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Kika/Leiner: Der größte Gläubiger ist das Finanzamt

Von OÖN, 21. August 2023, 11:02 Uhr
++ THEMENBILD ++ M…BELKETTE KIKA / LEINER
Am 25. September werden die rund 450 Gläubiger über den vorgelegten Sanierungsplan entscheiden. Bild: HELMUT FOHRINGER (APA)

ST. PÖLTEN / WIEN. Die Möbelkette schuldet der Republik 46,5 Millionen Euro.

Bei der ersten Gläubigerversammlung, die am Montag am Landesgericht Sankt Pölten stattfand, wurden Details zum Insolvenzverfahren bekannt: Bis dato hätten 450 Gläubiger und rund 1530 Dienstnehmer Forderungen in Höhe von 93,3 Millionen Euro angemeldet, berichteten die Gläubigerschutzverbände Creditreform und KSV1870.

Anerkannt wurden vom Insolvenzverwalter bisher 51 Millionen Euro. Die Forderungen der Dienstnehmer sollen 8,8 Millionen Euro betragen. Der größte Gläubiger in dem im Juni eröffneten Insolvenzverfahren ist das Finanzamt, das eine Forderung von 46,5 Millionen Euro anmeldet. 3,5 Millionen Euro verlangt die Österreichische Gesundheitskasse, die Covid-19-Finanzagentur fordert 3,9 Millionen Euro. Vermieter und Banken erheben Anspruch auf 12,1 Millionen Euro. Laut Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage, die von FP-Generalsekretär Christian Hafenecker gestellt wurde, hat die Firmengruppe seit 2020 rund 21,1 Millionen Euro vom Arbeitsmarktservice (AMS) erhalten. Die FPÖ fordert in der Causa einen Untersuchungsausschuss.

Zur Fortführung des Unternehmens seit Insolvenzeröffnung berichtet der Insolvenzverwalter, dass die Ergebnisse derzeit über den im Finanzplan errechneten Zahlen liegen. Über die Zukunft von Kika/Leiner wird bei der Abstimmung über den Sanierungsplan am 25. September 2023 entschieden.

Bisher wird den Gläubigern nur die gesetzliche Mindestquote von 20 Prozent in zwei Jahren angeboten. „Für die Annahme des Sanierungsplans wird eine Kopf- und eine Kapitalmehrheit von je 50 Prozent der anwesenden Gläubiger erforderlich sein“, sagt Gläubigerschützer Stephan Mazal von Creditreform. Die Mindestquote sei jedenfalls noch durch die Zahlung einer Barquote zu verbessern.

Steinhoff-Manager vor Gericht

Bevor die Möbelkette von Investor Rene Benkos Signa 2018 gekauft und kurz vor der Insolvenz an die Supernova-Gruppe verkauft wurde, gehörte sie dem südafrikanischen Steinhoff-Konzern.
Zwei frühere Manager der Unternehmensgruppe wurden am Montag am Landgericht Oldenburg nicht rechtskräftig wegen unrichtiger Darstellung in Bilanzen und Beihilfe zum Kreditbetrug verurteilt. Der angeklagte frühere Steinhoff-Geschäftsführer erschien nicht zum Prozess.

OÖNplus Wirtschaft verstehen

Pleite ist nicht gleich Pleite

Sigrid Brandstätter

Wie viel Gläubiger in einem Insolvenzverfahren zu erwarten haben, ist gesetzlich geregelt.

von Sigrid Brandstätter

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34  Kommentare
34  Kommentare
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Gugelbua (31.915 Kommentare)
am 22.08.2023 11:18

und wer hat nun das Geld❓🤔
so gigantische Unternehmer haben eben die richtig Connecten

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StefanieSuper (5.161 Kommentare)
am 21.08.2023 21:59

Wenn man das liest, kommt man sich als Steuerzahler und Bürger schon sehr blöd vor. Da verkauft ein "Finanzgenie" wie Benko ein Unternehmen mit so hohen Schulden bei der Finanz, Sozialversicherung etc. streicht den Gewinn ein und verzieht sich dann. Wir Steuerzahler sollen dann auf die Steuern verzichten, damit die Herren Geschäftsführer etc. besser leben können. Versuchen Sie einmal, Ihre Steuern nicht pünktlich zu bezahlen oder SV-Beiträge nicht rechtzeitig abzuliefern. Da werden Sie aber ein blaues Wunder erleben. Nur bei diesen Herren schaffen es weder die Beamten noch die zuständigen Minister dieses betrügerische Treiben zu verhindern. Ist das Absicht oder nur grenzenlose Unfähigkeit?

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Peter2012 (6.180 Kommentare)
am 21.08.2023 20:39

Normalerweise müsste der Staat bzw. die Steuerzahler im Regress das fehlende Geld von der Signa Holding (René Benko) holen!!!!

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Uther (2.232 Kommentare)
am 21.08.2023 16:50

Einer der „ Leistungsträger „ vom Maturanten der Immobilien Milliardär lacht sich krumm?
Wieder dem Steuerzahler das Bummerl umgehängt?!
Und es gibt sie wirklich noch die so eine Bagage wählen?!

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Skepsis (873 Kommentare)
am 21.08.2023 15:34

Hoffentlich hat die WKStA noch ausreichend Kapazitäten, um diesen Benko-Sumpf auszuleuchten, damit er gerichtlich trocken gelegt werden kann.

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Joshik (2.956 Kommentare)
am 21.08.2023 15:18

typisch österreichische Lösung
.
da hängt sicherlich nicht nur die türkis-blaue Regierung drinnen. offensichtlich waren auch Gewerkschafter:innen, Steuerbeamte, Bezirks- und Stadtverwaltungen im Hütchenspiel von Benko dabei. alle haben sich Vorteile ausgerechnet und Benko hat diesen Opportunismus konsequent bedient - und letztlich auch zu seinen finanziellen Vorteil ausgenutzt.
.
auf der Strecke bleiben 1,300 Menschen, die ihre Arbeit verlieren - und so wie schon in Deutschland putzt sich Benko mit der selben Masche an den Steuerzahler:innen ab. es geht da nicht um Peanuts, sondern um Abermillionen, die Österreicher:innen durch ihre Arbeit erwirtschaft haben.
.
daher braucht es jetzt so rasch wie möglich einen Untersuchungsausschuss - damit allen (und vor allem allen Steuerzahler:innen in Österreich) klar vor Augen geführt wird, welche Personen und Organisationen unserem Staat gemeinsam mit Benko einen erheblichen Schaden zugefügt haben. das betrifft auch die Rolle von Beamten.

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Analphabet (15.398 Kommentare)
am 21.08.2023 15:11

Es kommt eben darauf an, welche Personen in den Konkurs kommen.

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linz2050 (6.570 Kommentare)
am 21.08.2023 14:53

Ein großer Dank geht an alle ÖVP WählerInnen die das durch die türkise "Familie" ermöglicht haben! Diese ~ 30% WählerInnen ermöglicht jetzt dass das die 100% SteuerzahlerInnen bezahlen dürfen.

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hasta (2.848 Kommentare)
am 21.08.2023 13:55

Hr. Kurz sollte nicht nur wegen falscher Zeugenaussage angeklagt werden. Aus meiner Sicht gäbe es weitere gravierende Anklagepunkte.
Oder glaubt jemand wirklich dieser feine Herr hat nichts mit den Malversationen rund um Hrn. Benko's Imperium zu tun. Die Steuer- und Abgabenschuld an den Staat spricht Bände.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.240 Kommentare)
am 21.08.2023 14:32

Kurz ist übrigens grade bei Orban auf Besuch...

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gutmensch (16.680 Kommentare)
am 21.08.2023 15:48

Demnächst bei Putin ? Wäre nicht verwunderlich.

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schubbi (2.969 Kommentare)
am 21.08.2023 16:15

🇦🇹 🍌 🍌

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schubbi (2.969 Kommentare)
am 21.08.2023 13:47

Die Gewinne kassiert ein Privater, die Verluste zahlt der Steuerzahler.
Der nächste Beweis das Ö eine Bananenrepublik ist

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lester (11.402 Kommentare)
am 21.08.2023 13:43

Irgendwie schafft es die SPÖ mit Hilfe ihrer Journalistenmeute von sich abzulenken. Kurz und Blümel hatten keinegutbezahltenposten bei René Benko, im Gegensatz zu Ex - Kanzler und Ex - SPÖ Obmann Gusenbauer, der bis heute noch etliche Aufsichtsratsmanndate

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gutmensch (16.680 Kommentare)
am 21.08.2023 15:10

… die SPÖ mit Hilfe ihrer Journalistenmeute von sich abzulenken.

???

Sie zählen die schwarzen OÖN dazu ? Vielleicht auch noch den Kurier ? Oh Mann.

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Melinac (3.037 Kommentare)
am 21.08.2023 15:19

O.Ö sind auch SCHWARZ! Gewisse Kommentare werden gleich gelöscht!!
Anders bei der Krone, dort hat man mehr Meinungsfreiheit!

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pomml2 (601 Kommentare)
am 21.08.2023 13:03

Aaaaah e da Staat !
Also wir als Steuerzahler!
Is ok !
Benko ?
Reich wie nie !
Als Vater und Mutter von 3 Kindern die gerne mehr Bildung für unsere Kids hätten (9 wochen Ferien im Sommer ???!!!)
DANKE, PASST SCHON!!!
Schleichts euch, Zukunftsverhinderer

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gutmensch (16.680 Kommentare)
am 21.08.2023 12:22

Ganz stolz waren Kurz und das Blümel auf die österreichische Lösung.

Jetzt haben wir die. Größter Gläubiger ist das österreichische Volk (Steuerzahler und Arbeitslosengeld).

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rmach (15.061 Kommentare)
am 21.08.2023 13:00

M.E. waren sie stolz darauf, was sie für ihre Freunderl einfädeln konnten, ohne dass die Masse das durchschaute.

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azways (5.831 Kommentare)
am 21.08.2023 12:15

Ist ja eh alles locker und lässig in Österreich:
Die Verantwortlichen zocken ab und haften für nichts. Ich glaube kaum, dass das Eigentümer- und Geschäftsboard für dieses Vorgehen exekutiert und gepfändet wird.

Gewinne: privatisiert
Verluste: sozialisiert

Dank an ÖVP, FPÖ und GRÜNE (Vertreter des Ständestaates von 1933 / 1934).

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.240 Kommentare)
am 21.08.2023 14:33

Grüne und Ständestaat 1934????

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Melinac (3.037 Kommentare)
am 21.08.2023 15:22

Wenn ein kleiner Schulden hat, kommt die Pfändung und der Exekuter!
Da geht es nicht fein zu! Bis zu schlafen auf der Straße!🙈🙈

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rmach (15.061 Kommentare)
am 21.08.2023 12:10

Nach öst. Handelsbrauch und Brauchtum ist alles in Ordnung.
Von Haus aus war jedem klar, was bei diesen Stundungen rauskommt.
Ob diese trotzdem wissend gewährt wurden?
Wie hat der Schmid die Finanzbeamten bezeichnet?

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kana (1.782 Kommentare)
am 21.08.2023 12:00

Die kleinen Tischler am Land haben sie mit Hilfe der Politik nahezu ausgerottet, selber fette Löhne ausgezahlt ....

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DeaLi86 (1.735 Kommentare)
am 21.08.2023 14:54

Achja.
Wie lange gibt es denn den Leiner schon.?🤔

Mir kommt vor, sie meinen er hat sie jetzt erst seit Benkos Zeit ausgerottet.

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DeaLi86 (1.735 Kommentare)
am 03.10.2023 14:36

Achja.
Wie lange gibt es denn den Leiner schon.?🤔

Mir kommt vor, sie meinen er hat sie jetzt erst seit Benkos Zeit ausgerottet.

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fossil (109 Kommentare)
am 21.08.2023 11:44

Die Aufsplittung des Unternehmens in eine Immobilien - und Handelsgesellschaft müsste sofort rückgängig gemacht werden, um die Steuerschulden mit den Verkaufserlösen der Immobilien tilgen zu können ....
Das Ganze ist ein unglaublicher Korruptionsskandal, der seinesgleichen sucht...

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kirchham (2.190 Kommentare)
am 21.08.2023 11:37

Jojo wer hat den Deal eingefädelt damals - Kurz Sebastian bzw ÖVP

Und jetzt bleiben die Steuerzahler drauf sitzen.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.240 Kommentare)
am 21.08.2023 11:33

Endkunden hat man wohl durch getrennte Konten vor dem finanziellen Verlust - und sich selbst vor Markenschädigung bewahrt, Lieferanten haben sich auch besichern lassen und kamen auch ungeschoren davon.
Mitarbeiter:innen werden vom Insolvenzfond nachträglich entschädigt.

Somit bleibt "nur" der Staat übrig, also wir alle. Mit uneinbringlichen Steuer(stundungs)schulden, Krankenversicherungsbeiträgen und Insolvenzfond-Dienstgeberanteil. Also wurden doch alle durch den Kakao gezogen.

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meisteral (11.724 Kommentare)
am 21.08.2023 11:57

Tja, der Benko hat alles richtig gemacht:
Zuerst Förderungen beim Kauf, Steuerstundungen durch den Staat, mit Gewinn verkauft, den Nachfolger das vorhersehbare Sanierungsverfahren überlassen…...
So lebt es sich in der Famiglia halt gut und sicher.

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Biene1 (9.532 Kommentare)
am 21.08.2023 11:32

... welche Schulden gegenüber dem Finanzamt? Wurde keine Umsatzsteuer abgeliefert?

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.240 Kommentare)
am 21.08.2023 11:33

Nein, es gab Steuerstundungen wg. Covid.

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user_0815 (1.781 Kommentare)
am 21.08.2023 11:42

hast wohl nicht viel mitbekommen in den vergangenen Wochen....

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rmach (15.061 Kommentare)
am 21.08.2023 12:20

Jeder VSL weiss, wie man Impulse gibt.

Er wollte m.E.nur wissen , ob auch Sie herausfinden, wie dies ermöglicht wurde.

Er wollte m.E. den Gesamtschaden, den diese Regierung angerichtet hat, durch Ihre Mitarbeit erarbeiten lassen und auch Sie an die leicht zu durschauende Hilfestellung für die Freunde hinweisen.
Hoffentlich hat er auch weiterhin mit solchen Impulsfragen Erfolg. Er kann Sie m.E. zu seinen Musterschülern zählen.

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