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Modekette Jones ist erneut insolvent

Von nachrichten.at, 30. November 2023, 11:55 Uhr
Insolvenz gedruckt auf einem Holzstempel
Zuletzt meldete das österreichische Familienunternehmen 2019 Insolvenz an. Bild: colourbox

WIEN. Der Antrag auf Sanierung wurde eingebracht, die Modekette beschäftigt rund 140 Mitarbeiter in Österreich. Filialen gibt es auch in Linz, Wels und Vöcklabruck.

Das seit 1972 bestehende Modeunternehmen gab am Donnerstag bekannt, dass ein Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Handelsgericht Wien eingebracht wurde. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent geboten.

Jones-Geschäftsführer Gabor Rose begründet die Insolvenz wiefolgt : "Negative Auswirkungen aus der Corona-Pandemie und das damit einhergehende veränderte Kundenverhalten sowie die zuletzt stark steigende Kostenstruktur, die den gesamten stationären Handel massiv belasten, haben zu dieser schwierigen Lage geführt, die nur durch Entlastung in einem gerichtlichen Sanierungsverfahren gestemmt werden kann. Als österreichisches Familienunternehmen konnten wir uns diesen Entwicklungen trotz aller Anstrengungen nicht entziehen."

Konkret nennt die Geschäftsführung im Sanierungsantrag als Begründung zum einen inflationsbedingte Mehrkosten etwa in den Bereichen Energie, Gehälter und Mieten im Ausmaß von rund 1,3 Millionen Euro, zum anderen wetterbedingte Umsatzeinbrüche im Frühjahr und im Herbst. Hinzu kommt ein geändertes Kaufverhalten in der Modebranche, welches den gesamten Bekleidungshandel vor große Herausforderungen stellt.

Trotz dieser Herausforderungen soll das Unternehmen mit Sitz in Wien fortgeführt werden. Dabei soll vor allem der Online-Handel forciert werden. Zu diesem Zweck wird der Online-Store bis Jänner 2024 komplett neu aufgestellt.

Das Modeunternehmen war bereits 2019 in die Insolvenz geschlittert und reduzierte infolge der Sanierung die Anzahl der Filialen auf derzeit 29. In Oberösterreich ist Jones in Linz, Wels und Vöcklabruck vertreten. In ganz Österreich werden laut Angaben des Unternehmens 140 Mitarbeiter beschäftigt. Laut den Gläubigerschützern KSV1870 sollen die Passiva bei rund vier Millionen Euro liegen, der Großteil entfalle auf Kreditinstitute.

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1  Kommentar
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kpader (11.506 Kommentare)
am 30.11.2023 13:03

Ich boykottiere solche Unternehmen. Das ist doch regelrechter Betrug an den Gläubigern. Frechheit!

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