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Ex-Generaldirektor Wagner klagt die VKB-Bank

Von Von Dietmar Mascher und Hermann Neumüller, 07. August 2015, 15:24 Uhr
Albert Wagner im OÖN-Interview Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Zwischen der VKB-Bank und ihrem langjährigen Generaldirektor Albert Wagner bahnt sich ein erbitterter Rechtsstreit an. Wagner, der im September 2014 in Peru einen schweren Bergunfall hatte und mehrere Monate rekonvaleszent war, ist von der VKB-Bank im Juli fristlos entlassen worden.

Dagegen hat Wagner nun Klage eingebracht, die auch den OÖNachrichten vorliegt. Er sagt, er wäre mit einer einvernehmlichen Lösung des Dienstverhältnisses einverstanden gewesen. Im OÖN-Interview übt er Kritik am Aufsichtsrat der VKB-Bank, von dem er enttäuscht sei. „Zuerst tut man so, als ob ich unzurechnungsfähig sei. Dann entlässt man mich. Warum? Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Meine Schuld war, dass ich vom Berg fiel“, sagt Wagner. Er hat auf gut 1,2 Millionen Euro geklagt. „Natürlich geht es mir um meine Ansprüche, aber auch um die Ehre.“
 

Bei der VKB-Bank sieht man die Sachlage anders. Man habe sich sehr um Albert Wagner bemüht und stets den Kontakt gesucht. „Aber Albert Wagner wollte nicht mit uns reden. Ich habe ihn  zum letzten Mal vor seinem Unfall 2014 gesprochen“, sagt der stv. Aufsichtsratschef Matthäus Schobesberger. „Wir haben bewusst stets mit Entscheidungen zugewartet. Aber wir müssen auch an das Wohl der Bank denken.“ Mit Aufsichtsrats-Präsident Rudolf Trauner habe es zwei Gespräche im Juni gegeben, berichten Wagner und Schobesberger übereinstimmend. Doch während Wagner behauptet, dass dabei eine einvernehmliche Lösung angestrebt worden sei, sagt Schobesberger, Wagner habe nur überhöhte Forderungen überreicht. „Daher haben wir jetzt einmal eine Entscheidung getroffen. Unsere Hand bleibt für eine einvernehmlich Lösung weiterhin ausgestreckt. Nur wird man miteinander reden müssen“, sagt Schobesberger.

Ein ausführliches Interview mit Albert Wagner und seiner Frau Susanne über den Weg zurück nach dem Bergunfall lesen Sie am Samstag sowohl in der Print-Ausgabe der OÖNachrichten als auch auf nachrichten.at.

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15  Kommentare
15  Kommentare
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realbetrachter (4 Kommentare)
am 09.08.2015 11:47

Schade, dass Albert Wagner als Vorstand seine MitarbeiterInnen auch nicht immer so behandelt hat, wie er es jetzt in eigener Sache vom Aufsichtsrat erwartet!

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Zenith (662 Kommentare)
am 07.08.2015 23:17

Also...,

der GD einer Bank ist kein Angestellter den man kündigen oder fristlos entlassen kann. Er hat einen Managervertrag, den die Eigentümer der Bank auflösen können, wenn die Funktion nicht mehr ausgeübt werden kann. Es ist überhaupt unverständlich, dass ein Mann in so einer hochverantwortlichen Stellung ans andere Ende der Welt fährt, um auf Berge zu steigen.

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strasi (4.410 Kommentare)
am 07.08.2015 22:12

Ex-Generaldirektor Wagner war selbst ein gnadenloser Chef und
Geschäfts"partner".
Ja er hatte immer sein und das Wohl der Bank im Auge.
Und jetzt?
Hat er wieder sein Wohl durch überzogene Forderungen gepflegt.
Nun ja der Aufsichtsrat muss sich um das Wohl der Bank kümmern.

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jakuzas.@ttempt (119 Kommentare)
am 07.08.2015 19:22

Ok! und jetzt soll einem der ehemalige bankster leid tun ?

pack schlägt sich, pack verträgt sich .....

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 07.08.2015 17:28

Wenn einer seiner Untergebenen vom Berg gefallen wäre, würde er wahrscheinlich im Intesse der Bank genau die gleiche Entscheidung treffen.
Wenn in Zukunft kein Nutzen für die Firma ersichtlich ist, trennt man sich eben. Trotzdem, es geht auch menschlicher.

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eulenauge (19.448 Kommentare)
am 07.08.2015 18:39

Kündigung ist nicht Entlassung - das hier war eine "Fristlose".

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 07.08.2015 19:07

Für eine "Fristlose" braucht es meist eine Verfehlung.
Dem Artikel ist keine zu entnehmen.
Viel Spass bei Gericht.

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amha (11.322 Kommentare)
am 07.08.2015 20:02

...dem Artikel ist keine zu entnehmen...? Dillo! Wozu brauchen wir noch Untersuchungen, Beweise, Zeugen, Richter? Wir urteilen künftig danach, was "Artikeln zu entnehmen ist". Das Urteil über dich fällt übrigens vernichtend aus.

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Sturzflug (6.545 Kommentare)
am 07.08.2015 21:29

Danke für den Dillo!
Das Urteil über Sie fällt übrigens vernichtend aus.

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linzerleser (3.608 Kommentare)
am 07.08.2015 17:23

Was soll die grosse Aufregung? Das ist doch in vielen Betrieben heute schon ganz normal. Fällt man wegen Krankheit länger aus ist es sehr oft Praxis dass nicht einmal von der Fa. nachgefragt wird wie es einem geht und was mit dem Mitarbeiter passiert ist und hofft dass derjenige schnellstens das Feld räumt. Kenne auch so einen Fall.

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magicroy (2.780 Kommentare)
am 07.08.2015 19:05

Ja, so ist meiner Frau auch ergangen.
Sie hatte das Pech, dass sie kurz nach ihrer Anstellung eine Lungenentzündung bekam. Nach 3 Wochen Krankenstand bekam sie das "großzügige" Angebot der einvernehmlichen Kündigung. Unter einer entsprechenden Druckausübung hat sie unterschrieben - und der Dienstgeber (eine große bekannte Handelskette) war fein raus.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 07.08.2015 15:57

Welche einvernehmliche Lösung stellen sich denn die Herren Aufsichtsräte denn vor?

Eine unberechtigte Fristlose ist doch bereits die allerbeste Ausgangsbasis für Wagner.

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( Kommentare)
am 07.08.2015 15:36

Was ist denn da los ? Gockeleien ?

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rotkraut (4.028 Kommentare)
am 07.08.2015 15:36

Vielleicht kann er sich jrtzt ein wenig vorstellen wie es ist, plötzlich den Kredit gekündigt zu bekommen, trotzdem gute Besserung.

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( Kommentare)
am 07.08.2015 15:38

das interessiert doch die selbstverliebten BanksterInnen nie und nimmer.

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