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Bilanz der Finanzmarktaufsicht: "Österreich ist stabil"

Von Clemens Thaler, 14. Mai 2024, 18:34 Uhr
Bilanz der Finanzaufsicht: "Österreich ist stabil"
FMA-Vorstandsduo Helmut Ettl (l.) und Eduard Müller Bild: DieterSteinbach.com

WIEN. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) stellt dem österreichischen Markt in ihrer Jahresbilanz ein gutes Zeugnis aus - trotz wirtschaftlich schwieriger Lage. Die Kreditqualität sei allerdings gesunken.

"Österreichs Finanzwirtschaft ist trotz vieler Herausforderungen resilient und stabil", sagte FMA-Vorstand Eduard Müller heute bei einer Pressekonferenz. Laut FMA verbesserte sich die Kapitalausstattung der Banken 2023 erneut, die Kernkapitalquote erhöhte sich auf 17,09 Prozent und war damit mehr als doppelt so hoch wie noch vor der Finanzkrise (2022: 16,3 Prozent). Vor allem aufgrund der gestiegenen Leitzinsen, die von den Banken bei Krediten schneller weitergegeben wurden als bei Sparzinsen, stiegen die Einnahmen.

884 Unternehmen beaufsichtigt

Gleichzeitig verfügten die Versicherer über mehr als ausreichend Mittel zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen und seien gut durch die von hoher Inflation geprägten Jahre gekommen, stellte die FMA fest. Insgesamt wurden 884 Unternehmen beaufsichtigt.

Doch die schwierige wirtschaftliche Lage hinterließ auch Spuren: Die Kreditqualität verschlechtere sich. So stieg etwa die Quote notleidender Kredite (NPL) der Banken zuletzt deutlich – von 1,7 Prozent konsolidierter NPL-Quote auf 2,2 Prozent, berichtet die FMA. Noch deutlicher werde das bei den Finanzierungen gewerblicher Immobilien: Hier stieg die Quote von 1,1 Prozent sogar auf 3,3 Prozent. Ursache dafür seien Firmeninsolvenzen, die 2023 kräftig angezogen hätten. Trotz guter Kapitalbasis appelliert die FMA daher an alle Unternehmen, ihre Ausschüttungspolitik weiterhin "maßvoll" zu gestalten. Bei Wohnbaukrediten gebe es von 2022 auf 2023 einen Rückgang von 55 Prozent – von rund 23 Milliarden auf 10 Milliarden 2023.

Benko: keine Sonderbehandlung

In der Causa Benko sieht der zweite FMA-Vorstand Helmut Ettl keine Sonderbehandlung für Signa durch die Aufsichtsbehörde. "Wir behandeln alle Anfragen gleich", sagte Ettl am Rande der Pressekonferenz. Hintergrund ist der Versuch des Ex-Signa-Aufsichtsratschefs, Alfred Gusenbauer, über Ettl Kontakt zur Europäischen Zentralbank (EZB) herzustellen. Diese hatte an die Banken im Sommer 2023 eine Warnung ausgesprochen. 

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2  Kommentare
2  Kommentare
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Gugelbua (32.047 Kommentare)
am 15.05.2024 13:39

stabil❔ aber nur bis zum nächsten Vorfall 😁

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.642 Kommentare)
am 14.05.2024 19:15

"Vor allem aufgrund der gestiegenen Leitzinsen, die von den Banken bei Krediten schneller weitergegeben wurden als bei Sparzinsen, stiegen die Einnahmen."

Warum reagiert hier die FinanzmarktAUFSICHT nicht?

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