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Daniel Köllerer: „Ich war das größte Arschloch auf der Welt“

Von OÖN-Sport   04. August 2022 12:20 Uhr

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Daniel Köllerer

Das lebenslang gesperrte Tennis-Ass sinniert heute im TV über sein bisher recht bewegtes Leben.

Wenige österreichische Sportler polarisierten in jüngerer Vergangenheit so sehr wie Daniel Köllerer. Der gebürtige Welser war im Oktober 2009 bis an die 55. Stelle der Weltrangliste vorgestoßen, ehe er recht tief fiel. 

Während seiner aktiven Zeit erarbeitete sich der nunmehr 38-Jährige mit Schimpftiraden und zertrümmerten Schlägern den Spitznamen „Crazy Dani“. Den Tiefpunkt erreichte er, als er 2011 vom internationalen Tennis Integrity Office nach zweijährigen Ermittlungen lebenslang gesperrt wurde. Köllerer wurde bezichtigt, drei Matches manipuliert zu haben.

Heute (Donnerstag) blickt der mittlerweile ruhiger gewordene Köllerer im TV in der Pro7-Sendung „Das große Promi-Büßen“ (20.15 Uhr) auf diese bewegte Zeit zurück. „Ich war das größte Arschloch auf der Welt“, spart der einstige Ausnahmekönner nicht mit Selbstkritik. „Dafür schäme ich mich heute zutiefst.“

Halt habe ihm der schwierigen Zeit die Familie gegeben. „Meine Tochter war mein absoluter Lebensretter. Die Kleine ist zwei Wochen nach meiner Sperre auf die Welt gekommen“, gibt Köllerer tiefe Einblicke.

Vorfall aus 2010 bei Köllerer gegen Cuevas in Szczecin:

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