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Hamas feuert erstmals seit Monaten Raketen auf Großraum Tel Aviv

26. Mai 2024, 14:20 Uhr
Massenproteste in Tel Aviv Bild: APA/AFP/JACK GUEZ

TEL AVIV. Erstmals seit vier Monaten hat die islamistische Terrororganisation Hamas erneut Raketen auf den Großraum Tel Aviv gefeuert.

Im Stadtzentrum von Tel Aviv waren mehrere Explosionen zu hören. In mehreren Städten im Großraum der Küstenmetropole gab es Raketenalarm. Der militärische Hamas-Arm, die Kassam-Brigaden, reklamierten die Angriffe für sich. Zwei Frauen wurden nach Angaben von Sanitätern leicht verletzt, als sie in Schutzräume eilten.

Nach israelischen Militärangaben wurden acht Raketen aus der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens auf die israelische Küstenmetropole abgefeuert. Mehrere Geschosse seien von der Raketenabwehr abgefangen worden, teilte die Armee mit. Zuletzt war Tel Aviv am 29. Jänner mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen worden.

Massenproteste gegen Regierung am Samstag

In Israel ist es erneut zu Massenprotesten gegen die rechtsreligiöse Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu gekommen. Laut der Zeitung "Times of Israel" forderten regierungskritische Demonstranten am Samstagabend an mehreren Orten in Israel den Rücktritt von Netanyahu, vorgezogene Wahlen und eine Einigung über die Freilassung der von der islamistischen Hamas festgehaltenen Geiseln. In Tel Aviv kam es bei einer Kundgebung mit 80.000 Menschen zu Festnahmen.

80.000 Menschen gingen in Tel Aviv auf die Straße. Bild: APA/AFP/JACK GUEZ

Wie auf Pressefotos zu sehen ist, ging die Polizei mit Wasserwerfen gegen die Demonstranten vor. Eine von ihnen hatten Medienberichten zufolge per Sitzstreiks wichtige Verkehrsverbindungen Tel Avivs blockiert. Die Teilnehmerzahl war von den Organisatoren mit 80.000 angegeben worden.

Auch an anderen Orten, darunter Jerusalem, Haifa, Caesarea und Rehovot, sei es zu Protesten gekommen. Die Demonstranten warfen Netanyahu vor, vor dem beispiellosen Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober im israelischen Grenzgebiet Warnungen ignoriert zu haben. Zudem machten sie ihn für das Schicksal der noch mehr als hundert Geiseln in der Gewalt der Hamas verantwortlich. Wenn die Regierung jetzt keine Einigung über eine Freilassung der Geiseln erziele, "wird Israel letztendlich gezwungen sein, den Krieg ohne die Rückkehr der Geiseln zu beenden", zitierte die Zeitung eine Angehörige der Entführten.

Die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas, bei denen Ägypten, Katar und die USA vermitteln, waren vor zwei Wochen nach mehrtägigen Gesprächen in Kairo und Doha in eine Sackgasse geraten. Medienberichte zufolge könnten sie möglicherweise in der kommenden Woche "auf der Basis neuer Vorschläge" wiederaufgenommen werden. Das hätten die Unterhändler der USA, Israels und Katars am Freitag in Paris besprochen, hieß es.

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