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Biden: Israel hat Waffenruhe über Ramadan zugestimmt

Von nachrichten.at/apa, 27. Februar 2024, 07:29 Uhr
Joe Biden
Joe Biden Bild: (APA/AFP/MANDEL NGAN)

NEW YORK. Israel hat nach den Worten von US-Präsident Joe Biden zugestimmt, sich während des muslimischen Fastenmonats Ramadan nicht an Kämpfen im Gazastreifen zu beteiligen.

Der Ramadan beginnt am Abend des 10. März und endet am Abend des 9. April. Israel habe sich auch verpflichtet, die Evakuierung der Stadt Rafah an der Grenze zu Ägypten zu ermöglichen, bevor es seinen Kampf gegen die Hamas dort verstärke, sagte Biden in einem Interview des Senders NBC. Eine Waffenruhe könne auch im Prozess hin zu einer Zwei-Staaten-Lösung helfen und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien beitragen, fügte der Staatschef hinzu.

Biden beklagte zudem die hohe Zahl der getöteten Palästinenser und fügte hinzu, dass Israel Gefahr laufe, die Unterstützung der ganzen Welt zu verlieren, wenn es so weitermache. Das Interview wurde am Montag aufgezeichnet und am Dienstag ausgestrahlt. Zuvor hatte sich Biden am Montagabend (Ortszeit) beim Eisessen in New York auf eine Frage der anwesenden Presse mit Blick auf eine baldige Feuerpause zwischen Israel und der militanten Palästinenserorganisation Hamas im Gaza-Krieg optimistisch gezeigt. "Mein nationaler Sicherheitsberater sagt mir, dass wir nahe dran sind", sagte er. Noch sei man nicht am Ziel. "Ich hoffe, dass wir bis kommenden Montag eine Waffenruhe haben werden", sagte Biden.

Die USA sind eng mit Israel verbündet. Die US-Regierung verhandelt seit Wochen über eine erneute Feuerpause, die unter anderem die Freilassung aller Geiseln ermöglichen soll. Ob die internationalen Vermittler bis zum Beginn des muslimischen Fastenmonats am 10. März einen solchen Deal aushandeln können, ist jedoch ungewiss. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die schwierigen Verhandlungen nicht vorankommen. Die israelischen Fernsehsender Channel 12 und Kan zitierten Beamte, denen zufolge ein von den Vermittlern Ägypten, Katar und USA vorgeschlagener Verhandlungsrahmen weiterhin nicht mit den Forderungen der Hamas vereinbar sei.

Waffenruhe vorgeschlagen

Die Hamas wiederum bezichtigte Israel, eine Blockadehaltung an den Tag zu legen. Die Hamas hat einem Insider zufolge im Rahmen der Gespräche in Paris über eine Waffenruhe einen Entwurf erhalten, der eine 40 Tage dauernde Aussetzung aller militärischen Einsätze vorsieht. Zudem sollen israelische Geiseln gegen in Israel einsitzende palästinensische Gefangene ausgetauscht werden, und zwar im Verhältnis eins zu zehn, sagte ein hochrangiger Insider, der den Gesprächen nahesteht, der Nachrichtenagentur Reuters. Im Rahmen der vorgeschlagenen Waffenruhe würden Krankenhäuser und Bäckereien im Gazastreifen repariert werden und täglich 500 Lastwagen mit Hilfsgütern in das Gebiet fahren, hieß es.

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10  Kommentare
10  Kommentare
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hbert (2.295 Kommentare)
am 28.02.2024 21:01

Wäre schön, aber wurde das auch von Israel bestätigt - oder kommen die wieder mit irgendwelchen obskuren Ausreden, dass man es doch nicht machen kann - ist ja dann wieder eine Restrukturierungsphase für Hamas.
Dafür bauen sie einen Betonzaun rund um Gaza.
In ihrem Zynismus, der anscheinend dem Zionismus geschuldet ist, übertreffen die Israelis sogar Putin.
Die Hamas darf man nicht wie die Ukraine unterstützen, aber die Zivilbevölkerung in Gaza!
Israel baut keine eigenen Vernichtungslager, dafür werden sie vertrieben und zusammengepfercht, ausgehungert und anschließend doch bombardiert.
Man muss auch mit Tyrannen Gespräche führen, aber wieso gibt es noch keine Embargos für israelische Produkte? UNO-Resolutionen sind dieser ultra-rechten Regierung so etwas egal, solange sie Geld und Waffen aus Amerika bekommen!

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hbert (2.295 Kommentare)
am 28.02.2024 21:48

Fehler in meinem Kommentar: den Grenzzaun baut anscheinend Ägypten - so hilft man sich unter "Brüdern".
So wird ET zum MIttäter Israels - oder ist es doch ein Schutz, um die Israelische Destabiliserung anderer arabischer Länder zu verhindern - ich weiß es nicht.

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Paul44 (883 Kommentare)
am 28.02.2024 09:27

Die Hamas könnte die Geiseln freilassen und der Krieg sofort wäre beendet.

Aber das Leid der Zivilbevölkerung ist Teil des Drehbuchs der Hamas. Die Hamas benutzt die Palästinenser als Werkzeug. Sie kämpft nicht für die Palästinenser, sondern einziges Ziel ist es, Israel auszulöschen.

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nichtschonwieder (8.245 Kommentare)
am 27.02.2024 20:19

Abwarten!

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vinzenz2015 (46.146 Kommentare)
am 27.02.2024 15:51

Das hat der Biden gut gemacht!!

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Philantrop_1 (172 Kommentare)
am 27.02.2024 08:13

Waffenruhe i. d. Ukraine geht wohl nicht, weil der Biden-Clan selber big business dort macht...

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DonMartin (7.488 Kommentare)
am 27.02.2024 09:26

Waffenruhe geht dort aus einem anderen Grund nicht: denn diese würde wieder eine Seite zu ihrem Vorteil nutzen.

Man hat es mit den Minsker Abkommen vor vielen Jahren schon einmal probiert. Daran erinnert sich offenbar niemand mehr aus dem Westen.

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vinzenz2015 (46.146 Kommentare)
am 27.02.2024 15:50

Hamas mit dem Agressionskrieg Putins zu vergleichen ist schon seltsam politisch uniformiert!

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nichtschweiger (5.814 Kommentare)
am 27.02.2024 12:40

Was soll man von jemanden erwarten der nicht einmal weiß wie man den Nick, den er/sie sich gewählt hat, richtig schreibt. Da können ja die meisten Kommentare auch nur Unsinn sein!

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Paul44 (883 Kommentare)
am 28.02.2024 09:25

@Philantrop_1, hören Sie auf, hier Fake News zu verbreiten

Mittlwerweile ist bekanntgeworden, dass der Hauptzeuge seine Anschuldigungen gegen Biden erfunden hat und im Auftrag Russlands gearbeitet hat.

"Ex-FBI-Informant soll Korruptionsvorwürfe gegen Hunter Biden erfunden haben"

https://www.welt.de/politik/ausland/article250121240/Hunter-Biden-Ex-FBI-Informant-soll-Korruptionsvorwuerfe-erfunden-haben.html

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