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An Bayerns Schulen wird das Gendern verboten

Von nachrichten.at/apa, 05. Dezember 2023, 15:21 Uhr
Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Bild: Sven Hoppe (dpa)

MÜNCHEN. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will künftig das Gendern in Schulen und in Behörden des Freistaats verbieten. "Für Bayern kann ich sagen: Mit uns wird es kein verpflichtendes Gendern geben.

Im Gegenteil: Wir werden das Gendern in Schule und Verwaltung sogar untersagen", sagte der CSU-Chef am Dienstag in seiner ersten Regierungserklärung in der neuen Legislaturperiode im Landtag. Binnen-I, Unterstrich, Gendersternchen und Co. werden in Deutschland kontrovers diskutiert.

In einigen deutschen Bundesländern gelten bereits wie von Söder in Bayern angepeilte Verbote oder es gibt Bestrebungen danach. So werden beispielsweise an Schulen in Sachsen und Sachsen-Anhalt Sonderzeichen für eine geschlechtsneutrale Sprache abgelehnt. In Sachsen werden Paarformen wie Schülerinnen und Schüler und geschlechtsneutrale Formen wie Lehrkräfte oder Jugendliche empfohlen. Genderformen werden etwa in Aufsätzen als Fehler markiert. Sachsen-Anhalts Bildungsministerium untersagt an seinen Schulen zwar die Nutzung sogenannter Gender-Sternchen und ähnlicher Konstruktionen, lässt den Lehrkräften bei der Bewertung von Schülertexten aber Spielraum.

In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gibt es keine Gender-Verbote. Das Bildungsministerium in Düsseldorf verweist aber auf die Vorgaben aus dem Landesgleichstellungsgesetz, wonach grundsätzlich eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden ist. So soll geschlechtsneutral oder in Paarformen, also weiblich und männlich, formuliert werden. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält nichts vom Gendern im Klassenzimmer, auch wenn die dortigen Beurteilungs- und Korrekturrichtlinien für Abschlussprüfungen laut Kultusministerium keine Aussagen zum Thema enthalten.

Der Deutsche Lehrerverband lehnt das Gendern durch Lehrerinnen und Lehrer unterdessen ab. Lehrkräfte sollten sich im Unterricht "an das amtliche Regelwerk halten und nicht vorgesehene Schreibungen unterlassen", sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, im April der Deutschen Presse-Agentur. Bei Schülern sollten sie allerdings "tolerant und zurückhaltend" sein, wenn diese in Aufsätzen und Klausuren "nichtamtliche Genderschreibweisen" verwendeten.

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17  Kommentare
17  Kommentare
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snooker (4.409 Kommentare)
am 06.12.2023 10:44

Habe Söders Regierungserklärung zufällig gehört. Und bin positiv beeindruckt.

Die Unkultur des Genderns sollte sich (hoffentlich) selbst wieder abschaffen.

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cenodoxophylax (353 Kommentare)
am 06.12.2023 09:57

Wie schön, da geht es Herrn Söder und seinen Sympathisant/innen gleich wieder besser. Pfleget euren Testosteronspiegel weiter, bravo!

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t.a.edison (2.454 Kommentare)
am 06.12.2023 13:04

CENODOXOPHYLAX
Entweder erwähnen Sie auch Östrogen - oder Sie gendern Testosteron. Sonst ist es irgendwie falsch......
bezogen auf "Sympathisant/innen"

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Libertine (5.311 Kommentare)
am 06.12.2023 08:40

Verbieten ist etwas zu hoch gegriffen, aber zu einem Gebot soll es auch nicht per Zwang werden. Unser neues "Zadicgesetz" wäre etwas, was man kippen sollte, denn das hat mit unserem Sprachgebrauch nicht viel zu tun, Gesetze sollten aber verständlich sein. Da sollte sogar die sprachliche Gleichberechtigung hinten anstehen.

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kamayr (123 Kommentare)
am 06.12.2023 19:08

Stimme Ihnen zu. Unsere Justizministerin hat ja sonst keine Probleme!

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nichtschonwieder (7.469 Kommentare)
am 05.12.2023 20:08

Bravo! Sofort auch in Ö einführen!

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hbert (2.256 Kommentare)
am 05.12.2023 20:00

Wahre Worte - endlich mal ein Politiker, der echt Farbe bekennt.
Es sind nicht die wirklichen Probleme, aber durch die bisherige Gangart werden die vorhandenen Probleme sicher nicht kleiner.
Es sei zu hoffen, dass Söder durchhält und die neue (eigentlich alte) Idee so wieder Eingang im Denken der Politiker findet.
Viele Ideen der Grüninnen, die so unbedarft von den Etablierten übernommen wurden (damit die Grüninnen auch etwas zu sagen hatten?), führen definitiv zu einem Rückschritt in der Bevölkerung!

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ch-innviertel (84 Kommentare)
am 05.12.2023 16:04

Ich bin schon lange dafür, dass Bayern wieder zu Österreich gehören soll .........
Schön langsam muss der ganze Schwachsinn ja wieder ein Ende haben.
Sehr gut Hr. Söder.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.685 Kommentare)
am 05.12.2023 18:30

Wir treten das F-lastige I/4tel gerne wieder an Bayern ab.

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Automobil (2.089 Kommentare)
am 05.12.2023 20:47

NEUJAHRSUNGLUECKSSCHWEINCHEN

Angst vor der nächsten Wahl?
Wenn deine Grünen gscheite Arbeit geleistet hätten, würden sie nicht so unbeliebt dastehen - ganz einfach!

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Alsdann (145 Kommentare)
am 06.12.2023 09:51

Aha Leute die einen nicht passen die treten wir ab! eine vielleicht nicht ganz demokratische Einstellung!
Überdenken sie Ihre Aussagen, oder meinen Sie das ernst?

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kamayr (123 Kommentare)
am 06.12.2023 19:10

Bitte nicht! Das Innviertel soll zu Bayern kommen.

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heidelinder (43 Kommentare)
am 05.12.2023 15:54

👍👍👍😊😊, gute Idee

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rudolfa.j. (3.582 Kommentare)
am 05.12.2023 15:46

Gute Idee, soll man auch bei einführen, diesen Unsinn abzustelen

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2good4U (17.221 Kommentare)
am 05.12.2023 15:44

Nichts spricht gegen eine Anrede wie "Sehr geehrte Damen und Herren".
Aber jedes Wort zu gendern ist Blödsinn.
Jeder der der deutschen Sprache mächtig ist weiß zudem, dass das generische Maskulinum ohnehin geschlechtsneutral ist.
Nur ein paar Dauerempörte, welche ohnehin immer das Haar in der Suppe suchen, stören sich daran.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.685 Kommentare)
am 05.12.2023 18:32

Wir können jedes gerade Jahr gerne das generative Femininum verwenden und damit auch die Herrn der Schöpfung mitmeinen...

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2good4U (17.221 Kommentare)
am 05.12.2023 20:43

Klar, und jedes zweite Jahr heißt es dann "der Sonne" und "die Mond", damit alle zufrieden sind.

Dieses Gendern ist nur der Beweis dafür wie dekadent unsere Gesellschaft bereits ist.

Manchmal wäre es einfach besser Leuten mit derartigen Ideen zu erklären, dass es keine Sau interessiert und dass sie sich einen anderen Lebenssinn suchen sollen.

Da geht es nur um die Selbstverwirklichung einiger narzisstischen Individuen. Gendern hat keinerlei Nutzen und macht viele Texte schlichtweg unlesbar.

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