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Wie Intel Nvidia den Kampf ansagen will

Von OÖN, 11. April 2024, 16:57 Uhr
Intel, Pat Gelsinger
Intel-CEO Pat Gelsinger bei der Präsentation des Gaudi 3 Bild: Intel Corporation

SANTA CLARA. Intels neuer KI-Beschleuniger Gaudi 3 soll deutlich schneller als Nvidias Prozessor sein.

Intel hat einen neuen Chip für die künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt, mit dem man Platzhirsch Nvidia angreifen will. Mit dem Gaudi 3 sollen laut Intels Angaben unter anderem einige KI-Systeme 50 Prozent schneller trainiert werden können als mit dem H100-Prozessor von Nvidia.

"Unsere Kunden wünschen sich zuallererst eine größere Auswahl in der Branche", sagte die zuständige Intel-Vize-Präsidentin Jeni Barovian Panhorst. Die Intel-Aktie legte nach der Ankündigung auf der Konzernmesse Vision im Verlauf etwa ein Prozent zu. Nvidia-Aktien fielen dagegen um etwa drei Prozent.

Bereits in der Vorwoche wurde bekannt, dass bei Intel der Verlust in der Sparte für die Auftragsfertigung von Halbleitern steigt. In einer Mitteilung des Konzerns an die US-Börsenaufsicht SEC hieß es, die Fertigungseinheit Foundry habe 2023 einen Betriebsverlust von sieben Milliarden Dollar (6,47 Milliarden Euro) gemacht. 2022 waren es 5,2 Milliarden Dollar (4,81 Milliarden Euro). Gelsinger sagte vor Investoren, 2024 werde das Jahr mit den größten operativen Verlusten für das Chipgeschäft von Intel sein.

Es werde erwartet, die Gewinnschwelle auf operativer Basis bis etwa 2027 zu erreichen. Intel plant, 100 Milliarden Dollar für den Bau oder die Erweiterung von Chipfabriken in vier US-Staaten auszugeben. Auch beispielsweise in Deutschland sind Milliardeninvestitionen geplant.

Wegen der schlechten Verkaufszahlen wird es bei Intel zu einem Stellenabbau kommen, berichtet das Tech-Magazin CRN. Demnach sollen nur Standorte in Nordamerika betroffen sein. Wie viele Menschen das Unternehmen verlassen müssen, ist noch nicht bekannt.

Auch Google mit neuem Chip

Auch Google hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz Next ’24 eine neue Chip-Variante vorgestellt. Die neue Cloud-TPU (Tensor Processing Unit) heißt TPU v5p, besteht aus 8960 Chips und soll damit doppelt so schnell arbeiten wie das Vorgängermodell. Kunden erhalten Zugang zu ihr über Googles Cloud-Dienste. Die TPU v5p soll sich besonders für das Training großer KI-Modelle eignen. Erster Einsatzzweck ist das hauseigene Sprachmodell Gemini.

Nvidia kontrollierte im vergangenen Jahr etwa 83 Prozent des entsprechenden Marktes für Datenzentren, während die TPUs von Google einen großen Teil des Restes ausmachten. Auch bei der zugehörigen Software versucht inzwischen eine Allianz, die Vormacht von Nvidia zu brechen. Der Marktführer steht nicht still: Mitte März stellte er die Blackwell-Reihe mit dem B200-Chip vor, der den H100-Chip ablösen soll.

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