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Klein gegen groß: Weil Agrarfördergeld knapp wird, soll umverteilt werden

Von Josef Lehner, 20. Juli 2017, 00:04 Uhr
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   Bild: VOLKER WEIHBOLD

BRÜSSEL / WIEN. Wegen des Brexit werden ab 2020 Milliarden fehlen - Sicherheit wird mehr Geld kosten.

Weil die Briten austreten und bald ihren EU-Mitgliedsbeitrag von mehr als zehn Milliarden Euro im Jahr nicht mehr zahlen werden, steht den Bauern ein finanzieller Aderlass bevor. Der Agrarsektor ist mit 40 Prozent Anteil der größte Brocken im EU-Haushalt. Laut Papierform würden mehr als 100 Millionen Euro Agrargeld weniger nach Österreich fließen.

Das wäre schmerzhaft, denn unsere Bauernhöfe erzielen im Schnitt bereits etwas mehr als 70 Prozent ihres Einkommens aus öffentlichen Geldern (siehe Grafik). Parallel dazu diskutiert die EU seit Monaten die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab dem Finanzjahr 2020. Umverteilung ist bei den Agrarvertretern das große Thema.

Förderung nur bis "x Hektar"

Oberösterreichs Landwirtschaftskammer fordert etwa, dass die Förderungen im bisherigen Ausmaß gesichert werden müssten. Bei der Basisförderung (Betriebsprämie je Hektar) verlangt Präsident Franz Reisecker allerdings eine Degression, also den Hektarsatz nur bis zu "x Hektar". Hintergrund: Wenn die EU die Agrarriesen in Frankreich, Deutschland und Osteuropa gleich fördert, sinkt die Wettbewerbsfähigkeit in den Ungunstlagen, etwa bei Bergbauern, immer weiter.

"Jeder österreichische Landwirtschaftsbetrieb, egal wie groß er ist, ist auf die Betriebsprämie angewiesen", sagt dagegen Richard Auer-Welsbach von den "Land- und Forstbetrieben Österreich", der Vertretung der größeren landwirtschaftlichen Güter. "Großbetriebe im europäischen Kontext gibt es bei uns nicht, ja nicht einmal Mittelbetriebe." Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, ist gegen die Debatte: "Jeder, der Spaß daran hat, die Gesellschaft zu teilen, kann mit diesem Thema gewinnen." Aber finanziell bringe das wegen der Struktur in Österreich nichts, und in der EU gebe es dafür keine Mehrheit.

Schultes glaubt, dass es mehr Geld für die EU und für die Landwirtschaft geben müsse – also höhere Länderbeiträge –, denn die Gemeinschaft müsse mehr in innere und äußere Sicherheit investieren. "Zur Sicherheit gehört auch eine autonome Versorgung mit Lebensmitteln." Es müsse ein Wert sein, dass in Österreich Lebensmittel erzeugt werden.

Der EU hat zu einer öffentlichen Diskussion über die GAP aufgerufen und 300.000 Vorschläge erhalten. Gegen Jahresende soll ein erstes Konzept vorliegen.

Agrarförderungen in Österreich und in der EU

  • 1,76 Milliarden Euro erhalten Österreichs Bauern pro Jahr an Förderungen, davon 1,3 Milliarden von der EU, den Rest von Bund, Ländern und Gemeinden.
  • 2,2 Prozent ist der Anteil Österreichs am EU-Agrarhaushalt (von 57 Milliarden Euro im Jahr).
  • 295 Euro je Hektar erhält jeder österreichische Bauer EU-Basisförderung (= Betriebsprämie). 230 Euro beträgt der EU-Schnitt.

 

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Bauern und öffentliche Gelder

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48  Kommentare
48  Kommentare
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Telekia (140 Kommentare)
am 21.07.2017 00:09

Ein lesenswerter Beitrag zu diesem Thema:
https://kontrast-blog.at/wie-agrar-institutionen-und-grossgrundbesitzer-die-landwirtschaftlichen-foerderungen-abkassieren/

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Isso (384 Kommentare)
am 20.07.2017 14:46

Ich glaube nicht das alle Bauern unzufrieden sind es kann auch gut sein das man nur immer das bessere vom anderen sieht Förderungen da Nachbar hat einen größeren Pool etc. Auf deutsch da da Neid is a sauw

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aloiss (17 Kommentare)
am 20.07.2017 14:30

moi, die armen bauern. hoffentlich können sie sich dann noch einen traktor leisten, z.b. denn: Fendt 1050 Vario S4
Summe 348.215,00 EUR

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Tralala (755 Kommentare)
am 20.07.2017 18:07

Sie meinen, weil sich alle Bezieher mit dem neuen 1500 € Mindestlohn jetzt einen Ferrari 458 Speciale um 302.263 € kaufen ?

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 14:29

So jetzt hab ich kurz Zeit den doofen 70% vom Einkommen in diesem Artikel zu widersprechen.
Die eu Gelder sind ja auch an Auflagen und Leistungen die ich zu erbringen habe gebunden und diese Verursachen auch Kosten.

Deshalb sind die Ausgleichszahlungen, ein ganz normaler Umsatzbestandteil in meinem Betrieb.
Ich mache zum Beispiel mit einem Hektar Bioweizen ca. 1000 Euro Umsatz, dazu kommen 208,71 Euro von der Eu (leider keine 291,0 Euro wie im Artikel).
So jetzt hab ich 1208,71 euro eingenommen und ziehe meine Ausgaben für Saatgut, Maschinen etc. samt Pflichtversicherung und Steuern und anderes (ca. 650 euro) ab und schon bleibt mein Einkommen pro Hektar über.

Das Besteht aber aus mehreren Bestandteilen und nicht aus 70% Eu Gelder, wie gesagt diese Auflagen verursache auch Kosten und einen Haufen Bürokratie in meinem Betrieb.

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restlach (649 Kommentare)
am 20.07.2017 14:53

Siehst du líeber Biobauer da unterscheiden wir uns schon wieder, wir bekommen nur die Auflagen die Kosten verursachen.

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restlach (649 Kommentare)
am 20.07.2017 14:12

Liebe Bauern, da habt ihr gekämpft das die Milchkontingente fallen, habt all eure kleinen Kollegen umgebracht damit, fährt mit euren riesen Maschinen 5 bis 6 Mal im Jahr ein paar Mal auf und ab, hortet Silagen für den ganzen Winter in Silos, eure Kühe sehen keine Weide, kein Grünfutter und kein Heu mehr, Kühe geben das doppelte der Milch als noch vor 10 Jahren alles was ihr macht erledigt ihr wie große Industriefabriken und wollt nicht die selbe Verantwortung wie jeder andere Unternehmer auch. Ich bin Wirtin arbeite mindestens so viel wie jeder Bauer mit dem Unterschied wenn ich ein verregnetes Monat und Umsatzausfälle habe interessiert das die EU Nüsse, ihr werdet gefördert. Meine Gäste rufen nach Regionalität doch will ich Fleisch, Eier oder Gemüse kaufen wird es mir nicht gerade leicht gemacht nicht beim Großhändler zu kaufen. Spezialisiert euch und denkt endlich wie Unternehmer.

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 14:18

Meine liebe Wirtin, auf ihre Fachlichen Argumente will ich nicht eingehen, ich schätze auch das Unternehmerische Denken jeden Wirts.

Setzten sie sich mal eine ruhige Minute hin und stellen sie sich vor sie müssen ihr Personal, ihre Betriebsausgaben mit Österreichischen Preisen abdecken, bekommen für ihr Schnitzel das sie liebevoll zubereiten und servieren, den selben Preis wie in Rumänien (so ca. 1,6 Euro samt Kartoffel)

Wie geht sich ihre Unternehmerische Kalkulation dann aus?

Wir Bauern sind wie sie Dienstleister vor Ort, nur mit dem Unterschied das unsere Verkaufspreise sich nach Internationalen Sportmärkten orientieren.

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restlach (649 Kommentare)
am 20.07.2017 14:37

Lieber Bio Bauer,

als ich in meinem Geschäft unzufrieden war habe ich etwas verändert und genau das selbe vermisse ich bei den Landwirten. Ich fände es absolut toll wenn ich meine Milch, mein Obers, mein Joghurt, mein Gemüse, mein Fleisch... direkt vom Bauern beziehen könnte, wenn mich die umliegenden Bauern genau so beliefern würden wie es die Firma Wedl etc. auch macht und ich bin mir sicher das wir ohne Zwischenhändler auch preislich keine Probleme hätten.
Ich bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen, unsere Kühe waren auf der Weide, wir haben Silofutter, Heu und täglich Grünfutter eingeholt unsere Kühe hatten Namen, wenn wir zu viel Milch hatten und kein Geld dafür bekommen hätten haben wir Schlagobers und Butter produziert und verkauft, unsere Kühe haben nicht täglich an einem Automaten halt gemacht wo Vitamine und Kraftfutter errechnet wurden aber sie waren draußen wo noch Blumen blühten und haben noch Gras gefressen.

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 15:22

Meine liebe Wirtin, ich will it ihnen keine Stellvertreter Diskussion führen, den ihre Branche hat es keinesfalls leicht.
Auch ihre romantische Kindheiterinnerungen von einer Bauernhofromantik will ich ihnen nicht wegnehmen.

Tatsache ist das sich die Rahmenbedingungen gewaltig verändert haben.
Wir haben genau wie sie mit Auflagen zu kämpfen die durch Billigimporte ad absurdum geführt werden.

Ein perveres Beispiel ist das in Österreich Käfighaltung bei Hühnern verboten ist (was ich sehr Befürworte) gleichzeitig aus dem Ostblock Eiklar und Dotter mit Tankwägen für die Lebensmittelindustrie importiert werden.

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restlach (649 Kommentare)
am 20.07.2017 15:45

Lieber Bio Bauer,

romantisch fand ich das eigentlich gar nicht weil ich nichts mehr gehasst habe wie die Arbeit am Hof.

Aber was ich eigentlich sagen wollte, wäre es nicht eine Idee wenn sich Bauern zusammen schließen würden und uns Gastronomen direkt versorgen würden unser Eislieferant zum Beispiel bezieht seine Milch von einem einzigen Bauern und bekommt zweimal täglich frische Milch geliefert, natürlich ist das auch mit Auflagen verbunden aber könnten wir direkt beziehen würden wir uns die Zwischenhändler sparen was gut für euch und für uns wäre und der Gast würde richtig profitieren. Gibt es wirlich keinen anderen Weg als sich zu beugen?

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herst (12.785 Kommentare)
am 20.07.2017 16:35

Und nun restlachende/r Wirt/in,wie ist das?
Was machen heut die meisten Wirte?
Sie kaufen das Convenience Food bei den Systemgastrolieferanten,lassen es von den schlecht bezahlten Köchen nachwürzen,aufwärmen und verkaufen es als hausgemachte Spezialitäten und als Nachspeise gibts hausgemachte Kuchen und Torten von Bofrost und Co.
Was sagns dazu?
Wahrscheinlich,stimmt alles nicht,oder?

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weinberg93 (16.475 Kommentare)
am 20.07.2017 17:10

Du gehst ins falsche Wirtshaus!

Oder allgemein: in die falschen Lokale, weil Geiz ist geil!

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restlach (649 Kommentare)
am 20.07.2017 20:02

Ich kenne Systemgastronomen und Gastrolieferanten die Kreuzung kenne ich nicht. Wenn ich etwas absolut nicht mehr hören kann dann wenn alle Wirte in einen Topf geschmissen werden, lieber Mann wenn Sie für ein Schnitzel € 6,- bezahlen wollen dann wird Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Fertigschnitzel von einem unterbezahlten Koch zubereitet werden, wenn Sie aber auch Geld für Ihr Essen ausgeben wird Ihnen das nicht passieren. Unterbezahlte Köche gibt es keine mehr, Köche werden mittlerweile in Salzburg um Ablösesummen wie gute Fußballer gehandelt so selten sind sie, hätte ich gerne Fertigprodukte in meiner Küche würde ich mich sicher nicht an den Bio Bauern wenden.

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BananaJoe (139 Kommentare)
am 20.07.2017 11:02

Wer keine Masse liefern kann, der muss Qualität liefer und wer Masse liefert, der wird keine Qualität liefern.

Ich bin ganz klar gegen die Subventioniertung der Landwirtschaft, das Argument, man müsse sich selbst mit Nahrung versorgen können ist mehr als fadenscheinig - liefert eine Kuh aus Simbach etwa eine andere Milch als eine jene aus Branau?

Die europäischen Landwirte produzieren extreme Übermengen, sodass das exportierte Milchpulver oder Hühnerteile, aufgrund der Subventionen, in Afrika billiger angeobten kann, als die dortigen Produzenten diese Lebensmittel herstellen können.

Ganz ehrlich - drüberfahren über die Bauern!
Mit unter 5% der Beschäftigten (inkl. Forstwirtschaft und Gartenbau) stellen sie keine wichtige Wählerschaft mehr dar!

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reibungslos (14.723 Kommentare)
am 20.07.2017 12:05

Wenn man drüber fährt, hören fast alle Bauern auf. Dann kommt tatsächlich alles aus der großteils ausländischen Agrarindustrie. Allerdings ist bei der derzeitigen Entwicklung in 20 Jahren von der bäuerlichen Landwirtschaft auch nicht mehr viel übrig.

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 13:26

Mein lieber BananenJosef, ihre Argumentation greift etwas kurz und erreicht auch bei einem Stammtisch nicht einmal das Niveau der Tischoberfläche.

Warum braucht Österreich ein eigenes Bundesheer, warum eine eigene Verwaltung, warum ein Staatsgebilde überhaupt wenn alle Grundsicherheiten zugekauft werden.
Nochmal für sie zum an den Kühlschrank kleben:
Ein Land das sich nicht selbst ernähren kann braucht sich auch nicht zu Verteidigen.

Davon mal abgesehen das in der Verarbeitung und bei den Zulieferbetrieben wesentlich mehr Menschen Arbeit finden als in der Landwirtschaft selbst.

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BananaJoe (139 Kommentare)
am 20.07.2017 16:16

Mehr als lächerlich, aber was will man von einem Bauern-Schädl auch erwarten.

Ein Land das sich nicht selbst ernähren kann, braucht sich auch nicht zu verteidigen?
Richtig, wir brauchen uns auch nicht selbst zu verteidigen, das kann genausogut die EU übernehmen - Europaaree würde man sowas nennen, leider sind da die USA dagegen.

Ein Bauer ist für mich auch ein Unternehmer, er muss auf die Gegebenheiten reagiern und sich anpassen. Wer das nicht schafft, der sollte kein Unternehmen (einen Bauernhof) führen.

Stellen sich sich vor, es gibt Bauern die sind auf Bio-Landwirtschaft umgestiegen oder vermarkten ihre Produkte selbst und haben so ihr Auskommen gefunden.
Warum jammern die Bauern über die niedrigen Preise - weil sie zuviel produzieren - Angebot und Nachfrage regeln nunmal die Preise!

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Tralala (755 Kommentare)
am 20.07.2017 18:14

Man fragt sich nur, warum dann die Arbeiterkammer und die Gewerkschaft die Entsendungsrichtlinie wettert, wo man doch da auch gemäß Angebot und Nachfrage günstige Arbeitskräfte aus dem Ausland hier Tätigkeiten erledigen könnten, die die stinkfaulen österreichische Hackler, denen man das Arbeitslosengeld nachschmeißt, ohnehin nicht erbringen wollen - um ihrer Diktion zu bleiben.

Also liebe Roten, nur herbei mit den billigen Arbeitskräften !!!!

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ruhigblut (1.346 Kommentare)
am 20.07.2017 22:21

Biobauern und Direktvermarkter ohne Förderung der EU sind aber auch rar gesäht!
Nur zur Info, die Förderung für Biobauern ist HÖHER als jene für konventionell wirtschaftende Betriebe.
Und ohne das mehr an Förderung für Bio würden die wenigsten Biobetriebe ihr auslangen finden.

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Flatline (647 Kommentare)
am 20.07.2017 10:15

Warum brauchen die Bauern eine Förderung ?
Weil sie zuwenig verdienen. ganz Einfach
Klein Bauern überleben halt nicht beim Konkurrenzkampf mit Billig Importen.

Und wie ist es mit den meisten Konsumenten ?
Billig egal woher,... ob das vom Bauern um die ecke kommt oder sonst woher... ist den Menschen egal.

Weil Lebensmittel kommen aus dem Geschäft. zwinkern

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reibungslos (14.723 Kommentare)
am 20.07.2017 12:10

Lebensmittel kommen doch aus Plastikfolie.

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( Kommentare)
am 20.07.2017 08:58

bei den Bauern ist es genau so wie bei den Betrieben,
der Bahn, der Post, etc.
daß die Kleinen und die arbeitende Masse
die Argumente für Privilegien der Großen liefert.

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Isso (384 Kommentare)
am 20.07.2017 08:23

Das Geld bleibt zumindest in Österreich durch Bau von Gebäuden kaufen von Maschinen. Geht's den Bauern gut geht's uns allen gut.

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ArtemisDiana (2.139 Kommentare)
am 20.07.2017 10:55

Das Geld wird u.a. für Futtermittelimporte (Soja) ausgegeben und für überdimensionierte landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die nun überall wachsenden neuen Gebäude ("EU-Ställe) verschandeln die Landschaft (solche Hallen gab es in Tschechien zu Zeiten des Kommunismus schon). Ganz zu schweigen von der Überproduktion und dem lukrativen (geförderten) Export nach Afrika, der die Märkte dort ruiniert hat (Fluchtursache).

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reibungslos (14.723 Kommentare)
am 20.07.2017 12:07

Immer noch besser als alles zu importieren und die Bauern zu aus Steuern bezahlten Landschaftsgärtnern zu machen, weil alles mit Wald zuwachsen lassen will auch kaum jemand.

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 20.07.2017 12:46

Bauern welche die Landschaft nicht pflegen, könnte/sollte man enteignen. Dein Argument geht also völlig daneben.

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Laubfrosch11 (2.750 Kommentare)
am 20.07.2017 07:57

Die Landwirtschaft ist die erste und einzige Gruppe mit einem staatlich gesicherten Grundeinkommen. Entweder auf alle ausdehnen oder einstellen.

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kratzfrei (19.103 Kommentare)
am 20.07.2017 08:15

Sehr kurzsichtig gedacht. Um unabhängig die eigene Lebensmittelversorgung garantieren zu können, ist diese Subventionierung wohl eine der wenigen gerechtfertigten. Der EU- Beitritt hat unzählige Landwirtschaftsbetriebe und Arbeitsplätze dort gekostet. Agrarfabriken überschwemmen mit qualitativ schlechteren und billigeren Produkten den Markt. Damit wir davon unabhängig und frei bleiben sind die Agrarförderungen lebensnotwendig. Die Überproduktion und die Millionen Tonnen, die jedes Jahr im Hausmüll landen zeigen, wie krank dieses System ist.

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Pippilangstrumpf008 (2.145 Kommentare)
am 20.07.2017 08:27

Ich würde empfehlen, es selber mit einer kleinen Landwirtschaft zu probieren, die Landwirte sind die Berufsgruppe die keinen Sonn und Feiertag kennen, die sich nciht so einfach einmal einen Tag freinehmen können oder auf Urlaub fahren es sind die nie wissen was sie für Ihre Arbeit verdienen,(Umwelteinflüsse sind nicht planbar) es sind die Landwirte die dir Dein täglich Brot und Fleisch am Teller sichern die unser Natur pflegen. Nur so zur Info die Milch kommt nicht vom Supermarkt, ebenso wenig das Fleisch und Getreide. all das musst ein Landwirt erst erzeugen damit du es kaufen kannst. Erst wenn die menschen wieder bereit sind für all das auch vernünftige preise zu bezahlen und nciht denken Geiz ist geil erst dann hat der Landwirt wieder eine Chance ohne Förderungen zu leben.

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ArtemisDiana (2.139 Kommentare)
am 20.07.2017 11:04

Stimme zu 100% zu. Nur all das wird von der EU leider nicht unterstützt. Die Preise für Lebensmittel müssten nach unten limitiert werden, dann können die Bauern auch leben von ihren Produkten, es würde nicht so viel verschwendet (auf den Felder liegen gelassen, vom Supermarkt entsorgt, privat in den Biomüll geworfen) werden.
Solange die Bauern auf der ganzen Welt mit den (gestützten) Produkten aus der EU konkurieren, wird sich der Preis immer weiter nach unten bewegen, die Betriebe immer größer werden und das Leid der Bauern, der Saisonarbeiter und Tiere sich verschlimmern.
Der einzelne Bauer kann wenig ausrichten, da ist die Politik gefordert bzw. EU-Bauernvertreter, die tatsächlich die Interessen (gute Produkte zum fairen Preis, Landschaft erhalten) der Bauern im Blick haben.

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 12:58

Meine liebe Göttin der Jagd, mit Nahrungsmittel wird doch schon lange überall auf der Welt Sozialpolitik gemacht.
Solange alle den Bauch voll haben geht niemand auf die Straße, darum ist niemand in der Politik an höheren Nahrungsmittelpreisen interessiert.

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ohnooo (1.470 Kommentare)
am 20.07.2017 13:50

man kann nicht alle Bauern gleich sehen. Es gibt noch die engagierten Bauern, meist Kleinbetriebe, die noch mit der Natur arbeiten. Leider sehe ich aber überwiegend Anderes. Mehrfache Mahden, den Schnitt sofort in Plastikfolien gepackt und in der Landschaft deponiert. Im Frühling blüht nur noch Löwenzahn und Hahnenfuß. Riesige Traktoren, die den Boden verdichten und den Waldboden zerstören. Turbokühe, Turboschweine. Und für jedes Kind ein Baugrund bzw. Haus. Betriebshelfer während des Urlaubs und Praktikantinnen aus den Landwirtschaftsschulen für die Kinder. Soll sein, aber das Getue mit der harten Bauerarbeit nervt. Wie gesagt, es gibt positive Ausnahmen.

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herst (12.785 Kommentare)
am 20.07.2017 08:54

Und,du kriegst Geld fürs nixtun,stimmts?

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cyrill24 (687 Kommentare)
am 20.07.2017 18:49

Aha und wer bekommt 14 Monatsgehälter für ein bisschen mehr als 10 Monate Arbeit
wer bekommt jedes Jahr Lohnerhöhung
wer bekommt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
und Arbeitslosengeld usw.
Also zuerst mal nachdenken !!!!!!!!

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ohnooo (1.470 Kommentare)
am 20.07.2017 19:50

das ist aber keine Förderung, sondern dafür müssen Beiträge gezahlt werden. Und die Sonderzahlungen müssen zuerst erwirtschaftet werden. Der Vergleich hinkt a bissl.

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 20.07.2017 07:31

Warum so hohe Förderungen? ALLE wollen doch immer die freie Marktwirtschaft! Diese regelt sich durch Angebot und Nachfrage!
Wie hoch werden andere Branchen gefördert, die ebenfalls im globalen Wettbewerb stehen?

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Pippilangstrumpf008 (2.145 Kommentare)
am 20.07.2017 08:31

Wenn du nur eine Sekunde nachgedacht hättest dann könntest du eventuell begreifen das ein Bergbauer aus Vorarlberg oder Tirol niemals den Ertrag erwirtschaften kann wie eine Agrarfabrik in Rumänien. Wer mehr zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit beiträgt und das besserer und gesündere Produkt herstellt, das darfst dir selber Überlegen. Aber Geiz ist geil

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gedankenspieler (900 Kommentare)
am 20.07.2017 08:52

Bitte das Wort Umweltschutz nicht in einem Atemzug mit der Landwirtschaft nennen. Danke

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herst (12.785 Kommentare)
am 20.07.2017 09:06

Dann aber auch nicht das Wort gedankenspieler in einem Atemzug mit Intelligenz nennen.
Genauso wie man biologische Landwirtschaft nicht mit industrieller Landwirtschaft vergleichen darf.

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kual (1.360 Kommentare)
am 20.07.2017 09:11

Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird in Österreich nicht gefördert -- wo sind unsere Blumenwiesen hingekommen , warum verschwinden Schmetterling und Heuschreck -- der Landwirt ist schon lang kein Landschaftspfleger mehr !

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 08:36

Mein lieber 04Europäer, nicht alle Branchen sind vor der EU Kimonos gleich.
Zum Beispiel die Stahlbranche hat es geschafft ihre Produktion mit einen Importzoll von 20,21 Prozent zu schützen, würde das selbe auch bei Landwirtschaftlichen Produkten gelten würde kein Bauer in Österreich Ausgleichszahlungen brauchen.

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NichtBlind (1.886 Kommentare)
am 20.07.2017 06:53

"Umverteilen" können die Linken Medien und ihre Selbsternannten Jury auf die Liste für das Unwort des Jahres geben.

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Vollhorst (4.973 Kommentare)
am 20.07.2017 07:43

Unwort des Jahrhunderts.

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herst (12.785 Kommentare)
am 20.07.2017 09:17

Waaas,Nichtblind ist das Unwort des Jahrhunderts?
Naja,wenn dus sagst!

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mitdabei (1.699 Kommentare)
am 20.07.2017 01:02

Warum wird die Arbeit bzw. das Ergebnis in der Landwirtschaft um prozentuell bedeutend höher subventioniert, als z.B. Kultur und Tourismus?

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Biobauer (6.056 Kommentare)
am 20.07.2017 05:17

Guten Morgen mein lieber mitdabei, das ist ganz einfach zu erklären, im Tourismus werden und Kulturbetrieb werden österreichische Dienstleistungspreise verrechnet, während in der Landwirtschaft durch die offenen Grenzen ohne Handelsbeschränkungen die Preise internationalisiert sind.

Zahlen sie mal einen Koch oder Kammersänger den selben Lhn wie in Rumänien oder Brasilien, das sind zum Beispiel Länder die zwar einen anderen Sozial und Umweltstandard haben, aber trotzdem dich die Mengen den Weltpreis vorgeben.

Ich hoffe ich konnte ihre Frage hinreichend beantworten.

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Bimes (4 Kommentare)
am 20.07.2017 08:06

Wovon können Sie ihre Grundbedürfnisse zum leben (sprich Essen und Trinken) eher stillen: mit den Produkten der Landwirtschaft oder mit jenen aus Kultur und Tourismus?

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