Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Finanzminister: "Ich gebe bis zum Schluss nicht auf"

Von Alexander Zens, 22. Mai 2024, 17:33 Uhr
Heinrich Schaller (l.), Magnus Brunner Bild: RLB/Maringer

LINZ/WIEN. Magnus Brunner über Wertpapier-KESt, Defizit und Standort

Wenige Monate ist die VP/Grünen-Koalition noch im Amt. Ein Punkt des Regierungsprogramms, der bisher nicht umgesetzt wurde, ist die Einführung einer Behaltefrist bei der Wertpapier-KESt, ab der Gewinne steuerfrei wären. Kommt das noch?

"Ich gebe bis zum Schluss nicht auf und versuche, den Koalitionspartner zu überzeugen", sagte Finanzminister Magnus Brunner (VP) am Dienstagabend auf eine entsprechende OÖN-Frage bei der Veranstaltung "Minister im Dialog" in der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich in Linz.

Mittlerweile schlage man sogar eine Behaltefrist von zehn Jahren vor, um jegliche Skepsis bezüglich Spekulation zu beseitigen. Brunner will das Thema mit dem Projekt Vorsorgekonto kombinieren, um langfristige Investitionen zu forcieren und den Kapitalmarkt anzukurbeln. Inhaltlich könne man nichts mehr dagegen haben, nur noch Prinzipielles, sagte Brunner.

Ein Nulldefizit wird laut Brunner angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und Konjunkturbelebungsmaßnahmen "in den nächsten paar Jahren nicht so realistisch" sein. "Aber ich bestehe darauf, das Nulldefizit als Ziel unbedingt festzulegen."

Brunner forderte auf europäischer Ebene eine Vertiefung der Kapitalmarktunion und den Abbau von Bürokratie, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts gegenüber China und den USA zu erhöhen. Die Abschaffung der kalten Progression in Österreich bedeute gewissermaßen "jedes Jahr eine automatische Steuerreform".

RLB-Generaldirektor Heinrich Schaller sagte unter anderem: "Die Politik muss sich in Zukunft wieder verstärkt dem Abbau der bürokratischen Hürden widmen. Die Wirtschaft muss befreit werden, denn Überregulierung bremst das wirtschaftliche Wachstum."

mehr aus Wirtschaft

Onlinehandel: Österreicher geben fast 11 Milliarden Euro aus

Alfred Stern: "Die OMV ist morgen nicht plötzlich weg"

FTI storniert alle Reisen

"Die Zinsen waren echte Plagegeister"

Autor
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
Alexander Zens

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Sonnentag (211 Kommentare)
am 24.05.2024 11:15

Die Geld und Machtgierigen lassen grüßen!
Dafür kann man anderswo mehr kassieren ohne dass es auffällt.

Weniger Bankomaten, Gebühren bei fremden Banken...

lädt ...
melden
gerd75 (8 Kommentare)
am 22.05.2024 17:41

Die Grünen sollten sich endlich vertschüssen!Die Kest bei einer vernünftigen Behaltefrist, z,B von 5 Jahren gehört endlich abgeschafft !

lädt ...
melden
LASimon (11.826 Kommentare)
am 23.05.2024 10:08

Warum soll arbeitsloses Einkommen steuerfrei sein? Wer mindestens 5 Jahre in einem Unternehmen gearbeitet hat, bekommt sein Entgelt ja auch nicht steuerfrei.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen