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Firmen gegen Shitstorm nicht gerüstet: Internet kann die Existenz gefährden

Von Josef Lehner, 20. März 2013, 00:05 Uhr
Firmen gegen Shitstorm nicht gerüstet: Internet kann die Existenz gefährden
Von Shitstorm hinweggefegt: McDonald’s-Wurstsemmel-Vergleich (Facebook) Bild: Facebook

LINZ. Soziales Netz und Bewertungsplattformen werden von den Unternehmen unterschätzt

„Shitstorm“ – ein Sturm der Entrüstung im Internet hat das Image des Ölkonzerns BP 2010 nach dem Brand der Plattform „Deep Water Horizon“ im Golf von Mexiko binnen Tagen zerstört. Oder: Erst Anfang März hat ein Meinungsvirus die Wurstsemmel-Kampagne von McDonald’s vom Positiven ins Lächerliche gedreht.

nachrichten.at interviewte den 26-Jährigen, der durch seinen Schnappschuss den Shitstorm augelöst hat. 

Der Unterschied: BP wollte die Kritik aussitzen. McDonald’s hat den Fehler sofort eingestanden und die TV-Spots sowie Großflächenplakate zurückgezogen.

Es fehle jedoch meist an der fachlichen Kompetenz in den Unternehmen, sagt Josef Altmann, Studiengangsleiter für KommunikationWissenMedien an der Fachhochschule Hagenberg: „Die Internet-Kommunikation erfordert ganz neue Berufsbilder. Eines ist der Social Media Manager.“

voestalpine hat Handbuch

Viele Manager oder Eigentümer würden zu spät und/oder falsch reagieren, wenn ihr Unternehmen, ein Produkt oder eine Person im Internet durch den Kakao gezogen werde. „In den Unternehmen ist überhaupt nicht geregelt, was dann zu tun ist“, sagt Altmann. Das dafür nötige Konzept habe etwa die voestalpine in Linz.

Die Verantwortliche für „Online und Social Media Management“, Andrea Zajicek: „Es gibt ein Manual für alle 46.500 Konzernmitarbeiter, in 13 Sprachen, wie grundsätzlich im Internet agiert und reagiert werden soll.“ Alle Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen der Konzernunternehmen wiederum hätten tiefer gehende Richtlinien. „Wir möchten das in der dezentralen Verantwortung haben“, sagt Zajicek.

Doch die Masse der Betriebe? „Wir haben klein- und mittelständische Unternehmen als Kunden, die gar nicht die Zeit haben, sich damit ausgiebig zu beschäftigen“, sagt der Innviertler Berater Heinz Brückl, der die Firmen bei ihrem Social-Media-Auftritt unterstützt. Das Internet verlange nach permanenter Präsenz und rascher Reaktion, nicht erst „wenn eine Bewegung in Gang gekommen ist, die nicht mehr kontrollierbar ist.“ Viele Konsumenten stützten sich heute auf Bewertungsplattformen. Darauf sei zu achten: „Die Firmen wissen aber oft nicht einmal, was über sie kommuniziert wird.“

Wenn sich ein böses Virus über ein Unternehmen im Netz verbreitet hat, sei es eigentlich zu spät, sagen die Experten. „Man muss im Vorfeld agieren und seine Inhalte auf Angriffspunkte checken“, sagt Brückl. Das vermeide in 99,9 Prozent der Fälle Probleme.

Es beginnt mit Ausbildung

Josef Altmann setzt ganz am Anfang an: Ausbildung von Experten für die Präsenz im Internet allgemein, auf Social Media im Besonderen: „Da ist ein Defizit. Das können die Wenigsten.“ Seine Studenten würden in Kommunikationswissenschaften ebenso geschult wie in „journalistischer Schreibe“, in Pädagogik und Didaktik. Es sei ein interdisziplinäres Studium von Sozialwissenschaften und Informationstechnologie. Es gehe primär auch nicht darum, Schaden zu reparieren, sondern eine positive Web-Präsenz aufzubauen: Wie soll etwas formuliert und wo positioniert werden? Dann könne ein Virus segensreiche Kraft entfalten. So hat der Wiener Firma Niemetz heuer ein „süßer Internetsturm“ (vorerst) das finanzielle Überleben gerettet. Allerdings war das nicht geplant, sondern die Dynamik des Internets trat eigenmächtig die Lawine los.

 

Tipps gegen Shitstorm

Grundsätzlich: Jedes Unternehmen sollte firmeninterne Richtlinien haben, wie es mit Social Media umgeht: Wer, was, wann, wo...? Das beginnt beim aktiven Auftreten im Netz. In einem Notfall sollte nicht Ratlosigkeit herrschen, sondern alle sollten wissen, wer auf ein negatives Virus wie zu reagieren hat.

Regelmäßig: Die Reaktionen der Internet-Gemeinde auf Aktivitäten des Unternehmens sollten regelmäßig beobachtet und ausgewertet werden.

Im Notfall: „Möglichst schnell auf möglichst viele Kommentare sachlich reagieren“, rät Heinz Brückl. Bei extremer Unsachlichkeit Postings stoppen. Wenn ein Fehler gemacht worden ist, dann diesen eingestehen und im Sinne der Kundenkritik reagieren (Beispiel: McDonald’s stornierte Wurstsemmerl-Vergleich). Aussitzen gelingt meist nicht.

 

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49  Kommentare
49  Kommentare
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( Kommentare)
am 20.03.2013 13:45

Wusste gar nicht das es das Wort gibt! Hoffe ich bin jetzt nicht in die Sch... getreten!

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kleinemaus (2.531 Kommentare)
am 20.03.2013 13:21

Ebenso Scampi. Laut ORF Hompage heute, die neueste Betrugsmasche.
Also wird es Zeit für den nächsten facebook storm.

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chilipeppers (2.374 Kommentare)
am 20.03.2013 12:46

ausgesetzt zu sein, stimmt ebenso bedenklich; die ansprüche werden stetig "seichter" !

resumè: 3 x darf geraten werden warum ?...

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kleinemaus (2.531 Kommentare)
am 20.03.2013 12:25

und belügen ist in vielen Bereichen vorbei und das ist gut so.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 20.03.2013 13:14

na na no net gaunz ....
siehe die heutige problematik in Zypern wo alles lüg und betrug ist ...

und das erwähnte Shitstorm findet doch seit dem WE statt weil sich alle länder europa über sparanlagen verteidigen müssen das jedoch von der bevölkerung nicht mehr glaubhaft ist ... zwinkern

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Gugelbua (31.656 Kommentare)
am 20.03.2013 11:17

"Shitstorm" müßte ja bei allen Werbungen aufkommen, oder denken die Menschen gar nicht mehr mit. Über den Unsinn der uns da vermittelt wird. zwinkern

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marchei (4.369 Kommentare)
am 20.03.2013 11:46

" ... wäscht weisser als weiss" wie geht das?
oder
"reinigt ohne zu schrubben", einfach draufsprühen, abspülen und es glänzt wie neu...
Wers glaubt, glaubt wohl auch noch an den nun bald wieder eierlegenden Osterhasen.

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zappo1410 (18.016 Kommentare)
am 20.03.2013 11:02

ist geil..... zwinkern immerschön auf die fresse !

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thehypercritics (892 Kommentare)
am 20.03.2013 10:59

dass Kritik an einem Unternehmen in Form eines Shitstorms als Virus bezeichnet wird.

Ich finde, eine Shitstorm ist eines der wenigen Mittel, die den Konsumenten bleiben, sich zu wehren.

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flooh (1.236 Kommentare)
am 20.03.2013 11:15

Das Problem dabei ist aber auch, dass ein Shitstorm das Image des betroffenen Unternehmens jedenfalls zerstören kann, egal ob es gerechtfertigt ist oder nicht. Wenn 10.000 von 8 Mio Österreichern einen Shitstorm veranstalten und der Rest eigentlich anders denkt, kann die andersdenkende Meinung trotzdem stark in Mitleidenschaft gezogen werden, obwohl das Unternehmen vielleicht gar nichts dafür kann.

Ein Shitstorm ist für mich vergleichbar mit Mobbing, nur im größeren Rahmen. Auch beim mobben wird eine schlechte Meinung von jemand anderem verbreitet. Man denke etwa, wenn jemand einen Fehler macht (macht ja jeder mal), dann wird bei der einen Person das eher als Bagatelle gesehen, beim anderen heißt es dann "das hab ich ja schon immer gesagt", nur zweiteres geht meistens im Großen Rahmen herum im Unternehmen.

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thehypercritics (892 Kommentare)
am 20.03.2013 11:30

Mit kalkulierten Forschungs- und Marketingmaßnahmen sollen die Konsumenten bestmöglich ausgenommen werden.

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thehypercritics (892 Kommentare)
am 20.03.2013 12:14

http://www.sueddeutsche.de/geld/studie-zu-elektrogeraeten-geplanter-verschleiss-ist-ein-massenphaenomen-1.1628942

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kleinemaus (2.531 Kommentare)
am 20.03.2013 13:17

Man versucht fast immer dem Kunden was überteuert anzudrehen, was er garnicht braucht.
Viele werden mit Süßholzgeraspel über den Tisch gezogen traurig

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( Kommentare)
am 20.03.2013 10:45

ihres vertrauens gewidmet ... oder war`s doch was ganz anderes?

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xing (354 Kommentare)
am 20.03.2013 09:41

Als Firma brauche ich nur hochbezahlte Rechtsanwälte und "Social media Manager" und ich stehe trotz Korruption und Umweltvernichtung (siehe BP) oder Täuschung (siehe McD) immer gut da??! Soll das die Botschaft sein? Was wird unserer Elite eigentlich vermittelt? Haben Werte, Umweltschutz, Moral und Ethik ausgedient???

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 20.03.2013 13:44

Yep!!

Die heutige "Nehmergeneration" beweist das Alltäglich!

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alterego (858 Kommentare)
am 20.03.2013 09:37

ist scheinbar auch Herr Lehner davon überzeugt, daß "Meinungsmache" nur den Medien überlassen bleiben darf.

In diesem Zusammenhang hätte ich gerne die Frage beantwortet, warum man auf der Startseite Schwedenbomben der Fa. Nimetz mit "Shitstorm" in Verbindung bringt?
An dem kleinen Nachsatz im Artikel kann es ja nicht liegen! (Nur um der faulen Ausrede vorzubeugen)

Hier zeigt sich die Art wie von manchen Redakteuren geistiges shitstorming so subtil betrieben wird, das durch ein Hintertürchen immer eine Rückzugsmöglichkeit bleibt. (Ich hab doch gar nichts gesagt - Das Foto war gerade verfügbar - oups, ein Irrtum)

Solche Ausreden brauchen wir nicht!
Bleiben sie bei ihrer Berichterstattung und Bildauswahl seriös Herr Lehner!

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alterego (858 Kommentare)
am 20.03.2013 09:40

wurde das Bild geändert
Schnell reagiert, aber der Schaden ist ja auch schon angerichtet.

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( Kommentare)
am 20.03.2013 08:51

an`s licht gezerrt ...

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 20.03.2013 08:25

Jetzt fürchten wir uns aber alle, hui wui.

Man soll nicht alles glauben was in der Zeitung steht, den Blogs oder gar im Fernsehen und auch Meldungen am Internet muss man prüfen. Brainf**k.

APA Newsticker abschreibt ... Propagandainstrument. Ein Zeitungsartikel der nicht selbst recherchiert ist, hat keinen Informationsgehalt. Er füllt die Zeitung oder die Nachrichten.

Ist aber an sich egal, man kann's getrost ignorieren. Sobald an 2 Stellen annähernd das selbe steht, teils identische Texte, kann man davon ausgehen, dass die Information eher uninteressant ist bis eher unglaubwürdig anzusehen ist.

Jede Information die für ihn selbst relevant sein könnte, gehört geprüft vom Leser.

Fernsehen sollte man vermeiden. Manipulation passiert in der Regel bei der visuellen Wahrnehmung. Das Auge kann man am leichtesten täuschen. Das ist nicht natürlich ... der Mensch wird abgerichtet darauf die verbleiben Sinne weniger zu benutzen und zu glauben was er sieht.

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michaelbunny (1.002 Kommentare)
am 20.03.2013 08:27

Sämtliche bildliche Darstellungen sind mit Vorsicht zu genießen. Das Gros ist manipuliert.

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( Kommentare)
am 20.03.2013 08:08

braucht sich nicht zu fürchten...

ganz einfach....

aber welche firma bzw. konzern hat das schon ?

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 20.03.2013 08:04

sind der beste Weg, jemandem ans Bein zu
pinkeln - ganz legal - auch Firmen gegenseitig ist möglich!

Unser Zeitgeist - ist doch was Schönes!

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Biobauer (6.015 Kommentare)
am 20.03.2013 07:57

Mc doof braucht sich jetzt wirklich nicht als Internet Opfer hinzustellen.
Die Verunglimpfung unser Metzger und Wirte in ihrer Werbung finde ich eine Frechheit.

Ich möchte mir unsere Wirtshauskultur und den Metzger im Ort nicht von einem Amerikanischen Großkonzern dessen Fleischlaibchen auf der ganzen Welt gleich grauslich schmecken, zerstören lassen

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( Kommentare)
am 20.03.2013 10:08

...ich versteh ja den Wirbel um die MC-Donalds kampagne nicht. Wenn ich mir um 1€ eine Wurstsemmel bei Fleischer oder Billa bestelle werde ich belächelt.....

Mag schon sein, dass eine Semmel vom Volumen her mehr ist als so ein Burger, dennoch stimmt die Werbung mE absolut....zumindest was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft....ich will ja auch was schmecken, nicht nur trockenen Teig runterwürgen.....und da hat der Burger die Nase vorne, wenn auch etwas kleiner, habe ich dafür Fleisch drin, kein Rädchen wurst durch das ich durchschauen kann weils so dünn ist...

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 20.03.2013 10:13

Wenn sie sich unbedingt vergiften wollen...

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( Kommentare)
am 20.03.2013 11:37

der letzte Ort wo ich mich in irgendeiner Art und Weise vergiften könnte ist Mc-Donalds. Diese Fastfoodrestaurants werden um einiges sauberer gehalten als solche kleinen Dorf-Fleischereien.

Wenn ich da (willkürlich ausgesuchter Fleischer in einer unter 3000 Einwohner-Gemeinde) über den Tresen schaue vergeht mir die Wurstsemmel sowiso schon vor dem Essen, sowas kann sich ein Mc-Donalds nicht leisten, zu groß der Druck von Oben das alles iO ist.....immerhin steht der Ruf einer Weltmarke auf dem Spiel, nicht der Ruf vom Dorffleischer, den im übernächsten Ort keiner mehr kennt und auch niemand danach kräht wenn sich die Fliegen auf dem Speck paaren im Sommer.

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 20.03.2013 13:48

Die Schachtelwirtmitarbeiter werden von vorne bis hinte, von oben bis unten kontrolliert, überwacht,....

Es gibt nur Eines, wo sich die Leute ihren Frust abbauen können.

Ob Sie's derraten????

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 20.03.2013 13:46

Sinds sicher??

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pellets (317 Kommentare)
am 20.03.2013 07:29

...kaufen wieder alle (auch die die jetzt aufschreien) ihren Hamburger bei McDonalds.
Ich glaube nicht, dass durch die "Wurstsemmel-Aktion" auch nur ein Hamburger weniger gekauft wird.

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Zaungast_17 (26.394 Kommentare)
am 20.03.2013 08:01

wenns im Gespräch bleiben!
Nachdenken ist sowieso unmodern!

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Kopfnuss (9.761 Kommentare)
am 20.03.2013 06:39

sondern die verdummte Masse, leicht manipulierbare Herdentiere.

Man sieht es ja auch hier im Forum, es reichen ein paar liebe Katzenbilder und die Aussage, jemand hätte Kinder oder Tiere misshandelt.

Keiner fragt nach der Richtigkeit der Aussagen, es wird sofort geschimpft und gehetzt. Der aggressive Zorn richtet sich oft gegen falsch Verdächtigte.

Dass so etwas dann absichtlich gegen Personen oder Unternehmen inszeniert wird, ist leider Realität. Man beauftragt jemanden, der auf diese Weise einem ungeliebten Mitbewerber schadet, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Den Rest erledigt die Herde.

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max1 (11.582 Kommentare)
am 20.03.2013 07:58

und es wird immer schlimmer.
Begonnen hat das schon lange vor dem Intenetzeitalter, damals hieß es Gerüchtebörse und der Wirtshaustisch war die Drehscheibe. Ganz besonders anfällig sind nun einmal Mütter jüngeren Alters.
Doch was soll's wir brauchen ja immer neue Berufsbilder wie ja auch der Reifenwechsler ein eigenes Berufsbild ist, das Individuum wird einfach blöder, auch das ist leider eine Folge der demokratischen Gleichmacherei.

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( Kommentare)
am 20.03.2013 08:51

demokratische "Gleichmacherei" zu tun hat, weiß leider niemand.

Der Zusammenhang passt nicht, noch die Kenntnis/das Wissen um den verfassungs- und auch menschenrechtlichen Grundsatz der Gleichheit. Dieses heißt nämlich in etwa Chancengleichheit und nicht Gleichheit im marxistischen Sinne: gleiche Frisur, gleiche Ausbildung, gleiches Outfit...

Die von Ihnen angeprangerte Gleichheit, ist nicht die demokratische Gleichheit, ja widerspricht sogar der Gleichheit bzw verstößt gegen das Prinzip der Freiheit.

Aber sonst ganz gute Anmerkung. Von dem abgesehen, weiß ich nicht warum gerade junge Mütter für die Dummheit (Nachsagerei) besonders empfänglich sind. Das wird wohl eine Frage der Bildung und nachfolgend des Wissens sein. Oder meinen Sie, dass diese Spezies eben diese Eigenschaften am wenigsten besitzt.

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( Kommentare)
am 20.03.2013 08:43

Herdeneigenschaft von 80 % unserer Bevölkerung an.

Das entspricht in etwa unserem (Ö) tertiären Bildungsgrad.

Ja, und damit ist eindeutig das Ressort Bildung in unserem Lande gefordert, nicht 80 % Nachsager von allem Blödsinn zu erzeugen, sondern die Leute zu sensibilisieren, Plausibilitätskontrollen einzu"denken"

Dies erfordert verständlicherweise eine gute Allgemeinbildung. Wenn ich Parlament nicht von Regierung unterscheiden kann und nicht weiß, dass die Polizei zur Exekutive und nicht zur Justiz gehört, tue ich mir schwer, Verstöße dahingehend zu erkennen.

Unser Schulsystem ist ein organistorisches Vollchaos. Nur änderbar durch 2/3 oder 3/4 Mehrheit (bisher durch Negierung/Sturheit der Parteien mE nicht geändert).

Angeblich leidet auch die Ausbildung von Pflichtschullehrern, die in Ö bisher ausnahmsweise auf eigenen Instituten (päd. Hochschulen) absolviert werden.

Die Gymnasien setzen ab der 5. Schulstufe auf akademisch geschulte Lehrer (an regulären Uni).

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pepone (60.622 Kommentare)
am 20.03.2013 04:48

das bestätigt meine aussagen die ich schon öfters gepostet habe : internet ist heutzutage die GEFÄHRLICHSTE WAFFE traurig

und ich finde es gut dass sich leute auf diesem sektor ausbilden lassen wie es im artikel steht ...
nichts ist gefährlicher als wenn über dich negatives gschrieben und geredet wird ohne dass du es weisst ...
siehe auch das " indierkte " mobbing im internet !

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( Kommentare)
am 20.03.2013 03:49

können nicht mehr mit Falschmeldungen und gefakten Ideologien so schnell manipulieren!

Die Nutzung obliegt eben einer Ethik, moralischen Grundlage der Glaubwürdigkeit und seriösen Auftretens.

Wer einem "Shitstorm" glaubt ohne Hintergründe zu hinterfragen ist doch nicht wirklich gefährlich für eine seriöse Firma.

Siehe Red Bull Öffentlichekitsarbeit Fäkalienangriff Erpressung!

Die Firmen können nicht mehr tun was wollen mit den Mitarbeitern usw. - die Bürger sind watching you!

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 20.03.2013 17:00

"Konzerne/Regierungen/Finanzwesen können nicht mehr mit Falschmeldungen und gefakten Ideologien so schnell manipulieren!"

Wie was??? Aber natürlich können's... oder glaubst nur "das Volk" betreibt corporate mobbing und Propaganda on-line in Social media??

It's not just "the people" watching... Corporations schauen schon längst was durch social media zum lenken und steuern ist und betreiben regelmässig propaganda und mobbing gegenseitig.

Genau wie rechtsrechte und linkslinke Organizationen ihren unfug treiben hier unter "kuschelnamen", betreiben Firmen auch alles von gezielte Werbung bis hin zur Mobbing in der Versuch, populismus und das dumme Volk zu erwecken und lenken.

Don't kid yourself. Social Media is the future of Propaganda!

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( Kommentare)
am 20.03.2013 00:13

zu haben? wer ist denn nicht "ganz" brav?

das wird sicher noch ein heidenspaß ... ein jedes verpickelte buabal kann einem - sogenannten - weltkonzern milliardenschäden zufügen ... eh voi klass, oda?

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 20.03.2013 03:32

sonst nix! Sollte Verboten werden...

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dalistift02 (5.019 Kommentare)
am 20.03.2013 07:34

Entmündigung der Bürger wieder einführen.?

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flooh (1.236 Kommentare)
am 20.03.2013 11:20

Jeder soll seine Meinung äußern dürfen. Nur: wieviele Bürger laufen einfach bei einem Shitstorm mit, ohne nachzudenken? Unmündige Bürger gibts auch bei Shitstormen genug, siehe beim "Skandal" bei der EM in Rumänien: als der eigentliche Shitstorm losging, wurde schon längst dort gegen Tierquälerei, insbesondere gegen Katzen und Hunde vorgegangen. Und dauerte auch noch lange an bzw. prangerte ein nicht-Vorgehen der Behörden an, obwohl schon längst gehandelt wurde. Warum? Weil einfach im Netz geteilt wurde, ohne nachzuschauen, ob es stimmt. Ist genauso unmündig.

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 20.03.2013 17:05

JAWOHL PEOPLE!!! Wenn's di aufregen willst, hier eine Thema wo a bisserl Mobbing in Ordnung wäre!!! Schau auf das Bild wie lebendige Hünde in heissem Fett einfach hineingeworfen werden und "rage against this machine"... es gibt auch andere Greulen als Burgers und Lebrkäse die weitaus wichtiger sind!!

http://www.change.org/petitions/stop-cooking-live-animals

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wien3 (4.596 Kommentare)
am 20.03.2013 16:52

nein... nur die Corporate "mobbing" soll aufhören. Es schadet die guten mit'n Schlechten. Stell dir vor keine kaufte Ö Wein mehr weil es einmal von a paar Winzer mit Glykol gepäntscht war. Corporate mobbing... unfair. Vote with your feet, wenn mann was nicht mag, brauch ma's net kaufen... mobbing jedoch geht viel weiter und wird öfters von den Konkurenz auch noch im hintergrund gesteuert.

Übrigens, "Shitstorm"?? REALLY?! Seit wann ist so a begriff salonfähig?? Bei Mundl vielleicht... obwohl, er würde das Englische erst gar nicht übernehmen, also nicht mal bei ihm!

Ordinäre Ausdrücke wie Shitstorm und gemma fucken sollten eigentlich aus der Sprache verschwinden wieder, ganz besonders in a Zeitung... Die Jugend kann ma eh nichts mehr sagen.

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dalistift02 (5.019 Kommentare)
am 20.03.2013 18:43

habe zu schnell geantwortet und nachher korrigiert.
Wollte so sagen, wie schnell ein falscher Eindruck
erzeugt werden kann. zwinkern)
Dies wäre aber bei einem Verbot auch nicht mehr erlaubt.
Da heißt es dann , ohne wen und aber:
Nichtwissenheit schützt vor Strafe nicht. zwinkern))

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dalistift02 (5.019 Kommentare)
am 20.03.2013 07:57

von Mobbing und da haben sie völlig recht zwinkern))

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oeggoe (17.926 Kommentare)
am 20.03.2013 08:46

Ich würd sogar begrüßen.

Lebensmittelskandale würden aufhören zu existieren, wenn danach ein Shitstorm über die Verursacher hereinbrechen würde.

Diese Firmen wären längst nicht mehr!!!

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( Kommentare)
am 20.03.2013 05:19

Vor allem zeigt es die wiedergeburt der Meinungsfreiheit!

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max1 (11.582 Kommentare)
am 20.03.2013 08:03

der Meinungsfreiheit ist normalerweise in den öffentlichen WC's zu finden. Darauf kann ich im ganz normalen Leben gerne verzichten, daher bin ich bei diesen Gesichtsbüchern und Zwitscherern auch gar nicht vertreten. In der Gosse zu leben und zu kommunizieren ist eben nicht meine art.
Auf dem Berg funktionieren die Mobiltelefone meist nicht daher habe ich dort meine Ruhe vor diesen Idioten.

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