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Mit "Odysseus" gelang USA erste private Mondlandung

24. Februar 2024, 00:04 Uhr
Mit "Odysseus" gelang USA erste private Mondlandung
Mitglieder des Scorpius-Teams beobachteten live die Landung des Raumfahrzeugs "Odysseus" auf dem Mond. Bild: APA/AFP/DAVID SWANSON

HOUSTON. Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist eine kommerzielle Landung auf dem Mond geglückt. Der Lander "Nova-C" der US-Firma Intuitive Machines setzte in der Nacht auf Freitag in der südlichen Region des Erdtrabanten auf, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Es ist die erste – wenn auch unbemannte – US-Mondlandung seit den legendären Apollo-Missionen vor 52 Jahren.

"Heute sind die USA zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert auf den Mond zurückgekehrt", sagte NASA-Chef Bill Nelson und sprach von einem "Triumph". Zum ersten Mal "in der Geschichte der Menschheit" habe zudem ein privates Raumfahrtunternehmen erfolgreich eine Mondmission "gestartet und geleitet".

"Wirklich bemerkenswert"

Auch der Grazer Weltraumforscher Günter Kargl sprach von einem "sehr wichtigen Schritt". Es werde oft unterschätzt, wie "hart" es auch im Jahr 2024 ist, eine autonome weiche Landung auf dem Mond hinzubekommen. Auch der aus Österreich stammende ESA-Chef Josef Aschbacher kommentierte die Landung mit: "Wirklich bemerkenswert!"

Die sechseckige Sonde "Nova-C" steht in einem Krater nahe dem Südpol des Mondes. Intuitive Machines teilte mit, die Sonde mit dem Spitznamen "Odysseus" habe wie geplant senkrecht aufgesetzt und sei funktionsfähig: Nach einer "Fehlerbehebung bei der Kommunikation" mit dem Lander habe das Kontrollzentrum bestätigt, "dass Odysseus aufrecht steht und mit dem Senden von Daten beginnt", erklärte das Unternehmen im Onlinedienst X (vormals Twitter).

"Odysseus" war vor einer Woche an Bord einer SpaceX-Trägerrakete vom US-Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Transportmittel war eine "Falcon 9"-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Milliardär Elon Musk.

Im Mondkrater Malapert A, der 300 Kilometer vom Südpol des Mondes entfernt ist, soll die Sonde nun eine Woche lang unter anderem Temperatur- und Strahlungsmessungen sowie Bodenuntersuchungen vornehmen. Ziel der Mission ist es, in dem Gebiet die Voraussetzungen für bemannte Mondmissionen zu erforschen.

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