sein.

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c0w (492 Kommentare)
am 26.11.2023 21:34

könnte auch an dem bonus liegen und der tatsache dass es sich exakt um diese jahre wo man bonus erhält das noch locker stemmt weil die hack so einfach ist

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NeuPaschinger (1.011 Kommentare)
am 27.11.2023 09:17

das Problem ist und bleibt die Lebenserwartung,
vor 50 Jahren wo das System funktionierte war die komplett anders.
Pension war noch nie fair, der eine hat sie erlebt der Andere nicht, deswegen reden wir von Durchschnittszahlen,
damals hat man für jedes Pensionsjahr SECHS Arbeitsjahre gehabt, wir haben eine Reform verweigert und sind bei ZWEI Pensionsjahren pro Arbeitsjahr, also die DREIFACHEN Kosten, haben wir uns was angespart um das zu ermöglichen, nein haben wir nicht, irgendwo wird das Geld schon wundersam entstehen, also ich glaub nicht an den Nikolaus und sehe den Kollaps kommen denn das kann nicht funktionieren

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fai1 (5.950 Kommentare)
am 26.11.2023 21:54

@ZEITUNGSTUDIERER,
die Hackerregelung gilt FÜR JEDEN, der seine Versicherungszeiten geleistet hat. Auch ich hätte mir 62 aufgrund langer Versicherungszeiten in Pension gehen können (bin weder Beamter, noch Lehrer). Aus Freude am Job bin ich aber noch immer voll dabei.

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azways (5.780 Kommentare)
am 26.11.2023 22:00

Als Dachdecker würden auch Sie anders reden.

Bei minus 10 Grad Celsius möchte ich Sie auf dem Dach eines 5 stöckgen Gebäudes sehen, wenn Sie Dachschindeln austauschen müssen.

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fai1 (5.950 Kommentare)
am 27.11.2023 08:25

Der Beruf des Dachdeckers fällt unter die Schwerarbeiterregelung. Die können schon mit 60 in die Pension gehen. Und solche Arbeitnehmer haben sich das mehr als verdient.

Und Entschuldigung, dass ich Spaß an meiner Arbeit habe. Für sie offenbar unbegreiflich.

Außerdem war in meinen Posting der Bereich der Hackerpension gemeint. Ja-ja, sinnerfassend lesen.

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