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Eine statt zwei: Neue Breitbandgesellschaft des Landes gegründet

Von nachrichten.at/rom, 22. April 2022, 11:55 Uhr
Oberösterreich bündelt Kräfte beim Breitbandausbau.  Bild: Symbolbild: fell

LINZ. Was Anfang Februar exklusiv in den OÖN stand, ist seit heute, Freitag, offiziell: Das Land Oberösterreich und die Energie AG haben ihre Glasfaser-Agenden gebündelt und unter dem Dach der neuen Gesellschaft Breitband Oberösterreich zusammengefasst.

Was Anfang Februar exklusiv in den OÖNachrichten stand, ist seit gestern, Freitag, offiziell: Das Land Oberösterreich und die Energie AG haben ihre Glasfaser-Aktivitäten gebündelt und unter dem Dach der neuen Gesellschaft Breitband Oberösterreich (BBOÖ) zusammengefasst.

„Wir wollen mit der Digitalisierung nicht nur Schritt halten, sondern ein Schrittmacher sein“, sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei einem Pressegespräch in Weibern (Bezirk Grieskirchen) mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (beide VP) und dem Generaldirektor der Energie AG, Werner Steinecker. Es gehe darum, mit der neuen Gesellschaft Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Bisher gab es die Fiber Service OÖ, ein 100-Prozent-Tochterunternehmen des Landes, sowie die Glasfaser-Aktivitäten des Energieversorgers, an dem das Land mit 52 Prozent die Mehrheit hält.

Zwei Geschäftsführer

Während die Fiber Service auf die Infrastruktur für unterversorgte Gemeinden abzielte, sei die Energie AG vor allem in „wirtschaftlich rentablen“ Gegenden wie Städten und Ortskernen tätig gewesen, sagte Achleitner. „Das hat oft zu zeitlicher Verzögerung geführt und war nicht ideal.“ Nun soll es für Gemeinden einen gemeinsamen Ansprechpartner geben, wenn sie ihr Glasfasernetz auf- und ausbauen möchten. Die Geschäftsführung der BBOÖ bilden Martin Wachutka (bisher Fiber Service OÖ) und Thomas Matthey (bisher Energie AG Oberösterreich Telekom GmbH). Die Gesellschaft hat 40 Mitarbeiter.

Die BBOÖ versorgt in Oberösterreich bisher 300 von 438 Gemeinden mit Glasfaser-Internet. Bei der Versorgung mit mehr als 30 Mbit/Sekunde beträgt der Ausbaugrad laut Angaben des Landes 85 Prozent. Mit dieser Downloadrate kann man etwa einen Film streamen und gleichzeitig mit dem Handy im Internet surfen.

Achleitner verwies auch auf das Fördergeld des Bundes, bei dem Oberösterreich mehr als 400 Millionen Euro von der ersten Breitbandmilliarde abgeholt habe, sowie auf die zusätzlichen Landesförderungen von 145 Millionen Euro. Dies löse bis 2025 Investitionen von 900 Millionen Euro aus.

In Weibern im Bezirk Grieskirchen werde aktuell ein Schwerpunkt beim Glasfaserausbau gelegt – entlang der ehemaligen Bahntrasse der „Haager Lies“, die inzwischen ein Radweg ist.

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10  Kommentare
10  Kommentare
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Nooitgedacht (343 Kommentare)
am 23.04.2022 14:55

Eine Frechheit, die Leute werden als total dumm gehalten. Und der unmögliche Journalismus macht wie üblich in OÖ mit. Geht’s vielleicht noch primitiver ?

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azways (5.896 Kommentare)
am 23.04.2022 19:11

Was erwarten Sie von der "Hure der Reichen" ?

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ruhigblut (1.346 Kommentare)
am 23.04.2022 10:03

Für mich stellt sich die Frage, warum muss die öffentliche Hand die unattraktiven Randgebiete machen und Privatfirmen machen die lukrativen Siedlungsgebiete?
Es sollte die Infrastruktur von der öffentlichen Hand gebaut werden u die privaten Provider dann für die Netznutzung zahlen.
Wir haben bei uns im Ort Energie AG u A1 in den Siedlungsgebieten und die Fiberservice "durfte" die Randgebiete machen.
Und weil die öffentliche Hand Förderzirkel festlegt, legte die Fiberservice bei uns im Ort einmal 2,5km Leitung, damit sich die Infotech, welche im Nachbarort baute, 300m sparte und einmal 3km, weil die A1 nicht 100m weitergraben wollte!!!
Aber ist ja nur Steuergeld!!!

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xixi (144 Kommentare)
am 22.04.2022 22:00

leider ein schwacher artikel!
hier wurde fast nur von der landeskorrespondenz abgeschrieben, hinterfragt warum das passiert, wurde nicht.
warum gründet man eine gesellschaft statt 2? warum 2 geschäftsführer, was sind die (wahren) hintergründe? wie war die performance der 2 geschäftsführer vorher? gab es ziele? wie waren die ergebnisse? recherche von meinungen anderer branchenvertreter? welche anderen player gibt es und wer kommt neu auf den markt in OÖ? wieviel (steuer)geld aus wien und oö hat man in der fiber service schon verbrannt? wie wäre es effektiver gelaufen? wie ist die rolle vom Land OÖ? wie befriedigt man gleichzeitig wähler, aktionäre und begehrlichkeiten aus der politik? wie ist der verstrickung ÖVP, WKOÖ, Land OÖ und neue und alte Gesellschaft(en)? was sagen der breitbandbeauftragte und seine vorgänger?

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azways (5.896 Kommentare)
am 22.04.2022 17:40

Aha - brauchen Land OÖ und die Energie AG ein paar zusätzliche hoch dotierte Versorgungsposten für ÖVP Politiker:innen.

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transalp (10.354 Kommentare)
am 22.04.2022 16:06

Ein Monopol!
Keine Konkurrenz!!
Und somit können die den Preis diktieren...👎😡👎

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poellrol (17 Kommentare)
am 22.04.2022 16:53

Stimmt nicht!
Es gibt weit über 20 Anbieter in OÖ

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transalp (10.354 Kommentare)
am 23.04.2022 12:26

In gewissen Gegenden sehr wohl!

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soling (7.432 Kommentare)
am 22.04.2022 16:03

Stelzer und Achleitner packeln mit Steinecker - ein Schelm wer böses denkt.

Das ist die neue Transparenz der ÖVPÖO.

Sorry, ich muss kotzen !!

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holzmann (164 Kommentare)
am 22.04.2022 14:14

So schaufeln hohe Parteifunktionäre öffentliche Gelder in parteinahe Unternehmen.
Wettbewerb gibt es offensichtlich keinen, da nur ein Unternehmen genannt wird

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