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Scharfer Strukturwandel

02. Jänner 2016, 04:21 Uhr
Scharfer Strukturwandel
KeyQuest-Chef Johannes Mayr Bild: Werk

GARSTEN. Bis 2025 wird jeder fünfte Landwirt aufgeben.

In der Urproduktion erwartet der Marktforscher und Nebenerwerbs-Biobauer Johannes Mayr einen weiteren Konzentrationsprozess. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe werde in Österreich bis 2025 um weitere 21 Prozent auf 132.000 sinken. Wenn das tiefe Preisniveau bei Milch und Schweinefleisch anhalte, könne sich der Strukturwandel sogar verschärfen, befürchtet Mayr.

Die Produktionsmenge sei in Österreich konstant; sie werde von immer weniger Bauern erzeugt. "Anders wäre es angesichts der Preisentwicklung wirtschaftlich nicht möglich", so Mayr. 20 Jahre sind die Preise real nicht gestiegen. Rund 14 Prozent der Betriebsführer wollen wachsen und so ihre Konkurrenzfähigkeit steigern. Zwei Drittel wollen ihren Stand halten, der Rest aufgeben.

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6  Kommentare
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cyrill24 (678 Kommentare)
am 02.01.2016 16:56

Also zum EU Beitritt hat es in Österreich ca 250 000 Betriebe gegeben,heute sind es noch an die 140 000. Im Jahre 2025 wird es in Österreich keine 80 000 Betriebe mehr geben und da hören schon mehr auf als jeder 5 Landwirt.

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penunce (9.674 Kommentare)
am 02.01.2016 12:44

Wir leben von Familie, Freizeit, Arbeit ja und auch ESSEN!

Deshalb ist der Bauernstand enorm wichtig für uns, solange er nicht ungesetzliche Mittel wie Freihandelszone mit Amerika, genannt TTIP, einsetzt.

Im Supermarkt wird Fleisch billigst angeboten um als Lockmittel zu dienen, Turbosäue - Turborinder werden ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bevölkerung produziert und wenn das TTIP kommen würde, dann wäre es noch schlimmer um die Qualität der Produkte bestellt.
Dieser GIGA-Markt hätte dann ca 800 Millionen Menschen zu versorgen, was sich nicht ohne Gentechnischer Manipulation abgehen würde!

Die zumeist fetten Menschen in Amerika sind der schlagende Beweis dafür!

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herst (12.777 Kommentare)
am 02.01.2016 13:42

Die Regierungen dieser Welt sind schon längst unterwandert von den Lobbyisten der globalen Konzerne...

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 02.01.2016 05:07

Ja die Grundfreiheiten der EU - freier Waren-, Dienstleistungs-, Kapital- und Personenverkehr - wird natürlich Auswirkungen auf unsere Lebensmittelproduzenten haben.
In den Südländern der EU haben sich ja die Konzerne eingekauft und produzieren billigst ohne viel Rücksicht auf Umweltschutz.

Wenn man jetzt schon den freien Personenverkehr einschränkt und wieder Kontrollen einführt, warum nicht auch beim Waren- und Kapitalverkehr?

Diese EU ist nicht mehr lange aufrecht zu erhalten, wenn es zu keiner gemeinsamen Wirtschafts- Finanz- und Sozialpolitik kommt.

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Biobauer (6.037 Kommentare)
am 02.01.2016 14:08

Nahrung nicht aus Ländern mit wesentlich niedrigen Umwelt und Sozial-Standarts zu Importieren ist auch eine Aufgabe von Sozialpolitik.
Mit dem ständige Dumping von Agrarprisen mit Billigimporten torpedieren wir mühsam Erungene Standards im Tierhaltungs, Umwelt und Sozialbereich.

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( Kommentare)
am 02.01.2016 18:03

vollkommen richtig !
Mir ist in den letzten Jahren die Herkunft der Lebensmittel immer wichtiger geworden und ich bin gerne bereit dafür a bisser`l mehr zu bezahlen.Und ich achte auch beim Einkaufen darauf.
Bei vielen Sonntagsrednern bezweifle ich das..

Leider hat die Politik in der sogenannten EU nach meiner Meinung kein Interesse entsprechende Standards zu definieren und zu überwachen.Warum? weil die Großkonzerne sonst weniger Gewinn machen würden.
Und mit dem nächsten Freihandelsabkommen kommen noch mehr Lebensmittel aus aller Herren Länder zu uns.Keiner braucht sie.Niemand weiss was da wirklich drin steckt.
Leider wird es trotzdem von vielen Konsumenten gekauft weil es billig ist.

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