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Nationalbank-Chef erwartet mehrere Zinssenkungen

09. Mai 2024, 21:37 Uhr

WIEN. Bei einer Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wird es heuer laut Robert Holzmann nicht bleiben. Sollte es im Juni so weit sein, würden weitere Schritte folgen, sagte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank dem Handelsblatt. "Aber ich sehe überhaupt keinen Anlass, dass wir die Leitzinsen zu schnell zu stark senken."

Jeder Schritt müsse von aktuell verfügbaren Daten abhängig gemacht werden. Risikofaktoren seien der Ölpreis und eine Eskalation im Nahen Osten, welche die Inflation treiben könnten. Am 6. Juni ist die nächste EZB-Zinssitzung. Zuletzt hatten sich viele Ratsmitglieder für eine Senkung stark gemacht. Der Leitzinssatz der EZB beträgt 4,5 Prozent. Dabei handelt es sich um den Zins, den Geschäftsbanken zahlen müssen, wenn sie sich Geld bei der EZB leihen. Der Einlagenzins liegt bei 4,0 Prozent.

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8  Kommentare
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Berkeley_1972 (2.321 Kommentare)
am 10.05.2024 12:14

Sorry, er gehört in die Pension. Bevor sie die Zinsen senken, sollen`s in erster Linie mal den inflatonsbedingten Wertverfall durch ihre viel zu lange Niedrigzinspolitik wettmachen. Zinsen > Inflation muss jetzt einmal die Devise sein; auch wenn eine damit verbundene Rezession bittere Anpassungsprozesse induziert, sind diese heilsam und im Wettbewerb auch bitter nötig

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laskpedro (3.482 Kommentare)
am 10.05.2024 12:12

wir brauchen endlich inflationssenkende massnahmen ..die derzeitige regierung schaut diesem treiben ja leider zu und interessiert sich null für das thema .. daneben hat man noch den staatshaushalt zerstört... wenn die ezb die zinsen tatsächlich senkt und wir haben unsere inflation weiter nicht im griff dann wird es ein böses erwachen geben

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Kukilein (344 Kommentare)
am 10.05.2024 07:52

"Wir" können die Leitzinsen auch nicht senken oder erhöhen und Herr Holzmann kann es auch nicht. Dies obliegt der EZB. Aber eines ist klar: Wenn die EZB die Zinsen senkt droht Österreich aus volkswirtschaftlicher Sicht weiter abgehängt zu werden, weil wir eine der höchsten Inflationsraten haben. Sinken die Zinsen könnte die Inflation hoch bleiben und wir können uns dann noch weniger leisten.

Allerhöchste Zeit, dass die Regierung endlich und noch vor der Wahl inflationsdämpfende Maßnahmen beschließt:
-Steuern runter: durch Stopp von Förderungen
- Energiepreise runter, als erstes Strompreise: durch Stopp des milliardenteueren Netzausbaus bei in den letzten Jahren sinkendem Inlandsstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz

Wenn man der Wirtschaftspolitik von Schwarz und Grün eine Note geben müsste? War Österreich schon jemals so abgehängt?

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wasauchimmer (3 Kommentare)
am 10.05.2024 08:14

Ich sehe nicht was am Netzausbau verkehrt ist. Es wird zwar mehr Strom von den Haushalten produziert und dadurch nicht über das öffentliche Stromnetz transportiert, aber diese PV sorgen eben auch für Leistungsspitzen die das Netz verkraften muss.

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Kukilein (344 Kommentare)
am 10.05.2024 09:57

Zur PV mal ein Gedankenspiel: Gehen wir mal davon aus dass Mittags am meisten PV Generatorleistung erzeugt werden kann an einem Tag (Mittagsspitze). Strom fließt in einem Stromnetz nur wenn irgendwo ein Generator ist (Kraftwerk, sich entladender Speicher) und auch ein Verbraucher (z.B. Motor, Herd, ladender Speicher). Wenn man nun Mittags eine Spitze hat und es gibt in Ö nicht ausreichend Verbraucher, dann müssen wir den Strom fast ins Ausland verschenken oder müssen sogar dafür zahlen weil die haben das selbe Problem. Man braucht also einen Netzausbau auf Hochspannunsebene für Stromexport und Speicher für PV wenn es uns Österreicher was bringen soll, oder?
Was würden sie planen: lokale Speicher (zB in Haushalte oder in Umspannwerken) oder lieber möglichst weit entfernte Speicher für PV was einen milliardenteuerer Netzausbau bedingt? Was würden sie zum Wohle der Gesellschaft und der Volkswirtschaft und der Natur planen? Lokale Speicher? Was würden sie als Netzbetreiber haben wollen?

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laskpedro (3.482 Kommentare)
am 10.05.2024 12:14

ich darf den strom den ich produziere nicht mal einspeisen ..zuerst jagt dich die politik in den blödsinn rein und dann wirst du von den netzbetreibern ( auch alle aus dem politischen bereich ) links liegen gelassen

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Kukilein (344 Kommentare)
am 10.05.2024 12:38

Ja genau das ist das Problem. Netzausbau auf Hoch- und Höchstspannungsebene hilft uns da leider nicht weiter. Wer PV möchte braucht Speicher und zwar möglichst lokal (Haushalt selber, kleinere Umspannwerke), ansonsten hat man Transformationsverluste, Leitungsverluste und zahlt für das Herumschicken des Stroms. Das Problem ist halt auch, dass die Netzbetrieber selber rechtliche Probleme haben Speicher zu installieren. Hier ist die Politik gefordert: Lasst ihnen doch das Speichergeschäft machen. Dann kriegen wir hoffentlich zukunftsträchtige Lösungen. Ein Milliardenteurer Netzausbau, der dann einfach über die Netzentgelte finanziert werden soll? Wozu? Wer die Österreicher politisch vertreten möchte sollte Transparenz bei den Netzdaten verlangen: Welche Leitung ist an der Grenze? Wieviel Prozent sind unsere Netze im Schnitt ausgelastet? Die Antwort wird verblüffen und so gewinnt man Wahlen!

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RudolfN (135 Kommentare)
am 10.05.2024 12:56

der Stromverbrauch steigt, aber die Netzlast sinkt. Der Mehrverbrauch wird halt lokal erzeugt und lokal "konsumiert". Schlechtes Geschäft für die Netztbetreiber. Daher, mehr Leitungen, denn dadurch können sie die Netzgebühren massiv erhöhen.
Glaubt wirklich jemand, dass in 10-15 Jahren das Energiesystem noch so sein wird wie jetzt?
UnsereNetzbetreiber wissen das, denn sie diversifizieren in Müllabfuhr, Abwasserkanal (in CZ) Breitbandinternet und auch Windräder in Slowenien. Aber die Cashcow für die nächsten Jahre ist und bleibt halt das Netzentgelt.

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