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Wirtschaftskrise: Was sagen die Kirchen dazu?

13. Juli 2013, 00:04 Uhr
Wirtschaftskrise: Was sagen die Kirchen dazu?
Michael Bünker Bild: nie

KREMSMÜNSTER. Müssen sich die Kirchen angesichts der Krise neu mit den sozialen Fragen auseinandersetzen?

Ja, lautete die Antwort bei der Schlussdiskussion der gestern zu Ende gegangenen Ökumenischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster. Denn das Ökumenische Sozialwort der christlichen Kirchen Österreichs, ein Meilenstein in der Kooperation der Konfessionen, wird heuer zehn Jahre alt.

„Vieles im Text ist hoch aktuell. Anderes hat sich seit 2003 verändert“, sagte der evangelische Bischof Michael Bünker. Er kündigte ab Herbst eine Neuauseinandersetzung mit dem Sozialwort an, das er als Beratung und Kritik für die Politik würdigte: „Ohne den erhobenen Zeigefinger: der Text ist auch Selbstverpflichtung der Kirchen.“

Ingeborg Gabriel, Professorin für christliche Gesellschaftslehre in Wien, forderte Widerstand gegen eine Ideologie, die Egoismus als „evolutionskonform“ und unabdingbar darstellt. Bei einer Ergänzung des Sozialworts müssten Themen wie Migration oder Europa stärker bedacht werden: Europa drifte aufgrund der Finanzkrise seit 2008 auseinander. Mit einer gemeinsamen EU-Sozialpolitik hätte man Probleme abfedern können.

Kirche muss sensibilisieren

Dass sich die moralische Sensibilität auf Finanzmärkten verflüchtige, diagnostizierte der römisch-katholische Bischof von Innsbruck Manfred Scheuer. Es fehle nicht an guten Absichten, aber die Konzentration auf Zahlen sei zu groß. Scheuer warnte aber angesichts der Vatikanbank-Affäre davor, dass sich die Kirche als schlechtes Gewissen der Wirtschaft geriere.

Die Kirchen müssten die Gesellschaft für mehr Menschlichkeit sensibilisieren – darin sah Arsenios Kardamakis, griechisch-orthodoxer Metropolit von Austria, eine Aufgabe in der Krise. (nie)

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18  Kommentare
18  Kommentare
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nirwana (1.129 Kommentare)
am 19.03.2014 15:15

jahrhundertelang alle Trümpfe und Gelegenheiten für eine menschlichere Welt in der Hand. Dieser Planet könnte positiv aussehen, hätte dieser Verein nicht unterdrückt, gemordet, gestohlen.... Also was will so ein Club in einer wirklichen Krise schon gestalten.
Noch immer werden diese Vereine mit Milliarden Euros gesponsert, von wem wohl, natürlich vom Volk. Ihre Steinhäuser, innen vergoldet, die keiner mehr sehen will, darf natürlich der brave Bürger noch immer bezahlen.

Alle Weltkirchen haben nur eines in ihren Köpfen: "Re(gier)en und Gier nach Macht und Geld. Ist schon traurig, alle, Islam, Christen, Juden haben einen gemeinsamen Urvater: "Abraham" und dennoch will jeder dieser Clubs, die eigene Wahrheit für sich beanspruchen.

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 28.11.2013 09:17

und Moscheen fördern...

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athena (3.249 Kommentare)
am 04.11.2013 17:48

in diesem sinne , steuerpflicht für kirchenbesitz!
aber es ist nichts neues dass die kirche wasser predigt und wein trinkt!

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athena (3.249 Kommentare)
am 11.10.2013 07:24

die sonderbehandlung für die kirchen ist zum kotzen!

http://www.kirchen-privilegien.at/kirchen-privilegien/steuerprivilegien/

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wickerl (2.187 Kommentare)
am 04.09.2013 22:06

Wäre ich Bischof würde ich sagen , es ist gut möglich, dass die Krise eine vorerst milde Strafe Gottes für die Einführung der Homoehe und deren steuerliche Begünstigung ist, denn sie ist , so steht es schon im Alten Testament geschrieben, dem Herrn unserem Gott ein Gräuel.

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max1 (11.582 Kommentare)
am 22.07.2013 19:28

aollen sich um das Seelenheil ihrer Schäfchen kümmern und das Jenseits pflegen.
Im Diesseits gibt es keine Zuständigkeit für sie!
Daher sollten sie einfach schweigen alles ander ist ungebetene
Einflußnahme oder anders ausgedrückt pure Manipilation für Ihre Ideen. Unser Staat ist säkular!

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reibungslos (14.281 Kommentare)
am 02.08.2013 19:17

gilt für die Kirchen auch die Meinungs- und Redefreiheit.

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athena (3.249 Kommentare)
am 19.03.2014 15:26

und zur not arrangiert man sich auch mit jedem regime. hauptsache man bleibt steuerfrei und die besitztümer vermehren sich! amen!

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milli34 (3.636 Kommentare)
am 28.11.2013 09:09

viel zu lange, mir graut vor dem religiösen verfall der gesellschaft grinsen

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nirwana (1.129 Kommentare)
am 16.07.2013 12:49

für mehr Menschlichkeit sensibilisieren,...." und dieser Gedanke brauchte 2000 Jahr um zu reifen. Naja, besser in diesem Augenblick als nie, aber ihr eigener Sumpf, hält sie gefangen!:)

Jeder Mensch muss sich selbst sensibilisieren! Dazu brauchen wir keine unnötigen Clubs, keine neuen Gurus in Weltreligionen und im politischen Ensemble. Diese Verantwortlichen sind im Sumpf stecken geblieben und wissen sowieso nicht mehr weiter, sie haben einfach den Anschluss ver(s)passt und stecken selber am meisten - tief in der eigenen Krise.
Zum Glück – für unseren Planeten – haben schon viele erkannt, dass wir integral und global sind. Wir müssen erkennen, dass wir nur durch die gegenseitige Sensibilität unserem Planeten und dadurch der Menschheit helfen können.
Integral müssen wir denken – das Bewusstsein, dass wir uns vereinigen und verbinden müssen. Bewusstseinsbildung lernt man in keiner Weltreligion, ihr Fokus ist nur darauf gerichtet, ihren Club auf Kosten anderer aufrecht zu halten.

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offline_reality (391 Kommentare)
am 13.07.2013 14:30

dumm genug, wer zu diesem thema ein statement abliefert und dumm genug, wer bei diesem wetter auch noch vor dem blechtrottel sitzt.

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reibungslos (14.281 Kommentare)
am 02.08.2013 19:19

Heute auch einen schlechten Tag gehabt?

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( Kommentare)
am 13.07.2013 12:03

Es sagte der Minister zum Bischof:

Halt Du sie dumm, ich halt sie arm.

Wie das funktioniert wußte auch schon Thomas Jefferson.

»Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen … Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, dann werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen … die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages ... ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen. Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen … , muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.« - Thomas Jefferson 1809 (dritter Präsident der USA)

Die Hauptursache für die Notwendigkeit von Steuern ist also die Tatsache, dass der Staat nicht selbst Geld schöpft sondern das Monopol der Geldschöpfung an die Privatbanken abgegeben hat.

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reibungslos (14.281 Kommentare)
am 02.08.2013 19:31

dass sich die USA im Unabhängigkeitskrieg völlig verausgabt haben (mussten nämlich viele Söldner zahlen) und daher der junge Staat in einer argen Schuldenkrise mit hoher Inflation steckte. Das, was Jefferson äußerte, entsprach damals einem realen Szenario. Die jungen USA wären finanziell beinahe gescheitert. Zum Glück war aber auch England durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg fast bankrott und konnte sich keine weiteren Abenteuer leisten.

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puschl40 (3.116 Kommentare)
am 13.07.2013 08:24

Nur ja keine Vermögenssteuer und Grundsteuer, denn sonst müssen wir auch Steuern zahlen!!!! zwinkern

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am 13.07.2013 07:04

...und Austritten selbst in einer schweren Krise. Sie genießt in Österreich Privilegien, von denen alle anderen nur träumen können!

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( Kommentare)
am 13.07.2013 06:53

ich hätte ja angenommen, wir hätten eine bankenkrise, WIR ... arbeitnehmer und steuergenötigten dauerzahler, NICHT die banken?

die gewinne ratzebutz schnabulieren, aber die zockerverluste privatisieren ... fertig ist die "mediale" wirtschaftskrise ... und manche glauben das auch noch!?

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gegenstrom (16.154 Kommentare)
am 13.07.2013 05:43

....die Egoismus als „evolutionskonform“ und unabdingbar darstellt".
Dazu müsste doch auch unser LH-Religionslehrer etwas beitragen können, wie er die Politik der VP-Kapitalistenvertreter sieht und was diese noch mit "Christlich-sozial" zu tun hat.

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