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Teilweiser Schengen-Einlass für Rumänien, Happy End noch offen

02. April 2024, 16:41 Uhr
Schengen Air
 Der rumänische Innenminister Catalin Predoiu und Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) Bild: (APA/HELMUT FOHRINGER)

BUKAREST/SOFIA/SCHWECHAT. Am Ostersonntag sind Rumänien und Bulgarien dem europäischen Schengen-Raum teilweise beigetreten, Einreisekontrollen im Flug- und Schiffsverkehr fallen für ihre Bürger seither weg.

Dementsprechend freudig gaben sich Innenminister Gerhard Karner und sein rumänischer Amtskollege Catalin Predoiu am Dienstag am Flughafen Wien-Schwechat. Wann die Grenzkontrollen auch zu Land wegfallen werden, bleibt aber weiter ungewiss. Optisch am Thema, präsentierten sich die beiden Innenminister nach einem Arbeitsgespräch vor den einladend grün blinkenden Passkontroll-Automaten des Flughafens – bis auf einen gesperrten, was aber vermutlich nicht programmatisch, sondern technisch bedingt war.

Karner, der seinem rumänischen Kollegen nach dessen Worten in den letzten Monaten "nicht nur Kollege, sondern auch Freund" geworden ist, betonte ebenfalls die "vielen gemeinsamen Interessen", über die man "bestens abgestimmt" sei. Dass es trotzdem keinen Zeitpunkt einer vollständigen Integration der beiden Staaten in das Schengen-Grenzregime zu nennen gibt, hängt laut dem Innenminister auch nicht an bilateralen Problemen. Ganz im Gegenteil, bemühte Karner einmal mehr das Sprachbild vom "kaputten" EU-Asylsystem, das man so nicht erweitern könne: "Wir haben Rumänien und Bulgarien immer als engen Partner gesehen, wenn es darum geht, Druck auf die EU-Kommission zu machen, das System zu verbessern. Und es beginnt zu greifen", verwies Karner auf Zusagen über erhöhte EU-Mittel für den Außengrenzschutz und Aufstockungen des Frontex-Personals.

Status "sehr wohl verdient"

Predoiu präsentierte sich als Pragmatiker: "Rumänien ist nicht der erste Staat, der dem Schengenraum schrittweise beitritt – wenn ich mich nicht irre, ist auch Österreich in dieser Lage gewesen." Tatsächlich erfolgte auch für Österreich zuerst der Wegfall der Personenkontrollen bei Binnenflügen und erst in der Folge schrittweise der Abbau der Grenzkontrollen zu Italien und Deutschland.

Rumänien habe sich den nunmehrigen Status "sehr wohl verdient", zeigte sich der Minister selbstbewusst. Man habe in den vergangenen Monaten den Schutz der Grenzen verstärkt und "hunderte Millionen in den Außengrenzschutz investiert" - mit dem Ergebnis, dass die illegale Migration über die serbisch-rumänische Grenze "auf praktisch Null gesunken" sei, sagte Predoiu. Die endgültige Entscheidung über die vollinhaltliche Schengen-Integration sei letztlich eine politische - "aber die Politik bezieht sich immer auf die Wirklichkeit - und die Wirklichkeit ist nicht immer leicht zu managen."

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1  Kommentar
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zlachers (7.907 Kommentare)
am 02.04.2024 17:47

Was haben diese Langfinger was die anderen nicht haben?

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