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Dänische Firma geht mit Cannabis an die Börse

Von nachrichten.at/apa, 21. September 2018, 12:12 Uhr
Rolf Steno Petersen, Chef von StenoCare in der CannTrust Cannabis Produktionsstätte in Canada.   Bild: Reuters

KOPENHAGEN. In Dänemark will erstmals in Europa ein auf Cannabis-Öl spezialisiertes Unternehmen an die Börse gehen. Der Schritt an den Kapitalmarkt in Kopenhagen soll der im vergangenen Jahr gegründeten Firma StenoCare umgerechnet 2,5 Millionen Euro in die Kasse spülen.

Damit will das Unternehmen in den Cannabis-Anbau einsteigen. "Wir brauchen unsere eigene Produktion, um die Versorgung Dänemarks und anderer europäischer Märkte sicherzustellen", sagte StenoCare-Chef Thomas Skovlund Schnegelsberg der Nachrichtenagentur Reuters. In Deutschland und anderen Ländern würden Lieferengpässe befürchtet, weil die globalen Produktionskapazitäten nicht ausreichten, um die Nachfrage zu decken. Bisher bezieht StenoCare Cannabis vom kanadischen Hersteller CannTrust.StenoCare ist das erste dänische Unternehmen, das die Erlaubnis zum Import, zur Herstellung und zum Verkauf von Cannabis-Öl auf dem Heimatmarkt erhalten hat. 

Interesse an Cannabis-Produkten steigt

Seit Anfang des Jahres ist die Produktion und der medizinische Einsatz von Cannabis in Dänemark legal, etwa zur Minderung chronischer Schmerzen bei Multiple-Sklerose-Patienten. Auch in mehreren anderen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien und Italien, sind Cannabisarzneimittel auf Rezept erhältlich. Investoren und Unternehmen sehen ein wachsendes Interesse an Cannabis-Produkten. So teilte Coca Cola diese Woche mit, die Entwicklung des wachsenden Markts mit Marihuana versetzten Getränken genau zu verfolgen.

Die StenoCare-Aktie soll ab dem 26. Oktober gehandelt werden. Gezeichnet werden können die Papiere vom 24. September bis 9. Oktober. Sie werden für 8,80 Kronen (1,18 Euro) angeboten. StenoCare kommt somit auf einen Unternehmenswert von umgerechnet acht Mill. Euro.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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Gugelbua (32.064 Kommentare)
am 21.09.2018 17:38

nicht die einzigen die mit Drogengeldern an der Börse zocken grinsen

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( Kommentare)
am 21.09.2018 16:33

Die natürliche Hanfpflanze wird in der Medizin, über Kurz oder Lang auch eine Zukunft haben. In Ländern, in welchen das natürliche, aus der Canabispflanze gewonnene Tetrahydrocannabinol(THC)und Cannabidiol(CBD)verboten sind, aber die synthetische Hergestellte gleiche Droge (Dronabinol) ist erlaubt, wird man umdenken müssen.

Paragraph 14, Abschnitt 3 der Suchtgiftverordnung erlaubt nämlich die Gewinnung der Stoffe aus dem natürlichn Hanf nicht. Warum? Der gehalt im natürlichen Hanf an diesen Schmerzdämpfenden Mitteln ist sehr unterschiedlich und kann vom Beamtenschimmel nicht genau kontrolliert werden. Was ein Beamter nicht kontrollieren kann, verbietet eben das Gesetz. Die synthetisch hergestellte Droge hat immer das gleich hohe Ergebnis.

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spoe (13.633 Kommentare)
am 21.09.2018 13:29

Natürlich gibt es auch medizinisch begründete Anwendungen, das gesamte Thema geht aber eher tendenziell in die Richtung der unterschwelligen Schönrederei von Drogenkonsum.

Es ist erschreckend, wenn man in den Toiletten von Linzer Lokalen immer häufiger die Überreste des Kokskonsums von dealendem Personal und Gästen auffindet.

Nicht nur der Konsum wird immer salonfähiger, sondern auch offensichtlicher und dreister. Bis hin zum Dealen.

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( Kommentare)
am 21.09.2018 13:32

Kokain vergleichen mit Cannabis??? Ehrlich?

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spoe (13.633 Kommentare)
am 21.09.2018 14:50

Wo wird veglichen?

Den Begriff der Einstiegsdroge und Hemmschwellenreduzierung kennt man?

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nachrichard (41 Kommentare)
am 21.09.2018 13:56

Dem Kasperl/Troll "spoe" keine Aufmerksamkeit widmen.

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spoe (13.633 Kommentare)
am 21.09.2018 14:51

Störe ich dein 'Gesundheits' Business?

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nachrichard (41 Kommentare)
am 21.09.2018 12:36

Länder in welchen Cannabis als Rauschmittel legal ist: Uruguay, Kanada, Washington, Washington D.C., Oregon, Alaska, Colorado, California, Massachusetts, Nevada, Maine. Und es werden jedes Jahr mehr werden. Die Politik spiegelt nicht mehr die Meinung der Bürger wieder. Mehr als die Hälfte der Bürger sind in den meisten westlichen Staaten für eine Legalisierung und kontrollierte Abgabe qualitätsgeprüfter Produkte. Anstatt kriminelle Banden mit Milliarden im Jahr querzufinanzieren, sollten auch die europäischen Staaten Steuern einheben, die Gefängnisse und den Rechtsapparat wie Polizisten und die Justiz entlasten. Dass heute vorwiegend stärkere Grassorten erhältlich sind, hat genau einen Grund: Es muss von den Schmugglern platzsparend transportiert werden können. Was braucht mehr Platz: 1 Flasche Schnaps oder 10 Dosen Bier? Die Erwachsene dürfen Alkohol trinken, wählen, Autofahren, Kinder kriegen, aber sie dürfen Cannabis nicht konsumieren?

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BananaJoe (139 Kommentare)
am 21.09.2018 13:16

Viele sind für eine geordnete Legalisierung, die dem Staat Steuereinnahmen lukriert und die Exekutive und Judikative entlastet.

In meiner Generation und weiteren, jüngeren ist Gras als Genussmittel angekommen. Als mündige Bürger kann auch angemessen und verantwortungsbewusst damit umgehen, leider sprechen uns unsere Regierungen aber unsere Mündigkeit ab ...

Die Argumente der alten Verweigerer schwinden - Studien haben positive Effekte bewiesen - natürlich kann Cannabis auch missbraucht werden, genauso wie alle anderen Stoffe (Alkohol, Tabak,...)
Auch die Mär der Einstiegsdroge ist, meine Meinung nach, kein Argument, ein suchtanfälliger Mensch wird immer süchtig - ganz egal nach welchem Stoff.

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( Kommentare)
am 21.09.2018 13:24

Ich würde hier nicht nur die Regierung erwähnen - solange es "manche Leute" nicht verstehen wollen, dass Cannabis keine Einstiegsdroge ist, wird sich nicht viel ändern.
Die immer wieder erwähnten Argumente wie "Einstiegsdroge" oder "macht abhängig" lassen sich auch durch Tatsachen, die das Gegenteil beweisen, nicht abwenden - und genau das wird auch hier im Forum passieren, wie bei all den anderen Artikeln auch, die dieses Thema betreffen.
Ich wünsche es niemanden, an solchen Fällen zu erkranken, wo Cannabis wirklich Linderung verschafft, ohne Nebenwirkungen wie (vergleichbare? - gibt es nicht) Medikamente.

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spoe (13.633 Kommentare)
am 21.09.2018 15:21

Mündigkeit, sieht man besonders an der Arbeitslosigkeit und den nötigen Transferzahlungen. Immer weniger Haushalte kommen ohne staatliche Zuzahlungen aus.

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nachrichard (41 Kommentare)
am 21.09.2018 15:56

Themenverfehlung

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spoe (13.633 Kommentare)
am 21.09.2018 14:53

Und als Hauptpreis kiffen sich unsere Jugendlichen die Gehirnzellen und die Denkgeschwindigkeit weg.

Irreversibel, wie die Wissenschaft eindeutig bewiesen hat.

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