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Rückgang der Wirtschaft spiegelt sich im Arbeitsmarkt

Von nachrichten.at, 01. Dezember 2023, 17:04 Uhr
Schulden Arbeitslosigkeit
(Symbolfoto) Bild: colourbox.com

WIEN/LINZ. November-Arbeitslosigkeit: In Oberösterreich plus 14 Prozent zum Vorjahr; 30.000 Arbeitslose und 10.300 Menschen in Schulung

Die November-Zahlen zeigen einen kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit, weil die Konjunktur nachlässt. Ende November waren in Österreich 352.551 Personen beim Arbeitsmarktservice arbeitslos gemeldet oder in Schulungen. Das waren um rund 22.000 oder 6,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt somit 6,5 Prozent, teilte das Arbeitsministerium mit.


Oberösterreich liegt bei der Arbeitslosenquote mit 4,1 Prozent nach wie vor auf dem besten Platz, doch die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich hier um 14,1 Prozent zum Vorjahr auf 30.002 Personen. Dazu kommen rund 10.300 Personen in Schulung. Auffallend ist ein überdurchschnittlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Männern und in der Produktion sowie bei Leasing-Kräften.


„Die Kombination aus abflachender Konjunktur und frühzeitigerem Beginn der Winterarbeitslosigkeit insbesondere im Bau führt zu einem etwas höherem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat“, sagte Markus Litzlbauer, stellvertretender Leiter des AMS OÖ. Die meisten Arbeitslosen sind in der „Herstellung von Waren“ (4526) zu verzeichnen. In der Fertigungsbranche stieg auch die Zahl der Arbeitslosen am kräftigsten an, nämlich um knapp 1000. Allerdings sind gleichzeitig immer noch 3300 offene Stellen in der Produktion beim AMS OÖ gemeldet.

Industrie und Bau leiden

Die in Oberösterreich überproportionale Zunahme der Arbeitslosigkeit hängt sehr mit der starken Industrie und Bauwirtschaft zusammen. „Hohe Material- und Kreditkosten treffen besonders die Bauwirtschaft“, sagte AMS-Chef Johannes Kopf am Freitag. „Aber auch die exportorientierte Industrie, die sich unter besonders schwierigen Rahmenbedingungen mit den Gewerkschaften doch noch einigen konnte, zeigt einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.“
In Oberösterreich stellt das AMS fest, dass die Bauunternehmen sehr bemüht sind, ihre Arbeitskräfte mit Einstellzusagen zu binden (plus 102 Prozent zum Vorjahr).

"Ich hoffe, dass die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wirtschaftsprognosen für das kommende Jahr nicht neuerlich nach unten korrigieren müssen, ein längerer Wirtschaftseinbruch würde wohl viele Unternehmen zu Freisetzungen zwingen und dann zu einer viel stärker steigenden Arbeitslosigkeit führen", sagte Kopf.

 

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11  Kommentare
11  Kommentare
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u25 (4.850 Kommentare)
am 01.12.2023 14:02

Aus mit lustig

Jetzt gehts bergab

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kawox (567 Kommentare)
am 01.12.2023 12:07

[...] mehr Personal für das AMS zu fordern.

Das sogenannt Arbeitsmarktservice sollte sich ausschließlich um die hoheitlichen Tätigkeiten kümmern und die Stellenvermittlung dem freien Markt überassen. Es gibt hier ausreichend kompetente Personalvermittler. Damit könnte der freie Markt belebt und das AMS drastisch verschlankt werden, inklusive einer namhaften Kosteneinsparung.

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linzerleser (3.608 Kommentare)
am 01.12.2023 10:41

Da leider kein Druck für Friedensverhandlungen des Ukraine-Russland Krieges von Seiten der EU erkennbar ist und noch immer weiter Waffen geliefert werden werden die Energiepreise auch weiterhin sehr hoch bei uns sein.
Jetzt noch kräftige Lohnerhöhungen geben wahrscheinlich vielen Unternehmen unserer Wirtschaft wahrscheinlich den Rest.
Kann man nur noch hoffen dass viele Firmenchefs erbarmen haben und nicht gleich mit Ihrer Produktion abwandern oder ?

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moarli35 (2.489 Kommentare)
am 01.12.2023 10:04

Dank Gewerkschaft wird nu ansteigen

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maierei (1.116 Kommentare)
am 01.12.2023 09:56

Wie kann das sein? Von der Wirtschaft wird uns doch immer erklärt, dass Fachkräftemangel herrscht

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NeuPaschinger (1.011 Kommentare)
am 01.12.2023 10:06

das man die heißgelaufene Baubranche irgendwann wieder tiefgefrieren muss war klar
.
das passiert nun, die Firmen mit genug ausländischen Mitarbeitern tun natürlich das möglichste zu überleben, aktive Projekte langsamer bauen, Mitarbeiter länger in Winterpause schicken, ergo gibt es mehr Arbeitslose, nicht wirklich überraschend

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 01.12.2023 09:53

Es werden aufgrund der hohen Lohnabschlüsse sicher noch mehr werden!

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 01.12.2023 10:05

die Ursache sind nicht die hohen Lohnabschlüsse (die sind im Nachhinein, Arbeitnehmer haben die hohen Preise schon 1 Jahr lang bezahlt) sondern die extremen Energiekosten.

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MartinH (1.078 Kommentare)
am 01.12.2023 10:17

Sie meinen also die Lohnkosten schlagen sich bei einem Unternehmen nicht zu Buche? Interessante These. Fakt ist, dass in vielen Betrieben die Lohnkosten der größte Faktor sind!

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 01.12.2023 10:35

MartinH

ja - das ist die Ansicht der AG.

Kostensteigerungen im Einkauf - z. B. bei Energie werden geschluckt.
Nur Kostensteigerungen bei der Arbeitskraft - das geht garnicht.

Wo war der Aufschrei der Wirtschaft als die Energiekosten durch die Decke geknallt sind?

Aufschrei hats keinen gegeben - im Gegenteil - das Energiekostenmascherl wurde dankend angenommen um saftige Preiserhöhungen + zusätzlichem Gewinnaufschlag durchzusetzen.....

Sorry, kein Mitleid.

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 01.12.2023 09:31

die türkis-grüne Teuerungspolitik wirkt!

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