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Immobilienpreise: "Billiger wird es nicht, aber auch nicht exorbitant teurer"

Von Martin Roithner, 17. April 2024, 11:45 Uhr
Weil künftig weniger neu gebaut wird, dürften die Preise anziehen. Bild: Colourbox

WIEN. Den Immobilienpreisspiegel 2024 präsentierte die Wirtschaftskammer am Mittwoch. Kernaussage: Markt und Preise stabilisieren sich, der Neubau ist das große Sorgenkind der Branche. 

Wie entwickeln sich die Häuser- und Wohnungspreise in Österreich? Das bewegt viele Leute. Konkrete Daten liefert der Immobilienpreisspiegel, den der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer jährlich vorlegt. 

Preisentwicklung: "Billiger wird es nicht, aber auch nicht exorbitant teurer", sagte Fachverbandsobmann Gerald Gollenz bei einem Pressegespräch. Immobilienerwerb sei nach wie vor gefragt, die Preise seien nicht gesunken, sondern hätten sich auf "stabilem Niveau" eingependelt. Ausnahmen seien einige wenige Bezirke mit starken Abwanderungstendenzen: Dort sanken die Preise. 

Kategorien: In allen Immobilienkategorien gab es im Vorjahr leichte Zuwächse. Der Quadratmeter bei Eigentumswohnungen im Erstbezug kostete im Durchschnitt 3454,75 Euro (plus 3,92 Prozent). Bei Reihenhäusern waren es 2108,05 Euro (plus 1,04), bei Einfamilienhäusern 2381,61 Euro (plus 2,57), bei Baugrundstücke 431,14 Euro (plus 5,93). Auch Mietpreise blieben laut dem stellvertretenden Fachverbandsobmann Michael Pisecky unter der Inflationsrate. 

Neubau: Dieser gilt mit der Sanierung als großes Sorgenkind der Branche. 2023 wurden österreichweit laut Gollenz rund 45.000 Wohnungen errichtet, heuer sollen es an die 44.000 werden, weil Projekte noch fertiggestellt werden. Für 2025 erwartet Gollenz aber einen Einbruch, und zwar auf "maximal 25.000 Wohnungen". Die schwache Konjunktur, strenge Kreditrichtlinien und steigende Zinsen bremsen den Neubau. Das werde das Angebot künftig verknappen und die Preise treiben.

Gemeinnützige: Der Fachverband vertritt alle gewerblichen Wohnbauträger. Gemeinnützige profitieren vom Wohnbaupaket der Regierung, das noch der Umsetzung und konkreten Ausgestaltung harrt. Gollenz: "Wir werden genau beobachten, wer welche Förderungen erhält und welche Wohnungen gebaut werden." Der duale Wohnungsmarkt in Österreich funktioniere, die Immobilienbranche sei kein Treiber der Inflation. 

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Autor
Martin Roithner
Redakteur Wirtschaft
Martin Roithner
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13  Kommentare
13  Kommentare
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moarli35 (2.551 Kommentare)
am 17.04.2024 14:27

Wer ein Haus bauen will sollte dies jetzt tun den so günstigen bau Kredit wie momentan wirds nimma so schnell geben

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kirchham (2.270 Kommentare)
am 17.04.2024 18:04

Ist das jetzt Sarkastisch gemeint oder ernst?

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2good4U (17.934 Kommentare)
am 17.04.2024 14:01

Der Quadratmeter für ein neues Einfamilienhaus soll bei 2381€ liegen?
Selbst wenn das nur das Haus ohne Grund und Abgaben ist würde das bei einem 150m2 Haus einen Preis von "nur" 357.000€ bedeuten.

Ich nehme an da sind sehr viele, billige Fertighäuser eingerechnet.
Sonst bekommt man um das Geld derzeit kein Haus.

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docholliday (8.352 Kommentare)
am 17.04.2024 13:55

Billiger wird es nicht, aber auch nicht exorbitant teurer?

Wow, welch gute Nachrichten für Wohnungssuchende!
Echt sozial!
Immer schön brav weiterzuschauen in der Regierung.
Die einen freut es, wenn der Rubel in die Säcke der Reichen rollt, die anderen freut es, wenn kein Quadratmeter mehr verbaut wird!
Es wird alles getan, damit es den jungen Leuten im Land in Zukunft gut geht!
Bravo kann man da nur sagen!

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analysis (3.630 Kommentare)
am 17.04.2024 13:38

Schön langsam muss sich die WKÖ fragen, ob es nicht effektiver ist, "Ihre Wahrheit" über die "unabhängigen Zeitungen" zu verbreiten.
Die fragen ja auch nicht nach, wann die exorbitant überhöhten Beton- u. Ziegelpreise wieder sinken und das Gewerbe die extremen Profitraten reduziert!

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Zonne1 (3.675 Kommentare)
am 17.04.2024 13:30

Ja, die Preise sind stabil - weil die teuren Hütten einfach keiner kauft, und sie deshalb leer stehen.

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docholliday (8.352 Kommentare)
am 17.04.2024 13:56

Die Preise sind eh schon am Horizon angelangt, wo sich keiner mehr was leisten kann!

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angerba (1.663 Kommentare)
am 17.04.2024 12:58

Es wollte sich die ganze Branche in den letzten Jahren auf Kosten des kleinen Mannes, egal ob Mieter oder Käufer, in einer Art Goldgräberstimmung und Gier einfach über Gebühr bereichern! Jetzt kommt die Rechnung!

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eg3006 (1.352 Kommentare)
am 17.04.2024 13:04

auf den Punkt gebracht!

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susisorgenvoll (16.741 Kommentare)
am 17.04.2024 12:38

Es müssen nicht immer Neubauten sein! Es gibt viele ältere Gebäude mit guter Bausubstanz in besten Zentrumslagen, welche saniert werden müssten, um 1-A- Wohnungen zu werden! Mit großen Grünflächen dazwischen! WARUM unternimmt man bei diesen leerstehenden Gebäuden wenig bis gar nichts! Es ist billiger, ältere Häuser zu sanieren, als Neubauten auf die grüne Wiese zu klotzen! Die Wohnqualität in Ziegelhäusern ist viel besser als in Betonbunkern!

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honkey (13.737 Kommentare)
am 17.04.2024 12:26

Selbst wenn es so bleibt, werden die nächsten Firmen pleite gehen.

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eg3006 (1.352 Kommentare)
am 17.04.2024 12:38

Bleibt eh nicht so. Der is ein Träumer.

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eg3006 (1.352 Kommentare)
am 17.04.2024 11:57

Herr Gollenz hat wohl eine ziemliche Rosa Brille auf. Die Branche ist verzweifelt und die ersten Nerven liegen blank. Aber eh...sie haben schon recht. Alles stabil und bleibt so.

Bitte kommens in der Realität an.

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