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Neues Netzwerk wirtschaftsstarker Regionen in der EU

Von OÖN, 19. April 2024, 20:42 Uhr
Neues Netzwerk wirtschaftsstarker Regionen in der EU
Haberlander bei Vertragsunterzeichnung mit Partnerregionen Bild: Land/Gerstmair

ANTWERPEN/BRÜSSEL. Auftaktkonferenz in Antwerpen – Oberösterreich ist eine der zehn Gründerregionen.

Oberösterreich ist Teil eines neuen Netzwerks wirtschaftsstarker Regionen in der EU. Diese Woche fand in Antwerpen die Auftaktkonferenz der zehn Gründerregionen statt.

Dabei handelt es sich neben Oberösterreich um Flandern (Belgien), Baden-Württemberg, Sachsen, Niedersachsen (Deutschland), das Baskenland und Katalonien (Spanien), die französischen Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Hauts-de-France sowie aus Italien die Lombardei.

Gemeinsam stehe man für ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts der EU, verlauteten die Gründerregionen selbstbewusst bei der Auftaktkonferenz. Unter den Zielen, die das Netzwerk anstrebt, steht allen voran, die wirtschaftliche Versorgungssicherheit der EU im Allgemeinen und dieser Regionen im Besonderen zu stärken. Das bedeute auch Re-Industrialisierung und die Rückholung von Produktionsprozessen nach Europa.

Dazu verlangen die zehn Gründerregionen von den EU-Institutionen eine stärkere Einbindung der Regionen.

Für Medikamenten-Sicherheit

Für Oberösterreich nahm LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (VP) an der Konferenz teil. Sie hatte schon vor der Abreise nach Belgien auf einen Bereich hingewiesen, in dem Versorgungssicherheit und Eigenproduktion eminent wichtig seien – die Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion (die OÖN berichteten). "Größtmögliche Unabhängigkeit und eigene Produktionsstätten im Bereich der Medikamente sind als Lehren aus den letzten krisenhaften Jahren unerlässlich", sagte Haberlander. Sie nutzte die Reise nach Belgien auch für einen Termin mit dem österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn, dem sie dazu ein Forderungspapier aus Oberösterreich überreichte. Zudem erneuerte Haberlander die Forderung, dass auch beim Zahnmedizin-Studium eine Quotenregelung eingeführt werden müsse, um die zahnärztliche Versorgung in Österreich aufrechtzuerhalten.

Als nächster Schritt im Netzwerk sollen weitere wirtschaftsstarke Regionen auch aus dem osteuropäischen Raum (z.B.: Malopolska in Polen) eingebunden werden.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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2020Hallo (4.350 Kommentare)
am 22.04.2024 19:12

Der eine aus der LR fliegt nach China, die andere ist in Antwerpen, der Steuerzahler blecht das etwa?👎👎

Dabei gäbe es in Ehrenfeld / Ohlsdorf auch etwas zu klären bezgl. Waldrodung von denen in der LR! 🙈👎👎

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Philanthrop_1 (310 Kommentare)
am 30.04.2024 08:09

Für sinnvolles Networking lohnt sich das größtenteils schon, um europäische Wirtschaft zu stärken.

Es gibt leider zu viele Aktivitäten in der Politik, die das Gegenteil verfolgen.
Am Ende ist alles steuergeldfinanziert.

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