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Grasser: Millionen kassiert, dann Steuern hinterzogen?

13. Jänner 2011, 00:04 Uhr
Bei Meinl Millionen kassiert, dann Steuern hinterzogen?
Karl-Heinz Grasser Bild: apa

WIEN. In einem juristischen Graubereich befinden sich derzeit die Finanzbehörden, die gegen den ehemaligen Finanzminister ermitteln. Wie berichtet, soll Karl-Heinz Grasser in Liechtenstein ein Schein-Stiftungskonstrukt eingerichtet haben, um Steuern zu sparen.

Wie berichtet, soll Karl-Heinz Grasser in Liechtenstein ein Schein-Stiftungskonstrukt eingerichtet haben, um Steuern zu sparen. Drei Millionen Euro liegen dort. Die hat er in kurzer Zeit als Manager der gescheiterten Gesellschaft Meinl International Power verdient.

Ein entscheidender Punkt in den Ermittlungen: Kann Grasser über das Vermögen in der Stiftung selbst verfügen, oder nur unabhängige Stiftungsräte? Angeblich vermutet die Finanz, dass er über geheime Mandatsverträge darüber verfügen kann. Die Stiftung sei nichts anderes als ein Sparbuch, die Einlagen wären in Österreich zu versteuern. Diese Argumentation bezeichnet ein Wirtschaftsanwalt und Stiftungsexperte gegenüber den OÖNachrichten als „mutig“. Es gebe in diesem Graubereich keine Judikatur. Es sei natürlich praxisfremd, zu glauben, dass Grasser nicht über sein Vermögen verfügen könne.

Ihm die Stiftung dann steuerlich hundertprozentig zuzurechnen, sei aber schwierig, sagt der Experte. Solange er nichts unversteuert herausnehme und das Geld schon einmal versteuert worden sei, könne er es anlegen, wie er wolle.

Thomas Vecsey (Staatsanwaltschaft) sagt, das Firmenkonstrukt werde auf Abgabenhinterziehung geprüft. Für Grasser gilt die Unschuldsvermutung. (Leitartikel dazu auf Seite 5) (az)

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10  Kommentare
10  Kommentare
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( Kommentare)
am 14.01.2011 07:05

Ich kenne einen, der hat bei seinem Auto die Drossel beim Gaspedal ausgebaut - statt 75 PS hat das Auto nun 97 PS. Der Spritverbrauch sank dadurch erheblich. Zahlte Steuern und Versicherung für 75 PS. Nun gehört das Auto seine Tochter, die weiß nichts davon. Für sie gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Aber was schert mich diese Kleinigkeit, wenn unsere Oberschicht bei ein paar Millionen Euro Steuern hinterzieht.

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linzer2308 (1.643 Kommentare)
am 13.01.2011 19:52

ja,ja,der finanzminister von ÖVP und FPÖ ,so schaut bei dennen der politker der kleinen leute aus grinsen

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mitreden (28.669 Kommentare)
am 13.01.2011 12:06

die männer und frauen mit den blütenweißen westen:
grasser und seine kumpel
westentaler und seine kumpel
haider und seine kumpel
meinssdorf und seine kumpel
auer-welsbach und seine kumpel
elsner und seine feinde
eder und ihre gönner
bandit-ortner und ihre gönner
....ich könnte bis am abend so weiterschreiben...

lauter hochanständige leute, die absolut in jeder hinsicht integer sind.

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( Kommentare)
am 13.01.2011 10:50

Was erlaubt sich eigentlich die Staatsanwaltschaft ?
Grasser, den besten Finanzminister aller Zeiten, Steuerhinterziehung, dubiose Stiftungskonstrukte etc. zu unterstellen ?

Da könnte er doch nicht eine Sekunde mehr in die lieben Äuglein seiner Fiona blicken, sich nicht mehr in der Seitenblicke-Gesellschaft mit der B-O treffen .......... na, das alles kann nur pure Verleumdung sein, ganz einfach Neid ........ den sich eben ein Erfolgreicher täglich verdienen muss.


Aber keine Sorge, die Untersuchungen werden einschlafen, die liebe Fiona wird ihr Herzibinki halsen und küssen und alles wird wieder gut.

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 13.01.2011 21:30

Es handelt sich hier um eine Parteipolitisch-motivierte Aktion,wobei die Jäger um nichts besser als der gejagte sind.Warum wurden Politiker vom Korruptionsparagraphen ausgenommen?Einmal dürfen sie raten...

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am 13.01.2011 08:01

supersauber, ein völlig normales 08/15-Vorgehen, no problem, daher können sämtliche Ermittlung umgehend eingestellt werden.

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Marie-Luise (2.228 Kommentare)
am 13.01.2011 07:33

Ich glaube, es gibt keinen zweiten Politiker dessen finanzielle Aktionen derart gründlich untersucht wurden und werden wie die von Grasser.
Ich finde, jeder Politiker sollte so genau unter die Lupe genommen werden.

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 13.01.2011 08:05

im Unschuldsvermutungssumpf.

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( Kommentare)
am 13.01.2011 12:26

Diesem Satz stimme ich voll zu. Immer auf Grasser herumzutrampeln, wird auch schön langsam fad. Der süffisante Ton, in dem z. B. im ORF immer auf die Unschuldsvermutung hingewiesen wird, ist widerlich. Jeder hat ein Recht darauf, erst dann verurteilt zu werden, wenn Recht gesprochen wurde - also Gerichte mit ihrer Arbeit fertig sind und nicht dann, wenn sie nichteinmal richtig angefangen haben. Das Hinhauen auf Grasser lässt irgendwie den Schluss zu, dass man von anderen Problemen ablenken will. Als ob es in Österreich nur den Grasser gäbe, der angeblich Steuern hinterzogen haben soll. Wie ist es da so mit den anderen Politikern? Werden die auch geprüft?? Und werden Prüfungen die noch gar nicht stattgefunden haben, schon veröffentlicht? Fragen über Fragen, objektiver Journalismus scheint in Österreich nicht mehr stattzufinden. Was ist mit Geschäften, die Polit-Promisöhne im Ausland so tätigen?? Kreisky jun. z. B. - darf man Denkmale nicht beschmutzen??? Der war Genosse- Ruhe in Frieden

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 14.01.2011 07:30

jetzt hast Dich als Parteiposter aber schon schwer getan noch jemand aus früheren Zeiten zu finden.
Du solltest nicht gar so weit zurück schweifen, denn wenn man nicht ganz parteiblind ist, dann weiß man, dass die großen Gaunereien erst mit Schüssel/Grasser begonnen und hoffähig wurden!

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