Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

"Die Menschheit ist zu einer Massenvernichtungswaffe geworden"

Von nachrichten.at/apa, 07. Dezember 2022, 16:11 Uhr
INDIA-SOCIETY-ANIMAL
Die 15. UN-Artenschutzkonferenz (COP15) sucht nach Zielen, um die Biodiversität auf der Erde zu erhalten. Bild: APA/AFP/Biju Boro

MONTREAL. Um die unwiederbringliche Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosystemen zu verhindern, müssen die Delegierten aus fast 200 Ländern bei der 15. UN-Biodiversitätskonferenz ein historisches Abkommen schließen.

Damit ist die UN-Biodiversitätskonferenz COP15 im kanadischen Montreal am Mittwoch mit einer gewaltigen Aufgabe gestartet. Die Konferenz sei "unsere Chance, diese Orgie der Zerstörung zu stoppen", hatte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag erklärt.

Durch ihr unkontrolliertes Wirtschaftswachstum sei "die Menschheit zu einer Massenvernichtungswaffe geworden". Das Ziel der Delegierten ist der Abschluss einer globalen Vereinbarung, um dem Artensterben bis 2050 wirksam Einhalt zu gebieten. Umweltorganisationen vergleichen das erhoffte Abkommen in seiner Bedeutung mit dem Pariser Klimaschutzabkommen. "Um unser lebenserhaltendes System auf der Erde zu sichern, müssen wir den Schaden an der Natur auf Null reduzieren", sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström.

Eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht

Die Zeit drängt: Schätzungen zufolge sind derzeit etwa eine Million der mutmaßlich acht Millionen Tier- und Pflanzenarten auf der Erde vom Aussterben bedroht. In den vergangenen 500 Jahren sind bereits allein 680 Wirbeltierarten für immer verschwunden und in den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Artensterben massiv beschleunigt.

Es geht in Kanada unter anderem um die Renaturierung zerstörter Ökosysteme, weniger Pestizideinsatz und weniger Plastikmüll. Wie beim Klimaschutz sollen alle Staaten auch für den Schutz der Biodiversität nationale Strategie- und Aktionspläne (NBSAP) vorlegen. Diese sollen dann auf Grundlage der Berichte des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) regelmäßig nachgebessert werden.

Doch nach drei Jahren zäher Zwischenverhandlungen zur Vorbereitung der COP15 bleibt eine Einigung ungewiss, da es noch etliche Streitpunkte gibt. Nur in fünf von mehr als 20 Punkten konnte bisher eine Einigung erzielt werden. "Wir haben nur noch wenige Tage, um entschieden zu handeln", sagte die Chefin des UN-Umweltprogramms (Unep), Inger Andersen, am Dienstag. Die Leiterin des Sekretariats der UN-Konvention für Biodiversität, Elizabeth Mrema, rief die Teilnehmer zu "Flexibilität, Kompromiss und Konsens" auf.

Mehr zum Thema
Globaler Vertrag gesucht: "Bei Schutz der Artenvielfalt rennt die Zeit davon"
OÖNplus Außenpolitik

Globaler Vertrag gesucht: "Bei Schutz der Artenvielfalt rennt die Zeit davon"

LINZ / MONTREAL. Die 15. UN-Artenschutzkonferenz sucht ab morgen, Mittwoch, in Montreal verbindliche Ziele, um die Biodiversität der Erde zu ...

Einer der größten Streitpunkte ist die Finanzierung. Mehrere Staaten fordern, dass die reichen Länder mindestens 100 Milliarden Dollar (gut 95 Milliarden Euro) pro Jahr für den Artenschutz in Entwicklungsländern bereitstellen. Einige Länder haben sich zudem für einen Biodiversitätsfonds ausgesprochen, was die Industrieländer weitgehend ablehnen. Sie wollen stattdessen bestehende Finanzierungsmechanismen, insbesondere über die Entwicklungsbanken, verbessern.

Staats- und Regierungschefs nehmen an der COP15, die bis zum 19. Dezember dauert, überwiegend nicht teil. Die Länder werden ab dem 15. Dezember durch ihre Umweltministerinnen und -minister vertreten. Umweltorganisationen befürchten deshalb, dass nicht genug Druck hinter den Gesprächen steht und ein ehrgeiziges Abkommen ausbleiben könnte.

mehr aus Außenpolitik

"God, Guns & Trump": ein Stimmungsbild aus South Carolina

Trump gewinnt in South Carolina - Haley kämpft weiter

Österreich sagt Ukraine "unerschütterliche Solidarität" zu

Weißrusslands Diktator feiert einen "großen Sieg"

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

14  Kommentare
14  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
supercat (5.157 Kommentare)
am 07.12.2022 19:38

Der Mensch zerstört in seiner Gier und Macht zunehmend den Planeten Erde mit all seinen Lebewesen.

lädt ...
melden
Aubergineur (632 Kommentare)
am 08.12.2022 10:08

Es liegt an unserem Wirtschaftssystem das auf unendliches Wachstum setzt an das wir uns klammern weil es alternativlos scheint, diese verlangt um weiter bestehen zu können immer mehr von allem. Mehr Konsum und damit mehr Ressourcen an Mensch (händeringend Zuwanderung) und Material (Naturzerstörung).
Mit der Entdeckung der Kohle vor 150 Jahren hat dieser Wahnsinn in der Menschheitsgeschichte langsam begonnen, mit dem Verbrennen von Erdöl seit etwa 100 Jahren aber massiv an Fahrt aufgenommen.
Und jetzt sind wir in eine Phase eingetreten in der diese Zerstörung durch Wachstum die menschliche Existenz bedroht. "Glücklircherweise" erst in den Teilen der Welt die scheinbar weit entfernt von uns sind.

lädt ...
melden
benzinverweigerer (14.598 Kommentare)
am 07.12.2022 16:46

Wann ist er das geworden?
Ist er das nicht von Anfang an?
Also ca. seit 2 Millionen Jahren?
Kommt der Mensch überhaupt von der Erde?

Hab da mal ein plausibles Sciencefiction-Buch gelesen, mit einer völlig stringenten Story, dass der "Mensch" vom Mars und einem zerstörten Planeten stammen.
hahaha!

Aber zum Thema:
Unsere Vorfahren waren keine Betatests.
Sie entwickelten sich nicht in eine bestimmte Richtung, sondern überlebten einfach als Australopithecus oder Homo erectus.
Und kein einzelner Wesenszug, den sie erwarben, war ein Wendepunkt, denn es ist nichts unvermeidlich an dem Ergebnis: dem Werkzeug machenden, Steine werfenden, Fleisch und Kartoffeln essenden, höchst kooperativen, anpassbaren, großhirnigen Killeraffen, der wir sind.
Und die Evolution geht weiter.

Wir sind Killeraffen, von Anbeginn an.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 07.12.2022 18:49

Es gibt tatsächlich viele Forscher die behaupten daß die Außerirdischen die Menschen auf die Erde gebracht haben, und daß der Mensch selbst auch ein Außerirdischer wäre.
Das kann aber nicht stimmen: weil dann hätte die Außerirdischen zuerst sich und dann die Planeten erschaffen sollen, und das wäre unmöglich, auf welchen Planeten hätten denn die außerirdischen gewohnt wo es noch keine Planeten gab? ( sie hätten in dem Weltall schweben müssen ) ist aber auch unmöglich… und das die Planeten aus dem nichts entstanden sind =von nichts kommt nichts…

Außerdem ist das alles so intelligent gemacht, die Erde in genau dem richtigen Abstand zu Sonne steht damit es überhaupt Leben darauf geben kann. usw.usw. Das können nicht alles Zufälle sein, da steckt schon jemand sehr sehr weiser dahinter, und das ist Gott, den Gott ist Geist und nur ihm ist es möglich das alles zu erschaffen, inklusive Sie, und sie können drauf vertrauen weder ein Außerirdischer noch ein Nachfahre von irgendeinen Affen

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 07.12.2022 19:06

zu sein.

lädt ...
melden
benzinverweigerer (14.598 Kommentare)
am 07.12.2022 20:50

Nimmte man die Bibel wortwörtlich, landet man bei Gentechnik, Raumfahrt, usw.
"Nach seinem Ebenbild erschaffen", Henochs Himmerfahrt... usw.
Siehe Däniken.
Vor etwa 50.000 Jahren passierte etwas.
Ob zufällig oder nicht bleibe dahingestellt.
Die am längsten bestehende Rasse war Homer Erectus, der schaffte 2 Millionen Jahre.
Der Homo Sapiens Sapiens schaffte bisher 200.000 Jahre, davon erst die letzten 50.000 Jahre mental wesentlich höher begabt als Schimpansen.
Erst seit 10.000 Jahren sind WIR die letzte verbliebene Homo-Rasse.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 08.12.2022 07:40

Die Bibel hat ja kaum ein Mensch von vorne bis hinten gelassen,Niemand! Selbst die die behaupten es jeden Tag zu lesen,haben dieses Buch nicht ganz gelesen,und das was sie gelesen haben wahrscheinlich auch nicht komplett verstanden.Weil sich das jeder so richtet wie er‘s braucht. Ein Bibel Vers kann mehre Seiten lang sein, und wird von dem meisten auf das abgekürzt was ihnen am besten gefällt, und bei den Leuten die sowieso an Gott glauben reicht es wenn sie nur den Satz gelesen haben, ich habe den Menschen nach meinen Ebenbild erschaffen, und sie stellen Gott nicht in Frage sondern glauben ihm. Andere die sowieso nicht glauben, stellen dann alles in Frage, und versuchen sich die Welt anders zu erklären. Aber sie finden eh keine wirkliche Wahrheit, wahrscheinlich weil die Wahrheit rein ist und lässt sich von betrübten Geistern nicht finden. Und jeder der sich für so gescheit hält das er die Wahrheit eh kennt kann ja nicht offen sein für Gott und weiß dann alles immer besser wie Sie.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 08.12.2022 08:01

Und Sie haben sich aus dem selben Quellen dazu entschlossen an den Homer Erectus und Homo Sapiens zu glauben, aus dem Sie glauben zu wissen das es keinen Gott gibt!
Aber wissen Sie dann was es vor diesen Gestalten (wenn sie überhaupt existierten)schon alles gab und was sie dazu brachte ein Mensch zu werden.Für sie ist ein Mensch nur ein höher entwickelter Affe. Aber er kann nicht mal die Affen selbst ganz verstehen. Außerdem wenn das so wäre müssten auch alle Tiere die es heute gibt aus irgendwelchen unteren Arten primitiverer Tiere durch die Evolution entstanden sein,weil sonst stellt sich die Frage,wer hat sie denn so erschaffen wie sie heute sind. Sind sie denn auch von Weltall (Urknall) einfach so auf die Erde gefallen, oder gab es da doch, eine andere Ursache dafür das es sie gibt.Und nach ihrer Theorie müsste es die Welt unendlich lange schon gegeben haben,weil es dauert sicher Billionen von Jahren das ein höheres Lebewesen aus einen
andern sehr viel einfacheren entwickelt.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 08.12.2022 08:09

Der Mensch müsste also, für eine Kuh einen Pferd einen Affen usw. erst ihre Existenzen ergründen, aus welchen niedrigeren Arten sind sie dann auf die Welt gekommen, wenn er seine Theorie der Menschen stammt von Affen ab, bestätigen will.
Weil sonst sind das alles nur Spekulationen die mit nix beweisbar sind und die die Bibel nicht widerlegen sondern nur noch glaubhafter machen!

lädt ...
melden
Aubergineur (632 Kommentare)
am 08.12.2022 10:17

Aber erst mit der beginnenden Mechanisierung vor etwa 150 Jahren, hat der Mensch Werkzeuge in der Hand welche alles Leben auf der Welt unwiederbringlich schädigen und zerstören können. Vor dieser Zeit hatte das Tun des Menschen, als Jäger und Sammler der er nun mal ist, nur geringe Auswirkungen auf den Planeten.
Jetzt ist unsere Existenz nur noch existenzbedrohend für Alles.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 08.12.2022 11:40

Ja! Und dafür muss sich der Mensch bald auch von der Erdoberfläche schleichen!
Selbst Schuld würd ich sagen!

lädt ...
melden
Rapid09 (2.601 Kommentare)
am 08.12.2022 14:17

@Zlacherl
Warum selbst schuld? Deinen langen Ausschweifungen zufolge muss es doch Gottes Wille sein wenn sich die Menschheit ausloescht.

lädt ...
melden
zlachers (7.828 Kommentare)
am 08.12.2022 15:56

Nein! Das ist des Menschen
(freier)Wille! Gott hat damit nichts zutun!

lädt ...
melden
Gugelbua (31.633 Kommentare)
am 07.12.2022 16:21

Der Mensch wird nicht nur heute als Waffe mißbraucht
und seine Reproduktion ist grenzenlos

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen