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Wirtschaft

Schulden der EU-Staaten auf 11,4 Billionen gestiegen

24. April 2014 00:04 Uhr

Euro Münze
(Symbolbild)

LUXEMBURG. Defizite der 28 EU-Länder sanken in Relation zur Wirtschaftsleistung von 3,9 auf 3,3 Prozent.

Die Defizite in den EU-Staaten sind nach jüngsten Daten des Statistikamtes Eurostat im Vorjahr gesunken. Im Euroraum sank die Neuverschuldung von 3,7 im Jahr 2012 auf 3,0 Prozent der Wirtschaftleistung im Vorjahr. In absoluten Zahlen sind das 437,32 Milliarden Euro. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone betrug im Vorjahr 9,6 Billionen Euro.

Der Schuldenstand erhöhte sich entsprechend: Laut Eurostat betrug er im Vorjahr 8,89 Billionen Euro im Euroraum (2012: 8,62 Billionen Euro) und 11,39 Billionen Euro in den 28 EU-Staaten (2012: 11,05 Billionen Euro).

In Österreich betrug das Defizit im Vorjahr 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung oder 4,78 Milliarden Euro. Die Staatsverschuldung lag bei 74,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), in absoluten Zahlen 233,3 Milliarden Euro.

Zehn EU-Staaten überschritten 2013 die Maastricht-Defizitgrenze von 3,0 Prozent. Am höchsten war die Neuverschuldung in Slowenien mit 14,7 Prozent des BIP, gefolgt von Griechenland (12,7 Prozent), Irland (7,1 Prozent) und Spanien (7,1 Prozent). Als einziges EU-Land verzeichnete Luxemburg 2013 einen Budgetüberschuss mit plus 0,1 Prozent. Deutschland erreichte ein Nulldefizit.

16 Staaten der Union überschritten 2013 die Maastricht-Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des BIP, darunter auch Österreich. Am höchsten war die staatliche Verschuldung in Griechenland mit 175,1 Prozent des BIP.

Grafik: Budget-Salden in der EU 2013

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