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Unverkaufte Mode darf in der EU nicht mehr vernichtet werden

Von nachrichten.at/apa, 23. April 2024, 21:20 Uhr
Diskonter Einkaufen Mode Shopping
Mit der Ökodesign-Verordnung soll Mode nachhaltiger werden. (Symbolbild) Bild: colourbox.de

STRASSBURG. Das EU-Parlament hat für eine Regelung gestimmt, wonach unverkaufte Kleidung nicht mehr vernichtet werden darf.

Auch unverkaufte Elektroartikel sollen nicht mehr zerstört werden dürfen, entschieden die Abgeordneten am Dienstag in Straßburg. Künftig könnte ein solches Verbot auch für andere Kategorien greifen.

Hintergrund ist die sogenannte Ökodesign-Verordnung. Sie schreibt vor, dass Produkte länger halten sollen, sich leichter wiederverwenden, reparieren und recyceln lassen und weniger Ressourcen wie Energie und Wasser verbrauchen dürfen.

Demnach soll es künftig digitale "Produktpässe" geben, mit denen Käuferinnen und Käufer mehr Informationen über die Nachhaltigkeit der Gegenstände bekommen sollen. Dadurch könne man die Produkte besser vergleichen und fundiertere Entscheidungen treffen, hieß es in einer Mitteilung des Parlaments.

Die EU-Staaten müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Das gilt aber als Formsache.

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26  Kommentare
26  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
2good4U (17.888 Kommentare)
am 24.04.2024 14:06

Na da hoffe ich aber, dass es dazu auch einen Plan gibt wie das vernünftig umgesetzt werden soll.
Mir fallen auf Anhieb mehrere Möglichkeiten ein diese Regelung zu umgehen.

Letzten Endes stellt sich mir die Frage, was die Unternehmen mit den unverkäuflichen Produkten machen sollen?
Recyceln ist wahrscheinlich sogar sinnvoller als ewig einlagern.

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vinzenz2015 (46.636 Kommentare)
am 24.04.2024 17:56

Sozialmärkte z.B.!!

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vinzenz2015 (46.636 Kommentare)
am 24.04.2024 17:59

Secondhand shops und caritative Einrichtungen!
Katastrophenhilfe- Organisationen im In-/ Ausland! Uvam!

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vinzenz2015 (46.636 Kommentare)
am 24.04.2024 18:05

Flohmärkte von Sozialorganisationen .....

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2good4U (17.888 Kommentare)
am 24.04.2024 14:01

Ware ist einfach viel zu billig.
Nicht unbedingt im Verkauf für den Endkunden, aber im Einkauf für Handelsketten.

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Utopia (2.682 Kommentare)
am 24.04.2024 10:59

Meine Entscheidung, ob ich ein Kleidungsstück kaufe oder nicht, hängt davon ab ob ich es brauche, ob es mir gefällt und ob der Preis stimmt.
Keine Ahnung, was irgend ein digitaler Produktpass zu meiner Entscheidung beitragen soll.

Man will uns zwingen, demnächst die Arbeitszeit zu verlängern. Irgend eine Beschäftigung wird man schon finden, um die velängerte Arbeitszeit zu füllen. Der Produktpass und das drumherum wird ein paar Arbeitsplätze schaffen und eine Menge zusätzliche Energie verbrauchen. Bin gespannt, welcher Quatsch der Obrigkeit noch einfällt um uns nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 24.04.2024 11:32

"Man will uns zwingen, demnächst die Arbeitszeit zu verlängern."

Woher stammt diese Behauptung?
Wohl etwas falsch verstanden, oder?

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linz2050 (6.643 Kommentare)
am 24.04.2024 10:57

Dann wird die Mode als schadhaft deklariert und darf weiter vernichtet werden. So einfach funktioniert es.

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2good4U (17.888 Kommentare)
am 24.04.2024 14:02

Oder man verschifft sie ins EU-Ausland und vernichtet sie dort.

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nichtschonwieder (8.732 Kommentare)
am 24.04.2024 09:03

Und was passiert dann?
Wird das unverkäufliche Gelumpe dann wieder in die dritte Welt geschickt, dass die Menschen noch ärmer werden und überhupt keine eigene Wirtschaft mehr aufbauen können?

der Kolonialismus lebt. Eine Schande.

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2good4U (17.888 Kommentare)
am 24.04.2024 14:02

Was hat es mit Kolonialismus zu tun den Menschen gratis Kleidung zu schicken?
Und wieso wird man davon ärmer?!

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jack_candy (7.954 Kommentare)
am 24.04.2024 14:24

Das hat einiges miteinander zu tun. Wenn die Menschen in einem armen Land in Afrika oder Asien kostenlose Kleiderspenden aus Europa bekommen, mag das zwar für die Empfänger ganz gut sein. Die lokalen Schneider und Kleiderhändler verlieren dadurch aber ihr Geschäft, wodurch es mehr Arbeitslose und mehr Arme gibt.

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richie (978 Kommentare)
am 24.04.2024 08:57

Im Prinzip sind eigentlich die Konsumenten gefragt.
Da wird billiger Ramsch bestellt, teilweise oder komplett wieder zurückgeschickt.
Was man behält, wird nach 2x tragen weggeschmissen.

Und wer bezahlt's?
Natürlich der Konsument: Billigstherstellung, Transport, Logistik, Lieferung, Rücksendung, Verarbeitung, etc.
Wer glaubt, das kostet uns Konsumenten nichts, weil wir z.B. für die Rücksendung nix zahlen, hat nix verstanden.
Die ganzen Händler und Zwischenhändler zahlen ganz sicher nicht drauf!

Im Endeffekt ist billig dann ziemlich teuer - auch wenn man die Umweltbelastungen einbezieht!

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 24.04.2024 08:10

Unverkauft gilt nicht für Rückläufer?

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pellets (318 Kommentare)
am 24.04.2024 07:24

Dann wird es halt außerhalb der EU vernichtet.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 24.04.2024 08:09

Oder fällt vom LKW.

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Linz2013 (3.348 Kommentare)
am 23.04.2024 21:57

Das ist wieder mal ein gutes Beispiel, welche Vorteile die EU bietet. Nur ein großer Wirtschaftsraum schafft es, Standards zu setzen.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 24.04.2024 08:11

Mag man glauben.

In der Praxis werden dann die Waren wieder ins Herkunftsland zurück geschickt und dort vernichtet.
Wird in Summe teurer und der Umwelt hilft es sicher nicht!

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Linz2013 (3.348 Kommentare)
am 24.04.2024 08:15

@Alfred_E_Neumann, können Sie Quellen nennen? Woher haben Sie diese Info?

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 24.04.2024 09:15

Benutzen Sie doch endlich einmal Ihren eigenen Hausverstand!

Bezüglich Quellen: schauen Sie, wie man es bei den großen Versandhändlern mit Rückläufern seit Jahren macht und was gewisse rechtliche Sanktionen daran geändert haben.

Schauen Sie, wie viel alte Autos und Elektroschrott nach Afrika exportiert werden, weil es hier zu teuer ist oder zu viele Restriktionen und Umweltauflagen gibt.

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nichtschonwieder (8.732 Kommentare)
am 24.04.2024 11:23

linzerl...
Sie veruchen auch alles schönzureden.

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Joob (1.393 Kommentare)
am 23.04.2024 21:41

Höchste Zeit dass dieser sinnlosen Ressourcenvernichtung Einhalt geboten.

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AloisScharler (1 Kommentare)
am 23.04.2024 21:43

nicht nur das fair Trade für alle Menschen wäre schon längst überfällig

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 24.04.2024 08:14

Theoretisch ist das so, wie viele der praxisfernen EU-Bestimmungen aus dem parteipolitischen Elfenbeinturm der abgehobenen EU-Vertreter.

In der Praxis läuft vieles aber anders.

Die Waren werden ganz einfach zum Hersteller zurück geschickt oder exportiert und dann vernichtet.
Extrakosten, und die Politik rechnet mit ihrer eigenen Statistik, weil in der EU nichts mehr "vergeudet" wird. In Summe stimmt diese Rechnung genau so wenig wie viele bisherigen (wie die CO2-Einsparungen).

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vinzenz2015 (46.636 Kommentare)
am 23.04.2024 21:34

Suuuuuper!!!

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Flachmann (7.233 Kommentare)
am 24.04.2024 21:14

Haben`s ihre Pulverl vergessen?

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