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Putin verhandlungsbereit? China und Russland für Einigung in Ukraine-Krieg

Von nachrichten.at, 16. Mai 2024, 17:53 Uhr
Wladimir Putin bei seinem Treffen mit Xi Jinping
Wladimir Putin bei seinem Treffen mit Xi Jinping Bild: APA/AFP/POOL/SERGEI BOBYLYOV

PEKING. Russlands Präsident Putin hat am Donnerstag einen zweitägigen China-Besuch angetreten.

Wladimir Putins erster Auslandsbesuch nach seiner Wiederwahl führte am Donnerstag  zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach China. Nach einem Treffen mit Pekings starkem Mann, Xi Jinping, sagte dieser: "Beide Seiten sehen eine politische Einigung als den richtigen Weg, um die Ukraine-Krise zu lösen." China hoffe, dass Frieden und Stabilität in Europa bald wiederhergestellt seien. Peking sei bereit, eine konstruktive Rolle dabei zu spielen. Die chinesisch-russischen Beziehungen würden zum Frieden beitragen: Die Beziehungen zwischen China und Russland seien "nicht nur im grundlegenden Interesse der beiden Länder", sondern auch "förderlich für den Frieden", die Stabilität und den Wohlstand in der Region und der Welt.

Der Kremlchef dankte China für Initiativen, die zur Lösung des Konflikts in der Ukraine beitragen. Die Chinesen hatten vor mehr als einem Jahr bereits einen Zwölf-Punkte-Plan zur Lösung des Konflikts vorgelegt. Allerdings blieben die Vorschläge vage und stießen deshalb auf internationale Kritik.

Bereits kurz vor seiner Ankunft in China hatte Putin in einem Interview mit Chinas amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua erklärt, der Kreml sei zu Verhandlungen über den Konflikt in der Ukraine bereit. "Wir sind offen für einen Dialog über die Ukraine, aber solche Verhandlungen müssen die Interessen aller Länder berücksichtigen, die in den Konflikt involviert sind, einschließlich unserer", zitierte Xinhua den russischen Präsidenten. Verhandlungen seien von russischer Seite nie abgelehnt worden.

Friedenskonferenz mit China?

Für die Friedenskonferenz in der Schweiz, an der Russland nicht teilnimmt, hat Peking bisher nicht zugesagt. Wegen der guten Beziehungen und dem Einfluss auf Moskau gilt China als entscheidender Teilnehmer. Russland dürfte daran aber wenig Interesse haben.

Putin sagte im Gespräch mit Xi, beide Länder verfügten über eine solide Grundlage in der praktischen Zusammenarbeit. Der Kremlchef erklärte, dass der bilaterale Handel im Jahr 2023 um fast ein Viertel auf umgerechnet 208 Milliarden Euro angestiegen sei.

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16  Kommentare
16  Kommentare
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2good4U (17.939 Kommentare)
am 17.05.2024 12:53

"Die Lüge ist die einfachste Form der List".

Langsam sollten wir wissen, dass das was Putin sagt, und dass was er tut, zwei verschiedene Dinge sind.

Putin weiß, dass der Westen sich einen Frieden wünscht.
Und daher ist es ein leichtes uns etwas vorzumachen, was wir gerne glauben würden.

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nichtschonwieder (8.856 Kommentare)
am 17.05.2024 12:04

Dass China und Russland gemeinsam an einer Friedenslösung arbeiten, pass natürlich gar nicht in die Pläne anderer "demokratischen" Staaten.

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Paul44 (964 Kommentare)
am 17.05.2024 13:56

@nichtschonwieder, ist ein Putin-Troll, der selbst von übelster Täter/Opfer-Umkehr nicht zurückschreckt.

Füttert diesen Troll nicht!

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nichtschonwieder (8.856 Kommentare)
am 17.05.2024 19:05

Pauli...
Dir fällt nichts anderes ein als diesen Schwachsinn.

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Paul44 (964 Kommentare)
am 17.05.2024 11:56

Das Bild sagt eh schon alles: wir stehen vor einer Zeitenwende.

China und Russland wollen eine neue Weltordnung. Diktaturen, die auch vor Kriegsverbrechen nicht zurückschrecken.

Ukraine ist leider nur ein Schritt auf dem Weg zu ihrem Ziel.

Es liegt an uns - dem Westen - ob China und Russland ihr Ziel erreichen.

Wenn wir Russland jetzt nicht in der Ukraine stoppen, wird das weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Weltordnung, unsere Demokratie und unseren Wohlstand haben.

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GunterKoeberl-Marthyn (18.005 Kommentare)
am 17.05.2024 10:21

Ich bitte um Nachhilfe und ersuche, wer mir sagen kann, welches Land, welche den Krieg und Überfall auf ein anderes Land begonnen hat, dieses auch gewonnen hat! Darum ist ja der Geschichtsunterricht so wichtig und ich kann sogar deutlich sagen, wo so manche Diktatoren in Geschichte gefehlt haben, so war der kleine Adolf in der Schule krank gemeldet, als man die Napoleon Feldzüge durchgenommen hat und da könnte ich Seiten füllen, aber dieser Satz alleine genügt! Die Diktatoren im Westen haben zweimal Moskau angegriffen und verloren, jetzt greift Moskau an und verliert, es kann nicht anders sein, so ist eben der Verlauf der Geschichte! Wie edel aber sich die Russen gegen Napoleon gewehrt haben, sie haben Moskau freigegeben, einen Rückzug gestartet und damit gewonnen und dann haben sie ihn mit voller Kraft aus dem Land gejagt! Wichtig dabei, es sind immer Diktatoren welche die Menschen auf beiden Seiten missbrauchen und das wollen wir nicht, deshalb wurde die EU zum Frieden gegründet!

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JuliusRom (92 Kommentare)
am 16.05.2024 22:00

Das sind keine sogenannten Staatsbesuche, sondern Befehle zum Rapport von Machthaber Xi an Putin. Meistens nach Nukleardrohungen des Kremls gegen den Westen kommt so ein Rapport. Glaubt denn wirklich irgendjemand, Xi würde sich "Sein Spielzimmer EU" von Putin zerstören lassen.

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Bergbauer (1.798 Kommentare)
am 16.05.2024 19:54

Zusammenfassend muss man sagen, dass all das was die "putinversteher" vorhergesagt haben, eingetreten ist. Ein irrwitzig unrealistischer kriegsverlauf (Die Ukraine gewinnt die Ostukraine und die Krim in einer Offensive zurück) ist selbstverständlich nicht eingetreten. Zigtausende Ukrainer haben ihr Leben verloren. Schuld ist jetzt natürlich Westeuropa, das zu wenig Kriegsmaterial geliefert haben soll, das ist natürlich auch nur eine weitere Dolchstoßlegende. Natürlich ist Russland der Aggressor, aber die Geschichte dahinter kann man nicht so ignorieren, wie es das ukrainische-Nato Narrativ getan haben. Und mit Lügenpropaganda hat man am Ende des Tages, wenn sich die Nebel lichten, wieder viele Menschen an die Rechtsparteien verloren

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Linz2013 (3.374 Kommentare)
am 17.05.2024 08:14

@Bergbauer, egal wie die Vorgeschichte war: niemand darf einen suveränen Staat überfallen und dort massenhaft Kriegsverbrechen begehen.

Wir haben die UN-Charta, Völkerrecht, ... das alles hat Russland missachtet.

Was wäre es für eine Welt, wenn sich niemand mehr daran hält? Es wäre dann das "Recht des Stärkeren". Wollen wir das?

Das China nun Russland offen unterstützt zeigt, um was es wirklich geht: die neuen Diktatoren wollen wie Welt beherrschen und den Westen zerstören. Die Ukraine ist nur ein Schritt dazu.

Wenn wir jetzt nicht dagegen halten, wird es sehr ungemütlich für uns.

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Bergbauer (1.798 Kommentare)
am 17.05.2024 09:18

Ich glaube, es ist an den Ukrainern, zu entscheiden ob sie weiterkämpfen oder einen Frieden wollen. Ein Kampf bis zum letzten Ukrainer kann nicht unsere Devise sein. Dass die Ukraine massive Schwierigkeiten bei der Rekrutierung neuer Kräfte hat ist evident. Aber Demokratie ist in der Ukraine derzeit nicht geplant. Oberst Markus Reisner hat schon vor einem Jahr offen gesagt: Es gibt 2 Narrative. Ein russisches und ein ukrainisches. Die Wahrheit liegt dazwischen.
Und Russland wollte, will und kann Europa nicht erobern. Aber Europa wird wirtschaftlich ohne Russland niedergehen. Das war auch von Amerika so gewollt. Und die sagenhaften Bodenschätze der Ostukraine werden sich halt nun russische Oligarchen krallen und nicht ukrainische Oligarchen gemeinsam mit den Amerikanern.

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Linz2013 (3.374 Kommentare)
am 17.05.2024 09:58

@Bergbauer, Sie sprechen da Putin-Propaganda nach. Diese konzentriert sich in den letzten Tagen auf die verschobenen Präsidentschaftswahlen.

Nicht vergessen: das ukrainische Kriegsrecht sieht es vor, Wahlen bis nach dem Krieg zu verschieben. Macht ja auch Sinn, oder?

Die Ukrainer stehen voll hinter dem Abwehrkampf. Sie verteidigen sich aus eigenem Willen heraus. Niemand zwingt die Ukraine dazu.

Auch Russland hat massive Schwierigkeiten, Nachschub an Soldaten und Waffen zu besorgen. Deswegen müssen sie auf Gefängnisinsassen zurückgreifen und locken ausländische Gastarbeiter ins Land und schicken sie dann an die Front.

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Bergbauer (1.798 Kommentare)
am 17.05.2024 10:10

Die Ukrainer stehen voll hinter dem Abwehrkampf, aber vorne an die Front wollen sich immer weniger hinstellen. Und schon gar nicht in eine Offensive, wo sicher ist, dass mindestens jeder 2. Infanterist seinem Herrgott gegenübertritt.

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nichtschonwieder (8.856 Kommentare)
am 17.05.2024 19:06

Und wieso sind dann so viele - gerade Männer im besten Kampfalter - abgehauen?

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Berkeley_1972 (2.325 Kommentare)
am 16.05.2024 18:29

Ein Verhandlungsfrieden wäre wichtig - ob Putin nicht einen Diktatsfrieden anpeilt, sei einmal dahin gestellt

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DerSchlaueDet (92 Kommentare)
am 16.05.2024 18:22

"Für die Friedenskonferenz in der Schweiz, an der Russland nicht teilnimmt, hat Peking bisher nicht zugesagt."

Man sollte anmerken, dass Russland nicht eingeladen ist. 😉

Dieser Art der Manipulation hilft niemandem am Ende.

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Linz2013 (3.374 Kommentare)
am 17.05.2024 08:16

@DerSchlaueDet, das ist keine "Manipulation", sonder wurde in Qualitätsmedien stets angeführt.

Intention der Friedenskonferenz ist es, dass man sich auf Standpunkte einigt, die dann einen Friedensprozess mit Russland ermöglichen sollen.

Das werden zig verschiedene Länder teilnehmen. Klar, dass die sich mal sammeln müssen und sich auf einen Standpunkt und eine Strategie einigen müssen.

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