Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

Video: Hier explodiert die "Starship"-Riesenrakete

Von nachrichten.at/apa, 20. April 2023, 16:31 Uhr
US-SPACE-SPACEX-STARSHIP
"Starship" Bild: PATRICK T. FALLON (AFP)

AUSTIN/WASHINGTON. Das größte jemals gebaute Raketensystem "Starship" ist bei seinem ersten Testflug wenige Minuten nach dem Start auseinandergebrochen.

Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk bewertete den Test trotzdem als Erfolg. Der Technologie-Milliardär plant schon den nächsten Versuch. "Glückwunsch an das SpaceX-Team für einen aufregenden Teststart von Starship!", schrieb er auf Twitter. "Wir haben für den nächsten Teststart in einigen Monaten viel gelernt." Im Video sehen Sie den Start und die Explosion:

Die größte und leistungsstärkste jemals gebaute Rakete hatte wie geplant vom SpaceX-Weltraumbahnhof Starbase in Boca Chica im US-Staat Texas abgehoben. Etwas mehr als drei Minuten nach dem Start geriet die 120 Meter hohe Rakete aber ins Schlingern und explodierte. Zu diesem Zeitpunkt hätte sich die erste Antriebsstufe namens "Super Heavy" von der Raumfähre lösen sollen.

SpaceX betont: "Rakete erfolgreich abgehoben"

SpaceX sprach von einem "schnellen ungeplanten Auseinanderbrechen vor der Stufentrennung". SpaceX-Ingenieurin Kate Tice sagte, die Rakete habe erfolgreich von der Startrampe abgehoben. Das sei es, worauf SpaceX gehofft habe. Musk selbst hatte im Vorfeld des Testflugs von einem "sehr riskanten Flug" gesprochen: "Wenn wir weit genug von der Startrampe kommen, bevor etwas schief läuft, dann würde ich das glaube ich als Erfolg ansehen. Sie soll nur nicht an der Startrampe explodieren."

"Als wenn der Flugtest nicht schon aufregend genug gewesen wäre, gab es ein rasches ungeplantes Auseinanderbrechen des 'Starship' vor der Trennung der Stufen", hatte SpaceX per Kurznachrichtendienst Twitter unmittelbar nach der Explosion mitgeteilt. "Bei so einem Test hängt der Erfolg davon ab, was wir lernen, und der heutige Test wird uns dabei helfen, die Zuverlässigkeit von 'Starship' zu verbessern", hieß es weiter. Das Team werde die Daten des Tests nun ausgiebig auswerten und auf einen nächsten Teststart hinarbeiten.

Der Chef der US-Raumfahrtbehörde NASA, Bill Nelson, gratulierte ebenfalls. "Jede große Errungenschaft der Geschichte hat ein gewisses kalkuliertes Risiko gebraucht, denn mit großem Risiko kommen große Belohnungen. Wir freuen uns auf all das, was SpaceX lernt, zum nächsten Startversuch - und darüber hinaus."

Auch von der anderen Seite des Atlantik kam Lob: "Glückwunsch", schrieb Josef Aschbacher, Generaldirektor der europäischen Weltraumorganisation ESA, auf Twitter. "Ein beeindruckender Schritt." Der deutsche Astronaut Alexander Gerst schrieb von einem "signifikanten Ereignis für die Zukunft der Weltraumexploration". "Starship" werde Menschen weit ins All und auf den Mond bringen. "Um mit am Tisch der Weltraumnationen zu bleiben, brauchen wir EuropäerInnen ebenfalls ein Weltraum-Transportsystem für Menschen!"

US-SPACE-SPACEX-STARSHIP
Ein Screenshot zeigt die Explosion Bild: HANDOUT (SPACEX)

"Starship" war am Donnerstag in Brownsville im US-Staat Texas zunächst mit viel Feuer und Rauch von der Erde abgehoben. Wenige Minuten später - kurz vor der Trennung der beiden Raketenstufen - war dann aber auf den Live-Bildern zu sehen, wie das Raketensystem zu taumeln begann und schließlich mit Feuer zerbrach. Eigentlich hätte der Test noch rund 90 Minuten andauern und mit der Landung beider Stufen beendet werden sollen.

"Starship" - bestehend aus dem rund 70 Meter langen Booster "Super Heavy" und der rund 50 Meter langen ebenfalls "Starship" genannten oberen Stufe - soll bemannte Missionen zu Mond und Mars ermöglichen. Der erste Teststart war für Montag geplant gewesen, war dann aber wegen eines Problems mit einem Ventil auf Donnerstag verschoben worden.

Das "Starship"-System ist so konstruiert, dass Raumschiff und Rakete nach Rückkehr auf die Erde wiederverwendet werden können. Die obere Stufe war schon mehrfach alleine getestet worden, dies war aber der erste gemeinsame Flugtest des gesamten Raketensystems.

Das insgesamt rund 120 Meter lange System soll künftig weit über 100 Tonnen Ladung transportieren können. Angetrieben wird die Rakete mit 33 "Raptor"-Triebwerken, die mit flüssigem Methan und flüssigem Sauerstoff betrieben werden. Das System soll im All betankt werden können. Mit dem SpaceX-"Starship" will die US-Raumfahrtbehörde NASA Astronauten auf den Mond bringen. SpaceX hofft, eines Tages bis zum Mars zu kommen.

mehr aus Weltspiegel

Cannabis-Legalisierung in Deutschland: 8 Fragen und Antworten

17-Jähriger attackierte Mitschüler in Wuppertal mit Messer: 4 Verletzte

Badewanne auf Gleis: Geistesgegenwärtiger Lokführer verhinderte Unfall

Wie ein kleiner Ort in Frankreich Smartphones den Kampf ansagt

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

19  Kommentare
19  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
NichtVerfuegbar (209 Kommentare)
am 21.04.2023 10:35

Die ESA kann einpacken, oder der Steuerzahler blutet ewig für die EU-Polit-Egomanen. Elon Musk mit SpaceX ist auch hier Markführer.

lädt ...
melden
diwe (2.262 Kommentare)
am 20.04.2023 21:27

LOL unsere Experten für Alles haben logischerweise auch hierzu eine Meinung. Dabei lag die Chance, dass das Raumschiff den Orbit erreicht von vornherein bei Max. 50%. Und warum macht man solche Versuche? Um daraus zu lernen. Das war schon bei den ersten Dampfmaschinen, die den Leuten um die Ohren geflogen sind, so und ist bei neuen Raketentypen nicht anders.

lädt ...
melden
danke1 (589 Kommentare)
am 21.04.2023 07:04

Sollten Sie sich mit Ihrem Kommentar auf den meinen beziehen ("lernen") dann darf ich Ihnen mitteilen, dass es mir nur um die sprachliche Sorgfalt geht. Diese Art der Ausdrucksweise ist Humbug (Kauderwesch).

- "Lernen" ist immer noch abhängig von höherer Intelligenz des Menschen und von keinen konkreten Tests von Raketen.

-Die Aussage "der Erfolg des Tests ist abhängig davon, was wir BISHER gelernt haben" wäre korrekt gewesen. So zu sehen: in der Schule (Hochschule) gelernt haben, in Bezug auf den Anspruch Raketen sicher ins All zu bringen gelernt haben (den Start von Raketen zu bewerkstelligen).

-Die Aussage "Bei einem solchen Test kann der Erfolg nur daran gemessen werden, was wir daraus lernen KÖNNEN" wäre ebenfalls korrekt und verständlich (eindeutig) gewesen.

Angst muss man vor Menschen haben, die unfähig (unwillens) sind, Dinge sorgfältig auszudrücken, insbesonders dann, wenn das auch ausGESAGT wird insbesondere dann, wenn das gegenüber einer ganzen Weltgemeinschaft gesagt .

lädt ...
melden
markusde (1.912 Kommentare)
am 21.04.2023 14:20

Mahhhria die Erbsenzähler kommen.

lädt ...
melden
diwe (2.262 Kommentare)
am 21.04.2023 15:44

Plaudertasche???

lädt ...
melden
diwe (2.262 Kommentare)
am 21.04.2023 19:12

DANKE Sie halten sich entschieden für zu wichtig "...Sollten Sie sich mit Ihrem Kommentar auf den meinen beziehen..."

lädt ...
melden
kpader (11.506 Kommentare)
am 20.04.2023 21:17

Ich sehe es wie Musk.

lädt ...
melden
nixnutz (3.897 Kommentare)
am 20.04.2023 20:56

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst schrieb von einem "signifikanten Ereignis für die Zukunft der Weltraumexploration"

Ich glaube, er meinte "Weltraumexplosion" und wurde nur falsch übersetzt.

lädt ...
melden
danke1 (589 Kommentare)
am 20.04.2023 20:14

Wenn dieser Mann, Musk, wirklich so denkt, wie er schreibt, dann muss einem Angst und Bange werden, in jeder Weise . . . . . . .

"bei einem solchen Test hängt der Erfolg davon ab, was wir lernen . . . ." . . . .

etwas Derartiges nenne ich persönlich Kauderwelsch. Vielleicht können auf dieser Welt wirklich nur mehr die Schludrigsten Individuen erfolgreich werden. Und wenn ich denke, dass Der (Musk) die Ausbildung eines Ingenieurs hat, dann wird mir richtig Übel vor Angst.

lädt ...
melden
elhell (2.004 Kommentare)
am 20.04.2023 18:43

Elon Musk hat das Zeug zum Politiker - eine Vollkatastrophe als Erfolg verkaufen kann er schon.

lädt ...
melden
Gugelbua (31.615 Kommentare)
am 20.04.2023 17:31

zahlts die Versicherung ❓🤪

lädt ...
melden
Muffin58 (19 Kommentare)
am 20.04.2023 16:47

Wo sind die Klimakleber? Ankleben an diesem sauteurem Mordstrum

lädt ...
melden
NichtVerfuegbar (209 Kommentare)
am 21.04.2023 10:39

Solche Kretins gibts dort nicht. Die wären schon längst ins Nirvana geklagt

lädt ...
melden
Ybbstaler (915 Kommentare)
am 20.04.2023 16:14

Da wird aber ordentlich CO2 oder Schlimmeres in die Luft geblasen, während wir uns selbst geisseln. Die heimischen Konsumenten dürfen sich mit CO2 Abgabe, MÖSt, NOVA und was auch immer "lenken" lassen. Eine seltsame Welt.

lädt ...
melden
grannysmith (950 Kommentare)
am 20.04.2023 17:07

Die Rakete hat 4 Minuten Gestank verbreitet

Wieviele km fahren Sie so ?
Und die anderen Milliarden Autos?

lädt ...
melden
fai1 (5.928 Kommentare)
am 20.04.2023 17:37

Und in diesem 4 Minuten ist aber auch eine entsprechende Menge in die Luft geblasen worden.

lädt ...
melden
grannysmith (950 Kommentare)
am 20.04.2023 19:55

4600 t Methan und Sauerstoff

Klingt viel, ist aber sehr wenig, im Vergleich zum Weltverbrauch

lädt ...
melden
diwe (2.262 Kommentare)
am 20.04.2023 21:20

LOL YBBS….. googeln sie doch mal „Raketentreibstoff“ ehe Sie solchen Unsinn schreiben! Die NASA produziert bei den meisten Starts aufgrund der verwendeten Gase kein CO2. Musk verwendet zusätzlich RP-1, das mit Kerosin vergleichbar ist. Bei allen Raketenstarts weltweit werde ca. 22.000 Tonnen CO2 im Jahr freigesetzt, beim Flugverkehr sind’s 900 Mio. Tonnen jährlich.

lädt ...
melden
NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.542 Kommentare)
am 20.04.2023 15:50

Teures Feuerwerk.
Wenigstens mussten dabei nicht - wie bei Challenger - Schulkinder zusehen, wie ihre Lehrerin verbrannte.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen