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„Waldviertler“ kämpft gegen die FMA

Von OÖN, 19. Oktober 2012, 00:04 Uhr
„Waldviertler“ kämpft gegen die FMA
Heini Staudinger mit Mitarbeiterinnen

WIEN/SCHREMS. Das Unternehmen „Waldviertler Schuhe“ des aus Schwanenstadt stammenden Heini Staudinger ist von der Finanzmarktaufsicht (FMA) angezeigt worden. Der Vorwurf: Das Unternehmen mache Bankgeschäft ohne Konzession.

Staudinger borgte sich Geld von Freunden und Kunden, weil ihm seine Bank den Kreditrahmen drastisch gekürzt hatte. Daraufhin wollte der Unternehmer bankenunabhängig werden. Sein Weg dorthin: Er gründete einen Sparverein. Freunde, Verwandte und Kunden gaben ihm Geld. Damit investierte er und zahlte das Geld verzinst zurück. „Dadurch konnten wir die Firma entwickeln, das wäre mit der Bank nicht möglich gewesen“, sagte Staudinger im Gespräch mit dem ORF Niederösterreich.

Daraufhin zeigte die FMA Staudinger an. Er mache Bankgeschäfte ohne Konzession, weil er sich von mehr als einer Person gewerbsmäßig Geld borge, lautet der Vorwurf. Ihm drohen bis zu 50.000 Euro Strafe. Staudinger lässt sich davon nicht abschrecken. Er sieht in seinem Modell sogar ein Vorbild.

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18  Kommentare
18  Kommentare
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( Kommentare)
am 03.11.2012 15:35

Geschätzter Herr Staudinger!
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kampf gegen die Juristen der FMA und Handlanger der unfähigen Politiker, die mit Juristen und Gesetzen den Unterschied zwischen ARM und REICH ständig vergrößern.
Josef Prinz
j.prinz@eduhi.at

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Kopfnuss (9.761 Kommentare)
am 03.11.2012 15:45

Die FMA hat die bestehenden Gesetze zu überwachen und muss sich um bekanntgewordene Gesetzwidrigkeiten im Anlegerbereich kümmern.

Ansonsten können später geschädigte Anleger die Republik erfolgreich auf Schadenserstz klagen. Teure und aktuelle Beipiele gibt es ja.

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 21.10.2012 20:14

und-er wird gewinnen.
Er ist ein echter David...

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sozialarbeiter (153 Kommentare)
am 21.10.2012 19:40

Und wenn dir deine Versicherung nach 25 Jahren von deiner Erlebensversicherung genauso viel auszahlt, wie du eingezahlt hast, mit der Begründung, du hättest ja unterschrieben, dass das schon a bisserl riskant ist und du draufkommst, dass du für 50000,-- nach 25 Jahren mit nur 1% Verzinsung abzüglich KESt knap 60300,-- bekommen hättest, ist das der FMA sowas von scheissegal, dass dein vor Lachen tot umfällt!
Und daher: Lieber Heini Staudinger - kämpf, kämpf, kämpf gegen diese beschissene Ungerechtigkeit!

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( Kommentare)
am 19.10.2012 20:09

Der neueste Trend bei den Stromversorgern sind Bürgerkraftwerke.
Die Bürger zahlen Gelöd ein. Der Stromversorger baut ein Sonnenkraftwerk und gibt Geld und Zinsen in Form von Strom an die Bürger zurück. Und ich glaube fest daran dass auch die Stromversorger dabei etwas verdienen. Auc Industriebetriebe geben Firmenanleihen ganz legal aus, weil Banken nicht bereit sind Kredit zu geben. Oder aber die Betriebe trauen den Banken nicht mehr über den weg.

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( Kommentare)
am 19.10.2012 14:17

..., so oder so ähnlich stellt sich die "Waldviertler"-Steuergeschichte dar.
Zur Erinnerung: Gesetze werden von Menschen erlassen und können von Menschen verändert werden. Zumindest kann eine Ausnahme hinzugefügt werden.
Was spricht dagegen, ein Erfolgsmodell, das dem Menschen und seinem Lebensraum dient, gesetzlich zuzulassen???
Nichts, oder?

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hyperinflation (2.534 Kommentare)
am 19.10.2012 15:40

Mitnichten "Bürger Oberösterreichs"!

Stell dir vor die Konzern-Korpokratur würde von ein paar aufgeweckten Waldviertlern ins Trudeln kommen!? Nicht auszudenken! Nein, nein das muss und wird unterbunden werden.

Wem nunmal ein Land oder gar Europa gehören, nun ja eine solche Frage ist seit dem Feudalismus nicht mehr gestellt worden - warum wohl? Jeder weiß mittlerweile, dass Kakanien den Banken gehört - aber wem gehören eigentlich die Banken?!?

Schaut man in das Rothschildsche Bankensystem genauer rein, so ist es allerdings wiederum besser, das Kapitel wieder schnell zu schließen - jedem der sein eigen Leben liebt kann man dies nur raten! Somit muss man die FMA auch in einem anderen Licht sehen - ein Lakai; besser ein SchildSoldat! Insgesamt muss einmal festgestellt werden, dass Staat und Politik in einem Zustand sind, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei dem Willen der Bürger hervorgegangen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 19.10.2012 11:39

Sie muss das anzeigen. Jetzt kommts aufs Gericht an, ob das gesetzeswidrig ist, ob das ein Schneeballgeschäft ist oder nur eine gefährliche Konkurrenz zu den Banken.

Aber auch der Richter kann nur nach den bestehenden Gesetzen urteilen, nicht nach seinem Gefühl.

Steuerlich werden sie ihm den Hahn sowieso abdrehen.

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 19.10.2012 11:47

die FMA hat ja dieses nicht selbst gemacht und muss tätig werden, ob sie will oder nicht, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Aber man darf auch zeigen, welch absurde Dinge die Banken mit ihrer Lizenz treiben und wie viel positiver die Methode "Staudinger" für viele wäre...

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( Kommentare)
am 19.10.2012 12:56

diese republik ist eine stinkene "Fischer"-Bude!! mit feigmänner als verhökerer!!!

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 19.10.2012 14:12

Absolut Richtig-ganz klar.
Obwohl-genau solch Menschen,die sich"gegen das Gesetz"stellen-
sind sehr oft Wegbereiter des Fortschrittes.
Und die Zichen stehen sehr gut-wenn die Mediale Unterstützung weitergeht...

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 19.10.2012 10:22

Staudinger agiert mit seiner Firma NICHT wie eine "seriöse Bank".

Er sammelt das Geld der regionalen Bevölkerung ein.
Er schafft damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung (mit ordentlichen Produkten) im Waldviertel.
Er zahlt den Sparvereins-Mitgliedern ordentliche Zinsen, die hier im Waldviertel erwirtschaftet wurden.
Seine Sparvereinskunden sind damit auch von Banken und deren willkürlichen Zinsen unabhängig.

DAS DARF NICHT SEIN!

Eine "ordentliche Bank" mit Konzession würde das so machen:

Sie sammelt das Geld der Waldviertler ein.
Sie spekuliert bzw. investiert es irgendwo in Osteuropa.
Sie zahlt den Bankkunden niedrige Zinsen und hofft selbst auf hohe Rendite.
Wenn das gut geht, macht sie ordentlich Provit, wenn es schlecht geht, läßt sie sich vom Staat "retten".
Sie schafft KEINE Arbeitsplätze in der Region.
Sie zahlt den Kunden KEINE Fairen Zinsen.
Und wenn sie in Schwierigkeiten ist und Staatshilfe benötigt, dann übernehmen wir alle die Haftungen und sehen keine

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 19.10.2012 10:26

Zinsen von der Bank, obwohl die Finanzministerinnen behauptet haben, dies sei ein gutes Geschäft für den Staat.

Jetzt wird jeder einsehen, dass es viel gedeihlicher ist, wenn die Waldviertler einer Bank das Geld geben, anstatt dem Staudinger, auch wenn diese Bank der Waldviertler Schuhfabrik kein Geld oder nur zu hohen Kreditzinsen geben will.

Deshalb: Bestraft die Waldviertler und Staudinger streng, denn er bringt das ganze Bankgeschäft durcheinander und in Verruf!

Wäre ja noch schöner, wenn mit dem Geld etwas anständiges und ordentliches in der Region gemacht würde! Das darf nicht sein!

IRONIEMODUS WIEDER AUS...

Profit schreibt man natürlich so...

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( Kommentare)
am 19.10.2012 12:52

besser kann man es nicht sagen!! gratulation!!!!

das ist feigmanderls bananen- oder mostbirnenrepublik!!!

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Aubergineur (632 Kommentare)
am 19.10.2012 10:13

Weg mit den Zockerbanken dir nur den Profiten einiger weniger dienen.
Wir Bürger werden einfach alle selbst zur Bank.
Unabhängig, zuverlässig, ehrlich, systemrelevant und vor allem too big to fail,...

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 19.10.2012 09:54

Gierigen Bangstern und ihren Hilfskräfen(Politik)-sind sie natürlich ein Dorn im Auge.
Lassen sie sich nicht entmutigen.
Mit Hilfe der Medien sitzen sie am längeren Ast-sie werden sehen.
P.S.Dankeschön an die OÖN für diesen Bericht-weiter so...

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 19.10.2012 10:07

Bin seit vielen jahren Kunde dieser Firma

Und bekomme quartalsweise (glaub I zumindest) die Firmenzeitschrift.

Diese wäre jedem mündigen Bürger wärmstens empfohlen.

Das mafiös infiltrierte Banksystem in Österreich gehört sowas von entmüllt!!!!

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haspe1 (23.645 Kommentare)
am 19.10.2012 10:32

Waldviertler Firma ist die beste und sinnhafteste Literatur in Heftl-Form, die man bei uns in Österreich bekommen kann.

Das öffnet einem die Augen, so dass man hin und wieder sogar erkennen kann, dass der Mensch auch mittels "Kooperation" gut leben könnte, nicht nur durch "Konkurrenz".

Das sei jedem sehr zum Lesen empfohlen, auch den Wirtschafts-Redakteuren der O.Ö. Nachrichten und den Politikern, Wirtschaftsbossen und Bankern aus Österreich.

Ich habe vom "Brennstoff" weit mehr profitiert, als von sämtlichen bunten Hefteln, die mir die Bank(en), Versicherungen, Stromversorger und die Stadt Linz so zusenden...

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