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Erstmals Gaza-Hilfsgüter über Hafen von Ashdod abgewickelt

Von nachrichten.at/apa, 17. April 2024, 21:21 Uhr
Israel Gaza
    Bild: Afp

GAZA. Erstmals seit der Öffnung des Hafens von Ashdod in Südisrael für Hilfslieferungen in den Gazastreifen sind Hilfsgüter für das Küstengebiet über den Hafen abgewickelt worden.

Acht Transporter mit Mehl seien dort kontrolliert und dann in den Gazastreifen gebracht worden, teilten Israels Armee sowie die für Kontakte mit den Palästinensern und humanitäre Hilfe zuständige israelische COGAT-Behörde am Mittwochabend mit.

Die Lkw des Welternährungsprogramms (WFP) seien allerdings über den Grenzübergang Kerem Shalom im Süden in das Küstengebiet gefahren - nicht über Erez im Norden des Gazastreifens, dessen Öffnung Israel ebenfalls jüngst angekündigt hat. Kerem Shalom wird schon länger für Hilfslieferungen genutzt.

Der Schritt sei "Teil der neuen Phase der humanitären Kampagne Israels", sagte ein Sprecher der COGAT-Behörde am Mittwoch in einer Videobotschaft. Die Abwicklung der Hilfsgüter über den Hafen von Ashdod bedeute eine zusätzliche Route für die humanitäre Hilfe für den Gazastreifen. Zudem sei damit ein weiterer Kontrollpunkt für die Hilfen geschaffen worden. Israel inspiziert aus Angst vor Waffenschmuggel alle Hilfstransporte, ehe sie in das palästinensische Küstengebiet einfahren dürfen.

Die USA hatten angesichts der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen jüngst ihren Verbündeten Israel zur raschen Ausweitung der humanitären Hilfe für die Zivilbevölkerung aufgefordert. Das israelische Kriegskabinett beschloss daraufhin Anfang April, den Grenzübergang Erez sowie vorübergehend den Hafen von Ashdod für Hilfslieferungen zu öffnen.

Der Grenzübergang Erez würde eine einfachere Versorgung der besonders von Lebensmittelmangel betroffenen Zivilbevölkerung im Norden ermöglichen. Dieser neue Zugang soll israelischen Angaben zufolge den Druck auf den bestehenden Übergang Kerem Shalom verringern. Es gab am Mittwoch keine Angaben dazu, wann Erez für Hilfslieferungen geöffnet werden könnte.

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1  Kommentar
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Klettermaxe (10.765 Kommentare)
am 18.04.2024 08:20

Das Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Es hat nichts mit dem momentanen Krieg zu tun.
Aber Krieg gibt es im Gaza ständig.

Seit die Hamas im Gaza die Macht durch einen blutigen Bürgerkrieg erklommen haben, blockieren die islamistischen Fanatiker ähnlich wie die Taliban den Fortschritt und Rechte der Frauen mittels religiös extremistischer Ansichten und Forderungen.

Dass man die Hamas als Befreier feiert, baut auf sehr viel Unwissen und Wegschauen.
Ähnlich wie in Afghanistan.

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